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Glück...?

hallo six,

du trittst mir keines wegs zunahe🙂
und du hast auch recht! wobei ich das wort "glück" gegen das wort "zufriedenheit" ersetzen würde...

in den buddhistischen lehren steht geschrieben dass leid entsteht weil der mensch bedürfnisse hat....weil er sich abhängig macht von weltlichen dingen, oder sonstwas!

glücklich ist der, der frei von begierde ist...

ja, eine wirklich edle weisheit!

aber in unserer gesellschaft leider schwer umsetzbar...!

wenn ich in einem kloster in tibet lebe, wo ich mir das gemüse dass ich esse selber anpflanzen kann und den rest des tages zeit habe mich mit meditation zu beschäftigen, ist es evtl auch ein stück weit leichter "immer glücklich" zusein!

man muß auch ein stück weit realistisch denken....wem es gelingt in unserer westlichen welt "diese" art von glück zufinden, dem mache ich persönlich einen hofknicks und verbeuge mich vor ihm....
aber so einfach ist es leider nicht!

lg, kena
 

Hallo Kena,

schau mal hier: Glück...?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

wobei ich das wort "glück" gegen das wort "zufriedenheit" ersetzen würde...

Hm, also es geht schon um Glück, definitiv, und damit um den Sinn des Lebens. Ultimatives Glück, einen Zustand, der nicht mehr zu toppen ist. Und das ist doch unter dem Strich das einzige Bedürfnis (wo du von Bedürfnissen sprachst), das jedes Lebewesen von Natur aus hat, oder? Aber du hast schon recht, so einfach ist das nicht, vor allem hier bei uns im "gelobten" Land, wo es uns ja so unglaublich "gut" geht. Aber glücklich sein (auch im buddhistischen Sinne) kann man überall, man muss sich nur an die Arbeit machen, die wahre Natur der Dinge erkennen, sich von negativen Emotionen frei machen und Mitgefühl kultivieren. Aber wie gesagt, das ist hier natürlich noch wesentlich mehr Arbeit als es ohnehin schon ist. Wenn man nicht bereit ist, sich aus gewohnten Strukturen zumindest ein Stück weit zu befreien und über den Tellerrand hinaus zu schauen, dann ist wahres Glück für den westlichen Menschen sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Nun ja, ich bin leider auch immer noch auf der Suche... 🙄
Wie dem auch sei, ich denk wir sind da letztlich der gleichen Meinung, oder? Von daher sollten wir den Thread vielleicht nicht weiter zuspammen... 🙂
 
Ich frage mich wo das in meinem Leben geblieben ist...
Warum kann ich nicht glücklich sein?

Hey du!

Glaub ich weiß ziemlich gut was du meinst. Würde sagen dass ich mich gerade an so einer Art Scheidepunkt meines Lebens befinde. Im Grunde genommen stehe ich vor dem Nichts. Uni seit Kurzem fertig, WG-Zimmer aufgegeben, Job aufgegeben, soziales Umfeld aufgegeben, von Freundin getrennt. Und jetzt suche ich, nach nem Weg, nach nem Platz für mich... nach dem Glück quasi. Wobei diese Suche im Prinzip schon viel viel früher begonnen hat, weil mich das was ich in der Vergangenheit so gemacht habe eigentlich nie wirklich glücklich gemacht hat (Beziehungen inklusive). Und dabei komme ich mir sehr oft auch verdammt alleine vor.
Aber trotzdem: Ich würde dir echt raten, Ballast abzuwerfen, und zwar gleich welcher Art. Werd los was dich beschwert, und wenn's deine Beziehung ist, dann muss wohl auch das sein. So wie du es schilderst, scheint das Unverständnis ja auf Gegenseitigkeit zu beruhen, oder? Was nicht passt, das passt halt häufig wirklich nicht, egal wie lange man versucht es passend zu machen. Möglicherweise tut ihr euch gegenseitig einen großen Gefallen, wenn ihr euch nicht weiter gegenseitig an eurer individuellen Entfaltung hindert, oder? Zu jedem Topf gibt's den passenden Deckel, davon bin ich absolut überzeugt. Je länger du jedoch in ner perspektivlosen Beziehung festhängst, desto länger hinderst du dich daran, dein Leben zum Positiven hin zu verändern.
Meine Ex-Freundin und ich haben uns im März nach 3,5 Jahren getrennt, weil wir uns einfach nur noch gegenseitig auf den Füßen rumstanden und vermutlich nie an einem Strang gezogen haben. Auch wenn ich nicht sagen kann, dass ich mittlerweile so richtig glücklich bin, so muss ich doch sagen dass es mir gewisse Entfaltungsmöglichkeiten gegeben hat, die mich zumindest mit kleinen Schritten zum anvisierten Ziel führen, während ich in unserer Beziehung eigentlich nur auf der Stelle getreten habe. Aber wie gesagt, ich versteh dich total gut, und mir fehlt er auch mehr als alles andere, dieser eine besondere Mensch... 🙁

Liebe Grüße, Manu
 
...ich denke manchmal zu viel nach, jedenfalls habe ich das Gefühl. Manchmal ist das wie eine Explosion. Ich weiß gar nicht woher die Gedanken alle kommen und ich bin oft selbst überrascht, wie viele es sind und wie unterschiedlich jeder einzelne enden kann.

🙂 Oh ja, Gedankenexplosion, wie treffend... Kommt mir bekannt vor.
Ich kenne aber auch ein Verzetteln der Gedanken, im Kreise drehen. Dann kriege ich Kopfschmerzen. Ich liebe die untrüglichen Zeichen meines Körpers!
Heute übe ich mich in "Gedankenhygiene". Jeder Gedanke ist erstmal willkommen aber er wird begleitet von einer speziellen Schwingung. Sofort kann ich fühlen, ob er destruktiv oder wohltuend ist, bevor ich ihn weiter verfolge. Den destruktiven versuche ich zu verabschieden. Klappt gut!
😀😀😀
 
@ kena und @ six67

Euren Definitionen von Glück stimme ich von Herzen zu...🙂
Nun, viele Wege führen nach Rom und ein Glücks-Puzzle kann sich aus vielen Teilen zusammen setzen.

...also mein persönlicher Weg zum Glücklich Sein führt(e) tatsächlich über mich selbst, über gelebte emotionale Unabhängigkeit.

Seitdem ich begriff, dass ich vorher Beziehungen eingegangen war, in denen ich den anderen brauchte, ist es jetzt für mich schnuppe, ob da irgendwann noch jemand auf mich wartet.

Ich fühle mich jetzt für mein Glück und Wohlbefinden selbst verantwortlich und handele danach. Nur ich kann wissen, was ich brauche. Ich kann es zwar nach außen kommunizieren aber nicht erwarten, dass es erfüllt wird...

Und ich lerne immer noch, mich nicht mehr an Dingen festzuhalten. Übe mich auch da im Loslassen. Für mich ist alles nur vorübergehend..., mein Haus, mein Auto, mein Pferd etc. 🙄 Sie geben mir nur vermeintliche Sicherheit. Auch da ist Abhängigkeitspotenzial.

Allerdings, materielle Dinge gehören zu unserem Leben dazu und in der Tat haben wir alle eine gewisse Abhängigkeit davon... Wir brauchen Geld, um zu essen, also brauchen wir schon den Bäcker. Wir brauchen ein DAch über dem Kopf und dazu wieder Geld, also arbeiten wir etc.
Aber das Dach über dem Kopf können wir liebevoll als Nest ausstatten ohne großes Gedöns..., wenn's denn schönes ist😀!

Liebe Grüße
Willow
 
Hallo ihr Lieben,

gerade eben bekam ich einen wunderschönen Tischkalender geschenkt und auf dem Deckblatt prangte folgender Spruch:

"Das Glück ist wie unser Schatten,
es läuft davon, wenn wir ihm nachjagen,
doch wenn wir auf das Licht und die Wahrheit zugehen,
folgt es uns."

Wollte ich euch nicht vorenthalten...

Herzliche Grüße
Willow
:herz:
 

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