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glauben?!

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Gleichzeitig fordert die Vernunft auch die Annahme der Unsterblichkeit (sorry Sigi, Du hast ja was gegen diesen Begriff 🙂).

Dann sag doch gleich, was ich da einsetzen würde, wenn du Unsterblichkeit sagst: (...die Annahme der Überlegung, dass unsere jetziges 80Jahre Dasein in Elend und Not und Tod nicht alles sein kann, was ein Gott vorgehabt haben kann)

Aber ansonsten möchte ich nicht in deine Argumente eingreifen, sind deine ..... 🙂

Sigi
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Auf der Basis der Vernunft werden nun moralische Handlungen ausgeführt. Wenn sich der Mensch lange und maximal darum bemüht hat, ein moralisches gutes Leben zu führen, dann fordert ihm seine Vernunft die Hoffnung dazu ab, dass er ein positives Feedback von einem göttlichen Wesen erhalten wird. Gleichzeitig fordert die Vernunft auch die Annahme der Unsterblichkeit

Kurz gesagt man handelt moralisch weil man auf eine Belohnung hofft. Wie abartig.
 
Mit der unbarmherzigen Natur kann sich kein vernunftbegabtes Wesen abfinden.

Doch kann man - schau mal nach Island. Die Isländer werden von einer "Naturkatastrophe" nach der anderen heimgesucht, würden solche Naturkatastrophen hier zu Lande auftreten, wären die Zeitungen voll damit. Nicht so die Isländer - trotz schwerster Naturkatastrophen beklagen sie dort keine Todesopfer. Wenn es Dir möglich ist, mache doch mal Urlaub in Island, aber glaub mir, als frommer Christ könnte es Dich dort recht arg grausen 😀

Viele Grüße

Lumpi
 
Das was Menschen aus der Würde der Frau machten ist nicht das, was Gott die Bibel damit meinte.

Sigi

Willst Du mir tatsächlich weismachen das Dein "Lieber Gott" höchstpersönlich die Bibel verfaßt hat? Meines Wissens nach war es wohl Moses, und der war alles andere als ein "Frauenversteher".

Viele Grüße

Lumpi
 
Doch kann man - schau mal nach Island. Die Isländer werden von einer "Naturkatastrophe" nach der anderen heimgesucht, würden solche Naturkatastrophen hier zu Lande auftreten, wären die Zeitungen voll damit. Nicht so die Isländer - trotz schwerster Naturkatastrophen beklagen sie dort keine Todesopfer. Wenn es Dir möglich ist, mache doch mal Urlaub in Island, aber glaub mir, als frommer Christ könnte es Dich dort recht arg grausen 😀

Viele Grüße

Lumpi
Wenn Menschen von Naturkatastrophen kalt gelassen werden, muss man einen pathologischen Schaden vermuten (zBVerdrängungsmechanismen aufgrund früherer seelischer Verletzungen). Bei Menschen, denen jegliches Mitleid oder die Empathie fehlt, stimmt in aller Regel etwas nicht.
 
Vermutlich hat Gott kein Geschlecht. Und hätte er eine Frau, so wäre er wohl nicht vollkommen🙂. In diesem Witz scheint auch eine gewisse Wahrheit zu stecken.

Lieber möchte ich noch etwas zum LumpiAsatru (Asatru in Lumpis Interpretation) und ihrem Verhältnis zum VernunftGlauben sagen (Gemeinsamkeiten und Unterschiede).

Asatru ist nach Lumpi einfach die Anerkennung der Natur. Genauer: der Mensch lebt ohne Willen in den gesetztlichen Kausalzusammenhängen der Natur. Fertig! Gut und Böse oder Moral gibt es nicht.

Der Vernunftglaube besteht im Grunde aus drei notwendigen Elementen, von denen der Bereich der Natur die Grundlage ist.

A)
Nach dem Vernunftglauben besteht die Vorraussetzung darin, dass wir in einer Welt (Natur) leben, die von Gesetzmäßigkeiten durchsetzt ist. Diese Gesetzmäßigkeiten werden vom Verstand erfasst. Soweit kann Lumpi wohl noch mitziehen.

Jetzt kommen die Boni 🙂:
B)
Die Vernunft fragt danach, welche Schlussfolgerungen man aus den Dati des Verstandes ziehen soll. Hier kommt die ethische Komponente ins Spiel: Was soll ich auf der Basis meines bisherigen Wissens machen? Was soll ich tun? Was ist gut? Schritt B ist also Moral.

C)
Auf der Basis der Vernunft werden nun moralische Handlungen ausgeführt. Wenn sich der Mensch lange und maximal darum bemüht hat, ein moralisches gutes Leben zu führen, dann fordert ihm seine Vernunft die Hoffnung dazu ab, dass er ein positives Feedback von einem göttlichen Wesen erhalten wird. Gleichzeitig fordert die Vernunft auch die Annahme der Unsterblichkeit (sorry Sigi, Du hast ja was gegen diesen Begriff 🙂). Der dritte Schritt ist also der der Religion.

Verstand (Natur) -> Vernunft (Moral) -> Religion

Mit diesem hier dargestellten Weltbild läßt sich leben. Mit der unbarmherzigen Natur kann sich kein vernunftbegabtes Wesen abfinden.
B) hinkt schon allein deshalb, weil moral ein dehnbarer begriff ist. in jeder kultur anders.
die vernunft fordert eben keine annahme der unsterblichkeit...die vernunft ist logisch und logik sagt, dass das müll ist...zum x-ten mal. nun fall doch nicht wieder ins alter muster zurück, in dem du dauernd nur irgendwelche thesen ohne jede basis aufstellst...es schien doch schon besser zu werden =(
 
Wenn Menschen von Naturkatastrophen kalt gelassen werden, muss man einen pathologischen Schaden vermuten (zBVerdrängungsmechanismen aufgrund früherer seelischer Verletzungen). Bei Menschen, denen jegliches Mitleid oder die Empathie fehlt, stimmt in aller Regel etwas nicht.

Nach Deiner Definition müßten ja dann alle Isländer psychisch krank sein, ich selbst hatte allerdings nie den Eindruck bei Isländern welche ich kennengelernt habe - im Gegenteil, sie hatten ein bemerkenswertes Selbstwertgefühl und waren trotz ihrer recht unwirtlichen klimatischen Lage recht gut drauf. Auch ist ihnen Standesdünkel nicht bekannt, sie achten jeden Menschen, ganz gleich was er ist.

viele Grüße

Lumpi
 
Es ist in der Tat so, dass sich uns unsere Vernunft auch mit Bereichen befasst, die unser Wissen nicht mehr abdeckt (zB das Leben nach dem Tod). In diesem Falle fordert uns die Vernunft in der Tat dazu auf, Annahmen zu tätigen (Hypothesen aufzustellen).

Und die wichtigsten dieser Hypothesen sind Gott und Unsterblichkeit (sorry Sigi 🙂!).
 
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