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Gestorben =(

alice123456

Neues Mitglied
Hallo
mein Vater ist gestorben...am 14.6.13 qualvoll an Krebs...ich komme damit garnicht zurecht...
zuerst dachte ich ...wenn ein wenig zeit vergeht schaffe ich das...aber ich oft Abends weinen....wenn meine Tochter im bett ist...wann geht dieser Schmerz weg??wieso wurde mein Papa so früh von dieser Welt geholt?wieso musste er so leiden?...wir haben ihn alle bis in den Tod begleitet mit zum letzten Atmenzug waren wir dabei...wir kinder und ehe frau...wir mussten ihn so leiden sehen...und er hat sich soooo dagegen gewehrt...er wollte nicht...es war wie in einem horrorfilm...diese Bilder gehen nicht mehr aus meinem Kopf...Papa ich vermisse dich so =*(
hat vll auch einer so etwas erlebt und kann mir ein paar Tips geben...oder mit erzählen wie man es besser verarbeiten kann??

MFG
Annika
 

Hallo alice123456,

schau mal hier: Gestorben =(. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Annika,
erstmal mein herzliches Beileid!

Ich habe vor einiger Zeit meine beiden Omas, und auch meinen Großonkel verloren. Ich war nicht dabei als sie gestorben sind, aber die Beerdigungen waren die schlimmsten Momente die ich je erlebt habe...

Da ich diesen Menschen nicht so nahe stand wie meinen Eltern (obwhol ich sie ja sehr geliebt habe), kann ich natürlich nicht genau sagen, ob es sich genau so angefühlt hat wie bei dir.

Die erste Zeit ist schrecklich und man fühlt sich einfach nicht besser. Aber ich denke, dass du mit der Zeit irgendwann wieder normal weiterleben kannst und nicht mehr ständig weinen musst. Ich weiß nicht, ob die Wunden je richtig verheilen werden, aber sie werden mit der Zeit sicherlich etwas erträglicher werden.

Warte ab, und lass die Trauer ruhig zu!

Wichtig ist aber, dass du dich nicht in deiner Trauer verkriechst, sondern offen damit umgehst. Es würde auch helfen GEMEINSAM zu trauern, und zB. geliebte Menschen um dich herum zu umarmen und wenn du irgendwann bereit dazu bist, dann kannst du auch mit ihnen über deine Gefühle reden. Weint gemeinsam, das hilft dir und auch deiner Familie ganz bestimmt! Denn denke daran: deine Familie leidet darunter, genau so wie du. Das schweißt euch näher zusammen und macht euch gemeinsam ein bisschen stärker, als wenn ihr alleine trauert!

Es ist schrecklich, aber denk daran: dein Leben, und das Leben deiner Familie, muss irgendwie weitergehen!

Alles Gute wünsche ich dir!
 
mein beileid!
das ist schwer, da etwas zu raten..
mein vater verstarb 2010, und ich habe es noch immer nicht verwunden.
mein vater war, ist und bleibt die erste, größte, unsterbliche liebe.
ich hab überall bilder von ihm und meiner mutter an den wänden.
egal, in welche richtung ich auch blicke, einer der beiden sieht mich immer an.
wenn ich eine kleine strecke mit dem auto fahre, fahren sie mit, wie meine schutzengel. foto!




 
Ich möchte dir mein Mitgefühl aussprechen; ich habe meinen Vater vor 17 Monaten verloren und es tut nach wie vor sehr weh. Ich träume von ihm und es ist schön, ihn dann zu sehen, zu hören.
Aber wenn ich aufwache, ist er nicht mehr da.
Es hilft mir, über ihn zu sprechen und sein Grab zu hegen, dort zu sitzen, nachzudenken. Mich zu erinnern an alle möglichen Situationen.
Es hilft mir, dass ich weiß, er würde wollen, dass ich weitergehe und glücklich bin und meinen Kindern Glück schenke.

Gib dir Zeit.
 
danke für die zahlreichen antworten ...klar hätte mein Vater gewollt das wir weiter Leben...nur es ist nicht so leicht...fühle mich voll aus dem Leben gerissen...lasse mich total hängen...auf nichts lust...
aber ich muss Stark sein für meine Familie...ich rede nicht viel über meine Gefühle...verdränge es meist...und denke das ist mein Fehler...habe eine Gruppe eröffnet....wo ich meine Gedanken ,Gedichte ,Lieder hochlade...mein Papa war einfach der BESTE...und ich würde alles dafür tun ihn nochmal zu sehen...aber es geht leider nicht...
danke für das Beileid =(
 
Hallo Alice, auch ich habe meinen Vater am 6. Mai verloren und mir geht es genauso wie dir, es tut so weh und ich wünsche mir jeden Tag dass es mir besser geht. Mir hilft der Gedanke dass er jetzt bei seiner geliebten Frau meiner Mutter ist und seinen Frieden gefunden hat, und ich ihn einfach los lassen muss. Ich denke jeden Tag an meine Eltern und denke und wünsche mir dass sie mich und und meine Familie weiterhin begleiten. Ich wünsche dir alles liebe und viel Kraft dass es dir bald besser geht.der schmerz wird nie enden aber wir können sicher irgendwann damit umgehen, uns daran gewöhnen. Fühl dich umarmt, schlafmaus.
 
wünsche dir auch viel kraft ...und mein herzliches beileid :wein:
naja versuche mir auch immer zu sagen jetzt geht es ihm besser...weil er nicht mehr leiden muss ...und keine schmerzen hat...weil er hatte lungenkrebs und den ganzen körper voller metastasen ...also war sterbenskrank...hatte immer sehr viele schmerzen der arme...und sein tod war sehr qualvoll :wein: und wir haben es alle miterlebt...saß bis zum letzten atemzug neben ihm :wein::wein::wein::wein::wein:
und jetzt ist er BEFREIT !!!!!
 
danke für die zahlreichen antworten ...klar hätte mein Vater gewollt das wir weiter Leben...nur es ist nicht so leicht...fühle mich voll aus dem Leben gerissen...lasse mich total hängen...auf nichts lust...
aber ich muss Stark sein für meine Familie...ich rede nicht viel über meine Gefühle...verdränge es meist...und denke das ist mein Fehler...habe eine Gruppe eröffnet....wo ich meine Gedanken ,Gedichte ,Lieder hochlade...mein Papa war einfach der BESTE...und ich würde alles dafür tun ihn nochmal zu sehen...aber es geht leider nicht...
danke für das Beileid =(
Hallo
Mein Beileid es fällt mir nicht leicht Dir zu schreiben,den genau:wein: so fühlte ich mich als mein Pa ging.
😉Dein Pa ist immer bei Dir,schliesse die Augen,denke an schöne Zeiten ,Er wird niemals ganz weg sein.
Doch lasse Deine Trauer zu,rede darüber den Du hast daß Recht traurig zu sein.
Dein Pa leidet nicht mehr nd Er war nicht alleine als er die letzte Reise antratt.
Lass Ihn reisen und bewahre Ihn im Herzen.
Glg Cat
 
Hallo Annika,
fühl Dich umarmt und getröstet von mir...
Meinen Papa habe ich auch bis zuletzt begleitet - qualvolle Wochen, bis er ging...
Ich weiß nicht, wie lange ich ohnmächtig vor Leid und Trauer war und wie lange ich mich versucht habe, von der Trauer zu entfernen. Wohl sehr lange... Aber ich hatte (habe) noch meine Mama, die ich stärken mußte, die sich an mich klammerte und allein zu nichts mehr fähig war. Sie wollte hinterher gehen und all meine Kraft mußte ich ihr geben.
Ich selbst suchte mir einen Baum bei uns aus - dort bin ich allein und kann mit meinem Papa reden. Zudem "hole" ich ihn nachts zu mir und meine Gedanken erzählen ihm alles. Erholt habe ich mich fast nie von dem tragischen Anblick. Aber ich mußte lernen, ihn loszulassen, damit er "frei" sein kann. Er ist schon überall und achtet auf mich und Mama. Ich lernte damit anders umzugehen, damit es mir und ihm besser geht. Zudem arbeite ich viel mit meinen Pferden (mein Papa erfreute sich immer daran, wenn ich auf den Sattel stieg und am Fenster klopfte) und all meine Gedanken lasse ich dabei spielen. Fotos habe ich reduziert, weil sie mich erdrückten und ich nur noch Tränen hatte... Ich habe ein wunderschönes Foto von ihm im Wohnzimmer, mit einer Blume davor. Ansonsten ist er tief in meinem Herzen und das Beste und der Beste, was/den ich je hatte. Nun ist meine Mama die Beste, die mir nahe ist!
Ich kann Dir nur Kraft wünschen und vergiß nie Deine eigene Familie, und all diejenigen, die leben und Dich brauchen in Deinem Schmerz und in Deiner Trauer.
 

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