O
odessa
Gast
Hallo,
ich bin neu hier im Forum und habe folgendes Problem, bei dem mir der Eine oder Andere vielleicht einen Tipp geben kann.
Ich arbeite seit vielen Jahren in einer Produktionsfirma für Büroartikel. Ich habe dort als Maschinenfrau angefangen und war auch schon einige Monate in Büro. Seit guten drei Jahren bin ich wieder in der Produktion und arbeite in Schichten. Ich bin zuständig für Organisation und Materialbereitstellung sowie die Materialversorgung an den Maschinen.
Vom Grund her machtr mir mein Job viel Spaß, allerdings ist er auch mit schweren körperlichen Tätigkeiten verbunden. Ich muss also schweren Belastungen stand halten und ab und zu machen auch schon mal die Knochen bemerkbar. Also versuche ich die körperlichen Anstrengungen für mich zuleichtern. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber für mich bedeutet es schon eine Erleichterung. Bislang hatte ich diesbezüglich auch noch nie Probleme. Jetzt ist aber folgendes passiert: mein Kollege, der in der anderen Schicht die selben Tätigkeiten hat wie ich, ist ein Mann. Und verständlicherweise fallen ihm die körperlichen Tätigkeiten leichter als mir. Nach einige laufenden Projekten innerhalb der Produktion stellte sich jetzt heraus, dass er auch Aufgaben übernimmt, die nicht zu seinem Tätigkeitsfeld gehören und für mich eine weitere Belastung bedeuten würden. Da er aber diese Aufgaben macht, zwingt man mir diese jetzt auch auf. Ich habe es auch versucht, aber die deutliche mehr Belastung halte ich auf Dauer nicht durch. Ich habe dieses bei mehreren Personen auch angesprochen, doch man schenkt mir kein Gehör. Ganz nach dem Motto ich würde mich nur anstellen und solle ebenfalls diese Aufgaben, die wie schon erwähnt, nicht meine sind, erledigen.
Mittlerweile hat sich der Zustand dermaßen für mich verschlechtert, das ich schon unter Depressionen leide. Ich weiss eigentlich gar nicht mehr, wie ich dagegen steuern soll. Obwohl ich nicht schlechter arbeite, ist der "Mann" das Maß der Dinge. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, den Job aufzugeben. Frei nach dem Motto: wenn der Job von einem Mann gemacht wird, dann soll es auch in unserer Schicht ein Mann machen. Allerdings würde ich bei der Aufgabe meines Jobs nur Verluste haben und im Prinzip mache ich es ja auch gerne, da mir die Organisation sehr viel Spaß macht. Es ärgert mich, dass ich das Gefühl bekomme, dass man nicht bereit ist mir einen Schritt entgegenzukommen. Eher das Gegegenteil ist der Fall: ich werde immer vor vollendeten Tatsache gestellt und diese bedeuten für mich eine weitere Belastung.
Eine Bekannte erzählte mir, dass jeder grössere Betrieb, der solche Jobs anbietet, die Tätigkeiten auch so gestalten muss, dass sie eine Frau machen kann.
Hat Jemand von Euch auch schon mal so eine Situation erlebt und was kann ich dagegen unternehmen, ohne meinen Job aufgeben zu müssen ?
Vielleicht gibt es ja eine Lösung ohne das meine Gesundheit darunter leiden muss....
Schöne Grüße von odessa
ich bin neu hier im Forum und habe folgendes Problem, bei dem mir der Eine oder Andere vielleicht einen Tipp geben kann.
Ich arbeite seit vielen Jahren in einer Produktionsfirma für Büroartikel. Ich habe dort als Maschinenfrau angefangen und war auch schon einige Monate in Büro. Seit guten drei Jahren bin ich wieder in der Produktion und arbeite in Schichten. Ich bin zuständig für Organisation und Materialbereitstellung sowie die Materialversorgung an den Maschinen.
Vom Grund her machtr mir mein Job viel Spaß, allerdings ist er auch mit schweren körperlichen Tätigkeiten verbunden. Ich muss also schweren Belastungen stand halten und ab und zu machen auch schon mal die Knochen bemerkbar. Also versuche ich die körperlichen Anstrengungen für mich zuleichtern. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber für mich bedeutet es schon eine Erleichterung. Bislang hatte ich diesbezüglich auch noch nie Probleme. Jetzt ist aber folgendes passiert: mein Kollege, der in der anderen Schicht die selben Tätigkeiten hat wie ich, ist ein Mann. Und verständlicherweise fallen ihm die körperlichen Tätigkeiten leichter als mir. Nach einige laufenden Projekten innerhalb der Produktion stellte sich jetzt heraus, dass er auch Aufgaben übernimmt, die nicht zu seinem Tätigkeitsfeld gehören und für mich eine weitere Belastung bedeuten würden. Da er aber diese Aufgaben macht, zwingt man mir diese jetzt auch auf. Ich habe es auch versucht, aber die deutliche mehr Belastung halte ich auf Dauer nicht durch. Ich habe dieses bei mehreren Personen auch angesprochen, doch man schenkt mir kein Gehör. Ganz nach dem Motto ich würde mich nur anstellen und solle ebenfalls diese Aufgaben, die wie schon erwähnt, nicht meine sind, erledigen.
Mittlerweile hat sich der Zustand dermaßen für mich verschlechtert, das ich schon unter Depressionen leide. Ich weiss eigentlich gar nicht mehr, wie ich dagegen steuern soll. Obwohl ich nicht schlechter arbeite, ist der "Mann" das Maß der Dinge. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, den Job aufzugeben. Frei nach dem Motto: wenn der Job von einem Mann gemacht wird, dann soll es auch in unserer Schicht ein Mann machen. Allerdings würde ich bei der Aufgabe meines Jobs nur Verluste haben und im Prinzip mache ich es ja auch gerne, da mir die Organisation sehr viel Spaß macht. Es ärgert mich, dass ich das Gefühl bekomme, dass man nicht bereit ist mir einen Schritt entgegenzukommen. Eher das Gegegenteil ist der Fall: ich werde immer vor vollendeten Tatsache gestellt und diese bedeuten für mich eine weitere Belastung.
Eine Bekannte erzählte mir, dass jeder grössere Betrieb, der solche Jobs anbietet, die Tätigkeiten auch so gestalten muss, dass sie eine Frau machen kann.
Hat Jemand von Euch auch schon mal so eine Situation erlebt und was kann ich dagegen unternehmen, ohne meinen Job aufgeben zu müssen ?
Vielleicht gibt es ja eine Lösung ohne das meine Gesundheit darunter leiden muss....
Schöne Grüße von odessa