Es gab und gibt doch sehr unterschiedliche Wege und Arten des Umgangs der Menschen damit und der entscheidet, wie ein Mensch aus seiner Vergangenheit hervorgeht.
Und um es ins Thema einzugliedern. Ist es genau das was ich unter Karma verstehe. Jeder erschafft es selbst. Nicht als etwas das von Aussen auf unser Handeln reagiert. Sondern unser Handeln selbst ist Karma und erzeugt eine bestimmte Art von Erinnerung die wiederum unser Handeln und Denken bestimmt.
Ein Traum ist auch nichts von Außen kommendes. Es entsteht in uns.
Aufgrund einer bestimmten Art des Denkens und Fühlens.
Ich behaupte aber mal, es ist nicht die Natur des Traumas ein Leben lang zu wirken. Die Überlebenschancen wären dadurch gering.
Der Körper und die Psyche besitzen natürliche Verarbeitungsmechanismen um ein Trauma aufzulösen. Vielleicht nicht komplett, aber doch so, das es nicht mehr zu großen Beeinträchtigungen führt.
Sich von seinem Karma zu lösen bedeutet nichts anderes als sich von der Wirkung seiner Erinnerungen zu lösen.
Im Yoga bedeutet es auch, ein Auge (Wahrnehmung) ohne Erinnerung zu entwickeln.
Denn nur dann kann man die Realität ja so sehen wie ist. Wenn sie nicht durch unsere Erinnerung eingefärbt ist.
Ich hätte ja gern einen gelehrten Inder hier, der mir sagt ob ich es richtig verstehe^^ aber es ergibt für mich so einen Sinn.