Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Jede gute Tat weist auch einen negativen Aspekt auf? Vielleicht ist das so, aber es erscheint mir nicht als ganz schlüssig. Was wäre ein Beispiel dafür?
Ich sehe das als etwas philosophisch-provokant. Es geht dabei m. E. um Dynamiken hinter Taten, versteckte Motive, nicht bedachte Auswirkungen.
Jemand, der nur helfen will, meint es gut.
Aber vielleicht aus eigennützigen Gründen. Weil er sein Helfersyndrom bedient. Anerkennung will. Schuld vermeiden möchte.
Und wird womöglich als übergriffig empfunden. Bevormundend. Löst Neid oder andere negative Gefühle aus. Nimnt jemandem durch sein Eingreifen die Chance, es selbst zu tun, zu lernen.