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glauben?!

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Hallo Seth,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Und wenn mir bewusst wird, das Liebe nur ein chemischer Prozess ist, sehe ich keinen logischen, vernünftigen, Grund diesem Prozess eine höhere (sprich gefühlsbetonte) Ebene hinzuzufügen. Das wäre wider der wissenschaftlichen Erkenntnis.
schlichtweg falsch. das ist nicht wider der wissenschaftlichen erkenntnis...wo denn?
und richtig...es besteht tatsächlich kein grund dem ganzen eine höhere ebene zu geben..eine solche existiert ja nichteinmal. gefühl/emotion ist das produkt chemischer reaktionen und stromfluss. sie sind nichts höheres..und dennoch kann ich sagen: ich liebe. das heißt nicht, dass dieses gefühl mir weniger gibt, denn mein gehirn spielt mir alles auch dann noch vor, wenn ich begreife, dass es nichts übernatürliches, nichts höheres ist. ein wunderbares beispiel, dass das gehrin die macht hat.
 
das betrachte ich als beleidigung und böswillige unterstellung.
Als Beispiel: "Ich" empfand früher viel Abneigung gegenüber dem Menschen. Mit der Zeit wandelte sich diese Einstellung zu einem, das es gute wie schlechte gibt. Mein Gehirn hat mir hierbei gar nichts befohlen, da es nicht lebt. Der Speicher kam lediglich zu der Erkenntnis, das diese Einstellung suboptimal in dieser Gesellschaft ist. Eine Meinung, die sich auf äußere Einflüsse und frühere Erlebnisse stützt, und sich innerhalb neuronaler Netzwerke zu dieser neuen Einstellung formierte, die schlussendlich das Bewusstsein prägt.

Du dagegen propagierst, dass das Gehirn ein lebender Parasit sei, der dir in den immerzu gleichen Mustern Befehle erteilt. Unser Kopfinhalt aber ist lernfähig. Und diese Lernfähigkeit variiert, je nachdem wie wir neues Material aufnehmen und verarbeiten.
Das nennt man das Bewusstsein.
 
@blackjack:

wenn man an nichts glaubt ausser an die physik, hat ja wohl auch nichts einen tieferen sinn....

Muss etwas einen tieferen Sinn haben? Für mich riecht das ganz stark nach Beschäftigungstherapie. Wenn ich keine Arbeit hab mach ich mir welche. Sowas gibts auch bei den Christen. Sie glauben Jesus kann sie von ihrer Schuld befreien. Dafür müssen sie erstmal glauben das sie schuld sind, sonst macht der andere Glauben ja keinen Sinn. Und damit man an einen tieferen Sinn glaubt muss man erstmal glauben das es einen gibt um überhaupt dran zuglauben.

und das empfinde ich anders,...die einzige erklärung für diesen sinn ist für mich ein gott!

Ja wie gesagt, es ist eine Erklärung für den Glauben an einen tieferen Sinn, ansonsten wär die Erklärung sinnlos.

liebe kann man auch nicht erklären! man kann sie evlt, aber auch nicht unbedingt an körperlichen reaktionen messen!
warum lieben sich zwei menschen? damit ist nicht nur die sexuelle liebe gemeint!

Liebe kann man erklären. Liebe an sich dient als Qualitätssicherung bei der Fortpflanzung. Es gibt nämlich zwei Fortpflanzungs-Strategien in der Natur. Die eine setzt auf Qualität und die andere auf Quantität. Letztere ist die lieblose Strategie wo es auf eine hohe Nachkommenzahl ankommt um den Fortbestand zu sichern. Wenn da paar umkommen fällt das nicht ins Gewicht. Der Mensch gehört zu den Qualitätsfortpflanzern die auf die Fürsorge und den Schutz der Nachkommen setzt. Ohne Liebe geht das nicht denn dann würde das Bedürfnis fehlen zur Fürsorge und dem Schutz.

warum überlebt der eine den krebs und der andere nicht?
ja körperliche konstitution zum einen! aber viele ärzte sprechen vor allem von einer selbstheilung oder einem placeboeffekt! woher kommt dieser effekt? ja wohl aus dem glauben....!

Wer überlebt und wer nicht hängt von vielen Faktoren ab. Da man nicht alle kennt wirkt es natürlich willkürlich. Aber eins steht fest. Der Krebs kann auch Krebs bekommen, andere halten es für Wunderheilung. Ich bevorzuge eher das erklärliche.

Die Heilung erfolgt aber durch nichts Übernatürliches. Alles was gerne Gläubige einer Seele zuschreiben sind körperliche Prozesse. Wenn ich also glaube das wird nix mehr dann fühlt man sich in dieser Situation auch dementsprechend und schlechte Gefühle sind schlecht für den Körper.


zum anderen ist es einfach weil es mir kraft verleiht!
mehr kraft als der bloße gedanke dass mein leben irgendwann endet und eigl völlig sinnlos war! und diese kraft ist "real"!

ich stelle es mir sogar recht traurig vor in einer welt ohne sinn zuleben!

Du weißt den Sinn ja selber nicht. Wir stehen immer noch an dem Punkt warum ein Gott eine Welt erschaffen sollte. Das er eine erschafft ist noch kein Sinn ansich.

ich könnte hier auch die ein oder andere erfahrung reinschreiben, die ich erlebt habe!
aber das würden die zweifler mir ohnehin nicht glauben, also lass ich es!

Schreib ruhig nieder. An Erfahrungen zweifeln wohl die wenigsten, mehr allerdings an den Erklärungen dafür.

ich denke glaube ist eine fähigkeit und eine entscheidung!
es gibt leute die wollen glauben aber können es nicht...
und es gibt leute die glauben einfach....!

ähnlich wie mit der fantasie...der eine hat sie! der andere nicht!

Diese Art von Glauben hat nichts mit Fähigkeiten zutun. Ich kann auch glauben, nur überprüf ich gern das was ich glaube.

und über die entstehung der welt und warum es sie gibt, denke ich wissen gläubige und atheisten gleich viel!
nämlich nichts!

Nun, ich kann nur für mich sprechen und beschränk mich auf das was ich weiß. Ich muss mir nicht anfangen etwas zusammen zuspinnen.
 
Und wenn mir bewusst wird, das Liebe nur ein chemischer Prozess ist, sehe ich keinen logischen, vernünftigen, Grund diesem Prozess eine höhere (sprich gefühlsbetonte) Ebene hinzuzufügen. Das wäre wider der wissenschaftlichen Erkenntnis.

Von welcher höheren Ebene sprichst du?
 
Als Beispiel: "Ich" empfand früher viel Abneigung gegenüber dem Menschen. Mit der Zeit wandelte sich diese Einstellung zu einem, das es gute wie schlechte gibt. Mein Gehirn hat mir hierbei gar nichts befohlen, da es nicht lebt. Der Speicher kam lediglich zu der Erkenntnis, das diese Einstellung suboptimal in dieser Gesellschaft ist. Eine Meinung, die sich auf äußere Einflüsse und frühere Erlebnisse stützt, und sich innerhalb neuronaler Netzwerke zu dieser neuen Einstellung formierte, die schlussendlich das Bewusstsein prägt.

Du dagegen propagierst, dass das Gehirn ein lebender Parasit sei, der dir in den immerzu gleichen Mustern Befehle erteilt. Unser Kopfinhalt aber ist lernfähig. Und diese Lernfähigkeit variiert, je nachdem wie wir es aufnehmen. Das nennt man das Bewusstsein.
du verstehst einfach nicht viel von biologie...dein gehinr hat dir befohlen einen anderen gedanken zuzulassen...JEDER gedanke entsteht im gehirn. es hat seinen speicher zurate gezogen und daten vergleichen, abgewogen usw....und als optimale reaktion kam dann deine neue lebensphilosophie heraus. und die befiehlt es dir fortan...dein fehler ist dass du davon ausgehst, dass denken und gehirn getrennt sind..aber wir können gedanken messen...im gehrin. wir können genau sagen wo grade was losfeuert und wo nicht. dass wir das noch nicht in seiner bedeutung aufschlüsseln können, liegt an unseren begrenzten möglichkeiten der technik und des intellektes, also hirnleistung.
ich propagiere keinen parasit. ich sage, das gehirn ist der mensch. der körper dazu ist das erfolgsorgan. denn er tut nur, was das gehirn befiehlt, per stromimpuls. deine persönlichkeit und dein gehirn sind nicht trennbar...deine persönlichkeit ist ein teil deines gehirns, der alleine nicht existenzfähig ist
 
Tiere sind hier in gewissen Mustern gefangen, du selbst dagegen kannst bestimmen, mit was er füllt. Auch wenn sich nicht die Art des Speicher ändern lässt.

Tiere mit Gedächtnis sind genauso wenig oder viel in einem Muster gefangen wie der Menschen. Der Mensch, genauso wie die Tiere verhalten sich ihrer Natur entsprechend. Wenn du so frei wärst wie du behauptest könntest du von einen Moment auf den anderen deinen Charakter ändern. Eine Änderung der Persönlichkeit und seines Verhaltens ist immer auf Erfahrungen zurück zuführen.

Es ist schlicht unmöglich Gedanken unabhängig von seinen Erfahrungen zu haben, also greift jeder Denkprozess auf die Festplatte zurück.
 
Von welcher höheren Ebene sprichst du?
Das sagte ich doch bereits: eine auf dem Gefühl bezogene Ebene.
Bei der reinen Erkenntnis, das Liebe nicht mehr als ein chemischer Prozess ist, ergibt das subjektive Gefühl keinen logisch vernünftigen Grund. Allenfalls, das es diesen Prozess noch unterstützt. Ich könnte aber auch ebenso gut "nur" Lieben, um noch diesen Prozess nachzukommen.

Den Gedanken einmal weiter gesponnen bräuchten wir dann nicht einmal die Liebe, da sie wiederum nur der Fortpflanzung dient.
 
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