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Gründe für das Leben

Xero

Neues Mitglied
Welche gründe gibt es dafür weiter zu leben und nicht einfach selbstmord zu begehen?

Antworten die mir nicht helfen:
- Freunde: hab ich nicht und ich bin unfähig zu jeglichen sozialen bindungen
- Liebe: ...
- Es wird Irgendwann wieder besser!: Das stimmt, aber danach geht es wieder bergab

Und ist das Leben denn nicht eigentlich völlig sinnlos, da wir alle sowieso irgendwann sterben werden?
 

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_Tsunami_

Urgestein
Stark der Lebensinstinkt ist, würde ich sagen. Und dann muss man bzw. sollte man sein Leben zu einem gewissen Maße noch mit Dingen bzw. Aktivitäten füllen, die einem Freude machen. Denke mal, dass das so in etwa einen gewissen Sinn macht. Wenn man selbst kaum Freude im Leben hat bzw. findet, könnte man eventuell anderen dabei helfen, freudig zu sein, und dadurch auch selbst Freude finden.
 

Eisherz

Aktives Mitglied
Welche gründe gibt es dafür weiter zu leben und nicht einfach selbstmord zu begehen?

Antworten die mir nicht helfen:
- Freunde: hab ich nicht und ich bin unfähig zu jeglichen sozialen bindungen
- Liebe: ...
- Es wird Irgendwann wieder besser!: Das stimmt, aber danach geht es wieder bergab

Und ist das Leben denn nicht eigentlich völlig sinnlos, da wir alle sowieso irgendwann sterben werden?
Wie hast Du denn bisher gelebt, und wie lange?

Das Leben ist keine schnurgerade Autobahn, bei jedem gibt es Abfahrten, Baustellen, ungeplante Umleitungen ... und dann wieder absolut freie Fahrt ...

Das Leben ist für jeden Menschen einzigartig. Und jeder sieht in seinem Leben einen anderen Sinn. Frage Dich, was machst Du selbst mit und aus Deinem Leben?
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Welche gründe gibt es dafür weiter zu leben und nicht einfach selbstmord zu begehen?

Antworten die mir nicht helfen:
- Freunde: hab ich nicht und ich bin unfähig zu jeglichen sozialen bindungen
- Liebe: ...
- Es wird Irgendwann wieder besser!: Das stimmt, aber danach geht es wieder bergab

Und ist das Leben denn nicht eigentlich völlig sinnlos, da wir alle sowieso irgendwann sterben werden?
Nun was willst du dann hören? "Hey wir lösen deine Probleme!" oder "Hey wir verändern dein Leben!"?
Srry aber so funktioniert das Leben nicht. Man kriegt nichts geschenkt und man muss was schon selbst sorgen, dass das eigene Leben lebenswert ist. Manchmal braucht man Arschtritte, den totalen Absturz oder ein einschneidendes Erlebnis bis man sein Leben verbessert.
 
B

Beachs

Gast
Die Gründe musst du schon selbst finden. Du könntest ja zu allem, was wir dir hier schreiben, sagen dass es auf dich nicht zu trifft.

Ich hatte nie Selbstmordgedanken sondern oft Angst vorm Tod. Und da dachte ich mir immer, ich habe so viele Orte noch nicht gesehen (in meinem Fall mehrere Länder bzw. Kontinente) und so viele Sachen noch nicht erlebt (auch in Bezug auf Liebe, aber auch privatere Sachen) und so vieles noch nicht ausprobiert (also alles von Hobbys bis zu Sexstellungen, was weiß ich), dass ich jetzt nicht einfach sterben kann.

Mir scheint aber nicht, dass du das Gefühl hast was zu verpassen. Nur ich finde das Leben meistens auch beschissen, aber ich werde bestimmt nicht gehen bevor ich nicht alles erledigt habe. Weiß nicht, ob dich sowas motiviert.

Und ja, das Leben ist eigentlich sinnlos. In jeder Form. Alles im Universum ist sinnlos. Irgendwann wird alles mal weg sein. Keiner braucht irgendwelche Sterne oder den Planet Erde. Aber es ist nun mal da, also hat man die Wahl einen Sinn zu suchen (bzw. sich einen einzureden) oder eben zu gehen. Es gibt keinen höheren Zweck. Aber wenn ich schon mal hier bin, dann würde ich mich eher damit beschäftigen als zu gehen und viele Dinge nie zu erfahren.
 

SFX

Aktives Mitglied
Hallo Xero,
da die übliche Antworten von dir leider nicht gewünscht sind:

Wer tot ist, kann sich nicht die Heute-Show im Fernsehen anschauen! Das ist ein ganz ausgezeichnetes Format des ZDF mit Oliver Welke als Moderator. Kommt immer Freitags um 22:30.

Weitere Gründe, die für das Leben sprechen sind all diejenigen Tätigkeiten, die mit einem hohen Lustgewinn einhergehen. Also z.B. gut und viel Essen, Schlafen, Hobbies ausüben... etc.

Das Leben ist auch nicht sinnlos, nur weil wir alle eines Tages von unten an den Blümchen riechen. Hier ist wieder ein mal -wie so oft- der Weg das Ziel, sprich: Der Tod ist nicht das Ziel, sondern das Leben bis zum Tod!

Liebe Grüße und alles Gute,
SFX

PS: Wenn dir trotz aller hilfreichen Tipps schlechte Ideen in den Sinn kommen, solltest du dir Hilfe holen. Aber ich vermute, das weißt du selbst.
 

Portion Control

Urgestein
Hallo Xero,

wieso erscheint dir dein Leben sinnlos? Gibt es gar nichts das du gerne machst? Sport oder andere Hobbies, Tiere und Pflanzen? Sehenswürdigkeiten besuchen und andere Länder bereisen? Kochen? Etwas sammeln?

Finde ich merkwürdig, wenn man an so gar nichts Spaß hat.
 

Johnny_B

Sehr aktives Mitglied
Ein Grund:
Beim Leben weißt du ungefähr, was du hast, was geschehen wird, wie es also ist. Dass der Tod irgendwie "besser" sein könnte, ist lediglich eine Vorstellung, aber keine Gewissheit. Auch auf ein schlechtes Leben kann man sich einstellen, auf den Tod nicht.
 

herz ohne herz

Aktives Mitglied
Ein Mensch hat versucht sich das Leben zu nehmen.
Einem Menschen ist es gelungen.
Einem ist es fast gelungen.

Warum?
Sie kannten meine Geschichte.

Der Tod wird so oder so auf dich zukommen.

Also lebe - es ist dein Leben. Was meinst geschieht wenn du dich tötest.
- was denkt die Person, die dich findet?
- was denke deine Eltern?
- was denken andere Menschen auch über dich
- welche Vorwürfe machen sich andere Menschen - vielleicht ihr ganzes Leben?

Denke mal eine Minute darüber nach - OK?
 
Zuletzt bearbeitet:

Fenris85

Aktives Mitglied
Gerade der Tod ist es der dem Leben Bedeutung verleiht. Kostbar ist was begrenzt und selten ist, und Lebenszeit ist doch im Nachhinein immer zu kurz bzw. wenig.
Und natürlich die Alternativlosigkeit, entweder man hat ein Bewusstsein oder man ist nicht (existent).

Der Mensch ist nicht dafür geschaffen permanent glücklich zu sein. Oder anders gesagt: Ohne Tiefs gäbe es auch keine Hochs, ohne Scheitern keine Erfolge.
Wer meint die schlechten Zeiten sind der Grund weshalb man sich an den schönen Seiten des Lebens nicht erfreuen kann hats einfach nicht verstanden. In nicht wenigen alten Sprachen, z.B. Altgriechisch, ist das Wort "Krise" und "Chance" ein und das selbe, und das hat auch seinen Grund.

Heißt nicht dass ich kein Verständnis für ein selbstbestimmtes Ende hätte, gerade bei permanenten Schmerzen, starken Angststörungen etc. Aber darüber hinaus wirkt es eher wie Dekadenz.
 

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