J
japan
Gast
Hallo!
Wie seht Ihr das:
Mein Mann, mit dem ich seit 4 Jahren zusammenlebe (verheiratet seit 1,5 Jahren), hat schon immer ein recht impulsives Temperament gehabt. Vor ca. 2 Jahren hat er erstmals im Rahmen einer Auseinandersetzung über Nichtigkeiten ein Glas Orangensaft an die Wand geworfen.
Vor ungefähr einem Jahr hat er aus Wut mit der Faust gegen eine Wohnraum-Tür geschlagen, die ein ziemliches Loch bekam. Das hat ihn so beschämt - er wollte darüber dann nicht mehr sprechen - dass er recht schnell eine neue Tür beschafft hat.
Dieses Jahr im Januar - ebenfalls im Rahmen einer Auseinandersetzung, die von Nichtigkeiten ausgelöst wurde und dann eskalierte - hat er sich eine andere Tür vorgenommen, diesmal mit einer Wasserflasche. Die Tür hat er diesmal nicht repariert, obschon sie im Wohnzimmerbereich ist und damit täglich im Sichtfeld.
Gestern abend hat er in einem Wutanfall ein Loch in den Laminatfussboden geschlagen (?) und zwei Türblätter beschädigt. Um mal zu beschreiben, was ich als "nichtigen Anlass" bezeichne (vielleicht bewerte ich das ja FÄLSCHLICH als "nichtig" ?!?), hier die Beschreibung des gestrigen Auslösers:
Ich bin ziemlich spät von der Arbeit nach Hause gekommen, ca. 21.30 Uhr. Er war schon seit ca. 4 Stunden daheim und hat - wie täglich - ein Bierchen getrunken, als ich eintraf.
Ich sah als erstes, dass der AB geblinkt hat und habe ihn abgerufen. Währenddessen habe ich gesagt, dass er auch darauf achten solle, ob da Nachrichten drauf sind. Ich habe dann mit ihm gemeinsam einen notwendigen Rückruf getätigt, alles war friedvoll. Er hat mir dann erzählt, dass ein Handwerker, den ich organisiert hatte, angerufen hat. Ich bin währenddessen eine Etage höher gegangen, um mir meine Büroklamotten auszuziehen. Währenddessen habe ich von oben (es ist definitv Hörweite) gerufen: "Was hat der Handwerker denn gesagt?". Auf einmal schlug die Stimmung um und er antwortete: Ich habe keine Lust, durch das ganze Haus zu schreien. Ich habe geantwortet, dass das ja wohl Quatsch sei, wir könnten uns doch gut verstehen. Und dass ich das nicht o.k. finde, dass ich mir die Mühe mache und den Handwerker organisiere und er stellt sich jetzt auch noch an und sagt mir nicht, was dabei herausgekommen ist.
Soweit also der Streit, den ich als nichtig bezeichnen würde.
Mein Mann ist dann laut trampelnd (also sehr wütend) in ein anderes Zimmer gegangen. Dort hat er ein (hinter verschlossener Tür) herumgebrüllt und den Geräuschen nach auch gegen Möbel oder ähnliches getreten. Dann war Ruhe und er hat ferngesehen.
Ich habe mich ins Bett gelegt, konnte aber nicht einschlafen weil ich inzwischen auch ziemliche Aggressionen hatte. Was der Handwerker gesagt hat, wusste ich immer noch nicht.
Später ist mein Mann dann aus dem Fernsehzimmer weggegangen. In dem Zimmer steht unser Gästebett und ich habe beschlossen, mit meiner Wut besser nicht im gemeinsamen Schlafzimmer zu schlafen sondern ins Gästebett umzuziehen. Ich bin also umgezogen, was er wohl nicht bemerkt hat.
Nach einer Weile - ich war gerade eingeschlafen - stand er bei mir im Gästezimmer (ich lag im Bett, Licht war aus). Ich habe ihm ziemlich wütend gesagt, er solle das Licht wieder ausmachen und abhauen.
Das hat er getan.
Den Geräuschen nach hat er ca. eine Viertelstunde lang eine Etage tiefer gewütet. Es hörte sich wieder nach gegen-Möbel-treten usw. an. Mein Puls war auf 180 und ich musste mir eingestehen, dass ich darüber nachdenke, was ich mache wenn er in diesem "ausgerasteten" Zustand wieder raufkommt. Er kam aber nicht wieder rauf, irgendwann bin ich eigeschlafen.
Bilanz: zwei beschädigte Türen und das Loch im Laminat.
Rein zeitlich und von dem Ausmass der Beschädigungen kann man ja wohl von einer Eskalation sprechen.
Denkt Ihr, dass so eine Eskalation dazu führen kann, dass sich die Gewalt gegen mich richtet ?
japan
Wie seht Ihr das:
Mein Mann, mit dem ich seit 4 Jahren zusammenlebe (verheiratet seit 1,5 Jahren), hat schon immer ein recht impulsives Temperament gehabt. Vor ca. 2 Jahren hat er erstmals im Rahmen einer Auseinandersetzung über Nichtigkeiten ein Glas Orangensaft an die Wand geworfen.
Vor ungefähr einem Jahr hat er aus Wut mit der Faust gegen eine Wohnraum-Tür geschlagen, die ein ziemliches Loch bekam. Das hat ihn so beschämt - er wollte darüber dann nicht mehr sprechen - dass er recht schnell eine neue Tür beschafft hat.
Dieses Jahr im Januar - ebenfalls im Rahmen einer Auseinandersetzung, die von Nichtigkeiten ausgelöst wurde und dann eskalierte - hat er sich eine andere Tür vorgenommen, diesmal mit einer Wasserflasche. Die Tür hat er diesmal nicht repariert, obschon sie im Wohnzimmerbereich ist und damit täglich im Sichtfeld.
Gestern abend hat er in einem Wutanfall ein Loch in den Laminatfussboden geschlagen (?) und zwei Türblätter beschädigt. Um mal zu beschreiben, was ich als "nichtigen Anlass" bezeichne (vielleicht bewerte ich das ja FÄLSCHLICH als "nichtig" ?!?), hier die Beschreibung des gestrigen Auslösers:
Ich bin ziemlich spät von der Arbeit nach Hause gekommen, ca. 21.30 Uhr. Er war schon seit ca. 4 Stunden daheim und hat - wie täglich - ein Bierchen getrunken, als ich eintraf.
Ich sah als erstes, dass der AB geblinkt hat und habe ihn abgerufen. Währenddessen habe ich gesagt, dass er auch darauf achten solle, ob da Nachrichten drauf sind. Ich habe dann mit ihm gemeinsam einen notwendigen Rückruf getätigt, alles war friedvoll. Er hat mir dann erzählt, dass ein Handwerker, den ich organisiert hatte, angerufen hat. Ich bin währenddessen eine Etage höher gegangen, um mir meine Büroklamotten auszuziehen. Währenddessen habe ich von oben (es ist definitv Hörweite) gerufen: "Was hat der Handwerker denn gesagt?". Auf einmal schlug die Stimmung um und er antwortete: Ich habe keine Lust, durch das ganze Haus zu schreien. Ich habe geantwortet, dass das ja wohl Quatsch sei, wir könnten uns doch gut verstehen. Und dass ich das nicht o.k. finde, dass ich mir die Mühe mache und den Handwerker organisiere und er stellt sich jetzt auch noch an und sagt mir nicht, was dabei herausgekommen ist.
Soweit also der Streit, den ich als nichtig bezeichnen würde.
Mein Mann ist dann laut trampelnd (also sehr wütend) in ein anderes Zimmer gegangen. Dort hat er ein (hinter verschlossener Tür) herumgebrüllt und den Geräuschen nach auch gegen Möbel oder ähnliches getreten. Dann war Ruhe und er hat ferngesehen.
Ich habe mich ins Bett gelegt, konnte aber nicht einschlafen weil ich inzwischen auch ziemliche Aggressionen hatte. Was der Handwerker gesagt hat, wusste ich immer noch nicht.
Später ist mein Mann dann aus dem Fernsehzimmer weggegangen. In dem Zimmer steht unser Gästebett und ich habe beschlossen, mit meiner Wut besser nicht im gemeinsamen Schlafzimmer zu schlafen sondern ins Gästebett umzuziehen. Ich bin also umgezogen, was er wohl nicht bemerkt hat.
Nach einer Weile - ich war gerade eingeschlafen - stand er bei mir im Gästezimmer (ich lag im Bett, Licht war aus). Ich habe ihm ziemlich wütend gesagt, er solle das Licht wieder ausmachen und abhauen.
Das hat er getan.
Den Geräuschen nach hat er ca. eine Viertelstunde lang eine Etage tiefer gewütet. Es hörte sich wieder nach gegen-Möbel-treten usw. an. Mein Puls war auf 180 und ich musste mir eingestehen, dass ich darüber nachdenke, was ich mache wenn er in diesem "ausgerasteten" Zustand wieder raufkommt. Er kam aber nicht wieder rauf, irgendwann bin ich eigeschlafen.
Bilanz: zwei beschädigte Türen und das Loch im Laminat.
Rein zeitlich und von dem Ausmass der Beschädigungen kann man ja wohl von einer Eskalation sprechen.
Denkt Ihr, dass so eine Eskalation dazu führen kann, dass sich die Gewalt gegen mich richtet ?
japan