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gibt es schicksal? oder alles nur pech und zufall?

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Es gibt kein Schicksal oder dergleichen. Dinge geschehen weil sie geschehen und es einen Grund dafür gibt der völlig unabhängig von einem selber ist. Das einzige was wir machen sind die Ereignisse für unsere eigenes Leben zu bewerten. Und das tut jeder auf unterschiedliche Art und Weise. Das gleiche Ereignis ruft in jedem Menschen andere Bewertungen auf. Die einen finden es super gut, andere finden es total schlecht und wieder anderen ist es komplett egal usw.
Alles andere würde bedeuten das es jemanden gibt der für einen das eigene Leben bewusst beeinflusst. Das ist natürlich bequem weil man dann praktisch keine Verantwortung mehr für das eigene Leben hat und sich auch keine Mühe mehr geben muss.
 
Ich gebe keine Verantwortung ab. Aber meine Sichtweise hilft mir zu verstehen und dann an den richtigen Stellen zu arbeiten, zu verändern. Ich zweifle nicht am eigenen Willen. Schicksal ist für mich eine Aufgabe und nichts, um sich zu verstecken. Meine Sichtweise bringt mich dazu, bewusst zu lernen und genau das möchte ich. Ich habe nur geschrieben, was ICH wie erlebt habe. Eignet sich für mich gar nicht zur Verallgemeinerung. Andere glauben an Gott. Aber ich will lernen und nicht anbeten. Es ist MEINE Überlebensweise und noch vor zwei Jahren hätte ich mich selbst ausgelacht. Naja, life ist change.
 
Was ist das denn für ein Gesülze. Es gibt keinen Sinn im Leben, genauso wenig sind Dinge vorherbestimmt.
Es gibt auch kein "Schicksal". Es sind allenfalls Instanzen, die die "Geschichte unseres Lebens" schreiben, die für mich "Schicksal" meinen, (Schicksal, von altniederländisch schicksel, „Fakt“).
Alles klar, dann gehe ich mich jetzt erschiessen. 😉

Why not, gute Idee, aber schon bisschen eklatant auffällig, dass die einen den Mist anziehen und die andern das Glück - Glückskinder bzw., Pechvögel, mal unabhängig von Wirtschaftlichem, was ja die tragende Rolle dabei spielt, aber nicht ausschliesslich.

Alles nur selbstgemacht?
 
Ich glaubte immer daran, dass man alles selber in der hand hat und lenken kann, doch meine lebenserfahrung lehrte das Gegenteil.

Die vielen kleinen und großen Götter (Menschen) und die Diener derer selber bestimmen viel den Lauf der Dinge und dabei "benutzen" sie für das Schicksal entscheidende "Hilfsmittel", "Gegenstände".

Und andere Ereignisse sind wohl nur Pech oder Zufall. Etwas übernatürliches habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

Ich zweifelte immer daran, dass es schicksal gibt, aber langsam sehe ich Gründe und Zusammenhänge bezüglich diesen lebensereignissen.

Das Schicksal gibt es und wenn dir beispielsweise nur ganz simpel von klein auf viele Personen jahrelang erfolgreich eingeredet haben, dass du nicht liebenswert wärst und bekommst dann genau deshalb keine Freundin, keinen Freund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Schicksal gibt es und wenn dir beispielsweise nur ganz simpel von klein auf viele Personen jahrelang erfolgreich eingeredet haben, dass du nicht liebenswert wärst und bekommst dann genau deshalb keine Freundin, keinen Freund.

Das was Du beschreibst halte ich lediglich für eine Prägung durch die Umstände Deiner Geburt und Deines Lebensweges.

Das Schicksal aber war es, das Dich dazu genötigt hat zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort in eine ganz bestimmte Familie hinein geboren zu werden, wodurch Du einem Erleben ausgesetzt bist dessen Bestehen jene Ebenen Deines Wesens Formt, die der Vervollkommnung Deiner Seele zuträglich sind.

Das Schicksal ist das Werkzeug Deiner unsterblichen, mit Allem was jemals war und Allem was jemals sein wird verbundenen Seele.

Natürlich ist dieses Gesülze nicht Jedermanns Sache ..... doch mich erheitert die Sicht der Dinge sehr.

Wenn mir natürlich von Klein auf erfolgreich eingeredet worden wäre, dass ein zorniger Gott über mich wacht, der letztlich darüber entscheidet ob ich in den Himmel oder in die Hölle komme, dann hätte ich vermutlich in mir gar nicht den furchtlosen Raum gefunden, in dem ich das erheiternde Bild meiner Spiritualität erschaffen kann.

Das Schicksal aber war mir gnädig.
 
Eine schöne Rede. Wenn Du jetzt noch "Schicksal" durch "Zufall" ersetzten würdest, könnte ich Dir fast zustimmen.
 
Die Frage mag vielleicht unnötig klingen, aber ich mach mir ernsthafte gedanken darüber.

in meinem leben ist es so, dass vieles sich gegen meinen willen anders entwickelte. Trotz meinem kampf bestimmte dinge zu erreichen und bewusst entgegenzuwirken, haben Schicksalsschläge einiges verhindert und ist nicht so gelaufenwie es sollte.

ich frage mich jede nacht, ob es doch nicht sowas wie schicksal gibt. Ich glaubte immer daran, dass man alles selber in der hand hat und lenken kann, doch meine lebenserfahrung lehrte das Gegenteil. Ich zweifelte immer daran, dass es schicksal gibt, aber langsam sehe ich Gründe und Zusammenhänge bezüglich diesen lebensereignissen. Es ist quasi so, dass das eine zum anderen führt, sei es neue begegnungen oder letzte abschiede (tod).

oder beruhen diese sachen eher auf zufall und pech? Ich kann mich nicht wirklich entscheiden.

Alles eine Frage der Definition.

Sowohl Schicksal als auch Pech und Zufall gibt es nicht, wenn, so wie uns ja viele Glauben machen wollen, alles "selbstbetimmbar" ist. Du hast ja schon erkannt, dass es das in vielen wenn nicht sogar allen Bereichen des Lebens nicht ist. Schon mal ein Schritt nach vorne.

Dann muss nur noch der Unterschied zwischen "Schicksal" und "Zufall" ( = Glück und Pech im weitesten Sinne ) beantwortet werden.
Mit Schicksal verbinde ich etwas, was ein Politiker mit "alterntivlos" bezeichnen würde. Festgeschrieben, unwiderruflich und ohne Chance , "zufällig" andes auszugehen, und eben schon lange vorbestimmt. Daher würde ich die Existenz von Schicksal definitiv verneinen, weil ich eben felsenfest der Überzeugung bin, dass bei deiner Geburt eben noch nicht unwiderruflich feststeht, dass Du in der 7. Klasse im Englischtest eine sechs schreibst. Halte ich für absoluten Schmarren.

Für mich ist alles Zufall, wobei zufälliges als "nicht vorhersagar" und "nicht beeinflussbar" definiere. Auf keinen Fall mit "grundlos". Diesen Fehler machen auch manche. Dann ist klar, dass es praktisch keinen Zufall gibt. Aber wenn man eben alles, was nicht durch einen selbst beeinflussbar ist ( Du hast ja erkannt, wie vieles Du selbst nicht in der Hand hast ) als zufüllig im weitesten Sinne betrachtet, ist praktisch das ganze Leben ein großer Zufall.
 

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