D
..der tod uns scheidet...
Gast
Als erstes möchte ich mich vorstellen. Ich bin weiblich, 40 Jahre alt, seit 22 Jahren verheiratet und habe 3 Kinder (20,14 und 15). Ich bin Hausfrau und über 20 Jahre aus dem Beruf, womit ein Widereinstieg ziemlich schwierig wird.
Meine Ehe war nie besonders glücklich und nie leicht. Aber nun spitzt es sich immer mehr zu und ich weiß mir keinen Rat mehr.
Mein Mann war schon immer sehr eifersüchtig. Was sich im Laufe der Jahre leider nicht gelegt hat sondern eher noch schlimmer wurde. Er hat beispielsweise immer daran gezweifelt, ob die Kinder wohl von ihm sind. Dann betet man während der Schwangerschaft, das Baby möge ja eindeutige Merkmale der Familie aufweisen, um somit jegliche Zweifel ausräumen zu können. Den Vorschlag, einen Vaterschaftstest machen zu lassen, lehnte er ab…was sollen den die Leute/der Arzt denken…
Vielleicht muß ich hier mal einräumen, dass ich ihm nie fremd gegangen bin. Ich habe mich auch sofern es möglich war, von Festivitäten fern gehalten um nicht mal mit einem Mann sprechen zu müssen.
Wenn sich dies mal nicht verhindern ließ, war dies stets der Anstoß zu einem neuen Streit. Was der Mann denn gesagt hätte, er hätte gelacht, was es denn zu lachen gab, angeblich hätte ich mit ihm geflirtet. Das mit dem Flirten ist eh so einen Sache… Schau ich beim Autofahren in den Rückspiegel, dann nur, um den Mann hinter mir zu beobachten, schau ich nach rechts oder links, dann ebenfalls nur um nach Männern zu suchen. Bedanke ich mich, wenn mir jemand die Vorfahrt gewährt, dann kenne ich diesen Mann und habe ihm gewunken. Selbst vor meinem Bruder hatte er keinen Resekt…mit dem habe ich natürlich auch geschlafen, unterstellt er mir, ebenso mit meinem Vater, ehemaligem Chef und sämtlichen Arbeitskollegen.
Warum ich ihn geheiratet habe frag ich mich oft… ich war schwanger und man heiratete eben damals.
Nun ist es aber so, dass er schon des Öfteren handgreiflich wurde. Einmal kam ich mit Quetschungen und Prellungen davon, ein anderes Mal mit einer gebrochenen Nase. Beim nächsten mal haute er mit so einer Wucht gegen die Schläfe, dass ich unter ständigen Kopfschmerzen leide.
Er vergißt sich ganz und gar, wenn er erstmal in Rage ist. Ich habe nach langem überlegen den Entschluss gefasst, mich von ihm zu trennen. Pustekuchen… er ließe mich niemals gehen. Eher bringe er mich um, war seine Antwort.Ich hätte geschworen, bei ihm zu bleiben, bis dass der Tod uns scheidet. Und das nähme er wörtlich. Das nehme ich ihm auch ab. Wenn man schon 2 mal den Tod vor Augen hatte ist das wohl auch kein Wunder. Mein Vorhaben, zu warten, bis die Kinder erwachsen sind,und ich sie somit nicht im Stich lasse, ist in weiter ferne gerückt. Ich kann nicht mehr. Nichts macht mehr Freude. Innerlich bin ich vollkommen aus Stein. Lachen kenn ich gar nicht mehr, nur noch Angst und Traurigkeit. Ich reagiere nur noch, handele mechanisch. Ich will immer nur schlafen. Schon nach dem Aufstehen bin ich unendlich müde. Alles ist so ausweglos.
Manchmal habe ich das Gefühl verrückt zu werden. Als ich darüber nachdacht, warum er nicht einfach stirbt, merkte ich wie sehr ich ihm den Tod wünsche. Aber darauf, dass er stirbt, kann ich nicht warten.
Anscheinend gibt es nur einen Ausweg. Ich muß sterben. Wenn ich ihn verlasse, bringt er mich um, dann weiß ich nicht, wie qualvoll es sein wird, also muß ich es selbst in die Hand nehmen. Aber ich lasse meine Kinder im Stich, dass kann ich schlecht verantworten. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir jemand helfen, das Richtige zu tun.
Meine Ehe war nie besonders glücklich und nie leicht. Aber nun spitzt es sich immer mehr zu und ich weiß mir keinen Rat mehr.
Mein Mann war schon immer sehr eifersüchtig. Was sich im Laufe der Jahre leider nicht gelegt hat sondern eher noch schlimmer wurde. Er hat beispielsweise immer daran gezweifelt, ob die Kinder wohl von ihm sind. Dann betet man während der Schwangerschaft, das Baby möge ja eindeutige Merkmale der Familie aufweisen, um somit jegliche Zweifel ausräumen zu können. Den Vorschlag, einen Vaterschaftstest machen zu lassen, lehnte er ab…was sollen den die Leute/der Arzt denken…
Vielleicht muß ich hier mal einräumen, dass ich ihm nie fremd gegangen bin. Ich habe mich auch sofern es möglich war, von Festivitäten fern gehalten um nicht mal mit einem Mann sprechen zu müssen.
Wenn sich dies mal nicht verhindern ließ, war dies stets der Anstoß zu einem neuen Streit. Was der Mann denn gesagt hätte, er hätte gelacht, was es denn zu lachen gab, angeblich hätte ich mit ihm geflirtet. Das mit dem Flirten ist eh so einen Sache… Schau ich beim Autofahren in den Rückspiegel, dann nur, um den Mann hinter mir zu beobachten, schau ich nach rechts oder links, dann ebenfalls nur um nach Männern zu suchen. Bedanke ich mich, wenn mir jemand die Vorfahrt gewährt, dann kenne ich diesen Mann und habe ihm gewunken. Selbst vor meinem Bruder hatte er keinen Resekt…mit dem habe ich natürlich auch geschlafen, unterstellt er mir, ebenso mit meinem Vater, ehemaligem Chef und sämtlichen Arbeitskollegen.
Warum ich ihn geheiratet habe frag ich mich oft… ich war schwanger und man heiratete eben damals.
Nun ist es aber so, dass er schon des Öfteren handgreiflich wurde. Einmal kam ich mit Quetschungen und Prellungen davon, ein anderes Mal mit einer gebrochenen Nase. Beim nächsten mal haute er mit so einer Wucht gegen die Schläfe, dass ich unter ständigen Kopfschmerzen leide.
Er vergißt sich ganz und gar, wenn er erstmal in Rage ist. Ich habe nach langem überlegen den Entschluss gefasst, mich von ihm zu trennen. Pustekuchen… er ließe mich niemals gehen. Eher bringe er mich um, war seine Antwort.Ich hätte geschworen, bei ihm zu bleiben, bis dass der Tod uns scheidet. Und das nähme er wörtlich. Das nehme ich ihm auch ab. Wenn man schon 2 mal den Tod vor Augen hatte ist das wohl auch kein Wunder. Mein Vorhaben, zu warten, bis die Kinder erwachsen sind,und ich sie somit nicht im Stich lasse, ist in weiter ferne gerückt. Ich kann nicht mehr. Nichts macht mehr Freude. Innerlich bin ich vollkommen aus Stein. Lachen kenn ich gar nicht mehr, nur noch Angst und Traurigkeit. Ich reagiere nur noch, handele mechanisch. Ich will immer nur schlafen. Schon nach dem Aufstehen bin ich unendlich müde. Alles ist so ausweglos.
Manchmal habe ich das Gefühl verrückt zu werden. Als ich darüber nachdacht, warum er nicht einfach stirbt, merkte ich wie sehr ich ihm den Tod wünsche. Aber darauf, dass er stirbt, kann ich nicht warten.
Anscheinend gibt es nur einen Ausweg. Ich muß sterben. Wenn ich ihn verlasse, bringt er mich um, dann weiß ich nicht, wie qualvoll es sein wird, also muß ich es selbst in die Hand nehmen. Aber ich lasse meine Kinder im Stich, dass kann ich schlecht verantworten. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir jemand helfen, das Richtige zu tun.