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Grenze zwischen Unterschicht und Mittelschicht?

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Richtig, so denke ich auch.
Aber, und jetzt kommt das Aber: In Medien & Talkshows ist oft von Mittel- und Unterschicht die Rede.
Irgendwie unterscheiden sie doch die beiden Schichten. Es gibt auch Wissenschaftler die von Schichten reden.
Deine und meine Meinung interessiert diese Leute recht wenig. Sie zwingen uns ihre Klassifizierung auf.

Keine Sau zwingt Dir was auf.

Definitionen zu Schichten gibts wie Sand am Meer. Kommt auf Epoche, Schule, Disziplin an. Google mal, dann findest Du Definitionen und kannst selbst entscheiden, welcher Du anhängen möchtest.
 
Was passiert, wenn sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten in einander verlieben?
Achtung, ich will auf Abstieg/Aufstieg hinaus.
Anders gefragt:
Warum sind Männer nicht selten bereit eine Frau aus einer niedrigeren Schicht zu heiraten,
Frauen aber zu 99% hochheiraten wollen?



Ich habe es schon beobachtet.
Ich denke da ist schon was dran.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen und einige davon kenne ich, aber im grossen und ganzen stimmt es schon.

Könnte damit zusammenhängen das Männer gerne der Macker sind, und das geht nicht so gut wenn man hochheiratet und Frauen gerne zu Männern aufsehen..

Passt aber auch ganz gut, oder? Denn viele Männer kämen schlicht nicht damit zurecht wenn die Frau wesentlich mehr verdient als er oder gebildeter wäre.

Da braucht ein Mann schon selbstbewusstsein.

Wenn er ein echtes Standing hat, dann ist ihm das aber egal.

Und wenn Männer gerne nach "unten" heiraten und Frauen nach "oben", dann ist doch klar warum sich diese Partnerschaften finden..
 
Ja, richtig beobachtet, jetzt kommen wir der Sache noch ein Stück näher.

Die momentane Situation in Deutschland ist oft die folgende:

Vor der Heirat:
Mann, hat Vollzeitjob, verdient mehr.
Frau, hat Teilzeitjob o.ä., verdient weniger
Mann gehört zur Mittelschicht, Frau gehört zur Unterschicht

Nach der Heirat:
Mann, hat Vollzeitjob, verliert aber sein Geld and Frau und Kind.
Frau, sitzt zu Hause oder hat einen Minijob, verdient kaum was, verplempert das Geld des Ex-Mannes (s. hier: Unterhalt für Exehefrauen sind Konsumausgaben ) und bleibt weiterhin arm
Beide gehören jetzt zur Unterschicht

Dieses Umverteilen von der Mittel- zur Unterschicht durch Scheidungen ist von der Elite mit Hilfe der Helferindustrie (Rechtsanwältinnen, Feministinnen, Medien usw.) durchgezogen worden.
Die Verlierer sind keineswegs nur Männer, sondern auch Frauen, die aber das erst zu spät merken.
Dieses Armhalten der Bevölkerung ist ganz im Sinne der Superreichen.
So kriegen sie Mann und Frau arm
+ kaputte arme Kinder = nächste Generation von Sklaven, die bereit sind jeden Job anzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe du gestattest mir eine Kritik zu äußern, Unlimited.
Du kommst immer zur gleichen Begründung, egal um welchen Thread es geht.
Warum ist eine Frau mit Teilzeitjob in der Unterschicht? Der Job kann echt gut bezahlt sein (e.g. Anwalt in Teilzeit).
Warum arbeitet die Frau in deinem Beispiel nicht Vollzeit, wenn sie noch keine Familie hat? Kennst du keine Frauen, die Vollzeit arbeiten?
Und dieses Geredet vonwegen Ex-Mann und so weiter hab glaub ich wenig mit den Schichten zu tun.
 
Kann mir jemand bitte erklären, wo die Grenze zwischen der Unter- und Mittelschicht in Deutschland mittlerweile liegt?
Ich blicke nicht mehr durch. Ich erkenne keine klare Grenze mehr.
Ist es die Grenze zwischen Arm und Normalo?
Ist es die Grenze zwischen prekär beschäftigt und normal beschäftigt?

[...]

Die Grenze ist genau dort,
wo die "Mittelschicht" verächtlich auf die "Unterschicht" hinabblickt.
 
Die Grenze ist genau dort,
wo die "Mittelschicht" verächtlich auf die "Unterschicht" hinabblickt.
Und umgedreht wird nach oben geschaut. Gerne auch abwertend.

Für die Oberschicht ist der Rest logischerweise Unterschicht. Aus deren Perspektive sind Mittel und Unterschicht im selben U-Boot.😀

---
@TE:
Die Frage ist doch, was nützt es dem Einzelnen zu wissen was wer für eine Gruppe dahrstellt, wenn man nur einen Menschen vor sich hat? Eigentlich regelt sich das von selbst. Ich gehe bspw. nicht in ein 5* Restaurant. 😛
Außerdem.... es gibt arme wie reiche Idioten. Sicher ist, die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

Hm... vielleicht sollte ich armer, die Reichen ärmer machen? 😀 Jetzt muß ich nur noch rausbekommen bei wem ich damit anfange und wie das am schnellsten geht.😕

Ich halte nichts vom generaliesieten Schichtendenken. Meine Grenze bestimme immer noch ich. 😛

Eine Klassifizierung, so wie sie uns gerne von den Medien präsentiert wird, muß man doch nicht folge leisten.
Das es verschiedene Schichten gibt, dass ist nun wirklich nicht neu. Wenn es auf der menschlichen Eben passt, spielt alles andere keine Rolle. So auch meine persönliche Erfahrung.

Wie und was man als Außenstehender darüber denkt usw., dass ist eine andere Geschichte. In jedem Fall Hausgemacht (Thema Voruteile/Schubkastendenke). Ich versuche ich mich frei von Neid und Standesdenken zu halten. Das bringt nix. Am Ende kann auch ein reicher Mensch eine arme Sau sein. Und auch einsam sein.
 
Problematisch ist übrigens die Abgrenzung auch deswegen, weil es eine sowohl geistige als auch finanzielle Unterschicht bzw. Mittelschicht gibt.
Einen Haushalt der über ein Eigenheim und zwei teure Autos verfügt, ohne dass man dort auch nur ein Buch im Regal findet, würde für mich nicht zur Mittelschicht gehören.
 
Problematisch ist übrigens die Abgrenzung auch deswegen, weil es eine sowohl geistige als auch finanzielle Unterschicht bzw. Mittelschicht gibt.
Einen Haushalt der über ein Eigenheim und zwei teure Autos verfügt, ohne dass man dort auch nur ein Buch im Regal findet, würde für mich nicht zur Mittelschicht gehören.
Meine Bücher hab ich im Schrank. Und nu?
 
Eine nette Haarspalterei. Ob nun Regal, Schrank oder Keller ist total egal. Wenn man den Röntgenblick hätte und im ganzen Haus kein Buch auffindbar ist, dann reden wir sicherlich nicht von der Mittelschicht. Man kann übrigens auch nachfragen und es gibt Leute, die offenherzig zugeben, dass sie nichts lesen.
 
Eine nette Haarspalterei. Ob nun Regal, Schrank oder Keller ist total egal. Wenn man den Röntgenblick hätte und im ganzen Haus kein Buch auffindbar ist, dann reden wir sicherlich nicht von der Mittelschicht. Man kann übrigens auch nachfragen und es gibt Leute, die offenherzig zugeben, dass sie nichts lesen.

Wenn Du meinst. Bitte. Dann lasse ich meinen Nick auf Lexi Ka ändern, falls das dann mehr suggeriert.
 
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