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Gentleman kennengelernt - Meint er es ernst?

Ja ich weiß. Es ist nicht gut wie ich denke (und zum Glück denke ich nur so). Er symbolisiert für mich zurzeit den Partner, den ich mir an meiner Seite wünsche. Ich fühle mich nicht vollkommen, alleine. Es ist ein Unterschied, ob man von seiner Familie oder besten Freundin gebraucht wird oder von seinem Partner (einem Mann) gebraucht wird. Dieses Gefühl, diese Liebe, fehlt mir total.
 
Ich finde die beste Ausgangsbasis für eine Beziehung ist die, in der man selbst so zufrieden ist, dass man sie nicht unbedingt braucht.

Und ich finde auch nicht , dass man unbedingt gebraucht werden muss.
 
Ja ich weiß. Es ist nicht gut wie ich denke (und zum Glück denke ich nur so). Er symbolisiert für mich zurzeit den Partner, den ich mir an meiner Seite wünsche. Ich fühle mich nicht vollkommen, alleine. Es ist ein Unterschied, ob man von seiner Familie oder besten Freundin gebraucht wird oder von seinem Partner (einem Mann) gebraucht wird. Dieses Gefühl, diese Liebe, fehlt mir total.

ich denke, du suchst in deinem Partner die Bestätigung für dich...

Sollte das mit ihm nicht klappen, dann versuch mal eine Pause einzulegen und versuche zu lernen, dass du mit dir selbst glücklich bist.

Du kannst mir auch gerne eine PN schreiben für die Zukunft, ging mir früher sehr ähnlich, obwohl ich kein scheidungskind bin.
 
Liebe Sunny,

es geht nicht darum, welche Taktik Du fährst, ob Du einmal zu viel oder zu wenig anrufst.

Es geht um Dich. Wenn Du neben Dich trittst und Dich in dieser Situation betrachtest, kannst Du viel über Dich lernen, ganz tief ins Selbstmitgefühl gehen und Dich vielleicht dem großen Schmerz und der großen Lücke in Deiner Lebensgeschichte nähern.

Wenn ich lese, was Du schreibst, spüre ich Deine Angst und Verzweiflung, Deine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Liebe. Ich ahne, welch alter Kummer dahinter verborgen ist. Und ich könnte stundenlang gemeinsam mit Dir weinen.

Aber das kann kein Mann ausfüllen, was Du Dir wünschst. Das auf der Ebene zu suchen, damit machst Du Dich auf Dauer abhängig und kaputt.

Der Mann arbeitet, hat ein Kind und steht kurz vor einer Abschlussprüfung. Wenn Du da nicht locker lassen kannst, wann dann? Es fällt Dir unendlich schwer, zu vertrauen. Und die Vorstellung, daß er sich abwendet, es für ihn doch nicht paßt und er sich eine andere Partnerin sucht, ist für Dich kaum auszuhalten. Das wäre aber ganz normal und unspektakulär nach ein paar Wochen schreiben und ein paar mal sehen. Ihr kennt Euch nicht. Du projezierst nur Deine Sehnsucht auf ihn, hast aber noch kaum Informationen und Erfahrungen, um seine Persönlichkeit zu kennen. Wenn sein Interesse erlahmt, dann kann das eben passieren. Es ist doch völlig ok, daß auch er für sich schaut und spürt, was er fühlt und ob das für ihn passen kann. Das gehört zum Kennenlernen dazu. Das kannst Du nicht verhindern, indem Du Dich so oder so oder so nicht verhältst. Da kannst Du Dich genausogut entspannen. Und jedem von Euch den Freiraum einräumen, den es braucht, um sich diese Fragen zu stellen.

Sunny, glaubst Du wirklich, daß Du auf Dauer oder auch nur in den nächsten Wochen und Monaten mit einer Fernbeziehung klar kommst? Glaubst Du, daß das Deiner Sehnsucht und Deinem Nähebedürfnis entspricht?

Ich kann Dir nur raten, ihn komplett loszulassen innerlich. Dich an gemeinsamen Begegnungen mit ihm zu erfreuen, aber dem nicht diese große Bedeutung zuzumessen, wie Du es aktuell tust.

Man kann seine Gedanken steuern und Du kannst vermeiden, Dich da so reinzusteigern. Laß es für Dich innerlich unverbindlich sein bis Du ihn wirklich kennengelernt hast. Und wenn er Dir dann noch gefällt und Du ihm und wenn Du ihm vertraust, dann kann der Zeitpunkt einer inneren Bindung kommen.

Aber jetzt schalte Deinen Verstand ein und schau realistisch auf Eure Situation. Es ist alles offen, alles möglich. Es kann sich irgendwann vielleicht Liebe entwickeln. Vielleicht auch nicht. Du kannst es sowieso nicht erzwingen, also laß los.
 
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Liebe Sunny,

es geht nicht darum, welche Taktik Du fährst, ob Du einmal zu viel oder zu wenig anrufst.

Es geht um Dich. Wenn Du neben Dich trittst und Dich in dieser Situation betrachtest, kannst Du viel über Dich lernen, ganz tief ins Selbstmitgefühl gehen und Dich vielleicht dem großen Schmerz und der großen Lücke in Deiner Lebensgeschichte nähern.

Wenn ich lese, was Du schreibst, spüre ich Deine Angst und Verzweiflung, Deine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Liebe. Ich ahne, welch alter Kummer dahinter verborgen ist. Und ich könnte stundenlang gemeinsam mit Dir weinen.

Aber das kann kein Mann ausfüllen, was Du Dir wünschst. Das auf der Ebene zu suchen, damit machst Du Dich auf Dauer abhängig und kaputt.

Der Mann arbeitet, hat ein Kind und steht kurz vor einer Abschlussprüfung. Wenn Du da nicht locker lassen kannst, wann dann? Es fällt Dir unendlich schwer, zu vertrauen. Und die Vorstellung, daß er sich abwendet, es für ihn doch nicht paßt und er sich eine andere Partnerin sucht, ist für Dich kaum auszuhalten. Das wäre aber ganz normal und unspektakulär nach ein paar Wochen schreiben und ein paar mal sehen. Ihr kennt Euch nicht. Du projezierst nur Deine Sehnsucht auf ihn, hast aber noch kaum Informationen und Erfahrungen, um seine Persönlichkeit zu kennen. Wenn sein Interesse erlahmt, dann kann das eben passieren. Es ist doch völlig ok, daß auch er für sich schaut und spürt, was er fühlt und ob das für ihn passen kann. Das gehört zum Kennenlernen dazu. Das kannst Du nicht verhindern, indem Du Dich so oder so oder so nicht verhältst. Da kannst Du Dich genausogut entspannen. Und jedem von Euch den Freiraum einräumen, den es braucht, um sich diese Fragen zu stellen.

Sunny, glaubst Du wirklich, daß Du auf Dauer oder auch nur in den nächsten Wochen und Monaten mit einer Fernbeziehung klar kommst? Glaubst Du, daß das Deiner Sehnsucht und Deinem Nähebedürfnis entspricht?

Ich kann Dir nur raten, ihn komplett loszulassen innerlich. Dich an gemeinsamen Begegnungen mit ihm zu erfreuen, aber dem nicht diese große Bedeutung zuzumessen, wie Du es aktuell tust.

Man kann seine Gedanken steuern und Du kannst vermeiden, Dich da so reinzusteigern. Laß es für Dich innerlich unverbindlich sein bis Du ihn wirklich kennengelernt hast. Und wenn er Dir dann noch gefällt und Du ihm und wenn Du ihm vertraust, dann kann der Zeitpunkt einer inneren Bindung kommen.

Aber jetzt schalte Deinen Verstand ein und schau realistisch auf Eure Situation. Es ist alles offen, alles möglich. Es kann sich irgendwann vielleicht Liebe entwickeln. Vielleicht auch nicht. Du kannst es sowieso nicht erzwingen, also laß los.




Ich glaube, dass ich so langsam wieder klare Gedanken fasse und nen Gang zurück schalte.
Wenn ich mir durchlese, was ich die letzten Tage hier geschrieben habe, dann erschreckt mich das auch selbst.
Denn so eine Furie, Verrückte oder ungeduldige Frau, bin ich eigentlich gar nicht.
Das Ganze ist gefühlsmäßig einfach eine Achterbahnfahrt für mich - ich muss mich selbst davor schützen und mal ganz tief durchatmen.

Es hat ganz viel mit Angst und Ablehnung zu tun - das ist wahr.

Ich versuche etwas loszulassen - und warte ab, was und ob was passiert. Ich kann nicht weiterhin meine ganze Energie für ihn "verschwenden" - das tut mir nicht gut, merke ich ja selbst.
Es tat ja schon gut, einfach nur meine Gedanken loszuwerden - und zu merken, dass ich diese Gedanken nicht in Realität umsetzen sollte.


Ich danke Dir für Deine Worte.
 
Ja ich weiß. Es ist nicht gut wie ich denke (und zum Glück denke ich nur so). Er symbolisiert für mich zurzeit den Partner, den ich mir an meiner Seite wünsche. Ich fühle mich nicht vollkommen, alleine. Es ist ein Unterschied, ob man von seiner Familie oder besten Freundin gebraucht wird oder von seinem Partner (einem Mann) gebraucht wird. Dieses Gefühl, diese Liebe, fehlt mir total.
Ich kann Dich schon gut verstehen und auch gut nachvollziehen. Das ist auch etwas typisches für Scheidungskinder. Natürlich nicht für alle.
Vieles läuft unterbewußt ab. Man gibt zu viel Liebe. Diese ist einfach fehlgeleitet. Besprich das mal mit Deinem Therapeuten.😉

Bin selber ein Scheidungskind. Es hat sehr lange gedauert, 34 Jahre brauchte es, bis ich bereit war meinen Vater zu suchen und zu treffen. (Mit 7 sah ich den zum letztenmal.) Erst nach dem treffen habe ich mich besser verstanden. Das war wie ein Meilenstein. Sehr erhellend über mein bisheriges Verhalten in Sachen Liebe, Zuneigung und Freundschaft. Und auch eine Frage der eigenen Identität. Immer dann, wenn es eine kongruenz mit jemanden gab, fühlte ich mich geborgen. Dieses fehlende Gefühl der Geborgenheit, trieb mich an. Immer wieder. Oft überzogen viel im Geben. Von Herzen hoffend, dass ebensoviel zurück kommt. Zu 99,9% passiert das aber nicht. So fühlt man sich wie halbfertig. Das Gefühl das das immer so bleiben wird, kommt auf.

Ist schon lange her, aber das Treffen mit meinem Vater bewegt mich einerseits noch immer sehr stark und erinnert mich ein Forum in dem ich damals Hilfe suchte und fand. Anderseits ist das Kapitel Vater (auch emotional) längst abgeschlossen. Alles sehr ambivalent. So als ob das Zuhause für die Seele fehlt, der Rest ist aber relativ okay.
Lies Dir das bei Scheidungskinder.de mal durch: Identität Scheidungskind Auch das Stöbern dort, dass lohnt sich bestimmt. 🙂
 
Mein "Rückzug" hat anscheinend wirklich was gebracht: er meldet sich jeden Tag von alleine. Heute machte er auch einen Vorschlag für ein weiteres Treffen - allerdings kann er erst am 31. wieder. Vorher hat er wieder keine Zeit.
Einerseits freu ich mich aufs nächste Treffen, andererseits liegen zwischen dem letzten und dem nächsten Treffen dann mehr als 2 1/2 Wochen. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll...
 
Mein "Rückzug" hat anscheinend wirklich was gebracht: er meldet sich jeden Tag von alleine. Heute machte er auch einen Vorschlag für ein weiteres Treffen - allerdings kann er erst am 31. wieder. Vorher hat er wieder keine Zeit.
Einerseits freu ich mich aufs nächste Treffen, andererseits liegen zwischen dem letzten und dem nächsten Treffen dann mehr als 2 1/2 Wochen. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll...

Wie gesagt: er hat ein Kind und muss arbeiten. Du spielst die zweite Geige.

2 Wochen warten bei so einer Distanz halte ich für ziemlich normal.

Ich habe meinen Exfreund kennengelernt und mich nach dem ersten Treffen erst nach fast einem Monat zum zweiten Mal getroffen.
 
Mein "Rückzug" hat anscheinend wirklich was gebracht: er meldet sich jeden Tag von alleine. Heute machte er auch einen Vorschlag für ein weiteres Treffen - allerdings kann er erst am 31. wieder. Vorher hat er wieder keine Zeit.
Einerseits freu ich mich aufs nächste Treffen, andererseits liegen zwischen dem letzten und dem nächsten Treffen dann mehr als 2 1/2 Wochen. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll...

Ich erinnere mich an deinen Beitrag von vor einigen Monaten, daher habe ich mir hier nun mal einiges durchgelesen. Erstmal schön, dass du jemand neuen kennengelernt hast, der offensichtlich seriösere Absichten hat. Mach das nicht kaputt, bevor es anfangen kann. Es ist viel schöner, wenn sich die Dinge zwischen Mann und Frau natürlich entwickeln können, weil man sie einfach auf sich zukommen lässt. Alles wird sich in dem Tempo entwickeln, in dem es sein muss und passt. Du musst aufhören zu versuchen es zu steuern. 2 1/2 Wochen sind natürlich lang, wenn man sich gerade kennenlernt und sehr mag. Aber er hat ja außer dir noch andere Lebensinhalte, genauso wie du diese haben solltest. Ihr schreibt ja ansonsten und telefoniert bestimmt auch mal. Und selbst wenn nicht, heißt das ja nicht, dass er nicht an dich denkt (oder andersherum du an ihn). Außerdem ist das Positive daran, sich nicht immer in den selben kurzen Abständen zu sehen, dass die Spannung immer mal wieder aufs neue steigt, man sich nach längerer Pause vielleicht wieder mehr auf den anderen freut usw. Letztendlich kommt es ja auch sehr darauf an, wie ihr eure gemeinsame Zeit verbringt. Wenn ihr die möglichst voll auskostet um euch richtig kennenzulernen (damit meine ich nicht speziell miteinander zu schlafen) schafft ihr eine so intensive Bindung zwischen euch, dass sich längere Abstände zwischen den Treffen eigentlich gut mit Schreiben/Telefonieren überbrücken lassen müssten. Sorgt dafür bei euren Treffen Vertrauen zueinander zu schaffen, dann sind solche Phasen, wo man sich seltener sieht, eigentlich auch in der Kennenlernphase kein Thema. In einer späteren Beziehung musst du ja auch lernen damit umzugehen, dass jeder auch mal allein Dinge unternimmt. Also fang besser jetzt schon an mal etwas die Kirche in Dorf zu lassen. Jegliche Sorge und Panik wäre verständlich, wenn ihr euch nur alle 3 Wochen treffen würdet, eure Treffen euch nicht miteinander weiterbringen würden und er sich sonst auch nicht melden oder bemühen würde (oder andersherum). Aber das scheint ja hier nicht der Fall zu sein. Denk einfach nicht so viel sondern lass es sich entwickeln und freu dich, dass es recht positiv bislang bei euch aussieht.
 
Mein "Rückzug" hat anscheinend wirklich was gebracht: er meldet sich jeden Tag von alleine. Heute machte er auch einen Vorschlag für ein weiteres Treffen - allerdings kann er erst am 31. wieder. Vorher hat er wieder keine Zeit.
Einerseits freu ich mich aufs nächste Treffen, andererseits liegen zwischen dem letzten und dem nächsten Treffen dann mehr als 2 1/2 Wochen. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll...

naja, letztendlich hast du zwei optionen :

1) du glaubst ihm, dass er dich sehr gerne treffen will (INTERESSE!), aber wirklich wenig zeit hat.

daraus folgen dann nachstehende unteroptionen :
a) du lässt dich darauf ein. dann muss dir aber auch klar sein, dass du einen mann angeln wirst, der dich will, aber wenig zeit hat. wenn er schon beim daten relativ wenig zeit hat, wird er auch später nicht plötzlich jeden 2. tag zeit haben.
b) du hast keine lust auf einen typen, der nciht soviel zeit hat, bzw bei dem du eben nicht die erste geige spielst bzw spielen wirst - dann machst du das selbe wie unter 2)

2) du glaubst ihm nicht, dann wäre es am besten, die ganze sache zu beenden.


der mann jedenfalls scheint interesse zu haben.
 

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