Nein, nur darüber gelesen.
Was bringt dich zu der Vernutung, jeder hätte das gesehen?
https://www.google.de/amp/s/www.zei...-gegen-rechts-herbert-groenemeyer-konzert-spd
Zitat daraus:
"In einem Video, das bei dem Auftritt des Sängers in Wien entstanden sein soll, ist zu sehen, wie er lautstark dazu aufruft, "keinen Millimeter nach rechts" zu rücken. Auch wenn Politiker schwächelten, und das sei in Österreich nicht anders als in Deutschland, "dann liegt es an uns, zu diktieren, wie 'ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so 'ne Situation der Unsicherheit zu nutzen für rechtes Geschwafel, für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze (…)."
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Es liegt an uns - an der Gesellschaft. Nicht an jedem Einzelnen, sondern der hoffentlich klaren Mehrheit. Die vorgibt, wie eben diese Gesellschaft funktionieren, aussehen soll.
Fühl dich doch einfach nicht angesprochen, wenn du dich zu dieser Personengruppe nicht zugehörig fühlst. Du bist eben nicht Teil dieses "uns". Dann fordert er dich doch zu nichts auf.
Politiker schwächeln, wie er es vorsichtig formulierte. Und es ist "unsere" Aufgabe "unseren" Willen klarzumachen.
Die Aufgabe der Politiker wäre, "unseren" Willen zu vertreten, die arbeiten für "uns", wir bezahlen sie. Glücklich bin ich mit meinen derzeitigen Angestellten nicht, bessere sind aber nicht in Sicht. Spreche ich mit anderen, höre ich sehr oft ähnliches.
Da ist so ein Gefühl von Machtlosigkeit. Ausgeliefert sein.
Warum? Weil sich kein Wir-Gefühl einstellt? Weil "uns" hieße, sich auf ein paar gemeinsame Nenner zu einigen, die "wir" ähnlich wichtig finden und anderes, dem Einzelnen persönlich wichtiges, hinten anzustellen?
Im Augenblick rennen alle wie versprengte Schafe immer weiter auseinander, statt ihren Job zu machen, sich zu fokussieren und Politiker klarer anzuleiten. Stattdessen haben "wir" nur mehr Politiker angestellt und so versucht unsere Verantwortung auszulagern. Die Lösung war auch das nicht.
Wie es in jedem kleinen Betrieb auch wäre, tanzen die Angestellten bei solch kopflosen, planlosen, ziellosen Verhältnissen auf dem Tisch und verzapfen Blödsinn.
"Wir" müssten mal auf den Tisch hauen und zur Ordnung rufen, klare Arbeitsaufträge erteilen und den selbstgeschaffenen Wasserkopf entblähen. Dazu bräuchte es aber eben ein "Wir". Und da schwächelt es auch.
Du willst nicht Teil dieses "Wir" sein, sondern läufst in eine andere Richtung. So what? Das ist deine Entscheidung.
Passend zur Entwicklung der derzeitigen Gesellschaft interessiert das kaum jemanden.
Auf welcher Basis du diese Entscheidung getroffen hast, wieviel Hintergrundwissen, Fakten oder Fehlinfornationen du dir angeeignet hast, wissen "wir" nicht. Was deine Vorstellungen wären, worauf diese basieren.
Jetzt hättest du die Chance, das zu erklären, dich einer Diskussion zu stellen. Zu argumentieren, begründen, belegen. Auf Gegenargumente sachlich mit Fakten zu kontern.
Auf gehts! Oder...?
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