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Gruppenarbeiten

  • Starter*in Starter*in Dr. Island
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1,0 ist vielleicht auch ein etwas zu hoher Anspruch. Aber ich finde durchaus, dass man aufgrund weniger Eindrücke feststellen kann, ob man es mit einem Hollodri oder einem zielgerichteten Studenten zu tun hat. Meinst Du nicht?

Du kannst uns ja mal deine Kriterien, woran man so etwas erkennt, darlegen? 🙂

Ferner, meistens unterhält man sich doch mit den Leuten gar nicht so lange. Wenn man die praktisch NUR im Seminar sieht??? Ich habe mit vielen meiner Kommilitonen privat nie etwas zu tun gehabt. So ergeht es vielen anderen Leuten sicher auch.

Außerdem bin ich bei uns an der Uni nicht die Einzige, die so viele schlechte Erfahrungen in sozialer Hinsicht sammeln durfte.
 
viele leute stellen sich doch auch am anfang extrem positiv dar und übertreiben wohl auch etwas mit ihren guten seiten. man kann das doch nicht nur vom ersten eindruck abhängig machen, der ja auch nicht immer stimmen muss.
 
Ich kenne viele Blender. 😉 Wenn jemand das nicht so explizit macht, merkt man das nicht innerhalb von 30 Minuten.

Man muss ja auch erst mal diese Zeit haben, um sich mit demjenigen wirklich intensiver unterhalten zu können.

Viele lassen das nicht unbedingt durchblicken, wie sie drauf sind.
 
Du kannst uns ja mal deine Kriterien, woran man so etwas erkennt, darlegen? 🙂

Ferner, meistens unterhält man sich doch mit den Leuten gar nicht so lange. Wenn man die praktisch NUR im Seminar sieht??? Ich habe mit vielen meiner Kommilitonen privat nie etwas zu tun gehabt. So ergeht es vielen anderen Leuten sicher auch.

Außerdem bin ich bei uns an der Uni nicht die Einzige, die so viele schlechte Erfahrungen in sozialer Hinsicht sammeln durfte.
Hallo Island!

Ich kenne ja nicht Deine Uni. Aber wenn ich zB die Situation an der Bielefelder Uni sehe, so gibt es dort schon Möglichkeiten für Erstsemester, seine Mitstudenten kennenzulernen. Man kann sie zB in der Halle, der Kaffete oder in der Bibliothek sehen.

Wen man oft sieht, der scheint viel in der Uni zu arbeiten, zB Leute, die den ganzen Tag in der Bibliothek sitzen! Sind es Modepüppchen oder kleiden sie sich funktionell? Wie reden sie mit ihren MitStudenten?

Auch in Seminaren kann man einiges beobachten. Schweigen sie nur oder stellen sie Zwischenfragen? Kommen sie mit Fahrrad, Bus oder Auto zur Uni? Mit wem sieht man sie zusammen? Lachen sie viel? Sind sie in Kleingruppen oder eher oft alleine unterwegs? Was trinken oder essen sie in Mensa und Kaffete? Immer Pommes oder nur vegetarisch? Essen sie dort alleine oder in Gruppen?

Was schleppen sie mit sich herum? Dicke Schönfelder (JuraSchinken) oder immer beide Hände frei? Benutzen sie einen Laptop? Sind sie auch am Wochenende in der Uni (ist in Bielefeld möglich bezüglich der Bibliothek)?

Und so gibt es sehr viele Hinweise, die man sammeln kann ohne ein Wort mit denen gesprochen zu haben.

Außerdem kann man natürlich auch einen Dialog mit denen forcieren.

Ich denke, dass es viele Möglichkeiten gibt, gute Leute an der Uni zu finden.
 
Ich kenne viele Blender. 😉 Wenn jemand das nicht so explizit macht, merkt man das nicht innerhalb von 30 Minuten.
Ich möchte Dir gar nicht immer kontra geben, aber Dummschwätzer erkenne ich in der Regel innerhalb einer halben Stunde mit hoher Sicherheit.

Wenn man geplant vorgeht, könnte man sich vorher ein paar Fragen überlegen und die geschickt ins Gespräch einwerfen. "Mein Bruder hat sich gestern für die Todesstrafe ausgesprochen...", "Was der Westerwelle gestern wieder gesagt hat". So nach dem Prinzip. Wenn ich ein wenig nachdenken würde, käme ich auch auf bessere "FrageFallen".

Und Egomanen drücken einem sowieso schon von alleine ihr Lieblingsthema auf.
 
Tja, was soll ich dazu sagen?
Bei uns läuft es halt wesentlich anonymer. Wir haben kaum richtige Treffpunkte. Ich sehe z.B. in dem einen Café, wo ich mich öfter aufhalte, immer nur dieselben Leute. Das sind halt dort sehr unterschiedliche Leute. Es sind Ehrgeizler dabei, aber eben auch welche, die gegenteilig sind.

Aber sooo viel erfährt man über die meisten Studierenden bei uns nicht. Ich treffe die meistens ja wirklich nur im Seminar. Ob da jemand mit dem Auto, per Bus oder Bahn kommt, sehe ich meistens nicht.
Ich fahre selbst halt mit der Bahn hin.

Wir haben einen Studiengang, der aus mehreren 1000 Leuten besteht. Wie will man da eine wirkliche Verbindung aufbauen oder einen Überblick bei den Leuten gewinnen?
Meistens wissen die Leute bei uns kaum etwas übereinander. Das hat aber auch etwas Gutes: es kommt nicht sooo viel Klatsch und Gerede auf.
 
Tja, was soll ich dazu sagen?
Bei uns läuft es halt wesentlich anonymer. Wir haben kaum richtige Treffpunkte. Ich sehe z.B. in dem einen Café, wo ich mich öfter aufhalte, immer nur dieselben Leute. Das sind halt dort sehr unterschiedliche Leute. Es sind Ehrgeizler dabei, aber eben auch welche, die gegenteilig sind.

Aber sooo viel erfährt man über die meisten Studierenden bei uns nicht. Ich treffe die meistens ja wirklich nur im Seminar. Ob da jemand mit dem Auto, per Bus oder Bahn kommt, sehe ich meistens nicht.
Ich fahre selbst halt mit der Bahn hin.

Wir haben einen Studiengang, der aus mehreren 1000 Leuten besteht. Wie will man da eine wirkliche Verbindung aufbauen oder einen Überblick bei den Leuten gewinnen?
Meistens wissen die Leute bei uns kaum etwas übereinander. Das hat aber auch etwas Gutes: es kommt nicht sooo viel Klatsch und Gerede auf.
Mal ein ganz spontaner und vielleicht blöder Einfall: wäre es nicht möglich, wenn man einfach mal per Aushang oder per Internet (vielleicht gibt es ja solche Vernetzungen, zur Not über studiVz oder wie das heißt) nach Leuten sucht, die nicht nur an Sauna und Semesterferien denken?

1000 Leute sehe ich auch als Chance. Unter so vielen Leuten könnten schon ein paar passende sein.

Man kann Leute auch einfach anquatschen. Wenn die abweisend oder knurrig sind, kann man die schon mal von der Liste setzen und geht nie mehr in eine Kleingruppe mit denen.
 
EuFrank,

Jetzt stellst du Rene85 und mich als völlig naiv und unwissend dar. :mad:

Diese von dir gewählten Beispiele würden mir durchaus auffallen, z.B. ob jemand jetzt von sich spricht, total Hallodri mäßig drauf ist usw.; aber man muss ja erst mal eine Gelegenheit, z.B. diese Referatsarbeiten bekommen, um das überhaupt zu peilen. Wenn man vorher keinerlei Berührungspunkte hatte??? :mad:

Ich bin nicht die Einzige - wie gesagt - die diese schlechten Referats- und Hausarbeitserfahrungen macht. (und nein, mir geht es jetzt auch nicht nur um das 1,0 Goal! :mad🙂.

Du machst es dir bloß etwas zu leicht. An einer Uni mit 40.000-70.000 Studenten (keine Ahnung, wie viele HH jetzt genau hat - denn die Zahlen schwanken) kannst du keinen so tollen Überblick gewinnen. Es ist schon erstaunlich, wenn man überhaupt mal gemeinsame Bekannte hat quasi. :mad:

Viele sind bei uns total einzelgängerisch drauf, obwohl das ein Lehramtsstudiengang ist. Stereotypisiert wie wir ja alle sind, dachte ich immer, so etwas würde man mehr bei Jura, Medizin oder BWL finden. Ich finde, dass es bei uns viel viel schlimmer ist. Bei uns legt fast keiner gesteigerten Wert auf Social Networking. Erstaunlich, aber wahr...:mad:

Ich finde tatsächlich manche Leute aus anderen Studiengängen weitaus ehrgeizger, sozialer und auch zugänglicher als die Leute, die bei uns auf Lehramt studieren. Klar, es gibt Ausnahmen (nicht nur mich *gröl*), aber bei uns beim Lehramt scheinen echt viele sozialphobisch, einzelgängerisch, egoman usw. zu sein. Da ziehen wirklich viele nur ihr eigenes Ding durch.

Mit den Leuten aus meinen beiden Unterrichtsfächern, die ich studiere, fange ich gar nicht erst an. Da sind viele auch nur elitär und einzelgängerisch eingestellt. Finde das schon krass, gerade bei der Tatsache, dass man als Lehrer in einem großen Kollegium arbeitet, Kontakt zu Schülern und Eltern unterhält und eigentlich eine Vorbildfunktion einnehmen sollte.

Gerade als Lehrer sollte man teamfähig und kooperativ sein. Viele bei uns sind das definitiv nicht.
 
Mal ein ganz spontaner und vielleicht blöder Einfall: wäre es nicht möglich, wenn man einfach mal per Aushang oder per Internet (vielleicht gibt es ja solche Vernetzungen, zur Not über studiVz oder wie das heißt) nach Leuten sucht, die nicht nur an Sauna und Semesterferien denken?

1000 Leute sehe ich auch als Chance. Unter so vielen Leuten könnten schon ein paar passende sein.

Man kann Leute auch einfach anquatschen. Wenn die abweisend oder knurrig sind, kann man die schon mal von der Liste setzen und geht nie mehr in eine Kleingruppe mit denen.
Ich sage doch auch gar nicht, dass da gar keine passable Person dabei sei; aber größtenteils sind die schon so drauf, wie in meinem letzten Posting geschildert.

Ich halte mich ja schon gehäuft im Café oder auch in der Bib auf.
Aber jetzt halte ich es mittlerweile eh für sinnlos, überhaupt noch so viel Hoffnung darauf zu verschwenden, da ich ja eh bald weg gehe.
 
Hallo Island!

Fazit: Du stellst hier eine Frage ins Forum, von der Du glaubt, dass man sie sowieso nicht lösen kann?

🙂🙂 Und da Du sowieso bald weggehst, ist es eigentlich auch egal?

Und ich schreib mir die Finger wund...
 

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