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großer Hilferuf...fertig mit den nerven. Umgang

Hallo Prinzesslena, hallo ihr alle,

auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt gleich mal einen Kopf kürzer macht, möchte ich doch mal versuchen die ganze Geschichte ein bißchen zu relativieren. Ich betone hier auch ganz deutlich, dass ich nicht bagatellisieren möchte, nur einen anderen Blickwinkel aufzeigen.

Der Umgang des KV mit dir Prinzesslena ist ohne Zweifel nicht akzeptabel. Ich rate dir auch, wie bereits mehrmals empfohlen dich nicht alleine mit ihm zu treffen und am Besten auch nicht zu telefonieren. Da ärgerst du dich nur und regst dich auf. AB rein, Mailbox rein und gut. Da kommst du auch schon nicht in Versuchung ihm was an den Kopf zu werfen...🙂
Ich würde nur noch schriftlich mit ihm kommunizieren. Wenn er dir dann droht oder Ähnliches hast du es gleich schwarz auf weiß. Ebenso würde ich die SMS oder Mails, die er vielleicht schreibt direkt an die Betreuerin vom JA weiterleiten und an deinen Anwalt.

Dass der KV das Kind offensichtlich nicht wollte und dir zur Abtreibung riet ist eine Tatsache, die häufig vorkommt, genauso oft wollen Mütter ihre Kinder nicht und lassen sie abtreiben.
Dafür würde ich ihn nicht verurteilen.

Immerhin finde ich es bemerkenswert, dass er sein Kind sehen will. Dass er NULL Ahnung von Babys und Kindern hat ist offensichtlich. Schon deshalb würde ich ihn nicht mit dem Kind alleine lassen.
Wenn du jetzt mal davon ausgehst, dass er dem Kind nicht absichtlich weh tun möchte (wer weiß, warum er dem Baby dem Finger in dem Mund gesteckt hat, frage ihn doch danach; wer weiß, warum er ihr den Bauch gestreichelt hat - um sein Kind zu spüren?)
Schon oft sind harte MÄnner weich geworden beim Anblick ihres Babys. Und dass es das dir gegenüber nicht zugibt, finde ich ncht verwunderlich. Da muss er den Kotzbrocken raushängen lassen - alles andere wäre ein Zeichen von Schwäche.

Du möchtest nicht, dass er sie anfasst? Wie soll er denn eine Beziehung zu seiner Tochter aufbauen, wenn er das nicht darf?
Andere Väter wickeln ihre Kinder, herzen sie, küssen sie...

Vielleicht haben alle anderen Recht und der Typ ist ein ruchloser Schurke, vielleicht steckt aber auch ein Funke Wahrheit in meiner Sichtweise.

Liebe Grüße
Polgara
 
ohne Kommentar ?

Abtreibung kam für mich nicht in Frage.
Ich erzählte alles dem Kindsvater - wir sind nicht verheiratet o.ä. kennen uns kaum (wir wohnen 180 km voneinander getrennt) und er meinte das er nicht weiß ob er Bock dazu hätte und ob ich denn nicht abtreiben wolle.
ich bin nicht darauf eingegangen.

In der ganzen Schwangerschaft wurde ich von diesem mann fertig gemacht. Immer wieder kam er mit Abtreibung.
Irgendwann reichte es mir und ich sagte "Wenn du kein Bock drauf hast dann lass mich in Ruhe, ich werde dich nciht angeben und gut ist"
Er sagte er überlege es sich.

So in der 34. SSW habe ich dann entbunden. Logischer weise war meine Kleine ein Frühchen und hatte einen schweren Lebensstart.
Ich habe ambulant entbunden und habe den KV eine MSN mit dem Bild der kleinen geschickt und habe gesagt wenn er mehr wissen will soll er mich doch anrufen.
Ja ein Tag nach der entbindung rief er auch an und hatte nix besseres zu tun als mich anzubrüllen und fertig zu machen. Er meinte "es ist auch meine Tochter und ich will ins KH sie sehen" ich meinte aber das es noch nicht möglich wäre da sie auf der Intensiv Frühchen Station wäre und er doch noch gar nicht die Vaterschaft anerkannt hat. Danach erfuhr ich das er nur ins KH wollte zu ihr um einen Vaterschaftstest zu machen.
Es kam lange Zeit gar nichts mehr von ihm. 6 Wochen später kam er vorbei und machte seinen Test (der natürlich bekanntgab das er der Vater ist).

Er rief dann an als sie 3 Monate alt war "ich bin der Vater, ich will sie nächstes WE sehen und danach zu mir nach Berlin nehmen" (???)
ich war total baff und wusste gar nicht was ich sagen sollte. Wir einigten uns drauf das er in 2 Wochen vorbei kam um sie zu sehen. Er forderte das sie wach sein solle, wenn nicht soll ich sie wecken. Meine kleine hatte die Kolik und ich war foh wenn sie mal schlief...nur mal so nebenbei gesagt.

Ich habe sie nicht geweckt. Sie schlief in ihrem Bettchen. Er wollte sie hochnehmen. Ich war dagegen weil er zu dem zeitpunkt immernoch nicht die Vaterschaft anerkannt hat.

Er ging wieder und 2 Monate später kam eine sms das er wieder vorbei kommen will. Ich war zu dem zeitpunkt in einer Mutterkind kur und wurde mal wieder nur angeschnauzt weil doch ohne seines wissens weggefahren wäre. (Was totaler quatsch ist, habe ihn das vorher per Mail geschrieben)

Also kam er danach. Er stierte auf meinen Busen und fragte mich ob ich noch stillte, wenn nämlich nicht will er sie mitnehmen.(???)... Ich habe noch gestillt... Ihm war das egal. Er wolle sich Im JA beschweren. Meine Betreuerin schüttelte nur mit dem kopf.

So ging das aller 7 Wochen. (Er hat NIE freiwillig was für seine Tochter mitgebracht, nur wenn ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe)

Kurz vor Weihnachten trafen wir uns dann auf dem Weihnachtsmarkt. Meine Kleine hatte so panische Angst vor ihm weil er immer wieder zu ihr ankam. Sie hat so bitterlich geweint und geschrien das ich meinen vater später anrufen musste damit er uns abholt, und danach hat sie noch 2 Stunden geweint. (Der KV meinte rotz frech "kleine kinder heulen nunmal, wieso haust du ab?") - sie hat immer geweint bei ihm... er checkt es nicht

Bei dem treffen danach hab ich ihn kurz allein gelassen und bin mit meinem Hund kurz raus. Da ich im Erdgeschoss wohne kann ich durchs Fenster schauen. Ich hab beobachtet das er ihr den Body aufgeknöpft hat und ihr den Bauch gestreichelt hat. Danach hat er ihr den Finger in den Mund gesteckt. ich hab ihn darauf angesprochen, er meinte das es eine freche Lüge wäre.
Genau wie wenn ich meine Tochter wickel wenn er dabei ist. Er stiert auf ihre Genitailien und ich musste ihn schon sagen das er nicht so nah mit seinem gesicht an die Windel gehn soll sonst werf ich ihn die ins Gesicht...

Nun ist sie 17 Monate alt. Vor 2 Tagen fragte er mich ob er mit ihr alleine auf den Spielplatz könne. ich hab gesagt das nächste mal vielleicht für 10 min erstmal weil sie ja fremdelt und eigentlich nicht mit ihm mitgehen würde. Er meinte auch das sie nun in dem alter wäre das er sie übers we zu sich nehmen könnte. Ich finde das totaler Schwachsinn. Er hat keine Ahnung von Kindern. Sie hat angst vor ihm. Er hat ne kleine 2 Raum Wohnung mit seiner Freundin und überhaupt kein Platz. Ausserdem liegen zwischen uns 180 KM und ich könnte nicht sofort helfen wenn was passieren würde.

Und genau das gleiche, er war Im Februar da, er sagte das er das nächste mal am 11.4 kommen will, ich hab gesagt das er dann wohl vor verschlossenen Türen stehen würde da ich an dem tag Geburtstag habe. Da rastete er völlig aus meinte das er dass melden würd usw... Ich hab ihn dann abgeboten im März zu kommen ( also das treffen vor 3 Tagen). Ihm war es egal. Ich mein Hallo? das wären sonst 2 Monate wo sie iohn nicht sieht...

Ich weiß absolut nicht wie es weiter gehen soll. Er macht mich so fertig mit seinen Forderungen und ich bin mittlerweile so eingeschüchtert. Was soll ich tun? Kann ich im JA fordern das ein Sozialarbeiter mitkommen soll wenn er mit ihr auf den Spielplatz geht? Oder kann ich das total unterbinden das er mit ihr alleine irgendwo hingehen darf?

ich hab mich bis jetzt immer nach seinen Terminen gerichtet, wenn ich was sage dann bombadiert er mich mit Vorwürfen und will zum JA gehen und sich beschweren.

Ich hab keine Ahnung... ich werde alles demnächst meine Betreuerin im JA erzählen aber ich hab Angst das es nach hinten losgeht. Bevor ich das mache würde ich gern von euch wissen was ihr davon haltet.


ich bin so kaputt mit den Nerven....

Um WEN geht es hier eigentlich?

Warum soll sie ihr berechtigtes Angstgefühl unterdrücken?

EHRLICHES Interesse als Vater sieht anders aus.

Meine private Meinung anhand IHRER ANGABEN bleibt so.
 
AW: ohne Kommentar ?

Um WEN geht es hier eigentlich?

Warum soll sie ihr berechtigtes Angstgefühl unterdrücken?

EHRLICHES Interesse als Vater sieht anders aus.

Meine private Meinung anhand IHRER ANGABEN bleibt so.

Ich glaube du hast mich angesprochen:

Kommunikation ist leider immer was ankommt. Ich kann es nicht besser erklären, als ich oben geschrieben habe.

Aber mein Posting widerspricht deinem nicht.

Gruß Pol
 
Zuletzt bearbeitet:
die Zukunft wird es zeigen...

Ja, ich wollte es nur gegenüberstellen.

WIE agressiv er wird,weiß ja nur prinzesslena.

Immerhin hat er die Möglichkeit,Kontakt auf verschiedenem Weg
anzubahnen.

Wenn er WIRKLICH aufrichtig an dem Kind interessiert ist,
denkt er nach und akzeptiert vor allem die Angst des Kindes.

Auf so eine Ebene würde ich mich gar nicht erst einlassen.

Vielleicht hab ich mit 22 auch noch mehr zugelassen an Reinrederei,ich überleg grade.

Wer meine Kinder in Angst versetzt hat,kam nicht mehr in deren Nähe. okay...ich bin bei Gewalt sensiblilisiert.
Lieber Vorsicht als Nachsicht.
 
Hallo,

es tut mir leid, dass der Umgang mit dem KV so schwierig ist. Gerade diese ersten Jahre sollten eigentlich für dich und deine Tochter glückliche und unbeschwerte Jahre sein.

Hier ein paar Tipps:

Sprich mit dem Kinderarzt über die Situation, sag ihm, dass du dir Sorgen um die Gesundheit der Kleinen machst und ob er eine Idee hat, wo du dir Rat holen kannst. --> So wird er zu einem möglichen Zeugen, der in deinem Namen spricht.

Wende dich an eine Familienberatung. Am besten lässt du dir die Adresse vom Jugendamt geben. --> damit zeigst du, dass du gewillt bist das Problem zu klären.

Adressen findest du auch hier: Bundeskonferenz fr Erziehungsberatung e.V.
(Beratungstellensuche: Bundeskonferenz fr Erziehungsberatung e.V.)

Geh ebenfalls zum sozialpsychiatrischen Dienst (Adresse bekommst du beim Gesundheitsamt). So haben auch die eine Akte mit deinem Namen, in der steht, dass du dich um das Kindeswohl sorgst und dir Hilfe und Rat holst.

Du musst ja nicht sagen, der Mann ist ekelig, ich will nicht, dass der je wieder meine Tochter sieht. Stell es so dar, dass deine Tochter heftig reagiert, dass du dir Sorgen um ihr Wohl machst und du ihr aber nicht den Vater entziehen willst.

Ruf außerdem beim Familiengericht an und frage, ob es dort eine kostenlose Rechtsberatung gibt. Ich weiß es leider nicht. Fragen kostet nichts.

Er muss ja nichts davon erfahren, dass du Rechtsberatung eingeholt hast. Wichtig ist allein, dass du deine genauen Rechte kennst. So wirst du ihm gegenüber auch wieder selbstbewusster.

Deine große Stärke ist deine Ehrlichkeit. Du willst, dass es deiner Tochter gut geht. Das vermittel den Leuten. Erzähle ihnen von deinen Sorgen. Die merken dann schon von ganz allein, dass es dir nicht darum geht den Vater auszugrenzen und schlecht zu machen und werden sich dann auch für dich einsetzen.

Du hast das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Er kann sie dir nicht einfach wegnehmen. Wenn er ohne deine Erlaubnis mit der Kleinen nur vor die Haustüre geht, kannst du die Polizei rufen. Das ist Kindesentführung. Er müsste jetzt also erstmal auf gemeinsames Sorgerecht klagen bzw. mit dir um das alleinige Sorgerecht kämpfen. Aber welche Chancen sollte er da haben? Die Kleine ist bei dir aufgewachsen. Man kann dir keine Versäumnisse nachweisen. Sie weint, wenn er da ist. Welcher Richter würde dieses Kind aus seiner gewohnten Umgebung reißen?

Hol dir so viele Informationen wie möglich und erzähle so vielen Leuten wie möglich, dass es dem Kind mit ihm nicht gut geht. Dann kann dir eigentlich nichts passieren.


Tuesday
 
Polgara, er will sie spüren, ja da hast du recht. Fragt sich nur wie.
Er ist auf keinenfall liebevoll, hockt sich nicht hin wenn er da ist, steht nur rum und schaut sie an. Irgendwann kommen da nur Kommentare wie "wieso hat sie jetzt erst angefangen mit laufen? kannst du spongebob ausmachen, so ein müll muss sie nicht sehen" usw. Ich hab ihn erklärt das sie eine Frühgeburt war (wegen dem laufen). hat er nicht kapiert.
Und was mir einfällt, sie hat ein winzig kleines Blutschwämmchen am Arm, er schaute mich an als er das sah und fragte ich mit eiskalten Augen wieso Lena einen Bluterguss am Arm hat.... ich denk Blutschwämmchen und Blutergüsse kann man unterscheiden.

Er meint auch das kleine Kinder so wie sie es ist keine Ahnung haben was sie wollen und noch nicht richtig denken können deswegen ist das schreien und weinen von ihr für ihn total gleichgültig. "Er hat seine Rechte und damit basta" wie er so schön sagte

Er ist auf keinenfall liebevoll wie ein "Vater". Er ist aggresiv und tyrannisiert mich. Hab ihn auch schon gesagt das ich am liebsten frieden haben will aber es ist ihm egal....
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ergeht es wie Micky...Ich bekomme das kalte Grausen. Ich verstehe deine Angst und auch deine Starre momentan.

Hier ein gutgemeinter Rat, von jemandem, der diesen gerne viel, viel früher gehört hätte:

ZIEH DA WEG, ADRESSSPERRE, KONTAKTSPERRE !!!

wißt du, was ich kommen sehe...? Dass die Gegenseite plötzlich ihre Kinderliebe entdeckt und sich für den besseren Elternteil hält, dann fällt der Gegenseite ein, dass du psychisch nicht klarkommst und schwupps: hast du einen schönen Sorgerechtsstreit am Hacken. Und wenn es ganz mies läuft, dann sieht das Familiengericht es so, wie Polgara ( Polgara, ich schätze deine Beiträge sehr, fühl dich nicht angegriffen jetzt ) und argumentiert genau so. Denn: du hast TATSÄCHLICH keine Beweise bis jetzt!

Dann guckst du in die Röhre und dein Kind auch....
 
ich überlege tatsächlich wegzuziehen... hoffe nur nicht das die Kontaktsperre nach hinten losgeht und das einklagt zwecks Kontaktverweigerung, aber wie gesagt, ich erkundige mich in einem Vertrauensgespräch mit meiner JA- betreuerin.

Danke euch alle
 
Hallo Prinzesslena,
also wenn du deshalb wegziehst spielst du sein "Spielchen" mit und er wird sich bestärkt fühlen und bei nächster Gelegenheit weitermachen.

Fakt scheint zu sein: Er verhält sich immer wieder ungewöhnlich und nicht optimal. Andererseits hast du ihn dir als Liebespartner ausgesucht und so zumindest einen Teil der Verantwortung (okay, man kann sich täuschen - aber auch das Sich-Täuschen gehört zur eigenen Verantwortung). Und sicher hast du dich auch - in seinen Augen - manchmal ungewöhnlich verhalten.

So ein gegenseitiges Misstrauen kann sich hochschaukeln und am Ende ist ein normaler Umgang nicht mehr möglich.

Wenn du so schlimme Verdächtigungen gegen ihn hast wäre es deine Pflicht und Verantwortung (nicht nur gegenüber deiner Tochter, sondern auch gegenüber anderen Kindern in seiner Nähe), ihn anzuzeigen und dann die Ermittlungen der Polizei zu überlassen. Die können auch einen PC durchsuchen usw.

Auf jeden Fall fände ich es supersinnvoll, dass du morgen beim JA über das alles redest, sie informierst und nicht nur darüber nachdenkst oder hier darüber schreibst. Ich denke, dass du dann auch dein Ziel erreichst, einen gewissen Frieden zu haben, wenn du deine Sorgen mit kompetenter Seite teilst und die Verantwortung zum Teil abgeben kannst (z.B. an die Begleitperson).

Sonst sehe ich die Gefahr, dass du erst dir und dann deiner Tochter diffuse Ängste gegenüber ihrem Vater und darüberhinaus gegen alle Fremden/Männer eintrichterst, ohne es vielleicht so zu wollen. Wenn die Verhältnisse geklärt sind, kannst du auch wieder locker sein und dich vielleicht sogar mal freuen, dass die Tochter ihren Vater wenigstens kennt ...

Alles Gute, Werner
 

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