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Guter Mensch - Konzept

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Was mich an der Idee des Anarchismus fasziniert, ist die Ethik der Respektlosigkeit gegen autoritäre Anmassungen jeglicher Art.
Ich liebe es, ironisch auf angeblich unvermeidbare soziale Zwänge zu reagieren.

Es ist befreiend, Autorität kritisch zu hinterfragen und darüber nachzudenken, worin diese Autorität eigentlich begründet liegt. Bei genauerer Betrachtung hat der Kaiser oftmals ganz einfach keine Kleider an.
Das ist ja nicht verkehrt nur Anarchie sieht anders aus.
 
A

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Re: Guter Mensch - Konzept
Wenn einmal jemand meinen respekt verliert, verliert er diesen für immer. Den Menschen ändern sich seeehr selten.
 
Das sehe ich tatsächlich anders.

Die Menschen entwickeln sich ein Leben lang weiter. Durch Erfahrungen oder auch durch Schicksalsschläge.
Und aus eigener Motivation heraus. Man kann seinem Leben eine andere Richtung geben, wenn man selbst erkannt hat, dass man in einer Sackgasse steckt.

Ich schätze, ein guter Teil unserer Charaktereigenschaften, die unsere Persönlichkeit ausmachen, sind angeboren. Aber der andere Teil entwickelt sich im Lauf unseres Lebens durch äussere Einflüsse.

Ich bin mit Sicherheit heute nicht mehr die Person, die ich vor 20 Jahren war.
 
Ich hab mich auch viel geändert aber aus meinem Bekanntenkreis hat sich nicht viel geändert, deswegen habe ich diesen verlassen. Selbst meine mutter und Vater haben sich im kernbereich nicht viel geändert. Nur ein wenig.
Wenn man seine ganze Werte ändert, ist es was Anders Wie man kleinigkeiten ändert

die Werte im eigenen Leben
verändern sich nur in der Krise.
Hier im Forum(ggf. Auch in anderen Foren) sind viele die Änderungen durchleben und wollen, da es auch ein Hilfe forum ist, Aber viele Menschen sind sehr eigensinnig und gehen sturr ihren " richtige" Weg.
 
Sicher richtig.
Zuerst muss die Bereitschaft da sein, selbst etwas ändern zu wollen.

Es gibt das alte Zitat von Charles Bukowski.
"Das Problem dieser Welt ist, dass die klugen Menschen voller Zweifel sind, und die Dummköpfe so selbstsicher"
 
Das ist ja nicht verkehrt nur Anarchie sieht anders aus.

Wiki sagt dazu:

Anarchie (altgriechisch ἀναρχία anarchía „Herrschaftslosigkeit“, von ἀρχία archía „Herrschaft“ mit verneinendem Alpha privativum) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft. Er findet hauptsächlich in der politischen Philosophie Verwendung, wo der kollektive Anarchismus für eine solche soziale Ordnung wirbt.

Anarchisten wollen die Gesellschaft sich selbst regeln lassen, etwa über Räte, freie Übereinkunft oder rein funktionale Entscheidungen, mit den Worten von Pierre-Joseph Proudhon: „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.“ Eine zentrale Person des neuzeitlichen Anarchismus im deutschsprachigen Raum, Horst Stowasser, bezog sich ebenfalls auf diese programmatische Definition Proudhons.[1][2]

Landläufig wird Anarchie auch mit einem durch die Abwesenheit von Staat und institutioneller Gewalt bedingten Zustand gesellschaftlicher Unordnung, Gewaltherrschaft und Gesetzlosigkeit angenommen und vor allem in vielen Medien häufig den eigentlichen Sinn verfälschend im Schlagwort „Chaos und Anarchie“ verwendet. Die tatsächliche Bezeichnung für einen solchen Zustand ist jedoch Anomie.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anarc...igkeit,Zustand der Abwesenheit von Herrschaft.

~~~

Im Übrigen, ist im weitesten Sinne nicht auch Kapitalismus eine Form von Anarchie?
 

Okay, wenn ich ein bisschen weiter darüber nachdenke, kann Kapitalismus in gewisser Weise "Herrschaftslosigkeit" bedeuten oder eben die "Herrschaft des Geldes".

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In gewisser Weise sind wohl Geld und Liebe die modernen Götter der Welt, wenn man mal von allen anderen Göttern absieht.
 
Okay, wenn ich ein bisschen weiter darüber nachdenke, kann Kapitalismus in gewisser Weise "Herrschaftslosigkeit" bedeuten oder eben die "Herrschaft des Geldes".
Wobei das recht nah an Demokratie ist, wenn Du jedem ein Mindesteinkommen gibst. Die Münzen sind die Wahlstimmen und Du kannst sie dem geben, der am meisten für Dich tut. Wenn Du mehr Einfluss willst, dann musst Du ihn Dir von anderen Menschen verdienen. Soweit die schöne Theorie.

Dann kam der Lobbyismus und das Monopol und haben alles zerstört was gut daran war und auch gleich noch die wirkliche Demokratie abgeschafft und durch ein gekauftes Funktionärswesen ersetzt.
 
Wobei das recht nah an Demokratie ist, wenn Du jedem ein Mindesteinkommen gibst. Die Münzen sind die Wahlstimmen und Du kannst sie dem geben, der am meisten für Dich tut. Wenn Du mehr Einfluss willst, dann musst Du ihn Dir von anderen Menschen verdienen. Soweit die schöne Theorie.

Dann kam der Lobbyismus und das Monopol und haben alles zerstört was gut daran war und auch gleich noch die wirkliche Demokratie abgeschafft und durch ein gekauftes Funktionärswesen ersetzt.

Weiß nicht, warum, aber mir ging gerade der Gedanke durch den Kopf, dass jedem ein bedingungsloses Grundeinkommen von 500 EUR gewährleistet wird. Entspricht zwar nicht der gängigen Diskussion um ein Grundeinkommen bzw. der Höhe dessen, aber hätte vielleicht dennoch ganz interessante Folgen.

~~~

Ansonsten fällt mir gerade nur dieser olle Spruch ein:

"Wahre Demokratie herrscht nur an der Kasse."
 
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