Eisherz
Sehr aktives Mitglied
Ich werfe mich auch mal in die Diskussionsrunde: Heutzutage wird ja überall rasiert, epiliert, gezupft, gerupft, gezogen ... Wer nicht mitmacht, ist out, ein Öko, bäh ... und pfui ... und was nicht noch ...
Daher stehen viele unter einem äußeren Druck. Schon die pubertierenden Kinder befassen sich damit, was heutzutage in oder nicht in ist und wollen es auch ... Und warum: "Das machen jetzt alle so." Ich hab gelesen, dass sich um die 60 Prozent der Frauen zwischen 20 und 29 Jahren unten rum nackig machen und halten dann die haarlose Haut an allen Körperstellen als eine Form der Selbstfindung. Es gibt Tipps für Intimfrisuren, Rasierer und ... und ..., so wie Du schreibst, kostet alles schön viel Geld. Und natürlich keinesfalls nur für Frauen.
Ein schlauer Mensch, und zwar der Professor Ronald Hitzler, seines Zeichens Soziologe an der Dortmunder Universität und Erforscher von Jugendkulturen, hat zu dem Trend zur haarlosen Haut als Antwort: dass das auf die wachsenden Möglichkeiten der Körperformung beruhe. Denn, so meint er, "Der Körper ist das einzige, was wir haben, seitdem wir nichts mehr haben." Weil andere Werte wie Religion, Glaube und Moral schwinden würden, sei der Körper das einzig Verlässliche.
Also unser Körper ist eine neue Gestaltungsfläche. Aber das hat zur
Folge, so sagt es dieser Professor, dass der Druck zunimmt, so aussehen zu müssen, wie es das Ideal gerade vorschreibt. Wer da nicht mitmacht, der hat dann nicht nur auf dem Beziehungsmarkt weniger Chancen. Aber das kennt man ja auch von anderen Sachen, was Busen z. B., oder die Figur an sich sowieso bedeuten. Schönheitsideale wechseln immer mal wieder und sie sind kulturell oft grundverschieden.
Interssant finde ich, was der Professor noch äußerte, dass er das derzeitige Ideal der glatten, haarlosen Haut als sehr langweilig findet. Seiner Meinung nach ist dies ein "Resultat der stetig effizienteren Körpertechnologie."
Nun werden wieder viele sagen, ich finds gut, ich finds nicht gut, letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm gefällt und was nicht.
Lg Eisherz
Daher stehen viele unter einem äußeren Druck. Schon die pubertierenden Kinder befassen sich damit, was heutzutage in oder nicht in ist und wollen es auch ... Und warum: "Das machen jetzt alle so." Ich hab gelesen, dass sich um die 60 Prozent der Frauen zwischen 20 und 29 Jahren unten rum nackig machen und halten dann die haarlose Haut an allen Körperstellen als eine Form der Selbstfindung. Es gibt Tipps für Intimfrisuren, Rasierer und ... und ..., so wie Du schreibst, kostet alles schön viel Geld. Und natürlich keinesfalls nur für Frauen.
Ein schlauer Mensch, und zwar der Professor Ronald Hitzler, seines Zeichens Soziologe an der Dortmunder Universität und Erforscher von Jugendkulturen, hat zu dem Trend zur haarlosen Haut als Antwort: dass das auf die wachsenden Möglichkeiten der Körperformung beruhe. Denn, so meint er, "Der Körper ist das einzige, was wir haben, seitdem wir nichts mehr haben." Weil andere Werte wie Religion, Glaube und Moral schwinden würden, sei der Körper das einzig Verlässliche.
Also unser Körper ist eine neue Gestaltungsfläche. Aber das hat zur
Folge, so sagt es dieser Professor, dass der Druck zunimmt, so aussehen zu müssen, wie es das Ideal gerade vorschreibt. Wer da nicht mitmacht, der hat dann nicht nur auf dem Beziehungsmarkt weniger Chancen. Aber das kennt man ja auch von anderen Sachen, was Busen z. B., oder die Figur an sich sowieso bedeuten. Schönheitsideale wechseln immer mal wieder und sie sind kulturell oft grundverschieden.
Interssant finde ich, was der Professor noch äußerte, dass er das derzeitige Ideal der glatten, haarlosen Haut als sehr langweilig findet. Seiner Meinung nach ist dies ein "Resultat der stetig effizienteren Körpertechnologie."
Nun werden wieder viele sagen, ich finds gut, ich finds nicht gut, letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm gefällt und was nicht.
Lg Eisherz