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gewissenskonflikt

  • Starter*in Starter*in sexy-hexy
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S

sexy-hexy

Gast
hallo ihr,
ich brauche dringend euren rat bevor ich hier ganz durchdrehe,also mein sohn befindet sich seit 9 wochen stationär in der kinder und jugendpsychatrie in neuenkirchen vörden, alles verlief bisher ganz gut mein jetztiger mann und ich sind dabei sehr eingebunden in den therapien, jetzt nach 9 wochen eröffnete mir die psychologin am montag das eine weitere therapie mit meinem sohn ohne medikamente nicht mehr möglich ist und ob ihr es glaubt oder nicht sie haben mir die pistole auf die brust gelegt ganze 5 minuten bedenkzeit haben sie mir gegeben, wenn ich nicht zugestimmt hätte trotz meiner bedenken die ich auch eingeräumt habe wäre die therapie beendet gewesen, ja ich habe zugestimmt gegen meinen eigenen willen und ich bin so wütend über alles aber am meisten über mich selbst das ich meinen standpunkt den ich mi fest vorgenommen habe nicht vertreten konnte, ich möchte nicht das mein sohn mit neuroleptika behandelt wird es muss doch andere therapiemöglichkeiten geben man kann doch nicht alles mit medis ausgleichen nur weil es jetzt für das personal und ärzte schwierig wird an meinen sohn heran zu kommen, ich bin der meinung wenn jemand nichts sagen möchte was ihn bedrückt wird er es auch nicht mit medis tun,außerdem bin ich im letzten jahr selbst mit dem gleichen medikament behandelt worden und die therapeuten haben auch nur so viel erfahren wie preisgeben wollte, heute habe ich die medis nur noch im schrank stehen und nehem sie nicht mehr und darüber bin ich sehr froh,ich habe für mich andere möglichkeiten in betracht gezogen wo es auch ohne medis geht,außerdem kommt es doch auch immer aufs krankheitsbild an oder sehe ich das falsch? seit montag nach dem gespräch geht es mir sehr schlecht und ständig muss ich weinen weil meine angst so groß ist falsch gehandelt zu haben,am liebsten würde ich in die klinik fahren und meinen sohn einfach mit nach hause nehmen er fehlt mir so unendlich das kann sich keiner vorstellen warum fühle ich mich so schwach und müde ich hab das gefühl den boden unter den füßen zu verlieren,alles was ich am montag vorgebracht habe ist einfach ignoriert worden warum sieht denn niemand meine angst?

gruß sexy-hexy
 
hallo sexy-hexy,
oje, ich kann dich super gut verstehen. meine tochter war in diesem jahr insgesamt 10 wochen stationär. vorher war aber auch die hölle mit ihr.
im moment nimmt sie medis und es ist einigermaßen auszuhalten.
sie ist 21, d.h. ich habe überhaupt kein mitspracherecht. und sie selbst
lässt sich auch net reinreden.- sie hat ihr studium geschmissen und ein
finazielles chaos hinterlassen.

wie alt ist dein sohn und was hat er für eine diagnose?

wenn du ein schlechtes gefühl hast wechsel die klinik. es gibt sehr viele
arten von therapien. wenn er noch unter 18 ist kannst du entscheiden was für deinen sohn gut ist.

drück dir die daumen und schau das du stabil bleibst. das ist im moment
das aller wichstigste.

ganz liebe grüße
löwenherz
 
hallo löwenherz,
danke für deinen zuspruch mein sohn ist 14 und wird im oktober 15,ich weiß das mein sohn noch heute unter der trennung von dem leiblichen vater leidet obwohl die trennung schon über 11 jahre her ist,ich glaube das beschäftigt ihn am meisten, außerdem bin ich seit fast 7 jahren mit meinem jetztigem mann zusammen und er kämpft um mich, ein machtkampf zwischen ihm und meinem mann und ich stehe dazwischen, oft gab es probleme weil mein jetziger mann konsequenter ist als ich , ich gebe zu schnell nach ,ich wollte immer nur das beste für meine kinder keine strenge u.s.w.oft schon musste ich mir sagen lassen das konsequenz nichts mit strenge zu tun hat,im grunde genommen weiß ich das auch aber so bin ich halt,dadurch das ich aus meiner kinderzeit so geprägt war empfand ich es oft nicht als so schlimm wenn ich wiedermal nachgegeben habe, leider gibt es hier nicht viele möglichkeiten alles ist viel zu weit weg es zerreißst mir das herz das mein sohn so weit weg ist und dort an seine grenzen stößt,leider habe ich auch noch das jugendamt im nacken die der ansicht sind das mein sohn dort gut untergebracht ist,(wissen aber noch nichts von den medis)das jugendamt ist im letztem jahr hinzugezogen worden weil mein sohn ziehmlich viel mist gebaut hat und sich mit den falschen kumpels durch die gegend gelaufen ist(polizei war mehrmals bei uns gast)mein sohn konnte sich den kumpels gegenüber nicht zur wehr setzen und hat sich immer mitreißen lassen um sein gesicht nicht zu verlieren oder weil sein selbstwertgefühl zu wenig ausgeprägt ist.
viele grüße sexy-hexy
 
Hallo ich habe genau das gleiche bei mir zu Hause , mein Sohn ist 12 Jahre und war nach der ersten Klasse ein Jahr in einer Kinder und Jugendpsychatrie , danach noch zwei Jahre nach der Schule in einer Tagesgruppe und jetzt in Ergotherapie ...

Bei uns ist es ein ähnlicher Fall auch er sieht seinen leiblichen Vater nicht . Seit er 4 ist habe ich einen neuen Lebenspartner ( seit 9 Jahren) und auch bei uns werden die Machtkämpfe stärker . Auch ich habe immer nachgegeben und dachte ich mache so alles richtig .

Wenn Du Zeit hast kannst Du ja mal mein Tagebuch lesen Shalimars Lebensgeschichte da steht alles drin was ich mit meinem Sohn durchgemacht habe .

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft !!!!

Und mit den Ärzten würde ich noch mal reden ob die medis wirklich nötig sind !!!

Fühl Dich umarmt Shalimar
 
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