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Gute Menschen, schlechte Menschen

Jede gute Tat weist auch einen negativen Aspekt auf? Vielleicht ist das so, aber es erscheint mir nicht als ganz schlüssig. Was wäre ein Beispiel dafür?

Ich sehe das als etwas philosophisch-provokant. Es geht dabei m. E. um Dynamiken hinter Taten, versteckte Motive, nicht bedachte Auswirkungen.

Jemand, der nur helfen will, meint es gut.
Aber vielleicht aus eigennützigen Gründen. Weil er sein Helfersyndrom bedient. Anerkennung will. Schuld vermeiden möchte.
Und wird womöglich als übergriffig empfunden. Bevormundend. Löst Neid oder andere negative Gefühle aus. Nimnt jemandem durch sein Eingreifen die Chance, es selbst zu tun, zu lernen.

 
Ich sehe das als etwas philosophisch-provokant. Es geht dabei m. E. um Dynamiken hinter Taten, versteckte Motive, nicht bedachte Auswirkungen.

Jemand, der nur helfen will, meint es gut.
Aber vielleicht aus eigennützigen Gründen. Weil er sein Helfersyndrom bedient. Anerkennung will. Schuld vermeiden möchte.
Und wird womöglich als übergriffig empfunden. Bevormundend. Löst Neid oder andere negative Gefühle aus. Nimmt jemandem durch sein Eingreifen die Chance, es selbst zu tun, zu lernen.

Das ist aber auch viel "Wenn und Aber". Da könnte man ja gleich alles und jeden in Frage stellen.
 
Wie definierst Du denn die gute Tat - als den Versuch eines fehlerhaften Wesens, etwas für alle besser zu machen, als es ist.
Nun gibt es ja aber auch eine Erwartungshaltung - oft bei denen die sich das Gute erschleichen wollen , von anderen , na und da ist dann die Enttäuschung groß , wenn die Frau was erwartet, was in 3 Sekunden von Null auf Hundert ist
und unter dem Weihnachtsbaum die Personenwaage findet.
 
Gesichter - vom Bösen durchzogen ??? Ich musste herzlichst lachen....weil was soll das bitte sein ?

Haben die sich "Ich bin böse" auf die Stirn tätowiert ?

Beschreibe doch mal die Merkmale an denen Du das erkennst , dass es nicht die Erfahrung ist die im Gesicht Falten bildet sondern das Böse ...da durchzieht ....wie auch immer das gemeint ist .....

oder meinst Du wuterfüllte Gesichter, weil Wut ist ja nicht = Böse , obwohl das ja manche versuchen anderen aufzuzwingen .
 
Ich bin der Überzeugung das Menschen böse/ gut werden können, wenn sie das wollen.
Wobei man darauf achten muss wie man gut oder böse definiert in dem Fall, schließlich ist der Mensch ein fehlerhaftes Wesen.

Wenn nun der Mensch nicht absolut böse sein könnte, so könnte er auch nicht absolut gut sein. Denn das würde Fehlerfreiheit includieren.

Wenn aber das was gut ist das eigentliche ist was ist und das böse das ist was das gute das eigentlich ist im Grunde nur stört , dann wäre es sinnvoll das böse abzuschaffen, denn wo das gute gestört ist ist es bestenfalls neutral.

Es ist eine Ausrichtungsfrage der Bauernfänger findet es sicher gut , wenn ihm einer auf den Leim geht. Würde man aber alle anderen fragen , würden sie vielleicht sagen ne finden wir schlecht der arme Bauer oder sie reagieren anders und sagen das war die gerechte Strafe der hat das verdient....
die Einschätzung eines jeden ist da im Grunde anders , deshalb gibt es Recht und Gesetze und Richter.

Da ist dann klar definiert - gut ist wenn Du das Recht hälst, schlecht ist wenn Du es brichst, etc. da wird der Rahmen nicht durch das Individuum gesteckt, sondern innerhalb des Systems, das vorliegt.

Also bleibt doch nur so ne Art Selbstausrichtung Gutes zu tun, was anderen hilft oder sie erfreut.
 
Jede gute Tat weist auch einen negativen Aspekt auf? Vielleicht ist das so, aber es erscheint mir nicht als ganz schlüssig. Was wäre ein Beispiel dafür?

Staudämme. Sichern zwar die Wasserversorgung für viele Menschen, aber viele andere verlieren dadurch ihre Heimat.

 
Gut und Böse liegt leider sehr oft sehr nah beieinander. Das ist das Tragische.

Wie schrieb hier mal jemand:
das Herz kann nicht immer/ewig die Funktion des Verstandes übernehmen.
Leider weiß ich nicht mehr, wer genau das nun schrieb...
Aber so ist es.
 
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