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Gute Menschen, schlechte Menschen

Der bessere oder der gute Mensch - ist das überhaupt sinnvoll bzw. erstrebenswert?

Warum ja, warum nein?

~~~

Kinder sollen ja angeblich gut sein und keine Dummheiten anstellen. Ist das mit Erwachsenen auch so?
 
Erinnert mich irgendwie an meinen Pflegevater, der da meinte: "Mach' nicht die ganzen Fehler, die ich gemacht habe."

Ob's hilft?

Und ja, meine Pflegeeltern, der Erich und die Eva, haben mich 10 Jahre meines Lebens erzogen und geprägt. Sie waren beide "Christen der alten Schule" und sehr herzlich, würde ich sagen. Könnte jetzt nicht sagen, dass mich das zu einem Christen gemacht hat, aber es wurden mir Werte vermittelt, die ich akzeptieren bzw. annehmen kann.

Aus meiner Sicht waren die beiden gute Menschen, besser als so manche andere. Würden die beiden nun selbst über sich sagen, dass sie gute Menschen waren? Ich weiß es nicht, ich bezweifle es eher.

~~~

Mein Pflegevater pflegte auch, mir mit einem Augenzwinkern zu sagen: "Du bist nur dann gut, wenn du schläfst."

Ja, da mag was dran sein.
 
Och das würde schon reichen, wenn der weltweite Geldfluss für alle einsehbar wäre .
Man könnte sich viele Kameras sparen ....und auch sonstige Überwachnugstechnik.

Ich wette aber, dass genau das den Leuten missfällt, die jeweils die reichsten 10 % im Land stellen und damit die meiste Macht haben .

Naja und so lange sich da nicht grundlegend was ändert - geht's genau so weiter wie bisher nur die Folgen des weltweit verkehrten Handelns gegen die eigene Natur , werden deutlicher zu Tage treten.

Bügerkriege , Hungersnöte ,etc . wir werden es erleben ....
 
Nein , eher wollen sie unnötiges.
Sie erfinden einen Wert für etwas , da sind sich komischerweise die Menschen alle einig, nicht wie beim Frieden oder der Nächstenliebe, weil das Ziel das der Mensch hat -oder zumindest die Mehrheit , die sich da einig ist- ist doch klar Profit .
Dieses unnötige Gebaren, sich an dem was man verdient zu messen, und somit das Mehr verdienen- als besser einzustufen ist , denke ich, völlig sinnlos.

Denn es zerstört die Natur , die Lebensgrundlage, für Tiere und Pflanzen , anstatt im Einklang mi der Natur zu leben, die durchaus Nahrung für mehr als 8 Milliarden bereithält .

Wasserknappheit , Vergiftung oderlebensfeindliche Kontamination von bestimmten Gebieten , sind künstlich erzeugt / Bikini Atoll / Tschernobyl/ Fukushima, nur um mal ein paar zu nennen....

Brände und Zerstörung durch Alterung der Bestandsgebäude und damit verbundene Katastrophen ( Erdbebentote , Unglücke , Einstürze ) sind mittlerweile an der Tagesordnung - der Clou iost aber vielen gar nicht klar. Der ist nämlich, das wird sich exponential verteuern, was heute noch als gut durchgeht ist morgen schon marode .

Warum - klar wir bauen ja nicht für die Ewigkeit - aber die Römer und die die Kulturen die vor 10.000 Jahren gelebt haben, deren Bauwerke bestaunen wir heute noch , was haben wir daraus gelernt - Papphäuser sind billiger zu bauen und besser zu verkaufen, wenn sie hübsch sind ?
Denken die echt irgendwas davon steht in 200 Jahren noch ? Hahaha

Nun kommt noch ein massives Problem dazu - Klimaflüchtlinge - heute noch nicht wirklich ein Thema, aber bald ein Riesenproblem, wo sollen denn die ganzen Leute hin ...und es werden ja nicht weniger, es werden exponential mehr Menschen, denn mehr Wohl stand , super , kann man ja noch 3 Kinder mehr groß ziehen ....also die , die heute noch sterben , aus Mangel an Nahrung , aufgrund von mangelnder ärztlicher Versorgung....

naja und sich da "voll " ausklinken , also geistig , und die eigene Lebensparadiesenklave schaffen, egal wie die aufgestellt ist, ist doch das was den Leuten als Selbstverwirklichung , als gute Neuerfindung des bessern eigenen Ichs verkauft wird, so als wäre es ihre Entscheidung.

Eigentlich sollte jeder da sitzen und die Lage beweinen, weil er damit bekunden würde , er hätte begriffen, in welcher Lage die Menschheit steckt.

Da das aber nicht alle tun , da nicht alle den Frieden halten der notwendig wäre , da nicht alle dafür sorgen, genau zu überdenken, wozu Lügen im Grunde führen, nämlich zur Täuschung, nicht zur Wahrheit , sehe ich da eher schwarz , es geht den Menschen am Bobbes vorbei.

Ich rede da nicht vom ungebildeten Volk , sondern von den Lenkern an den Tischen , wo sie sich gemeinsam hinsetzen um sich zu belügen .

Da wäre ein grundlegendes Umdenken der gesamten Menschheit sinnvoller , denke ich.
Es erspart die Folgen der Fehler, die wir grade machen.
 
Nein, ich glaube nicht, dass das eine Frage nach dem Schicksal war..
Mehr so - steckt wirklich in jedem Menschen auch etwas halbwegs bedeutsam Gutes, das für die Welt wichtig ist? Dann müsste das ja auch auf sogenannte 'Monster'zutreffen..
(Wobei meine Frage ja daraus entsteht, dass ich ja eigentlich an diesen obigen Satz schon glaube.. Aber gleichzeitig feststelle, dass er eigentlich nicht passen kann..)

Und, by the way, ich glaube nicht, dass Hitler sich auch entscheiden hätte können, friedlich zu sein.. der war so zerstört durch sein Elternhaus, dass er eben das war, was er war

Aber vllt hast du insofern recht, dass meine Frage auch als fatalistisch gesehen werden kann - ich glaube halt nicht an die volle Entscheidungsfreiheit des Menschen, sondern nur innerhalb seiner eigenen Ressourcen (die man natürlich im Laufe des Lebens erweitern und verändern kann! - aber eben auch nur entsprechend der eigenen Ressourcen dazu..)
 

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