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Haben Männer Angst vor „zu“ intelligenten Frauen?

@ Insel : Wenn ich genau drüber nachdenke, könntest du recht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, wenn ich da so an manche Threads, z.B. bei Med1.de denke, drängt sich mir schon der Gedanke auf, dass div. Männer sich bzgl. des weiblichen Erscheinungsbild über jede Einzelheit Gedanken machen. Sei es nun die Haut, die Enthaarung, die Haare, Figur, Kleidung etc. Ich meine, wenn jetzt nur so etwas käme wie "Ja, soll halt gepflegt aussehen", aber wenn jemand auf jede Kleinigkeit eingeht? In dem einen Uni-Café, in dem ich mich häufiger aufhalte, sind auch so zwei Typen, die dort arbeiten, die ständig über die ganzen Aussehensmerkmale der Frauen "ablästern", die dort ihren Kaffee holen. "Die ist zu dick", "Die hat zu viel Lippenstift drauf", "Die ist zu groß", "Die hat Wimpern wie Fliegenbeine", "Die hat Brillengläser dicker als der Boden einer Whiskeyflasche" usw. Wenn ich mir so etwas entweder durchlese oder anhöre, ist das wirklich kein Wunder, dass manche Männer bis 40 oder 50 hoch keine Frau finden...
Wenn man sich wirklich an jedem Pipifax aufhält???
 
diesen Effekt sich mit jedem Pipifax auf zu halten finde ich interessant...könnte ggf an dem durch zu häufigen Medienkonsum, Hochglanzmagazine, Hollywoodfilme mit perfekt schönen Frauen etc. liegen.

Was dahinter steckt hinter diesen perfekten Fassaden, also der gesamten Riesenaufwand mit Heerscharen an Stylisten, Friseuren, Makeupartisten und nicht zuletzt Computerretusche kriegt ja keiner so recht mit.

Meine Meinung: Männer die den Unterschied zwischen Traum/Ideal/ medial erzeugter Fiktion und der Realität nicht auf die Reihe kriegen und nach der perfekten Frau ala Hollywoodkonstruktion suchen haben an sich gar keine reale Frau verdient. Peng und punkt. Sollen die doch weiter träumen und vor ihren fußballbusig aufgepeppten Pornomietzen abwixen. 😀

Und generell denke ich dass die meisten Männer schon irgendwann auf den Boden der Tatsachen zurückkommen, zumindest die die genügend Willen zur Realität haben und im Kopf genügend geerdet und nicht nur auf reine Äußerlichkeiten geich(el)t sind.

Das Männer oft über Frauen ablästern und Frauen umgekehrt auch über Männer (oder generell alle über alle) ist an sich aber auch normal (Gesellschaftsspielchen) und nicht selten ist Typ 1 (der Lästerkumpel von Typ 2) dann überrascht wenn Typ 2 plötzlich mit der Lady mit den dicken Brillengläsern (die auf Kontaktlinsen umgestiegen ist) am Arm auftaucht da er urplötzlich doch noch Qualitäten an ihr entdeckt hat.
Das Leben findet letztlich immer einen Weg und bei Überschuss an Männern gehen einige halt auch mal leer aus, insbesondere die die sich selbst Chancen durch zu hohe und zu unrealistische Erwartungen nehmen.

Tyra
 
Aber was genau ist an diesen Überschneidungen das Problematische? Dass man sich ständig in die Konkurrenzsituation versetzt fühlt? Ich finde es total gut, wenn ich mit jemandem zusammen bin, der auch meine Studienfächer hat, weil man dann z.B. klasse über britische Literatur oder auch Sprachwissenschaft reden kann, oder auch über Pädagogik, Bourdieu etc. 😀
Vielleicht hängt das auch vom Studienfach ab. Im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich gibt es keine Interpretationen. Es gibt Lösungswege und Lösungen, und häufig eben auch nicht mehrere. Wenn da einer der beiden das bessere Verständnis und das bessere Vorwissen mitbringt, kann es gerade im Grundstudium dazu kommen, dass sich einer der Partner im Schatten des anderen fühlt, während der andere seinem Lebensgefährten nicht die berufliche Wertschätzung zukommen lassen kann, wie er es sich wünschen würde.

Ich kenne aber auch ein Künstlerpaar, bei dem "Er" der erfolgreichere ist, wo ich mir vorstellen kann, dass "Sie" sich ganz anders entwickelt hätte, wenn es nicht so wäre.

Dieser flapsige Spruch "Gegensätze ziehen sich an" trifft eigentlich auf beständige Freundschaften und Liebesbeziehungen nicht zu.
Die Sprüche "Gleich und gleich gesellt sich gerne" und "Gegensätze ziehen sich an" widersprechen sich nicht. Mein ganzer Bekanntenkreis ist mir grundsätzlich ähnlich, auf dieser Basis finde ich Unterschiede interessant.

Günter
 
@ Tyra: ich finde das übrigens schon relativ grotesk, dass sich gerade die (unter-)durchschnittlich aussehenden Männer nur eine Pornobraut als Freundin/Ehefrau wünschen. Bei den überdurchschnittlich aussehenden Männern habe ich das bisher weniger erlebt.
 
Ich denke eher weniger, dass Männer eher auf weniger intelligentere Frauen
stehen.

Nur die Natur hat es womöglich so eingerichtet, dass es zwischen Männern, die dümmer sind als die Frauen, eher seltener zu einer langfristigen, befriedigenden Beziehung kommt.

Das liegt ganz einfach auch an der Natur der Frau.
Ein intelligenterer Mann testet im Gegensatz zur Frau nicht ständig den Partner.
Der Mann findet sich also eher mit der eventuellen Plüschigkeit der Frau ab als die Frau beim Mann dies tut.

Wenn die Frau allerdings eine sehr machtbesessene ist, kann es lediglich dem Sex dienlich sein, wenn der Mann sich devot darstellt, weil er ihr eventuell nicht gewachsen sein könnte. Aber es muss nicht bedeuten, dass sie mit ihm im Rest der Beziehung zufrieden ist.

Ich denke aber auch, dass der Intellekt und ein kräftiger, männlicher Körper
instinktiv für die Frau von bedeutung ist und sie immer jemanden suchen wird,
der sie beschützen kann. Das beschützen fängt beim Denken an, darum sollte der Mann schlauer sein, oder zumindest ebenso schlau - denke ich.
 
@Gast

Wo hast Du denn diese Weisheiten aufgegabelt.

Ich kenne wenige Männer , die scharf auf eine nicht besonders intelligente Frau sind.

Könnte allerdings daran liegen, dass diese Männer selbst gescheit sind und deshalb einen guten Partner mit IQ zu schätzen wissen.

Und ich als Frau möchte ganz und gar nicht von einem Mann beschützt werden, das wäre so ungefähr das letzte , was ich wollte.

Nicht jede Frau ist ein armes Hascherl, das Schutz braucht.

Ich kann mich ganz gut selber schützen und behaupten, ich will keinen Beschützer , sondern einen gleichwertigen Partner.
 
Und ich als Frau möchte ganz und gar nicht von einem Mann beschützt werden, das wäre so ungefähr das letzte , was ich wollte.

Nicht jede Frau ist ein armes Hascherl, das Schutz braucht.

Ich kann mich ganz gut selber schützen und behaupten, ich will keinen Beschützer , sondern einen gleichwertigen Partner.

Danke für diese wohltuenden Worte ! Das passt nämlich ganz genau zu meiner Meinung.
Aber viele etwas "naivere" Mädels können sich speziell in jungen Jahre, also wo es wirklich drauf ankommt, überhauptnicht selber schützen bzw. laufen ins offene Messer. Ich habe leider erfahren müssen, dass man da dann unter Umständen als neuer Partner ganz schön viele Altlasten abbekommt. Mir ist sogar schon eine Beziehung daran gescheitert, weil es einfach nicht ging. Ich war mehr ein Abfallbehälter für Seelenmüll als alles andere und bin mit meinen eigenen Sehnsüchten und Bedürfnissen letztendlich voll auf der Strecke geblieben. Da ich glaube ich zum Helfersyndrom tendiere, habe ich das erst ziemlich spät gemerkt.

Daher bevorzuge ich mittlerweile auch eher intelligente Frauen, die die Gefahren denen man als junges Mädchen in unserer Gesellschaft ausgesetzt ist realistisch einschätzen können und so sicher umschiffen. Das habe ich erst durch Zufall gemerkt.
 

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