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Gott erhört Gebet

  • Starter*in Starter*in Lena7
  • Datum Start Datum Start
AW: Danke für Deinen Aufbauenden Beitrag!

Es gibt nun mal Menschen denen Beten hilft. Ich finde das jetzt hier auch nicht so toll, gläubigen Christen "eigene Gemütsbeschwichtigung" an zu lasten. Jeder Mensch hat seinen Glauben. Und jeder Mensch hat das Recht auf seinen Glauben. Keiner weiß was es wirklich gibt, von dem wir nichts wissen. Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als wir uns vorstellen können. Warum soll dann beten also nichts bringen?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Danke für Deinen Aufbauenden Beitrag!

Realitätsverzerrung



Das tun diejenigen die hinter allem was Höheres vermuten gerade nicht. Die wunderbaren Dinge trauen sie der Natur nicht zu und erkennen es ohne Annahme einer höheren Macht auch nicht.

Streng Gläubige erkennen ihre Verantwortung für die Natur und damit sich selbst gegenüber nicht. Für sie ist alles eine höhere Macht die entweder Wunder vollbringt oder zornig ist. Und das nehmen sie so als gegeben hin als unergründlichen Plan Gottes.

Einige sollten mal begreifen das beten soviel bewirkt wie eine schrille Friedensdemonstration. Beten hilft auch den Menschen in Japan nicht, sondern nur der eigenen Gemütsbeschwichtigung.

Ich weiss nicht, für wen Du sprichst, aber ich sehe keinen Widerspruch zwischen Gläubigkeit und Schätzen der Natur. Beten um der Selbstberuhigung willen wirkt wie eine Art Heuchelei und geht am eigentlich Sinn des Gebets wohl vorbei. Glaube kann das eigene Handeln nicht ersetzen und rechtfertigt keine eigene Ohnmacht in meinen Augen. Ich bin nicht sicher, ob Du in die anfangs zitierten Zeilen nicht zuviel hineininterpretiert hast.
 
Gott...

Gläubige Menschen haben im allgemeinen ein viel erfüllteres Leben und sind unterm Strick auch viel Glücklicher, als jene die Nichts glauben und alles in dem Schmutz ziehen müssen!

Meine Meinung ist die, dass jeder an das glauben soll, woran er glauben möchte, solange er niemandem damit schadet oder auf den Nerv geht.
Aber wenn Gott Gebete erhören würde, müsste die Welt dann nicht etwas besser sein?
Ich bin katholisch erzogen worden und habe auch an Gott geglaubt. Als Kind habe ich viel gebetet, in der Hoffnung, dass er mir helfen würde. Als ich (frühe) Jugendliche war, kam mir wirklich der Gedanke, dass er ein Sadist ist, oder warum sonst wollte er mir nicht helfen? Hatte er Spaß daran, zuzusehen? Sollte Gott nicht besonders den Schwächsten helfen, also Kindern? Warum lässt ein Gott zu, dass Kinder getötet, missbraucht und/oder misshandelt werden? Wo ist er dann???? Auf diese Frage kommt meisten folgende Antwort: "Gottes Wege sind unergründlich".
.... Jedenfalls kamen mir damals schon Zweifel an seiner Existenz. Ich habe mich von ihm, bzw. dem Glauben an ihn abgewandt, nachdem ich viele Jahre um seine Hilfe gefleht habe und immer wieder feststellen musste, dass diese Hoffnung vergebens ist. Viel zu spät.
Seit mir das bewusst geworden ist, gehts mir sehr viel besser, denn seither muss ich mich nicht noch dauernd fragen, was ich so schlimmes getan habe, dass ich das verdient habe/hatte. Diese Schuldgefühle kamen früher zu allem Elend noch dazu, mit den Bemühungen, "ein guter Mensch" zu sein.
Na, egal auch. Mir geht heute ohne Gott jedenfalls sehr viel besser!


Dennoch würde ich nicht auf die Idee kommen, meiner Mutter ihren Glauben an Gott ausreden zu wollen! Ihr hilft es, an ihn zu glauben und jede Woche in die Kirche zu gehen. Und das ist das Wichtigste, denke ich.
Ich halte es auch nicht für Gemütsbeschwichtigung! Bei meiner Mutter sehe ich, dass sie dadurch ihre Hoffnung behält. Ohne Hoffnung sieht es ganz schön finster aus.

Wem es hilft, der soll dran glauben und damit glücklich werden.
So sehe ich das...
 
PS:
nachdem ich mir mein Posting durchgelesen habe, möchte ich eines noch mal etwas deutlicher ausdrücken, denn was ich damit sagen wollte:
jeder braucht einen Halt im Leben. Ob es nun ein Kahn im Nebel oder eine schwierige Lebenslage ist...Für viele ist es halt Gott (oder welche Religion auch immer). Und das ist ok. Wichtig ist doch nur, dass man einen Halt hat. Ungläubige, wie ich, müssen oder mussten sich einen anderen Halt suchen. Und auch das ist ok. Deshalb wäre es für MICH besser gewesen, ich hätte mir viel schon früher einen anderen Halt gesucht.
 
Ungläubige, wie ich, müssen oder mussten sich einen anderen Halt suchen. Und auch das ist ok.

Ja so geht es mir auch. Ich bin nicht religiös und kann auch nicht beten. Was aber bei mir immer klappt, den zunehmenden Mond mit einem Spruch zu bitten dass der Inhalt meiner Geldbörse so zu nimmt wie er gerade zu nimmt. Daher ist es für mich verständlich wenn religiösen Menschen das beten hilft, und die Gebete auch erhört werden.
 
😀 ... das probiere ich auch mal 😱

Es gibt viel was möglich ist. Ich habe früher aus reinen Spaß anderen Menschen die Runen geworfen. Erstaunt war ich dann dass alles hargenau so zu traf.
Wenn ich jetzt mal wieder auf das Christentum gehe, ich war einmal in Altötting. Dort gehen Menschen mit einem Holzkreuz auf dem Rücken um die Kapelle. Dann habe ich mir einmal diese Inschriften dort angesehen. Vielen Menschen muß es tatsächlich geholfen haben.
Zwar mache ich ganz andere Rituale, aber es scheint wohl auf das selbe hinauszukommen.
 
Es kommt nicht immer darauf an,dass wir äußerlich gut dastehen, das alles glatt läuft im Leben.
Ich möchte für kein Glück dieser Welt mein Leben mit Gott meine Gemeinschaft mit Jesus hergeben!
Es ist einfach so, das wir nicht alles verstehen was Gott zu läßt, in de rWelt oder in unserem Leben.Wir leben hier noch im Glauben, später im schauen.
Aber je besser wir Ihn kennen lernen, desdo mehr erkennen wir auch oft(nicht immer) warum er manche Wege führt.
Für mich ist das wichtigste, das ich das Ziel nicht verfehle, und ich kann nur staunen.
Oft redet Gott nicht direkt wenn man etwas fragt, oder man bekommt später die Antwort.
Aber eben als ich so auf de rCouch lag kam mir ganz deutlich und eindringlich eine Bibelstelle, die ich laut vor mich hin gesagt habe bzw.ein Kapitel Vers...
Ich dachte,was ist denn das? hab es erst selber nicht ernst genommen, dann aber doch die Bibel genommen um zu schauen was dort steht? Und das was ich da gelesen habe, hat mich ganz schön erschüttert, weil es ein ganz klares reden Gottes war, eine Warnung, die ich vor einigen Monaten schon mal bekommen hatte.Ich möchte nicht sagen worum es geht, weil es etwas persönliches ist.
Ich will mir das auf jeden Fall sehr zu Herzen nehmen, denn ich habe verstanden........
Was ich damit nur sagen will, Gott ist treu und wenn wir es ernst meinen mit ihm, wird er uns den richtigen Weg führen.Er hat mit allem einen Plan, selbst mit Dingen die uns erst mal absolut überhaupt nicht gefallen.Denn denen die Gott lieben dienen alle Dinge zum Besten!


Liebe Grüsse
Lena
 
AW: Gott...

.... Jedenfalls kamen mir damals schon Zweifel an seiner Existenz. Ich habe mich von ihm, bzw. dem Glauben an ihn abgewandt, nachdem ich viele Jahre um seine Hilfe gefleht habe und immer wieder feststellen musste, dass diese Hoffnung vergebens ist. Viel zu spät.
Seit mir das bewusst geworden ist, gehts mir sehr viel besser, denn seither muss ich mich nicht noch dauernd fragen, was ich so schlimmes getan habe, dass ich das verdient habe/hatte. Diese Schuldgefühle kamen früher zu allem Elend noch dazu, mit den Bemühungen, "ein guter Mensch" zu sein.

Ich teile Deine Meinung, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, ob und was er glaubt. Es ist etwas Persönliches, das andere respektieren sollten, zumal es eine Überzeugung ist, zu der weder Beweis noch Gegenbeweis existiert.

Auch die Wechselwirkung zwischen Gott und den Menschen wird unterschiedlich aufgefasst. Ich persönlich denke, dass es keine Schuldzuweisung ist, wenn Schlimmes passiert.

Ich sehe die Natur als Teil der Schöpfung und weiss nicht, inwieweit Naturkathastrophen als Schicksal anzusehen sind. Doch was wirklich grausam ist oder sein kann, ist der Mensch, seine Kaltblütigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, unser Leben selbst zu bestimmen, und mit der Erziehung unserer Kinder ihnen die richtigen Wege zu weisen. Damit haben wir eine Art Selbstverantwortung für unser Handeln, und meiner Meinung nach (so hoffe ich), wird jeder irgendwann für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen. Gott gab uns Richtlinien und Beispiele, aber er lässt uns freie Hand, was bis zur Tötung seines Sohnes führte.
Er verhindert unsere Handlungen nicht, doch er erhört uns ab und zu, und kann uns vielleicht einen Weg zeigen. Wann, warum oder warum das nicht stattfindet, entzieht sich unserer Kenntnis. Doch vielleicht ist es unsere Aufgabe, die jeweilige Situation in Demut zu akzeptieren und aus ihr nach den Vorgaben von Liebe und Vergebung das Bestmögliche zu machen. Inwieweit das zum Glauben oder Unglauben führt, bleibt der Überzeugung jedes Einzelnen überlassen.

In meinen Augen ist eher ein "schlechter Mensch", wer Schuld auf sich lädt, als jemand, dem Schlimmes widerfährt.
 
Viele unangenehme Dinge die mir widerfahren sehe ich als Lehre. Eine Lehre mit häßlichen Situationen um zu gehen. Dabei ist es egal ob man an einen oder vielen Göttern glaubt. Ich habe oft selbst erlebt dass primäre menschliche Katastrophen notwendig waren um die Zukunft positiver zu gestalten. Natürlich werden Gebete und Bitten auch erhört. Aber irgend etwas sagt dann auch "bedenke die Folgen". Ich machte mal ein Reichtumsritual. Ich wollte mal so richtig reich sein. Dann träumte ich eine schöne Villa zu haben. Einen Ferrari und einen Privatjet hatte ich auch. Und jede Menge falscher Freunde die mir nach dem Leben trachteten. Mit meinem Privatjet stürzte ich dann ab, und verstarb qualvoll. Die Maschine wurde manipuliert. Als ich aufwachte fand ich das Leben so wie es ist dann doch besser.
 

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