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Gibt es das - "unwertes Leben"?

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Unwertes Leben?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    20
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es gibt kein unwertes Leben. Jeder kann sein Leben zum Großteil selbst gestalten. Wer sich gehen lässt und nichts macht, der darf sich nicht wundern, wenn er unzufrieden mit seinem eigenen Leben ist.
 
Naja irgendwie gibt es das schon "unwertes Leben" zumindest in meinem Fall. Wenn man auf nichts zurückblicken kann , und auch kaum Hoffnung für die Zukunft hat was ist dann daran noch lebenswert ? Klar jeder geht mit seinem Leben anders um und gestaltet es sich so wie erwünscht oder erhofft aber wenn einem selbst dazu die Kraft und der Antrieb fehlt ?
 
Jeder kann sein Leben zum Großteil selbst gestalten. Wer sich gehen lässt und nichts macht, der darf sich nicht wundern, wenn er unzufrieden mit seinem eigenen Leben ist.
Unsinn. Bis 18 steht man schon mal unter der Fuchtel der Eltern. Deren Erziehungsmethoden sind reine Glückssache. Ob man mit der Volljährigkeit ausziehen kann, hängt davon ab, inwieweit einem Selbstständigkeit vermittelt wurde und wie unabhängig, trotzig oder selbstsicher man sich entwickelt hat, bzw. ob man Hilfe von außen bekommt, z.B. der Verwandschaft oder sowas. Danach kommt es zu großen Teilen darauf an, inwieweit man gehemmt und ängstlich ist und ob man Selbstvertrauen entwickeln kann und darf. Das das einem gegönnt wird, ist nämlich ganz sicher nicht selbstverständlich. Und selbst wenn man das überwindet, ist eine akzeptable Entwicklung des Lebens noch reine Glückssache. Je nachdem, welche Probleme man sonst noch mitbringt, bzw. sich von außen (neu) ergeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
.....oh je - wenn jeder so denken würde, dann würden die Menschen noch unwürdiger miteinander umgehen - so nach dem Motto "ist sowieso alles schietegal".
Den meisten sind doch andere auch scheißegal. Nehmen höchstens soweit Rücksicht, wie es für sie das Ganze mehr befriedigender macht.
 
Also -
wenn ich hören würde,
dass ein anderer ein Leben nicht wertschätzt-
nur aufgrund einer Behinderung-
da würde mir gelinde gesagt die Hutschnur platzen.
....

- Und dann?
Ich bekomme seit Jahren ständig solche Sätze zu Ohren: in allen möglichen Lebensbereichen.
Mein Hut ist schon weg.
Mangelnde Wertschätzung von Leben ist es doch auch wenn Leben verunmöglicht wird.
 
Gibt es das unwertes Leben? Die Einschätzung was unwertes Leben ist, wird oft von Menschen getroffen, die sich über andere erheben wollen. Juden, Zigeuner, psychische Kranke, Anders Denkende paßten zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten nicht in das allgemeine Raster. Das Raster an dem sich gefälligst alle zu orientieren haben. Für Menschen (mit vielleicht Schwächen in der Persönlichkeit?) kann es ein erhebendes Gefühl sein dann mit dem Finger auf den Abweichler zu zeigen. Von da an braucht es kein großer Schritt zur Eliminierung zu sein. Die Indianer haben psychisch kranke desöfteren als Heilige betrachet, im dritte Reich wurden sie umgebracht. So wie sich Menschen erheben oder andere erheben wollen sie andere herabsetzen oder entmenschlichen. Objektivität spielt da oft keine Rolle. Die Motivationen, die dazuführen sind wohl ziemlich vielgestaltig. Eine ist, dass jemand seine soziale Rolle - auch aus niederen Motiven - zur Machtausübung und Stärkung mißbraucht. Greuelgeschichten über Juden und Hexen im Mittelalter, die ein Bild verbreiteten, die aus harmlosen Menschen unwertes Leben machten. Hysterie über Krankheitsbilder (Aidskranke, schwerst Behinderte) gehen in die gleiche Richtung. Der Mensch ist halt ein besonders guter Henker und richtet - auf sozialer Ebene - ohne groß nachzudenken. In bestimmten Gegenden der Welt brauchst Du nur eine andere Gesinnung zu haben und Dein Leben ist plötzlich mit einem Schlag unwert. Nach dem Recht gibt es in Deutschland kein unwertes Leben. Und dieses hat sich aus guten Gründen so entwickelt. Denn Unwert heißt ja wohl auch in der Endkonsequenz Eliminierung desselben. Und das würde eine Todesstrafe voraussetzen. Liest man bestimmte Meinungen, hat man durchaus den Eindruck, dass es unwertes Leben gibt. Dabei verfinden Verurteilungen von Personen statt, die man weder persönlich kennt noch einschätzen kann und die man auf Grund anderer Quellen pauschal als unwertes Leben einschätzt. Die Einstufung von jemanden als unwertes Leben hat sehr stark mit persönlichen Emotionen und Verallgemeinerungen/Übertragungen auf Individuen zu tun ("Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer"). Die Frage finde ich unglücklich, da die Frage nach unwertem Leben so zu sehen ist, dass es Leben gibt, dass keine Lebensberechtigung hat (nur mal auf den Menschen bezogen). Kann ich dann persönlich so beantworten, dass es aus meiner Sicht kein unwertes Leben gibt.
Was es gibt, ist die unwertige, pauschalisierende, herabsetzende Behandlung von Leben.
 
Unsinn. Bis 18 steht man schon mal uner der Fuchtel der Eltern. Deren Erziehungsmethoden sind reine Glückssache. Ob man mit der Volljährigkeit ausziehen kann, hängt davon ab, inwieweit einem Selbstständigkeit vermittelt wurde und wie unabhängig, trotzig oder selbstsicher man sich entwickelt hat, bzw. ob man Hilfe von außen bekommt, z.B. der Verwandschaft oder sowas. Danach kommt es zu großen Teilen darauf an, inwieweit man gehemmt und ängstlich ist und ob man Selbstvertrauen entwickeln kann und darf. Das das einem gegönnt wird, ist nämlich ganz sicher nicht selbstverständlich. Und selbst wenn man das überwindet, ist es eine akzeptable Entwicklung des Lebens noch reine Glückssache. Je nachdem, welche Probleme man sonst noch mitbringt, bzw. sich von außen (neu) ergeben.

Ganz schön anmaßend, meine Meinung als Unsinn zu titulieren. Kannst du für dich selbst als Unsinn empfinden, ist aber nicht generell so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Leben stellt uns vor immer neue Probleme, aber wer will kann sie überwinden.

Dass du das überwunden hast, freut mich für dich. Das heißt aber nicht, dass grundsätzlich alle anderen es zwangsweise auch schaffen müssen. Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen mit und haben andere Umstände. Ich denke, man muss diese Leute nicht auch noch erniedrigen, indem man sie als faul und unwillig tituliert.


Tuesday
 
Unwertes Leben gibt es meiner Meinung nach nicht.
Aber es gibt unerträgliches Leben und die Erlösung davon. Doch auch dann sollte ein Mensch selbst entscheiden dürfen, was er noch zu ertragen bereit ist.
 
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