B
Beachs
Gast
Ich habe da so ein etwas kompliziertes Anliegen. Und zwar ist es so, dass ich irgendwie nichts erlebe und sehr neidisch auf andere bin, die dauernd von Partys und Urlauben und solchen Dingen erzählen.
Wenn ich aber mal was unternehme, dann "reicht" es mir sozusagen nicht. Ich habe zwar Spaß, aber nicht "genug" und denke mir dann im Nachhinein was vonwegen "und das soll es schon gewesen sein?".
Das führt dann meistens dazu, dass ich mir - und anderen - einreden will, ich hätte den Spaß meines Lebens gehabt. Was dann bedeutet, dass ich einen großen Teil der Zeit mit Fotos machen verbringe (oder, wenn ich nichts erlebt habe, welche stelle), damit es eben den Anschein erweckt ich hätte richtig Spaß.
Ein Beispiel: Ich war auf dem Geburtstag einer Freundin und hatte ziemlich hohe Erwartungen an die Party. Ich hatte auch tolle Gespräche und wir haben viel gelacht, aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Ich war zwischendrin gelangweilt und habe dann Bilder von mir und mit anderen gemacht, die größtenteils gestellt waren. Wieder daheim war ich irgendwie enttäuscht von dem Abend, aber als ich die Bilder in sozialen Netzwerken gepostet habe ich mich erst etwas besser gefühlt, weil es zumindest auf den Bildern so wirkte als wäre es die Nacht meines Lebens gewesen. Nur dann habe ich an den eigentlichen Abend gedacht und war wieder traurig, dass es in Wirklichkeit nur eine ganze normale Party habe.
Das Problem ist also, dass ich - vorallem wenn andere mit irgendwelchen Ereignissen angeben - auch den Drang habe mich so zu verstellen und dann unglücklich bin, weil mein Leben in echt so langweilig ist
Wenn ich aber mal was unternehme, dann "reicht" es mir sozusagen nicht. Ich habe zwar Spaß, aber nicht "genug" und denke mir dann im Nachhinein was vonwegen "und das soll es schon gewesen sein?".
Das führt dann meistens dazu, dass ich mir - und anderen - einreden will, ich hätte den Spaß meines Lebens gehabt. Was dann bedeutet, dass ich einen großen Teil der Zeit mit Fotos machen verbringe (oder, wenn ich nichts erlebt habe, welche stelle), damit es eben den Anschein erweckt ich hätte richtig Spaß.
Ein Beispiel: Ich war auf dem Geburtstag einer Freundin und hatte ziemlich hohe Erwartungen an die Party. Ich hatte auch tolle Gespräche und wir haben viel gelacht, aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Ich war zwischendrin gelangweilt und habe dann Bilder von mir und mit anderen gemacht, die größtenteils gestellt waren. Wieder daheim war ich irgendwie enttäuscht von dem Abend, aber als ich die Bilder in sozialen Netzwerken gepostet habe ich mich erst etwas besser gefühlt, weil es zumindest auf den Bildern so wirkte als wäre es die Nacht meines Lebens gewesen. Nur dann habe ich an den eigentlichen Abend gedacht und war wieder traurig, dass es in Wirklichkeit nur eine ganze normale Party habe.
Das Problem ist also, dass ich - vorallem wenn andere mit irgendwelchen Ereignissen angeben - auch den Drang habe mich so zu verstellen und dann unglücklich bin, weil mein Leben in echt so langweilig ist