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habt ihr schonmal ne lebenskrise überwunden?

Ich glaube, ein Leben ohne Krisen wäre langweilig. Die Kunst ist vielleicht, diese selbst und absichtlich herbeizuführen, damit man es "dosiert" als Entwicklungsinstrument nutzen kann.

Hallo Werner,

also das ist ein Satz, mit dem kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. Musste schmunzeln. Wie meinst du das denn genau? Es gibt ja Krisen und Krisen. Vielleicht wäre es besser, du differenzierst das ein wenig.

Zum Thema allgemein würde ich gerne eine Frage stellen.

Machen euch Krisen Angst oder könnt ihr auch eine Chance darin sehen?

Lieben Gruß
Truth
 
Meine "Krisen" hatten auch immer was damit zu tun, zuviel von anderen Menschen zu erwarten bzw. meine Erwartungen & Hoffnungen in sie zu stecken (zu naiv...) und anschließend auf die Fresse zu fallen. Deswegen bin ich heute vorsichtiger und weiß meine Freiheit absolut zu schätzen. 😀

Darf ich daraus ein positives Fazit ziehen?

Ich weiß meine Freiheit zu schätzen, keine Erwartungen zu haben oder erfüllen zu müssen. 😀

Lieben Gruß
von Truthi
 
Hallo Werner,

also das ist ein Satz, mit dem kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. Musste schmunzeln. Wie meinst du das denn genau? Es gibt ja Krisen und Krisen. Vielleicht wäre es besser, du differenzierst das ein wenig.

Zum Thema allgemein würde ich gerne eine Frage stellen.

Machen euch Krisen Angst oder könnt ihr auch eine Chance darin sehen?

Lieben Gruß
Truth



Liebe Truth, jetzt musste ICH ein wenig schmunzeln....
Du definierst richtig, es gäbe "Krisen und Krisen" - und schließt die Frage an, ob wir in Krisen auch Chancen sehen können oder sie uns nur Angst machen.
Dazu müsste man aber nun erst einmal "Krisen und Krisen" klären - kommt mir grad vor wie eine Katze, die sich in den Schwanz beißt..😉

Lg quasi
 
😀 Ups, voll erwischt *lach*

Ja, du hast recht. Eigentlich müsste ich das Wort gänzlich aus meinem Wortschatz streichen. Denn für mich gibt es keine Krisen. Es gibt Lebensumstände, die besonderer Handhabung bedürfen😀

Und hiermit TUE ich das auch *lach* Und wenn mich hier noch einer erwischt, dass ich das Wort mit "K" in den Mund nehme, bzw. auf die "Tastatur lege", der darf mir auf die Finger klopfen 😀
 
Denn für mich gibt es keine Krisen. Es gibt Lebensumstände, die besonderer Handhabung bedürfen😀

Hallo Truth,
tolle zwei Sätze! Eine perfekte Umdeutung des K-Worts 🙂

Meines Wissens heißt "crisis" ursprünglich "der Grat eines Berges", d.h. ein Punkt auf dem Weg, wo es sich entscheidet - rechts oder links, wie eine Art Herausforderung.

Und was ich geschrieben hatte zum "sich selbst in die Krise bringen" bedeutet für mich in diesem Sinne, mir immer wieder selbst Lebensumstände zuzumuten, die mich herausfordern - z.B. etwas zu lernen, das ich noch nicht weiß und kann, etwas zu verstehen, wo ich bisher immer dumm dastehe und Hilfe brauche usw.

Das mache ich deshalb, weil ich beobachtet habe (nicht nur an mir), dass Menschen offenbar dazu neigen, wenn es ihnen langweilig ist, sich unbewusst selbst Krisen zu inszenieren, damit sie dann etwas haben, das sie lösen können - und sich dann über die Lösung und den Entwicklungsschritt zu freuen.

Hoffe, das war einigermaßen verständlich ...

Schönen Gruß, Werner
 

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