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Größtes Hobby - aber auch größte Angst...

Mein größtes Problem beim Westernreiten ist folgendes:
Ich bin nur 1,56 m "klein" und hab dazu noch ausgesprochen kurze Beine.

Da man Westernbügel nicht - wie die Bügel an Englischsätteln - beliebig kurz einstellen kann, müsste ich mir immer mit diesen Kinderbügeln behelfen, die man übers Horn hängt.

Findsch doof. 🙄
 
Mein größtes Problem beim Westernreiten ist folgendes:
Ich bin nur 1,56 m "klein" und hab dazu noch ausgesprochen kurze Beine.

Da man Westernbügel nicht - wie die Bügel an Englischsätteln - beliebig kurz einstellen kann, müsste ich mir immer mit diesen Kinderbügeln behelfen, die man übers Horn hängt.

Findsch doof. 🙄

Na das ist doch Quatsch 😀

Meine Frau ist auch grad mal 1,60 und meine Reitbeteiligung 1,55 und beide sitzen im Westernsattel. Mein Rieser Sattel kann man verstellen, daß ein Kind mit reiten kann.

Wenn das dein Problem ist, dann kriegste das geregelt.
Bei meinem RL Reiten auch Kinder und KEINES hat die Kinderbügel, weil die das Reiten lernen sollen und das geht mit diesen Hornbügeln nicht. Du kannst dann keine Hilfen geben.
 
Hallöschen!!!

Mit der Angst bei den Pferden ist das so ne Sache...wenn man die einmal hat, dann ist es schwer, sie wieder loszuwerden.

Die ersten Male hab ich auf ner lieben Hafistute gesessen. Mehr als Schritt war für mich nicht drin, denn vor allem anderen hab ich Angst!!!

Aber ich stehe nunmal auf Pferde...

So hab ich dann immer wieder Geschicklichkeitstraining gemacht, um einfach das Gefühl für ein Pferd zu bekommen. Das hat auch gut geklappt. Ich hab einige Bekannte, die Pferde haben.

Irgendwann sonntags rief mich ne Bekannte an und fragte mich, ob ich mit rausreiten will. Klar wollte ich!!!! Aber nur Schritt, weil Schnee lag und es einfach zu gefährlich gewesen wäre, wenn es schneller zur Sache gegangen wäre, weil die Pferde sonst zu schnell hätten ausrutschen können. Darum hat sie mich auch nur mitgenommen.
Das Pferdchen, welches ich bekommen hab, war das Pferd, mit dem ich von ihren am besten klarkam, ne Schmusebacke, wirklich. Immer lieb zu mir und auch sonst süss! Wir kamen halt gut miteinander aus...

Tja und da das Blüter von der Rennbahn sind, haben die so nen komischen Tick...naja, jedenfalls wir gingen im Schritt und Mac, so hiess die Süsse, liess immer wieder eine Lücke zwischen den anderen beiden Pferden, weil die an dem Tag nicht wirklich viel Lust hatte, das merkte man. Und mit einem trabte sie an, galoppierte ein paar Sprünge, bis sie vorne angekommen war. Natürlich hab ich mir fast in die Hose ge****, sorry der Ausdruck, aber das war wirklich so!!!!

Wir waren knapp 2 Stunden von zu Hause weg und ich hatte riesige Angst, dass sie wieder meinte, mit mir den Molli zu machen, dass sie auch anfing nervös zu werden...

Letzen Endes hab ich sie ein Stück geführt, weil nix mehr ging. Ich weiss nicht, wer mehr Angst hatte, sie, oder ich!

Was ich dir sagen will, solange du Angst hast, setz dich nicht mehr in den Sattel, wenn es nicht gerade ein vollkommen abgehärtetes Schulpferd ist!!! Pferde spüren deine Angst, du verunsicherst sie und programmierst damit dann schon, dass irgendwas schief geht!!!!

Ich hab dann meine RB, auf der ich zu diesem Zeitpunkt nur einmal gesessen habe an der Longe, weiter geputzt, bin mit ihr und dem Besitzer weiter Kutsche gefahren usw. Bin sie auf der Weide besuchen gefahren, hab viel Zeit mit ihr verbracht und vor nem Monat fragte mich der Besitzer, ob ich mit ihm ausreiten wolle. Mit meiner heissgeliebten Kira ausreiten...heul!!!!!!

Da ich Kira vertraue und ich weiss, dass sie nicht böswillig ist und dass sie immer vorsichtig ist, hab ich mich dann getraut mitzureiten. Ich habe zu keiner Zeit Angst gehabt, weil ich das Pferd kenne und genau weiss, wovor sie Angst hat und wovor nicht! An diesen Ausritt erinner ich mich sehr gerne, weil ich da das erste Mal wirklich ohne Angst geritten bin. Zu Kira fahre ich nun schon seit knapp einem Jahr, sorge sogar für sie, wenn der Besitzer nicht da ist usw. Hab viele Stunden bei ihr und ihrer Schwester auf der Koppel gesessen, hab unheimlich viel zeit mit ihr verbracht. Da kann ich von Vertrauen sprechen...

Wenn ihr Besitzer etwas von ihr will und sie rumbockt, weil sie Angst hat, dann schaff ich es immer, ich klarzumachen, dass sie keine Angst haben muss und dass ihr nix passiert (sie ist erst 5, noch ein kleines Mädchen, also unerfahren).
Sie vertraut mir und ich auch ihr, trotz, dass sie nicht meine eigene ist!

Ausserdem gibt es auch Leute, die eine RB suchen, die nicht unbedingt erfahren und megasicher im Sattel sitzen muss. Viele Leute suchen auch jemanden, der sich mit dem Pferd beschäftigt, Bodenarbeit, Longenarbeit...

Damit solltest du anfangen, wenn du dir ne RB suchst! Bau erst Vertrauen auf, erst dann wirst du spüren, dass du AUF diesem Pferd keine Angst haben musst!!!!

Ich wünsch dir viel Glück bei deiner Suche und viel Spass bei deinem Hobby....(jede Stunde, die ich bei Kira verbringen kann, ist für mich Glück pur, ich weiss also, was du fühlst)

Schreib mal wieder!!!!
 

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