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Gute Menschen, schlechte Menschen

Aus meiner Sicht eine Geschichte, die in den Bereich des Guten fällt:

Sie und ihre Mädchen.

sammeln wir jetzt Beispiele für vermeintlich gute Geschichten ?

Weiters:

Wenn das systematische Retten von Mädchen aus extremer Armut und Zwangsheirat nicht die Definition von 'gut' im Sinne von Leidminderung und Autonomie ist – was ist es dann? Oder ist 'gut' für dich ein rein theoretisches Konzept, das es in der Realität gar nicht geben darf?
 
Weiters:

Wenn das systematische Retten von Mädchen aus extremer Armut und Zwangsheirat nicht die Definition von 'gut' im Sinne von Leidminderung und Autonomie ist – was ist es dann? Oder ist 'gut' für dich ein rein theoretisches Konzept, das es in der Realität gar nicht geben darf?
gut wäre in meinen Augen, wenn man Mädchen in extremer Armut und Zwangsheirat nicht finden würde, gilt aber auch für Jungen , weil es keine gäbe.
Gut wäre in meinen Augen, wenn das keiner erleben müsste.
Gut wäre in meinen Augen, wenn weder Leid noch Schmerz noch Not noch Krankheit noch Tod existierten.....

Aber früher wurde in Indien bei Tod des Mannes die Witwe direkt mit verbrannt. Nennt sich Witwenverbrennung, war gängige Praxis.
Rate mal wer in den siebzigern , als es offiziell verboten wurde, dafür demonstrierte, dass es wieder eingeführt und erlaubt wird.....viele indische Frauen waren empört, nicht mehr mit verbrannt werden zu dürfen, beim Tod des Mannes.
Ich denke, die hätten das gut gefunden, weil die ja verbrannt werden wollten ....

Was also wenn Leidvermehrung der autonome Wunsch ist oder Suizid ?

Ich denke Frieden und Liebe, Gewaltfreiheit und Ehrlichkeit, Wahrheit und Weisheit sind gut.
Aber ich denke auch, die Erkenntnis von Gut und Böse als solche, ist eher schlecht.
 
gut wäre in meinen Augen, wenn man Mädchen in extremer Armut und Zwangsheirat nicht finden würde, gilt aber auch für Jungen , weil es keine gäbe.
Gut wäre in meinen Augen, wenn das keiner erleben müsste.
Gut wäre in meinen Augen, wenn weder Leid noch Schmerz noch Not noch Krankheit noch Tod existierten.....

Aber früher wurde in Indien bei Tod des Mannes die Witwe direkt mit verbrannt. Nennt sich Witwenverbrennung, war gängige Praxis.
Rate mal wer in den siebzigern , als es offiziell verboten wurde, dafür demonstrierte, dass es wieder eingeführt und erlaubt wird.....viele indische Frauen waren empört, nicht mehr mit verbrannt werden zu dürfen, beim Tod des Mannes.
Ich denke, die hätten das gut gefunden, weil die ja verbrannt werden wollten ....

Was also wenn Leidvermehrung der autonome Wunsch ist oder Suizid ?

Ich denke Frieden und Liebe, Gewaltfreiheit und Ehrlichkeit, Wahrheit und Weisheit sind gut.
Aber ich denke auch, die Erkenntnis von Gut und Böse als solche, ist eher schlecht.

Wenn du sagst bzw. implizierst, dass sich viele oder gar alle Menschen bzgl. 'gut', 'schlecht', etc., irren, was macht dich darin so sicher, dass es bei dir anders ist? Was macht dich darin so sicher, dass du dich mehr oder weniger als andere irrst? Oder hältst du es für ausgeschlossen, dass du dich irrst?
 
Ich denke Frieden und Liebe, Gewaltfreiheit und Ehrlichkeit, Wahrheit und Weisheit sind gut.
Aber ich denke auch, die Erkenntnis von Gut und Böse als solche, ist eher schlecht.
Aber wie soll man all diese Dinge, die du gut findest, fördern - also überall dort, wo sie grundsätzlich einmal nicht vorhanden sind - wenn nicht durch die Erkenntnis darüber?

Und warum soll die Erkenntnis was Schlechtes sein?
(Also abgesehen von der einfachen Antwort, dass 'Gott' es für schlecht befunden hat und uns Menschen deshalb aus dem Paradies geschmissen hat - das impliziert ja noch kein 'Warum'..)
 
Das ist wohl der Hoffnung geschuldet , dass das Heilsversprechen ( so nennt man das glaube ich ) das hier die christliche Bibel erwähnt, nämlich genau das
Abschaffung von Leid und Not , Vernichtung des Todes , eine in den Urzustand zurück versetzte Welt, was für mich schlecht übersetzt ist, es müsste eigentlich sauber heißen .....stimmt.

Bisher konnte das noch niemand widerlegen und für ein gemeinsames soziales Zusammenleben ist die Chancengleichheit eigentlich die Grundfairness oder Basis, wenn man sagt " Alle Menschen haben das Recht auf ...." wohlgermerkt alle -bisher sind es nur einige.

Als die christliche Urgemeinde das praktizierte, weil die die Gebote Gottes hielt ( Dekalog ) wurde das aber schnell wieder abgeschafft, denn Habsucht und Gier , somit Neid und damit Gebotsverletzung gingen einher, der Mensch hat sich in der Mehrheit dafür entschieden, Eigentum zu besitzen, anstatt der göttlichen Weisung zu folgen.

Das ist der Grund dafür, dass es sehr viel Unrecht in der menschlichen Welt gibt.

Aber selbst , wenn alle Menschen die Gebote hielten, wären sie ja immer noch Krankheit , Altern und Tod ausgesetzt. Besitzen tun sie die Scham sich zu bekleiden, zumindest in der Mehrzahl, weil sie wissen, dass sie nackt sind, was sie aber nicht hätten ohne diese Erkenntnis.

Wenn aber nach der Schuldfrage dafür der Mensch herhalten soll, so denke ich, da muss man vorsichtig sein, denn der Übeltäter ist ja nach der Bibel klar der Widersacher Gottes, dem Gott diese Welt übergeben hat.
Seine Macht ist deshalb so groß, dass er viele Menschen in seinen Bann zieht. Diese Menschen verachten die Gebote, die die Grundlage für Chancengleichheit sind.
Oft sind das auch Vertreter von Religionen, die sich selbst als Vertreter der obersten Macht der jeweiligen Religion verstehen.

Die Erkenntnis über gut und böse ist natürlich in dieser Welt wichtig. Je nach dem wie diese Welt gut und schlecht / böse definiert, das ist recht unterschiedlich.

Aber die Erkenntnis über " Gut und Böse " ist in einem Habitat, wie dem Garten Eden nicht notwendig gewesen, dieses Habitat war aber beschützt , dass ist alles weggefallen.

Wenn es nun irgendwann keinen Widersacher mehr gibt und damit die Zeit des Alterns und der Krankheit endet, wird als letztes der Tod vernichtet , nach der biblischen Aussage, ist dann wieder ewiges Leben,
die Variante finde ich gar nicht so schlecht , zumindest besser, als alles , was ich hier auf dieser Welt los ist, wahrscheinlich wird es richtig gut und die Vielfalt der Natur erst dann begreiflich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du sagst bzw. implizierst, dass sich viele oder gar alle Menschen bzgl. 'gut', 'schlecht', etc., irren, was macht dich darin so sicher, dass es bei dir anders ist?
Wo habe ich gesagt, dass es bei mir anders ist ???

Ich verstehe den Satz im Grunde gar nicht, denke ich. Was möchtest Du wissen ? Kannst Du es anders ausdrücken, damit es auch für mich verständlich wird ?
Ich denke, der Mensch kann sich irren, jeder. Ich denke der Mensch macht Fehler, jeder.
Ich denke, absolut gut ist nur einer, der "König der Ewigkeit in den Himmeln" .

Wieso ist da bei mir etwas anders ? Das verstehe ich nicht.
 
Wo habe ich gesagt, dass es bei mir anders ist ???

Ich verstehe den Satz im Grunde gar nicht, denke ich. Was möchtest Du wissen ? Kannst Du es anders ausdrücken, damit es auch für mich verständlich wird ?
Ich denke, der Mensch kann sich irren, jeder. Ich denke der Mensch macht Fehler, jeder.
Ich denke, absolut gut ist nur einer, der "König der Ewigkeit in den Himmeln" .

Wieso ist da bei mir etwas anders ? Das verstehe ich nicht.

Vielleicht habe ich da auch was missverstanden.

Du hattest das Nachfolgende geschrieben:

[...]

Ich denke Frieden und Liebe, Gewaltfreiheit und Ehrlichkeit, Wahrheit und Weisheit sind gut.
Aber ich denke auch, die Erkenntnis von Gut und Böse als solche, ist eher schlecht.

Damit versetzt du dich aus meiner Sicht in die Meta-Position, das Gute, das Schlechte und die Erkenntnisfähigkeit darüber besser als die anderen beurteilen zu können. Und darin sehe ich potentiell einen Irrtum.
 
Meta Position ?

Also wenn ich selbst ein Mensch bin und mir recht klar ist, dass die Erkenntnis über gut und böse für den Menschen eher schlecht ist, so ist sie doch für mich genau so schlecht ....
 

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