Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Haben es schöne Menschen schwerer?

Irgendwie treffe ich die "Mehrheit" sehr selten; vielleicht liegt es auch (böse gesagt) daran, daß ich nur mit intelligenten Individualisten kommuniziere - aber den Begriff "Mehrheitsmeinung" kenne ich nur aus Rezeptionen der Bildzeitung,- komischerweise habe ich nie jemanden kennengelernt, der diese lesen würde.
Ganz von der Frage der Existenz der Mehrheit abgesehen - wenn sie keinen Einfluß auf mich hat, warum soll die mich dann interessieren?

Nicht alle sind so stark und können sich abgrenzen. Nee Bild lese ich auch nich 😉
 
Geschenkt. Was das angeht, bin ich ohnehin ein Extrembeispiel. Aber: Ich erkenne kaum eine "Mehrheit". Ich sehe zwar, daß bestimmte Publikationen behaupten, sie würden die "Mehrheitsmeinung" vertreten, aber komischerweise kann ich dies im Gespräch mit Leuten selten finden. Ich halte die Behauptung einer "Durchschnittsmeinung" eher für einen geschickten Schachzug diverser Interessengruppen, um eine möglichst hohe Reichweite ihrer mannigfaltigen Publikationen und damit verbundene Gleichschaltung zu erreichen.
 
Es glauben leider sehr viele Menschen an die Medien, ich nehme es in meinem Umfeld wahr.

Ich beschreibe nur das was ich sehe.
 
Creep, es geht mir nicht um die Stärke einer Wertung, sondern die Universalisierung derselben. Und das kann ich beim besten Willen nicht als "generalisiert" anerkennen.
Zu der Zeit als es noch einen recht festen Dresscode gab, waren Wertungen ästhetischer Natur oftmals viel eher klassenabhängig (wie so vieles andere auch), heutzutage sind die Grenzen wesentlich weiter ausgeprägt; es gibt so viele unterschiedliche Gesellschaften, daß eine generalisierte Aussage über "die Gesellschaft" kaum möglich ist.

Faktisch besteht unsere Wahrnehmung der "Gesellschaft" hauptsächlich aus dem eingeengten Radius, den wir in unserer näheren Umgebung zu erleben imsatnde sind - vor einigen Jahrzehnten war dies weitesgehend die einzige effektive Möglichkeit, "Gesellschaft" außerhalb von Korrespondenzen und Zeitungen wahrzunehmen. Heutzutage kann man zwischen diversen Wahrnehmungen wählen, es gibt so viele unterschiedliche Szenen, Berufszweige und Verbindungen, denen man sich anschließen kann und die zum Teil die Wahrnehmung von Gesellschaft stark verändern können.

Die generalisierte Einteilung der "Gesellschaft" halte ich für einen Irrglauben. Aber es ist ein typisch menschlicher Irrglaube; wie Du schon andeutetest, ist der Mensch ein soziales Tier, das allerdings größtenteils hierarchisch funktioniert - es ist anfällig dafür, sich als Teil eines homogenen Kollektivs zu empfinden und dahingehende Muster zu erkennen oder ihm dargebrachte manipulative Informationen als gegeben anzuerkennen (einfachstes Beispiel: Leitung des Publikums und der Zuschauer durch den Moderator für oder gegen einen Gast in einer Nachmittagstalkshow). Aber gerade die heutige Gesellschaft ist dermaßen heterogen, daß solche Zuordnungen nur im Gröbsten zu machen sind (z.B. indem man Urinstinkte zur Formung eines gesellschaftlichen Konsens einsetzt: Niemand wird gerne ermordet und keiner kocht hocherfreut Kaffee, wenn ein Einbrecher sich am eigenen Haus zu schaffen macht - da ist es einfach einen Konsens zu erzielen). Darüber hinaus geht der Trend doch eher dahin, daß sich mehrere kleinere Gesellschaften herausbilden, die sich teilweise fundamental unterscheiden.
 
Tatsache ist: die Menschen brauchen Hierarchie. Sie brauchen die " Besseren", die sie beneiden und denen sie nacheilen können und diese würden ohne das Gegenpol nicht existieren.

Es hat noch nie jemand geschafft, die Gründe für meine Misanthropie so wunderbar und prägnant zu formulieren- danke dafür *lach*.
Aber davon ab; daß ein Großteil der Menschen Sklaven sind, habe ich nicht bestritten. Ich sagte nur, daß die Wahrnehmung von Gesellschaft bzw. die Gesellschaften wesentlich heterogener sind als noch vor einigen Jahrzehnten, was u.a. auch mit dem weitgehenden Verlust der Standesgesellschaft zusammenhängt.
 
Hey,

dachte ich sag auch mal was zu diesem Thema.

Nein, schöne Menschen haben es nicht schwerer. Definitiv aber auch nicht leichter!
Das gleiche in Grün wäre, wenn ich darüber philosophieren würde, ob ein Leben als Hund oder als Katze besser wäre. Das eine ist mit dem anderen doch gar nicht zu vergleichen. Unabhängig von der Schönheit. Jedes Leben das geführt wird ist ein Unikat und sollte auch genau so behandelt werden.
Vor allem, was ist schön? Wer definiert es? Die Medien? So ein Quatsch! Jeder für sich selbst. Wenn ich der Meinung bin das schöne Menschen es schwerer haben, na dann, bin ich eben hässlich. Andersrum das gleiche. Die Einstellung zu einem selber ist von Bedeutung. Bist du in dem gefestigt was dich ausmacht, können dir noch so viele Vorurteile begegnen. Sie werden dich aber nicht treffen, weil du es besser weisst.
Nicht über das was wäre wenn nachgrübeln, sondern das ist annehmen und versuchen das beste draus zu machen.

Liebe Grüße

Tinalina
 
Das allgemeine Problem wird viel mehr sein, dass Menschen nicht in Schichten denken, sondern das was sie sehen mit dem dahinter assoziieren, Formel = schön = gut.

Ich beobachte das auch bei vielen Frauen, meist jüngeren Alters (unter 30), die sich sagen, dass sie große Männer wollen, weil vermutet wird, dass diese besonders stark, erfolgreich sein müssen. Die Ursache liegt wohl auch eher in der Evolution, dieses Bild wurde uns so mitgegeben.. Die Wirklichkeit sieht natürlich anders aus, aber das wird dann erst später realisiert.
 
Hallo,

also ich denke das es schöne Menschen im Leben viel einfacher haben !
Ich selbst bin nicht so ein attraktiver Mensch ,leider ,ich wäre es gerne .
Habe eigentlich seid meiner Pubertät große Schwierigkeiten wegen meinem Aussehen .
Wurde oft gehänselt in der Schulzeit /Clicke ,so das mein Selbstwertgefühl mächtig in den Keller ging .
Später bin ich dann immer an falsche Partner Freunde geraten .
Jetzt bin ich schon seid 17 jahren ohne Partner Freunde habe ich auch keine .
Habe das Gefühl irgendwie werde ich immer übersehen ,obwohl ich ein lustiger aufgeschlossener Mensch geblieben bin .
Na ja muss auch dazu sagen das ich eine schwere Hautkranheit habe vllt haben ja alle angst sich anzustecken ,obwohl es keine ansteckende krankheit ist .
Merke aber wie man dadurch gemieden wird.
Schade das man es so schwer hat wenn man nicht grade der Norm entspricht ,sei es im Job uder Privat ,macht ein Stück weit traurig und einsam .

LG
 
schöne menschen schwerer?

ich denke NEIN,

nciht schöne haben es schwerer, nicht Schöne mit schlechten Erfahrungen, haben es noch schwerer.

finde ich..

Wer schön ist, sollte dankbar sein.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben