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Gute Menschen, schlechte Menschen

Nicht unbedingt. Was rechtfertigt man nicht alles im Namen des Guten? Das ist dann das Schlechte gegen das Schlechte, oder? Falls ja, ist das gut oder schlecht?

Das impliziert ja, dass da etwas als gut hingestellt wird, was es nicht ist. Es wird gewissermaßen mit Lug und Betrug gearbeitet. Und das ist ja nicht wirklich gut. Kann man das machen? Sicher. Sollte man das machen?

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Ich sage nicht, dass Lügen zwingend kurze Beine haben, aber oft ist es so, dass auf Lügen basierende Dinge früher oder später fast zwingend zusammenbrechen müssen.

Auf das Gute bezogen, man kann vielleicht glaubhaft für ein paar Tage, Wochen oder Monate vorgeben, dass etwas gut ist, was es nicht ist, aber über Jahre und Jahrzehnte?
 
Kommt drauf an was man als gut und schlecht betrachtet.

Dazu kann man natürlich verschiedene Dinge anführen. Für die meisten Menschen zustimmungsfähig wäre vermutlich, dass körperliche und geistige Krankheit schlecht sind - und eben alles, was damit zusammenhängt. Gut hingegen wären dann körperliche und geistige Gesundheit - und alles, was damit zusammenhängt.
 
Dazu kann man natürlich verschiedene Dinge anführen. Für die meisten Menschen zustimmungsfähig wäre vermutlich, dass körperliche und geistige Krankheit schlecht sind - und eben alles, was damit zusammenhängt. Gut hingegen wären dann körperliche und geistige Gesundheit - und alles, was damit zusammenhängt.

Eine mögliche Sichtweise wäre vielleicht auch, dass es keine schlechten Menschen gibt, sondern nur kranke?
 
Was gut ist und schlecht liegt eben oft im Auge des Betrachters und ändert sich mit Zeit, Kultur und Umfeld.

Ja, stimmt schon, viele Dinge sind sehr variabel. Gleichfalls würde ich aber auch meinen, dass sich bspw. Dinge wie Menschenrechte und Grundgesetze auch über sehr lange Zeit nicht komplett ins Gegenteil verkehren, sondern einen ausreichend großen Konsens finden werden.

Aus meiner Sicht werden Menschen in verschiedenen Bereichen des Lebens immer einen gewissen Konsens finden, weil sonst eine auch nur halbwegs friedliche Ko-Existenz gar nicht möglich ist. Die meisten Menschen haben aus meiner Sicht auch keinen Bock auf irgendwelche Kriegshandlungen oder so.
 
Es kommt darauf an wo man lebt.

Nun ja, Menschenrechte sind per Definition unveräußerlich.

Natürlich kann es Leute geben, die das mit den Menschenrechten anders sehen. So könnte ich es bspw. gut oder richtig finden, rumzulaufen und andere Leute zu treten oder zu töten, aber was zählt das schon? Die meisten Menschen würden dem nicht zustimmen, dass das gut oder richtig ist - und das ja auch zurecht.
 

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