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Gewalt durch den EHemann

Amber3880

Neues Mitglied
Hallo

Meine Tante wird jeden Tag von ihrem Ehemann geschlagen, die SChläge bleiben nicht nur bei ihr sondern die Kinder von ihr werden auch von den Vater geschlagen.
Sie hat Angst ihn anzuzeigen , da sie nicht genau weiss was passieren wird falls es zur ne Anklage oder en Prozess käme. (Ich leider auch net.)
Sie kann sich ihrer Meinung nach nicht Scheiden lassen, weil sie so denkt,das ihre Kinder im Heim landen werden, da sie arbeitslos ist. Denn ihr Mann arbeitet somit können sie den HAushalt leiten.
Und ich wollte Fragen.
Was könnte genau passieren wenn sie ihn anzeigen würde ?
Er bekäme doch Hausverbot und dabei wird es auch bleiben oder ?
Danke im Vorraus.
Amber
 
Deine Tante wird ihre Kinder nicht verlieren. Und sie werden auch nicht ins Heim gebracht. Solche Sätze werden von Gewaltätigen Männer gerne als Druckmittel genommen. Aber das ist eine Lüge um sie still und stumm zu halten. Deine Tante kann ihn anzeigen und über den Richter eine Wohnungszuweisung zu erwirken. Sie kann gleichzeitig eine gerichtliche Verfügung erwirken, das er sich ihr in einem bestimmten Umkreis nicht mehr nähern darf und auch ein Kontaktverbot einhalten muß.

Hält er das nicht ein können hohe Geldstrafen und Gefängnis dabei rauskommen. Ich würde erst zur Polizei die Anzeige erstatten und ihn gleichzeitig die einsweilige Verfügung und Wohnungszuweisung erwirken, dann Anwalt einschalten und die Scheidung einreichen.

Karma
 
Hi Amber 3880,

ich habe Sonnja (Thema Gewalt) gerade eine Antwort auf ihren Beitrag geschickt. Den kannst du dir vielleicht mal durchlesen. Hier im Forum umfangreiche Tipps zu geben ist schwierig. Ich möchte dir jedoch einige Möglichkeiten nennen:

1. Möglichkeit
Deine Tante kann zur Polizei gehen und ein Platzverweisverfahren einleiten lassen, d.h. der Ehemann muss die Wohnung umgehend räumen und sie bleibt mit den Kindern in der Wohnung. Der Ehemann muss sich bis zu einer entgültigen Entscheidung von der Familie fern halten. Anzeige wäre erforderlich ! Rat und gegebenenfalls Hilfe bekommt sie auf alle Fälle von der Polizei. Beachte: Als Ehefrau hat sie ihrem Ehemann gegenüber ein Zeugnisverweigerungsrecht, d.h. sie braucht nichts zu sagen. Alles sehr umfangreich .... . Eine Anzeige wäre dann sinnlos, wenn sie ihren Mann dan ohnehin noch für seine Taten schützt.

2. Möglichkeit
Sie nimmt Kontakt mit dem Verein "Frauen helfen Frauen" auf, welchen es in vielen deutschen Städten gibt. Dort wird sie auf ihrem weiteren Weg begleitet. Dieser Verein hilft den Frauen sozusagen beim "Absprung aus der Hölle". Die Frauen werden sehr gut beraten und bekommen auch Hilfe in jeglicher Form. Nummer findest du im Telefonbuch. Finde ich persönlich eine gute Sache ! Sie kann sich ja erst einmal "heimlich" vorab dort informieren ohne, dass ihr Mann etwas mitbekommt. Wenn sie von dem Verein Hilfe bekommt kann sie ihren Mann ja verlassen - am besten wenn er nicht zu Hause ist.

3. Möglichkeit
Frauenhaus ! Dort werden sie und ihre Kinder erst einmal zur Not unterkommen. Beachte - je nachdem wie alt die Kinder sind, kommen sie nicht im Frauenhaus unter. Je nach Alter (ich glaube ab 14 Jahre ???) müssen die Kinder in ein Heim, jüngere Kinder bleiben im Frauenhaus bei der Mutter. Frauenhaus hilft den Frauen supergut, z.B. bei der Wohnungssuche, Ämter, Geldangelegenheiten, u.s.w. Bei einem Frauenhaus hat sie auch die Möglichkeit ganz weit weg zu kommen - Anonymität !
Vor allem kann sie sich dort sicher fühlen und das ist sehr wichtig !

4. Möglichkeit
Bei Freunden unterkommen und sich selbst ein neues Leben aufbauen, was viele jedoch nicht schaffen. Sich selbst ein Konzept zurecht legen und für ihre und die Zukunft ihrer Kinder kämpfen.

Die Kinder werden der Mutter auch nicht weggenommen, vorausgesetzt es geht ihnen bei der Mutter gut. Deine Tante kann das schaffen, wenn sie nur die Kraft aufbringt. Vor allem schadet sie ihren Kindern am meisten, da diese unter dieser schrecklichen Situation am meisten leiden. Den Mann verlassen wäre vor allem im Sine der Kinder, denn diese sollten in Sicherheit und Liebe aufwachsen.

Viel Glück - ihr schafft das !
 
Hallo,

zunächst anzeigen mit Hausverbot. Dann direkt Anwalt einschalten, der vor Gericht ein Annäherungsverbot erwirkt.
Natürlich Haustürschloss austauschen.

Die Kinder werden der Mutter nur genommen, wenn sie sich dumm anstellt und eine potenzielle Gefahr für sich und die Kinder in ihrer Nähe duldet und nix gegen den gewalttätigen Ehemann unternimmt. Und zwar schnell und radikal. Sie ist Mutter und hat Verantwortung, auch die ihre Kinder zu schützen!

Du könntest ihr helfen indem du mal in einer Frauenberatungsstelle fragst und nach Tipps suchst, denen die Situation schilderst. Die vermitteln oft auch direkt weiter an die richtige Polizeistelle und Anwälte. Du kannst eine Liste anlegen oder dir geben lassen an welche Adressen sich deine Tante wenden kann, ggf. mit den Kindern in der Trennungsphase (die sehr gefährlich sein kann) in einem Frauenhaus untertauchen kann bis alles geregelt ist.

An sich hat der Vorpost ja diese Möglichkeiten und weitere bereits genannt.

Wichtig für deine Tante ist auf jeden FAll, dass sie psychologisch betreut wird...damit sie ihre naive Opferhaltung ablegt und auch durch die Trennungsphase gecoacht wird. Sie wird sich grundlegend ändern müssen um generell im Leben klar zu kommen. Es liegt ein hartes Stück ARbeit vor ihr, aber je eher sie damit beginnt umso höher die Erfolgsaussichten.

Viel Glück!
Tyra
 
An Tyra,

jede Antwort die man von dir liest ist fast gleich - egal welches Problem die Leute haben, du rätst zum Psychodoc ! Dein goldener Rat grundsätzlich für alle - geht alle in psychotherapeutische Behandlung, egal was für ein Problem ihr habt dann wird alles wieder gut. Das liest sich so, als würden dann alle Probleme gelöst werden. Bist du vielleicht selbst Psychologe ??? Also ich denke, man muss auch ein bisschen Realist im Leben sein und darf nicht immer auf Wunder hoffen. Das Leben ist leider hart und ungerecht. Es gibt Täter und Opfer, Stark und Schwach - ABER der Psychodoc beseitigt auch nicht die Probleme.

Auch weiterhin gilt für alle - geht in therapeutische Behandlung und es geht bergauf mit euch. Das liest sich für mich eindeutig so, dass Leute mit Probleme eine an der Klatsche haben und das sehe ich als Angriff auf Opfer, egal welcher Form. Vor allem klingen deine Worte so für mich, dass die Opfer selbst Schuld an ihrer Situation sind und nicht die armen Täter. Meine Güte ... .
 
ich wede auch geschlagen seit kurzem mein Mann hat mich Ohnmächtig gewürgt und letzte Nacht hat er die Küche kurz und klein zerlegt selbst der Kühlschrank ist in Einzelteile meine Kinder schliefen bei mir in meinem Zimmer Marry seine leibliche Tochter aber super süß und lieb ,er weiß garnicht wie super weit und toll sie ist und Lisa das ist meine supertolle 15 Jahre alte Tochter sie ist ein Engel .Sie hat heut Nacht gesagt mama geh nicht raus er bringt dich sonst um .......War den ganzen Tag laufen heut mit der Kleinen dann holten wir die Lisa von der Schule ab und sie sagte mir sie hatte so große Angst in der Nacht als er alles kurz und kleinschlug Ihr Herz schlug so doll das Sie dachte es springt jeden Moment herraus da wußte was ich zu tun hab weg und meine Kinder und mich in Sicherheit bringen .Ich hab für diesen Mann eine intakte Famielíe kaputt gemacht das weißer nie zu schätzen ich lebte zuvor im goldenen Käfig und war auch gefangen doch hab da sicher und behütet gelebt und jetzt am Limit.Sie muß ssich und Ihre Kinder schützen soort -
 
An Tyra,
du rätst zum Psychodoc ! ABER der Psychodoc beseitigt auch nicht die Probleme.

Meine Güte ... .

Nein, das tut er nicht. Damit gebe ich dir recht.

Aber - er kann helfen die eigenen Gedanken zu sortieren, sich darüber klar zu werden was man möchte, wie es dazu kam. Und er kann einen stützen, stabilisieren, in solch kritischen Situationen.

Der Freundeskreis ist zu nah an der Sache und teilweise absolut überfordert mit solch großen Problemen. Spätestens nach dem 10ten Mal möchte keiner mehr davon hören. Darüber hinaus sind die Ratschläge der Umwelt zu subjektiv gefärbt.

Eine Therapie kann während schwieriger Zeiten eine große Stütze sein.
 

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