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Hab das Gefühl, die Verbindung zu meinem Kind zu verlieren...

Ich hab auch schon ein Gespräch mit den Lehrern gehabt. In der Schule läuft es sehr enstpannt. Meine Tochter geht auch gerne hin und ist, eigentlich schon immer, ein sehr angepasst gewesen... Oh Mensch, das hört sich so doof an, weiß aber nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll... Ihr sind Regeln sehr wichtig, vor allem, dass man sich daran hält. Sie wird von anderen auch gerne, ganz liebevoll (und sie lacht darüber), Polizei genannt...Mal abgesehen davon, ist die Hierarchie in der Schuke eher niedriger. Alle werden gedutzt etc.
Wie bist Du denn damit umgegangen, bzw. ist es jetzt wieder besser?
Ich finde, eigentlich ist es beruhigend, wenn die Kinder sich woanders gut benehmen können.

Zuhause lassen sie dann ihren Fust, ihre Wut raus und verhalten sich unkontrollierter. Das zeigt aber meiner Meinung nach, dass sie Vertrauen haben, also dass sie wissen, dass Mama sie trotzdem lieb hat.

Natürlich muss man sich dabei nicht alles gefallen lassen, aber als Reaktion die Tochter mit ihrem cholerischen Vater zu vergleichen, finde ich jetzt nicht so geglückt.

Ich habe keine Kinder und kann natürlich leicht gute Ratschläge geben. Aber ich habe in meinem ganzen Leben immer Kinder von Freunden betreut und auch etliche Dramen erlebt zwischen Kindern und Eltern.

Außerdem hatte ich einen pädagogischen Beruf.

Meckern und unfreundlich sein, ist dabei noch das geringste. Ich habe arge Ausrastereien von Kindern erlebt.
 
Natürlich muss man sich dabei nicht alles gefallen lassen, aber als Reaktion die Tochter mit ihrem cholerischen Vater zu vergleichen, finde ich jetzt nicht so geglückt.
😁 Nein ich hab sie nicht mit ihm verglichen.
Nur eben aufgezeigt wie es ist wenn jemand seine Launen an anderen auslässt bzw sich nicht unter Kontrolle hat.
Ich finde es zb auch wichtig, dass jemand es sagt, wenn er gerade gereizt oder was auch immer ist.
Dann kann man es besser einordnen. Und bei einem Kind auch anbieten dass es sich aussprechen kann.

Aber wenn es das Temperament ist, fällt mir gerade dazu ein, kann man vorab schon besprechen was das Kind stört, damit es erst gar nicht zu einer genervten Stimmung und damit pampigen Antworten kommt.
Habe ich bei meiner Tochter auch so gemacht, dass ich sie frage was sie momentan an meinem Verhalten stört. Dann kann man eine Lösung oder Kompromiss finden.

Zu einem Choleriker zb der sich grad aufregt sollte man nie sagen, ist doch jetzt nicht so schlimm... weil dann geht's u.U. erst richtig los 🙈
 
Und wenn es ganz arg wurde, haben sich die Eltern auch Hilfe gesucht. Eben bei Beratungsstellen, eigener Therapie oder Therapie des Kindes. Wobei ich ja immer in solchen Fällen Familientherapie bevorzugen würde, weil dann mal von außen auf alle Familienmitglieder geguckt wird.

Allerdings, so wie du deine Tochter beschreibst, liest sich das eigentlich nicht besonders dramatisch, eher normal. Aber das kann ich natürlich nicht wirklich beurteilen.

Weiß ja nicht wie dein Mann mit deiner Tochter geredet hat, wenn sie daraufhin geweint hat.

Vielleicht so in der Art: Mama ist traurig und ihr geht es nicht gut, wenn du so frech bist?

Dein Kind will dich ja nicht bewusst verletzen oder dir weh tun.

Dein Kind ist ein Kind, welches sich entwickelt, langsam eigenständiger wird, viele verschiedene Gefühle hat, mit denen es erst lernen muss umzugehen.

Dabei schlägt es im Umgang mit dir vielleicht öfter über die Strenge.

Aber das ist doch irgendwie normal. Muss man halt gucken, inwieweit man da klare Grenzen setzt und gleichzeitig das Gespräch sucht, indem man fragt: Was ist eigentlich los mit dir? Warum.bist du so schlecht gelaunt und unfreundlich?

Ich habe bei dir das Gefühl, dass du mit deiner ganzen Lebenssituation unzufrieden und überfordert bist. Das kann ich auch verstehen und nachzuvollziehen. Aber dafür kann dein Kind nix.

Dein Kind ist einfach da. Mit allen unterschiedlichen Gefühlen und Verhaltensweisen.

Es ist nicht dafür da, dich glücklich zu machen oder so.

Wie gesagt, leider ist es ja wirklich so, dass es sehr schwierig und langwierig ist, einen Therapieplatz zu finden. Und anscheinend dauert es auch sehr lange, einen Rehaplatz zu finden.

Als Überbrückung würde ja vielleicht wirklich Erziehungsberatung oder eine ähnliche Beratungsstele helfen.

Was hältst du davon? Dazu hast.du bisher noch nix gesagt.
 
😁 Nein ich hab sie nicht mit ihm verglichen.
Nur eben aufgezeigt wie es ist wenn jemand seine Launen an anderen auslässt bzw sich nicht unter Kontrolle hat.
Ich finde es zb auch wichtig, dass jemand es sagt, wenn er gerade gereizt oder was auch immer ist.
Dann kann man es besser einordnen. Und bei einem Kind auch anbieten dass es sich aussprechen kann.

Aber wenn es das Temperament ist, fällt mir gerade dazu ein, kann man vorab schon besprechen was das Kind stört, damit es erst gar nicht zu einer genervten Stimmung und damit pampigen Antworten kommt.
Habe ich bei meiner Tochter auch so gemacht, dass ich sie frage was sie momentan an meinem Verhalten stört. Dann kann man eine Lösung oder Kompromiss finden.

Zu einem Choleriker zb der sich grad aufregt sollte man nie sagen, ist doch jetzt nicht so schlimm... weil dann geht's u.U. erst richtig los 🙈
Also, obwohl ich es nicht mehr finde, hast du es doch hier geschrieben, dass du deine Tochter fragest, ob sie so sein will, wie ihr cholerischer Vater.

Oder dass sie ihr Verhalten dann selbst vielleicht mit dem ihres Vaters verglichen hat.

Vielleicht bin ich ja blöd, ich finde das hier nicht mehr.

Ansonsten hatte ich wohl überlesen, dass du dich am Wochenende mit Beratungsstellen auseinander setzen möchtest.
Dafür entschuldige ich mich.
 
Mir geht es genauso. Ich habe die Geschichten von @Savay und @littlegirl4ever auch durcheinander gebracht und weiss nicht mehr wer was gesagt hat. Ich ziehe mich vorläufig zurück.
Naja, das kann offensichtlich passieren.

Ist halt nicht einfach in so einem Forum, in dem man sich nicht wirklich kennt, nicht von Gesicht zu Gesicht miteinander spricht,

Es ist eben einfach anders als im realen Leben.

Damit müssen wir leben.
 
Ich finde, eigentlich ist es beruhigend, wenn die Kinder sich woanders gut benehmen können.

Zuhause lassen sie dann ihren Fust, ihre Wut raus und verhalten sich unkontrollierter. Das zeigt aber meiner Meinung nach, dass sie Vertrauen haben, also dass sie wissen, dass Mama sie trotzdem lieb hat.

Das sagt man bei Kleinkindern in der Trotzphase nicht bei schon 8-jährigen. 😉

Liebe TE, dein Kind befindet sich in der Vorpubertät. Übertrage ihr ein, zwei verantwortungsvolle Aufgaben, die immer nur sie erledigen darf.
Lobe sie bei entsprechender Erledigung der Aufgaben sehr. Dadurch wird sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden und respektvoller werden.
 
Das sagt man bei Kleinkindern in der Trotzphase nicht bei schon 8-jährigen. 😉

Liebe TE, dein Kind befindet sich in der Vorpubertät. Übertrage ihr ein, zwei verantwortungsvolle Aufgaben, die immer nur sie erledigen darf.
Lobe sie bei entsprechender Erledigung der Aufgaben sehr. Dadurch wird sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden und respektvoller werden.
Na, da bin ich ganz anderer Meinung. Kleinkinder können sich meistens auch in anderer Umgebung nicht kontrollieren.

Etwas größere Kinder schon.
 

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