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Genervt von meiner Schwiegermutter

Dann lass doch seine Mutter zumindest jeden zweiten Tag dort anrufen.
Sie wohnt weit weg, es ist ihr Sohn.
Da du ohnehin jeden Tag im Krankenhaus bist, musst du nicht täglich dort anrufen. Lass sie auch mal.

Ja, das stimmt.

Du besuchst und Mutter ruft an. Warum "nervst" du das Personal dort, wenn du ohnehin jeden Tag einen Besuch machst. Das ist auch doppelt gemoppelt.
 
Warum "nervst" du das Personal dort, wenn du ohnehin jeden Tag einen Besuch machst. Das ist auch doppelt gemoppelt.
Das hat nichts mit Nerven zu tun - sondern oft ein Angebot der Station - auf aktuellen Stand gebracht zu werden.
Denn gerade auf Intensiv ist die Besuchszeit doch begrenzt - und meist geht man doch eher nachmittags. bzw. ist dann Besuchszeit.
Und so kann man als Angehöriger beruhigt in den Tag starten.

Und bei dieser Schwiegermutter würde ich bezweifeln, dass sie die Informationen dann weitergibt. Zumal sie ja eben auch keinen Einfluss auf Behandlung hat, weil das nur die Ehefrau darf.
Und in dem frühen Telefonat werden ggf. eben auch Dinge geklärt, die nur die Ehefrau entscheiden kann - das wäre bei einem Telefonat mit der Schwiegermutter ja auch wieder nicht mgl. Und es würde trotzdem ein klärendes Gespräch mit der Ehefrau erfordern.

Ich habe langsam das Gefühl- dass die wenigsten hier schon mal eine enge Person auf der Intensivstation haaten bzw. die Abläufe dort kennen.
 
Du besuchst und Mutter ruft an.

Das ist eine wirklich gute Idee.

@Minimaus1990, bitte nimms mir nicht übel, aber du bist nicht in der Lage, all die medizinischen Infos vollständig weiterzugeben. Ich verstehe, dass die Mutter sich aus erster Hand informieren möchte.

Der Arzt hat ihr das schon am Samstag erklärt, und ich wollte es ihr ebenfalls erklären, aber sie hört mir überhaupt nicht zu.

Das klingt zwar durchaus schwierig, aber halte dir halt immer vor Augen, das ist eine Mutter, die große Angst um ihr Kind hat und sei nachsichtig.

Ihr müsst zusammenhalten, das letzte, was dein Mann braucht, ist ein Krieg zwischen euch.
Also versöhnt euch und sprecht miteinander. Für den Menschen, den ihr beide liebt und sein Bestes wollt.

Wie war eigentlich euer Verhältnis bisher?
 
@SanneErgo, das stimmt natürlich alles, letztendlich muss @Minimaus1990 die Entscheidungen treffen; schwer genug. Aber ich an ihrer Stelle würde die Mutter mehr einbeziehen.

Und bei dieser Schwiegermutter würde ich bezweifeln, dass sie die Informationen dann weitergibt.

Deshalb fände ich es ja so wichtig, zusammen- statt gegeneinander zu arbeiten. Das müssten halt beide Seiten wollen und aufeinander zu gehen.
 
Interessant - was manche hier raus zu lesen.

Ich glaube, die TE hätte vermutlich nichts dagegen, wenn die Schwiegermutter mit dabei ist > solange es auf Augenhöhe passiert.
Es auf einer sachlichen Ebene stattfindet - ohne jegliche Vorwürfe und man konstruktiv miteinander umgeht. Was ja wohl nicht der Fall zu sein scheint. Was bringt es denn, der Schwiegertochter Vorwürfe zu machen? Nichts. Ein ruhiges Gespräch wäre da zielführender.

Scheint aber nicht gewünscht zu sein von der Schwiegermutter - wie so einige Äußerungen zeigen.
Meine Schwiegermutter versteht einfach nicht, dass mein Ehemann, sobald er aus dem künstlichen Koma erwacht, nicht sofort aufstehen und herumlaufen kann. Sie glaubt wirklich, dass er direkt aus dem Krankenhaus spazieren wird. Der Arzt hat ihr das schon am Samstag erklärt, und ich wollte es ihr ebenfalls erklären, aber sie hört mir überhaupt nicht zu.
Dann wollte sie mir sogar verbieten, meinen Ehemann zu besuchen. Sie meinte auch, ich solle nicht ständig auf der Intensivstation anrufen. Dabei rufe ich nur morgens einmal an, um zu fragen, ob in der Nacht alles in Ordnung war. Das war’s. Ab 14 Uhr ist Besucherzeit, und dann bin ich sowieso im Krankenhaus.
Mal nur als Beispiel.

Wer ist sie denn, dass der Ehefrau verbieten will ihren eigenen Ehemann zu besuchen.
Und der morgendliche Anruf ist ein Angebot der Station, um die Angehörigen beruhigt in den Tag starten lassen zu können.

Und interessant finde ich es such immer, wenn Angehörige meinen, mehr als die Ärzte zu wissen.
Teilweise kenne ich das so - dass trotz ausführlicher Erklärung von Fachleuten (Ärzten, ...) Aussagen auch weiterhin angezweifelt werden. Google sagt, Nachbarin erzählt, XY meint, ....
Das die Profis auf der Station aber jahrelange Erfahrung mit solchen Situationen haben und es realistisch sehen und nicht das blaue vom Himmel erzählen - ist nun mal Tatsache. Und sie müssen nun mal auf den Worst Case hinweisen - natürlich immer hoffen, dass der nicht eintritt.

Und wer nach diesen Äußerungen oben - und das sind nur einige - hofft, dass die Schwiegermutter willens ist, zum Wohl ihres Sohnes sich mit der Schwiegertochter zusammenzutun > kann es wohl vergessen.
Ich denke mal wirklich, der Wille der TE wäre da, aber solche Aussagen machen deutlich, dass die Schwiegermutter das gar nicht will.

Das scheint die typische Konstellation zu sein: Mutter und Sohn - und die Schwiegertochter ist nicht gut genug für den Sohnemann.
Schließlich ist die TE ja "Schuld" das es soweit gekommen ist. Das er vermutlich seine Tabletten nicht genommen hat; das er aus dem KH entlassen wurde, dass er alleine auf dem Sofa geschlafen hat, .... Das ihr Sohn aber schon 37 ist - also für sein Leben selbst verantwortlich ist (Tabletten), die Entlassung durch das KH erfolgte, ... = alles Dinge, auf die die TE keinen Einfluss hatte, wird dabei gern unterschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das scheint die typische Konstellation zu sein: Mutter und Sohn - und die Schwiegertochter ist nicht gut genug für den Sohnemann.
Schließlich ist die TE ja "Schuld" das es soweit gekommen ist.

Das kann natürlich auch sein. Wissen wir aber nicht.
Ich plädiere auf jeden Fall trotzdem weiter für Konsens.

@Minimaus1990, dein Mann braucht positive Vibes.
 
Einige, die hier schreiben, dass die Schwiegermutter jegliches Recht hat, dort ebenfalls anzurufen, waren wahrscheinlich noch nie in der Situation, dass ein enger Familienangehörigen aux der Intensivstation lag.
Ich habe das ja im letzten Jahr mit meinem Mann erlebt. Morgens ruft man nur kurz an, um zu hören, wie die Nacht war. Ich habe es dann per WA an seine Schwester weitergegeben. Medizinische Gespräche fanden ausschließlich während der Besuchszeiten persönlich statt. Und da ist es auch egal, ob eine Patientenverfügung vorliegt oder nicht. Zumal in einer Patientenverfügung gar nicht alle Eventualitäten abgedeckt sein können. Erlebe ich gerade erst wieder bei meiner Mutter.

Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass dein Mann bald wieder gesund wird. Und in der Zwischenzeit wirst du die richtigen Entscheidungen im Sinne deines Manns treffen. Wenn deiner Schwiegermutter so viel an ihrem Sohn liegt, soll sie ihn besuchen und kann dann vor Ort mit den Ärzten persönlich sprechen. Und ja, mir ist auch klar, dass es je nach Alter, Entfernung und eigener Mobilität nicht immer machbar ist. Aber vielleicht gibt es ja Geschwister, die dann eventuell stellvertretend für sie deinen Mann besuchen können.
Fühl Dich gedrückt und ich wünsche Dir viel Kraft.
 
Die Schwiegermutter erträgt es anscheinend nicht, die 2. Geige zu spielen...

Die Schuldzuweisungen gegenüber der TE sind gemein, andere Sachen wie Besuche zu verbieten sind absurd.

Dort anzurufen ist übergriffig, weil das der TE vorbehalten ist.


Warum haben denn die Ärzte Zweifel daran, dass er unbeschadet Aufwachen wird und warum lassen sie ihn so lange im Koma?
 
Die Schwiegermutter erträgt es anscheinend nicht, die 2. Geige zu spielen...

Die Schuldzuweisungen gegenüber der TE sind gemein, andere Sachen wie Besuche zu verbieten sind absurd.

Dort anzurufen ist übergriffig, weil das der TE vorbehalten ist.


Warum haben denn die Ärzte Zweifel daran, dass er unbeschadet Aufwachen wird und warum lassen sie ihn so lange im Koma?
Er ist in der aufwach Phase sie haben nur heute das Schlafmittel ein bisschen höher gestellt sein er wegen der Lungenentzündung Fieber bekommen hat und nicht wollen das er sich zu sehr anstrengend immerhin muss sein Körper gegen das Fieber kämpfen. Aber sie haben wo ich da war es wieder reduziert weil das Fieber runter gegangen ist.
 
Warum haben denn die Ärzte Zweifel daran, dass er unbeschadet Aufwachen wird und warum lassen sie ihn so lange im Koma?
Mein Mann, der knapp 1,5 Wochen im Koma lag, hatte keine entzündlichen Prozesse im Körper.
Bei ihm ging es darum, eine Behandlung durchzuführen - die im Wachzustand so nicht durchzuführen gewesen wäre.

Aber auch er war nach dem Aufwachen erheblich durcheinander, und erzählte noch Tage später Blödsinn, der so nicht stimmte. Nennt sich glaube Durchgangssyndrom.
Schon allein deswegen wird ein künstliches Koma nur so lange aufrechterhalten, wie unbedingt nötig.

Wenn im Körper entzündliche Prozesse abgelaufen sind - wird man vermutlich erst nach dem Aufwachen und einer Erholungsphase genau sagen können, ob er das alles unbeschadet überstanden hat. Und wie, glaube schon mal erwähnt, müssen die Ärzte alle Eventualitäten im Hinterkopf behalten und die Angehörigen zumindest von der Möglichkeit informieren. Wobei alle natürlich hoffen, dass dies nicht so eintritt.
 
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