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Grundlegendes zur vorzeitigen Ejakulation

schellenberger

Neues Mitglied
Zugegeben das Thema ist nicht für Jederman(n) interessant. Aber gerade für einen Betroffenen oder deren Partnerinnen ist es ein nicht endendes Thema. Vielleicht auch deswegen gibt es so viele "Wahrheiten", Mythen und Hausmittel die sich um dieses Thema ranken.

Warum informieren sich aber die wenigsten Betroffenen fortwährend über Erkenntnisse und fragen nicht zuerst die jenigen die am meisten Ahnung davon haben. Ja - richtig - Die Rede ist vom Arzt und nicht vom besten Freund. Obwohl ich den Beistand des besten Freundes nicht schmälern möchte.

Ich möchte mit einigen Mythen aufräumen: Also Fakten.


  • Der vorzeitige Samenerguss hat in keinster Weise einen Bezug zum Lebensalter des Betroffenen
  • Es gibt zwei Arten genetisch bedingt (lebenslange Form) und die erworbene Form.
  • Lebnslang heißt nur dass man lebenslang schon die Veranlagung dazu in sich trägt nicht aber dass man lebenslang schon damit zu kämpfen hat.
  • Ejakulationsverzögernde Techniken und Trainingsmethoden haben einen Effekt bei gesunden Männern oder einen rein psychologischen Placebo Effekt bei Betroffenen.
  • "Ich kann nur 5-15 Minuten" ist NICHT die Aussage eines Betroffenen der Ejaculatio precox sondern Normalbereich, auch wenn das manchmal anders empfunden wird.
  • Bei Betroffenen ist die veränderte Nervenaktivität auch im Ruhezustand im Ctg sichtbar.
  • Auslöser für die unkontrollierbare, vorzeitige Ejakulation ist ein Ungleichgewicht der Botenstoffe. In der Mehrheit von Dopamin (Auch als Belohnungshormon bekannt) und Serotonin (Auch als Glückshormon bekannt)
  • Über diese Botenstoffe gibt eine Zelle den Reiz an die nächste Nervenzelle weiter. Schnittstellen sind die Synapsen.synapse1.jpg
  • Eine Nervenzelle braucht um einen Reiz weiterzugeben eine Erholungsfase und kann bis zu 500 mal pro Sekunde einen Reiz auslösen. Dieser elektrisch messbare Impuls "schleudert" vereinfacht gesagt die Botenstoffkugel aus der Synapse um die nächste Synapse zu informieren. Die empfangende Synapse muss über die richtigen Rezeptoren verfügen damit die Information andocken kann.
  • Eine Nervenzelle kennt weder starken noch schwachen Reiz sondern funktioniert nach dem "alles oder nichts" Prinzip. Ist die Reizschwelle erreicht entlädt sich die Zelle.
  • Die Stärke des Reizes ist abhängig von der Summe der Reize und von der Nähe der Reizquelle.
  • Es gibt bis heute nur zwei Möglichkeiten den Botenstoffhaushalt dahingehend zu beeinflussen.
  • Einmal durch hemmen der Wiederaufnahme von Serotonin (Dapoxetin) Durch den Verdauungstrakt eine Vorwirkzeit von ca. 1 Stunde.
  • Zweitens durch Behinderung der Nervenzelle in der Repolisation mittels absorbenten Gels (Xaramax) Aufnahme über die Haut. Vorwirkzeit ca.10 Minuten.

Auch das Betäuben des Genitals führt eher zum Erektionsverlust als zur Beseitigung der Ejakulatio Precox und hat haptsächlich dadurch seine Berechtigung gefunden dass es Kontrollvermögen vorgaukelt und damit einen psychologisch stärkenden Effekt hat.
 

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