Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Habe kein eigenes Leben (abhängig vom Vater)

Aber egal was ich mache, ich komme vom Regen in die Traufe!

… naja, du hast ja bis jetzt nichts Konkretes getan, um deine Situation zu ändern. Was soll dann bitte dabei rauskommen?

Ich habe mir die Zeit genommen, deine zwei langen Texte zu lesen und zu verstehen. Sei mir nicht böse, aber da steht viel Text ohne Bezug, viele Nebensächlichkeiten, viele Schuldzuweisungen und vor allem Ausreden ohne Ende.

Du kannst dies nicht, weil... du kannst das nicht, weil... Irgendjemand hat dir bei irgendwas nicht geholfen, das empört dich, irgendwelche Leute sollen gefälligst Verantwortung für dein Leben übernehmen, alle meinen es prinzipiell schlecht mit dir, allgemein soll dir bitte jeder helfen, etc. etc.

Dir muss keiner helfen! Niemand ist für dich verantwortlich und niemand muss dich verstehen oder Mitleid mit dir haben! Das muss dir klar sein.

Dir wurde ein Zettel in die Hand gedrückt mit Wohnungsgesellschaft. Das geht ja mal gar nicht, deiner Meinung nach.
Na, was erwartest du denn, was die Leute machen sollen? Für dich eine Wohnung suchen? Für dich arbeiten? Einen 40 Jährigen Mann an die Hand nehmen und ihm die Welt zeigen? Wach bitte auf! Du bist kein Teenie mehr, du bist ein erwachsener Mann.

Du findest dein Leben ungerecht, du findest das Verhalten deines Vater und deines Bruders nicht gut... ja es ist schlecht, aber wen interessiert das? Die Leute vom Amt juckt das nicht, was für private Probleme du hast und wenn ein erwachsener Mann nicht in der Lage ist, sich gegen seinen Vater oder Bruder zu wehren, dann weiß ich auch nicht.

Kommst mit Schule, Mobbing, Dinge die vor zig Jahren passiert sind, die mit deiner heutigen Situation jetzt nicht viel zu tun haben. Dass du eine Wohnung brauchst und mal selbstständig sein musst, hat ja nichts mit dem Mobbing oder mit dem Verpulvern des Geldes deiner Mutter zu tun. Dieses "Habt-Mitleid-mit-mir" solltest du dir abgewöhnen, darauf wird kaum jemand eingehen. Also in der Realen Welt jetzt.

Arbeiten kannst du anscheinend auch nicht, wobei ich finde, dass das nur eine Ausrede ist. Ich sehe da keinen Willen dahinter, ehrlich gesagt. Und ich gehe auch stark davon aus, dass du in Zukunft auch nicht arbeiten wirst.

Am besten melde dich beim Amt, sag du bist hilfebedürftig, bleib klar und sachlich, arte nicht in unwichtige Nebensächlichkeiten mit deiner Familie aus und beziehe Arbeitslosengeld. Alles andere ist zwecklos.

Du hast keinen Abschluss, keine Berufsausbildung... für einen Lagerarbeiter bist du zu unselbstständig, sorry, wenn das so hart klingt. Geh zum Psychiater und lass dich von ihm beraten.
 
Großstadtlegende;3619817? meinte:
Du hast keinen Abschluss, keine Berufsausbildung... für einen Lagerarbeiter bist du zu unselbstständig, sorry, wenn das so hart klingt. Geh zum Psychiater und lass dich von ihm beraten.

Lernen läßt sich fast alles, auch Selbständigkeit. Wenn man nur stur genug ist und dranbleibt. Lieber spät als nie. Wobei ich mich frage, warum erst jetzt, mehr als 20 Jahre nach Volljährigkeit? Weil jetzt der Bruder auszieht und somit ein Unterdrückungsfaktor wegfällt und zugleich der Vater immer weiter auseinanderfällt, oder was ist jetzt auf einmal anders geworden?
 
Lernen läßt sich fast alles, auch Selbständigkeit. Wenn man nur stur genug ist und dranbleibt. Lieber spät als nie. Wobei ich mich frage, warum erst jetzt, mehr als 20 Jahre nach Volljährigkeit? Weil jetzt der Bruder auszieht und somit ein Unterdrückungsfaktor wegfällt und zugleich der Vater immer weiter auseinanderfällt, oder was ist jetzt auf einmal anders geworden?


"Stur genug und dranbleiben"... Das glaubst du doch selber nicht.

Ich kenne solche Fälle gut; mit großen Wundern und Hoffnungen braucht man nicht kommen. Da wird nicht viel passieren.

Schule mit 40? Vergiss es.
Ein 40 Jähriger Azubi? Ist es für Ausbildung nicht ein bisschen arg spät?
Studium kann man sowieso vergessen.

Sogar für die niedrigsten Jobs braucht man Mindestqualifikationen, ganz oben: Selbstständig, Zuverlässigkeit, Eigenständigkeit, schnelles Arbeiten. Das sind keine Qualifikationen, für die man ein Studium braucht - das sind Standards.
Jemand, der sich nicht mal gegen seinen Bruder wehren kann, soll irgendwo schnell, koordiniert, unter Stress und Druck arbeiten? Das glaube ich nicht.

Selbstständigkeit kann man lernen, ja... wobei ich mich frage: wodurch? Von wem? Und vor allem: wie lange dauert das, bis das mal fruchtet?

Ich weiß, das klingt alles so vernichtend - allerdings umgehe ich die Regenbogen-Märchen-Welt und komme direkt zur Wahrheit.
 
Meinst Du, ich (als Kind jahrelang auf dem Land verratzt) hätte die Selbständigkeit bei Berufsantritt nicht lernen müssen? Hat geklappt, ich allein in der Großstadt, bis heute, und will nirgendwo anders mehr hin. Geht also, wenn man einen Funken Hirn im Schädel hat. Azubi mit 40, warum nicht? Andere machen in dem Alter vielleicht eine Umschulung, aus Gesundheitsgründen oder weil sie endlich wieder aus Hartz herauswollen. Hängt ganz vom Beruf ab, ob man mit 40 noch genommen wird oder ob nur 18jährige gesucht werden, ich meine als Schwerarbeiter (Maurer, Gerüstbauer etc.) wird man nicht mehr unbedingt Chancen haben, aber überall wo Maschinen die Schwerarbeit übernehmen, Schreiner etc., kann man es versuchen, denn die Grundbegriffe muß man eh erst mal in jedem Beruf erlernen. Sowas wie Berufsschule gibt es nämlich auch noch.
 
Wend dich bitte an das sozialpsychiatrische Zentrum deiner Stadt, die sollten dir weiter helfen könnn, die Kosten dafür werden von der Stadt getragen.
Und dann geh zum Jobcenter ( mit Begleitung, die findest du zb bei elo-Forum.org) und beantrage alg2 und dann suchst du dir eine Wohnung.
Evtl kann das Jc dich in Maßnahmen vermitteln, mit du erstmal Erfeahrung sammelst, oder das Spz hat eine Tagesstätte, sda sdu erstmal einen geregelten Tagesabllauf kennen lernst.
Andere Möglichkeit wäre zb erst mal Zeitungen austragen, damit du mal einen ersten Schritt machst und ein Stück weit für dich selbst verantwortlich bist.
 
Meinst Du, ich (als Kind jahrelang auf dem Land verratzt) hätte die Selbständigkeit bei Berufsantritt nicht lernen müssen? Hat geklappt, ich allein in der Großstadt, bis heute, und will nirgendwo anders mehr hin. Geht also, wenn man einen Funken Hirn im Schädel hat. Azubi mit 40, warum nicht? Andere machen in dem Alter vielleicht eine Umschulung, aus Gesundheitsgründen oder weil sie endlich wieder aus Hartz herauswollen. Hängt ganz vom Beruf ab, ob man mit 40 noch genommen wird oder ob nur 18jährige gesucht werden, ich meine als Schwerarbeiter (Maurer, Gerüstbauer etc.) wird man nicht mehr unbedingt Chancen haben, aber überall wo Maschinen die Schwerarbeit übernehmen, Schreiner etc., kann man es versuchen, denn die Grundbegriffe muß man eh erst mal in jedem Beruf erlernen. Sowas wie Berufsschule gibt es nämlich auch noch.

Von was redest du denn jetzt?

Ich rede von Leuten, die nicht arbeiten gehen und selbstständig sein wollen.
Du hast aktiv am Leben teilgenommen, das ist etwas Anderes.

Azubi mit 40? Welches Unternehmen soll dich nehmen? Vor allem jemand, der nicht einmal einen Abschluss oder sonst irgendwas hat?
Die Frage ist natürlich, ob der TE das überhaupt möchte.

Umschulung macht man, wenn man davor mal was gelernt hat. Trifft hier nicht zu.

Aus Hartz rauswollen, nachdem man 20 Jahre lang daran gewöhnt ist, dass ein anderer dein Leben bezahlt? Naja, bei den wenigsten vielleicht.


"aber überall wo Maschinen die Schwerarbeit übernehmen, Schreiner etc., kann man es versuchen, denn die Grundbegriffe muß man eh erst mal in jedem Beruf erlernen. Sowas wie Berufsschule gibt es nämlich auch noch."

In einer Ausbildung/Studium lernt man nicht, selbstständig zu sein sondern den Beruf/Fach; dass du selbstständig sein sollst, wird von dir erwartet!

Wenn jemand elementarste Dinge des alltäglichen Lebens nicht hinbekommt, dann wird er überall Probleme haben. Glaubst du, ein AG merkt nicht, wenn du unfähig bist? Was willst du dann sagen?
Das mit dem "Das kann man lernen" ist auf den Beruf und seine Fertigkeiten bezogen, nicht auf das alltägliche Leben, denn der AG und alle anderen Menschen in deinem Umfeld gehen davon aus dass ein 40 Jähriger Lebensfähig ist und nicht seine Versicherung von seinem Daddy bezahlen lässt.
 
Auch manch verzogenes Töchterchen hat vielleicht jahrelang nie eine Rechnung selber bezahlt. Und macht den Absturz, wenn das elterliche Geld nach einer Insolvenz plötzlich weg ist und sie nie einen Beruf erlernt hat. Was soll das denn heißen, daß jemand mit 40 vollkommen unfähig ist, noch mal was neues zu lernen? Alte Hunde lernen keine neuen Tricks mehr, und der TE soll sich am liebsten gleich begraben lassen? Mann, hast Du eine Lebenseinstellung ... 😕
 
... und wer jahrelang als Arbeitssklave gehalten wurde, hat das Arbeiten sehr wohl gelernt, er hatte nur die ganze Zeit finanziell nix davon. Als Ex-Pampabewohner kann ich mir so ein Quasi-Sklavendasein bei unterdrückerischen Verwandten absolut vorstellen, vor allem wenn es nicht irgendwo in der Stadt, wo man eher Möglichkeiten hat sich zu befreien und Hilfe zu finden, sondern irgendwo in der Pampa, auf dem Land stattfindet. Oder in irgendeinem Getto, wo sich keine Sau um jemanden schert.
 
Auch manch verzogenes Töchterchen hat vielleicht jahrelang nie eine Rechnung selber bezahlt. Und macht den Absturz, wenn das elterliche Geld nach einer Insolvenz plötzlich weg ist und sie nie einen Beruf erlernt hat. Was soll das denn heißen, daß jemand mit 40 vollkommen unfähig ist, noch mal was neues zu lernen? Alte Hunde lernen keine neuen Tricks mehr, und der TE soll sich am liebsten gleich begraben lassen? Mann, hast Du eine Lebenseinstellung ... 😕

Nein, lernen kann man. Man kann es, nur der Punkt ist, dass man es auch WOLLEN muss.

Ich sehe momentan keine Anstalten, dass der TE irgendwas tun will, was mit Arbeiten zu tun hat.

Ausreden à la "Kann kaum laufen", "Artzbesuche haben leider nichts gebracht", "Ach, übrigens ich habe noch dies und das und deswegen kann ich dies und das nicht" verraten das ja schon so indirekt, finde ich.

Naja lassen wir das einfach.
 
Na ja, es wird schwer werden, dass steht außer Frage.
Mir fiel das mit 20 schon schwer, nachdem meine Mutter bisher alle Aspekte meines Lebens kontrolliert hat- ich habe völlig verwahrlost und verschuldet gelebt, konnte nicht mit Geld umgehen, mich nicht um mich selbst kümmern....es war furchtbar.
Plötzlich ist man erwachsen und muss sich um alles kümmern, obwohl man mit sich selbst schwer beschäftigt ist.
(In meinem Fall die schweren Depressionen, PTBS und der komplette Kontaktabbruch zur Familie...) bei meinen Geschwistern sieht es noch schlimmer aus.

Und ja, mit 40 wird es noch viel schwerer. Aber unmöglich ist es nicht - es gibt so viel Hilfe in Deutschland, Man muss sie sich eben mühsam selbst suchen.
Nützt ja nichts - entweder man macht weiter wie bevor oder man ändert etwas.

Was machst du denn, @TE , wenn dein Vater und dein Bruder sterben oder dich finanziell nicht mehr versorgen?
Dann musst du eh selbstständig werden oder dir eine tolle Frau suchen, die dich finanziell aushält.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben