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Haben wir überreagiert? - Kindergeburtstag

Ich finde, ihr habt richtig reagiert und die Sache angesprochen. Da ihr offensichtlich auch mit allen Beteiligten verwandt seid, sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Man kennt sich ja...

Allerdings möchte ich noch einen Aspekt ins Spiel bringen: oft vergnügen sich auf Feiern die Erwachsenen und hoffen, dass die Kinder sich nebenher schon irgendwie die Zeit vertreiben. Dass eine sich selbst überlassene Horde Kinder nicht nur am Tisch sitzt und malt, weiß sicherlich jeder, der Kinder hat. Ein Kindergeburtstag ist Arbeit. Meine Erfahrung ist, dass sich mindestens zwei Leute um die Kinder kümmern sollten, zumal wenn sie unterschiedlichen Alters sind. Wenn wir Kindergeburtstag feiern (bisher immer zu Hause), holen wir uns meist jemanden aus dem Bekanntenkreis dazu, der mit den Kindern ein paar Spiele macht und zusätzlich zu uns ein Auge drauf hat.

LG, Anne
 
Ehrlich gesagt finde ich 25 Person zur Geburtstagsfeier einer 2jährigen ziemlich übertrieben.
Auch wenn es 'engste familie' ist (also alles Geschwister von dir und deinem Mann nebst Partner, Kinder, und eure Eltern?^^)
Manche scheinen das nicht richtig gelesen zu haben wenn sie von 'Freundschaft zerbrechen' oder " diese Leute nicht mehr einladen' schreiben...
Für deine Tochter tut's mir leid, dass ihr lieblingsspielzeug, das Häuschen, kaputtgegangen ist...aber da das betreffende kind sich doch 'gestellt' hat und die Versicherung bezahlt (was du durchaus annehmen solltest) kann ja wenigstens dafür vielleicht wieder ersatz besorgt werden.
Ansonsten...lass es dir eine Lehre sein.
Eine Horde Kinder in dem Alter unbeaufsichtigt 'spielen'zu lassen kann eben ins auge gehen wenn sie übermütig werden. Meist gibt es einen besonders aufmüpfigen 'anführer' und die anderen lassen sich anstecken...
Ich finde es richtig alles an- bzw. auszusprechen, in Ruhe und ohne Vorwürfe, gemeinsam lösungen zu suchen, und fürs nächste mal die Eltern zu bitten etwas mehr auf die jeweils eigenen Kinder zu achten. Bzw. So wie @zitronentorte vorschlägt, eine unbeteiligte Betreuung für die Kinder zu engagieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich würde das Geld für das Häuschen annehmen. Ich habe selber kein Kind, aber ich kann mich noch daran erinnern, dass wir in meiner Familie - als ich klein war - vor dem Besuch unserer Bekannten, die Kleinkinder hatten, mein Spielzeug teilweise aufgeräumt haben. Wir hatten damals ziemlich harte Zeiten und ich bekam selten neues Spielzeug.
Generell, wird es ja heutzutage empfohlen, den Kindern nichts zu verbieten. Deswegen wollten die anderen Eltern ihre Kinder nicht anhalten. Trotzdem, bin ich dafür, dass die Kinder den Umgang mit dem fremden Eigentum sehr früh lernen.
Ich hoffe, dass ihr eigenes Kind trotz allem Viel Spaß an der Party haben konnte.

VG Annette
 
Hallo!

vielen lieben Dank für die vielen Zusprüche!
Dann haben wir wirklich richtig gehandelt.

Es war wirklich nur der engste Familienkreis: unsere Geschwister mit Familie und beide
Grosselternpaare.

Ich sehe gar nicht ein, eine zusätzliche Betreuungsperson zu fragen.
Es waren mehr als 15 Erwachsene anwesend. Da sollte man wohl meinen, dass wenigstens 3-4 davon dazu in der Lage sind, auf die Kinder zu schauen.

@Jusehr: die Kosten des Häuschen liegen bei um die 60€

Es war uns ne Lehre sein und wir werden echt überlegen, ob wir zukünftig noch so feiern werden.

Liebe Grüße
 
Im Wohnzimmer stehen einige Spielzeuge meiner Tochter, darunter auch ihr geliebtes aufblasbares Häuschen.

Einige Kinder (immer die 3 gleichen im Alter zwischen 6 und 10) sind reingerannt und haben mit dem Spielzeug aus dem Wohnzimmer gehaust, sind von der Couch aus auf das aufblasbare Häuschen gesprungen etc. Ich habe sie 3x mit Ermahnung wieder in den Garten geschickt, mein Mann hat sie ebenfalls 2x mit sehr lauter Stimme rausgeschickt und einmal meine Mama. Sie ignorierten das und gingen immer wieder rein und schließlich ging bei der Randale das Häuschen kaputt. Wir wissen nicht, welches Kind das gewesen ist,da wir zu dem Zeitpunkt als es passiert ist, alle draußen waren. Auch haben wir erst nach der Party gesehen, dass es kaputt war, da die Luft raus war. Wir dachten erst, da wäre nur ein Ventil offen gewesen und das deshalb die Luft rausgegangen ist, aber wir entdeckten einen riesengroßes Loch an einer Ecke des Häuschens. Unsere Tochter war natürlich sehr traurig darüber, da es eins ihrer lieblingsachen war und sie das nicht gerade billige Haus letztes Jahr erst zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Beim aufräumen im Garten nach der Feier entdeckten wir auch, dass Stücke aus einem Bobbycar abgebrochen war und 2 neue Bälle, die sie zum Geburtstag geschenkt gekommen hat, ganz kaputt waren.
Prinzipiell war die WA-gruppe eine gute Idee, hätte ich auch so gemacht. Und ist ja positiv, daß sich der Übeltäter gemeldet hat.

Was ich nicht machen würde, die Lieblingsspielzeuge des Kindes zur allgemeinen Verfügbarkeit stellen - die wären für den Tag weg. Schona lleine, damit die ganz bleiben und/oder keine Füße bekommen.

Allerdings möchte ich noch einen Aspekt ins Spiel bringen: oft vergnügen sich auf Feiern die Erwachsenen und hoffen, dass die Kinder sich nebenher schon irgendwie die Zeit vertreiben. Dass eine sich selbst überlassene Horde Kinder nicht nur am Tisch sitzt und malt, weiß sicherlich jeder, der Kinder hat. Ein Kindergeburtstag ist Arbeit. Meine Erfahrung ist, dass sich mindestens zwei Leute um die Kinder kümmern sollten, zumal wenn sie unterschiedlichen Alters sind. Wenn wir Kindergeburtstag feiern (bisher immer zu Hause), holen wir uns meist jemanden aus dem Bekanntenkreis dazu, der mit den Kindern ein paar Spiele macht und zusätzlich zu uns ein Auge drauf hat.
Ganz wichtiger Aspekt! Ein Kindergeburtstag ist zwar ein schöner Anlaß, daß man sich trifft, allerdings sollten die Kinder schon im Mittelpunkt stehen und die erste Geige spielen und nicht die Eltern. Mir scheint es, bei dem benannten Geburtstag wurde sich seitens der Kinder halt sehr gelangweilt....
Habt ihr denen denn auch irgendwas an Aktion geboten?

Ich sehe gar nicht ein, eine zusätzliche Betreuungsperson zu fragen.
Es waren mehr als 15 Erwachsene anwesend. Da sollte man wohl meinen, dass wenigstens 3-4 davon dazu in der Lage sind, auf die Kinder zu schauen.
Nun, wenn man einlädt, sollte man die Spielregeln dabei vereinbaren und gerade als Gastgeber zusehen, daß sich alle gut unterhalten. Kinder einladen und erwarten: "Irgendjemand wird schon...", funktioniert nicht. Gerade nicht bei einem Kindergeburtstag. Habt ihr den Kindern überhaupt was geboten oder haben die nur mitgenommen, was die bei euch alles nicht dürfen aber ansonsten kümmerte sich niemand?
 
Hallo Anthanasia!

Selbstverständlich wurde den Kindern was geboten! Der ganze Garten ist voll mit Spielzeug. Autos, Federball, Bälle, Rutsche etc. Da hat sich garantiert kein Kind gelangweilt. Die haben ja auch anfangs schön miteinander gespielt, bis einige auf die Idee kamen, reinzurennen!
Es war von Anfang an vereinbart, dass es eine GARTEN-Party wird, keine Hausparty.

Uns hat halt - wie schon mehrmals erwähnt - sehr geärgert, dass einige Kinder mit den Sachen umgegangen sind wie die Axt im Wald. Das ist meiner Meinung nach eine grundlegende Erziehungssache, man geht nicht so mit Sachen um.
Das sollten schon die Eltern ihren Kindern beibringen bzw. sie wenigstens ermahnen. Aber das ist ja nicht passiert. Wir als Gastgeber haben ja mehrmals ermahnt.

Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch, dass die Kinder um ins Haus zu gelangen, über die Terasse, auf der alle Erwachsenen saßen, laufen mussten. Also kann auch kein Kind unbemerkt "entwischen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich wurde den Kindern was geboten! Der ganze Garten ist voll mit Spielzeug. Autos, Federball, Bälle, Rutsche etc. Da hat sich garantiert kein Kind gelangweilt.
Und was wurde ihnen da geboten? Zwischen Kindern was bieten und sich mit ihnen beschäftigen und... Spielzeug zur Verfügung stellen, da liegen Welten dazwischen
Denn offensichtlich langweilten sie sich ja doch - einfach nur Spielzeug hinlegen reicht eben nicht aus. Mit Kindern muß man sich nämlich auch mal beschäftigen. Langeweile kann man auf Dauer sogar im IKEA-Bälleparadies haben.

Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch, dass die Kinder um ins Haus zu gelangen, über die Terasse, auf der alle Erwachsenen saßen, laufen mussten. Also kann auch kein Kind unbemerkt "entwischen".
Dann sind sie halt nicht unbemerkt ins Haus entwischt, sondern es wurde gemerkt. Und nu? Hat sich immer noch keiner verantwortlich gefühlt, sich mal mit den Kindern auf einem Kindergeburtstag(sic!) zu beschäftigen? Absurde Idee, ich weiß...

Genau deswegen macht man im Vorfeld aus, wie die Kinder mit einbezogen werden und wer sich mit ihnen beschäftigt. Erschreckend, daß Kinder nicht mal auf einem Kindergeburtstag im Vordergrund stehen.
 
Hm, ob ihr "richtig" gehandelt hat oder "falsch", wer entscheidet das denn? Eigentlich doch ihr selber, wenn es euch so danach war, wie ihr entschieden habt.

Davon mal abgesehen, dass ich mich über Eltern tagtäglich aufregen könnte ;-) ist mir der Gedanke gekommen, dass das, was mir in meinem Garten Unwohlsein bescherrt, würde ich ziemlich sofort persönlich ansprechen. Und zwar an die Kinder.

Ich bin doch der "Herr/die Frau" des Gartens und noch dazu der Ausrichter der Feier. Wenn ich erlebe, dass dort unachtsam und respektlos mit meinem Gastgebersein/meinem Eigentum umgegangen wird, dann darf ich auch klar reagieren.

Vllt schafft ihr das bei einem anderen Mal sofort persönlich anzusprechen, was eure Beobachtung in euch auslöst und wie ihr es euch wünscht. Regeln in eurem Garten bestimmt ihr!
 

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