Und... was bringt einen Karma?
Ich will ja gar nicht das irgendjemand für irgendwas bestraft wird;
weil
1. habe ich nichts davon ...
Meine persönliche Situation ändert sich nicht, oder meine Gefühle wurden deswegen auch nicht weniger verletzt, wenn jemanden das "Karma" trifft.
Und Genugtuung? Was habe ich davon? Genugtuung ist nur ein Euphemismus für Schadenfreude.
2. gleicht es den Schaden den ich erfahren habe nicht aus
3. wäre es mir lieber nicht enttäuscht, verarscht ...etc. zu werden, als auf irgendein Karma zu hoffen
Du gehst immer von Dir selber aus, aber denkst Du auch an andere? Wenn niemand für nichts bestraft wird, egal was er macht, dann ist alles erlaubt, und dann kommst nicht nur Du zu Schaden, sondern alle anderen ebenso, denn jeden wird dann irgendeine kriminelle Handlung treffen (oder viele, bis hin zu einem gewaltsamen Ende).
Die wichtigste Aufgabe von Strafandrohung und ausgeübter Strafe ist, Nachahmer zu verhindern, in einer als geeignet erscheinenden Weise, sei es durch Arbeits- Geldstrafen oder einige Zeit oder für immer ganz aus dem Verkehr gezogen werden (Gefängnis).
Genugtuung ist nicht das gleiche wie Schadenfreude, denn das erstere bezieht sich auf Gerechtigkeit, während Schadenfreude erst bei massiver Übertreibung eintritt.
Wer nicht enttäuscht, verarscht etc. werden will, muß da auch von sich aus dran arbeiten. Wer sich blind auf andere verläßt, schreit geradezu danach, enttäuscht etc. zu werden. Der Mensch ist des Menschen Wolf, das war schon immer so, jedes Raubtier liebt leichte, wehrlose Beute, die wird immer zu allererst gefressen.