Es ist mir schon klar dass es falsch war, aber es gehören immer zwei dazu...
Ehrlich war ich 4 Jahre lang, hatte nie einen Gedanken daran verloren, jemals Fremd zu gehen, es hatte sich einfach so "ergeben"...
Es war nicht nur von mir dreist, auch von seinem besten Freund, der jedes einzelne Problem kennt...
Ich habe jetzt nur bis #11 gelesen. . . .
Nein, ich schimpfe nicht mit dir, denn er hat dich dazu gebracht!
tja und der Freund, der will euch beiden nur helfen.
Bis zu der Stelle, als du es neben deinem Ehemann mit dem gemeinsamen Freund gemacht hast, hat es sich so ergeben. Und Schuld??? Ich weiß nicht. . . "Es" ist kein Stück Seife, es nutzt sich nicht ab.
An deiner Stelle würde ich aber nicht mit jedem und allen "mal" Sex ausleben, das würdest du dir ganz bestimmt selber irgendwann vorwerfen!
Der Vorschlag von Akiha ist bestimmt nicht sooo schlecht.
So könntst du ihm klar sagen, was du vermißt mit der Alternative: fang eine Therapei an, zeige mir, daß du aufhört zu trinken: für mich, wenn du mich und dein Kind liebst! Ich würde ihm aber nicht so deutlich sagen, daß du bereits fremdgegangen bist, er würde es dir immer vorhalten.
Nein, du solltest ihm die Möglichkeit geben dich quasi "unversehrt behalten" zu können.
Rauchen und trinken kann man nicht schrittweise ablegen. Das wird dir der Therapeut auch erklären, da muß die Famile, die Kollegen, das Umfeld mitmachen. Öffentlich muß E R sich bekennen und bewußt von den anderen "fordern", ihn dabei zu unterstützen, loszukommen davon.
Es ist so, daß die meisten Bürger so unbedacht sind und glauben, daß es Anstand sei einen anzubieten, immer einen Anlaß finden zum Trinken und so dahinsagen "auf einem Bein kann man nicht stehen" und und und mit der Trinkerei angeben.
Mach dir keinen Kopp, daß es an dir liegen könnte, daß er trinkt.
ALLE Menschen haben Probleme, aber die wenigsten werden abhängig. das ist eine Charaktersche und liegt z.T. wohl in den Genen, wer dazu veranlagt ist.
Überlege dir, ob du ihn wirklich liebst, denn mit einem Trinker zu leben, bedeutet auch für dich (weitgehend) Verzicht auf Alkohol.
Es ist ein langer unsicherer Weg mit einem Alkoholiker. Wenn du es kannst, nimm an den Sitzungen mit teil. MEIN Mann wollte es so. Ich habe dabei einiges gelernt. Die Therapeutin hat nie gesagt: so und so müßen sie das machen, sie hat vor allem Fragen gestellt und hat fachliche Hintergrund-Informationen gegeben.
Wir haben uns "nur" unterhalten, ich weiß auch nicht, wie es gewirkt hat. Nach einem Jahr hat sie sich entschuldigt, weil sie ihre Termin für andere Bedüftige bräuchte. Sie meint, wir kämen ohne sie klar. . . aber wir könnten jederzeit wiederkommen.
Wir brauchten sie bisher nicht wieder. Aber leicht ist es nicht.