Interessant - was manche hier raus zu lesen.
Ich glaube, die TE hätte vermutlich nichts dagegen, wenn die Schwiegermutter mit dabei ist > solange es auf Augenhöhe passiert.
Es auf einer sachlichen Ebene stattfindet - ohne jegliche Vorwürfe und man konstruktiv miteinander umgeht. Was ja wohl nicht der Fall zu sein scheint. Was bringt es denn, der Schwiegertochter Vorwürfe zu machen? Nichts. Ein ruhiges Gespräch wäre da zielführender.
Scheint aber nicht gewünscht zu sein von der Schwiegermutter - wie so einige Äußerungen zeigen.
Meine Schwiegermutter versteht einfach nicht, dass mein Ehemann, sobald er aus dem künstlichen Koma erwacht, nicht sofort aufstehen und herumlaufen kann. Sie glaubt wirklich, dass er direkt aus dem Krankenhaus spazieren wird. Der Arzt hat ihr das schon am Samstag erklärt, und ich wollte es ihr ebenfalls erklären, aber sie hört mir überhaupt nicht zu.
Dann wollte sie mir sogar verbieten, meinen Ehemann zu besuchen. Sie meinte auch, ich solle nicht ständig auf der Intensivstation anrufen. Dabei rufe ich nur morgens einmal an, um zu fragen, ob in der Nacht alles in Ordnung war. Das war’s. Ab 14 Uhr ist Besucherzeit, und dann bin ich sowieso im Krankenhaus.
Mal nur als Beispiel.
Wer ist sie denn, dass der Ehefrau verbieten will ihren eigenen Ehemann zu besuchen.
Und der morgendliche Anruf ist ein Angebot der Station, um die Angehörigen beruhigt in den Tag starten lassen zu können.
Und interessant finde ich es such immer, wenn Angehörige meinen, mehr als die Ärzte zu wissen.
Teilweise kenne ich das so - dass trotz ausführlicher Erklärung von Fachleuten (Ärzten, ...) Aussagen auch weiterhin angezweifelt werden. Google sagt, Nachbarin erzählt, XY meint, ....
Das die Profis auf der Station aber jahrelange Erfahrung mit solchen Situationen haben und es realistisch sehen und nicht das blaue vom Himmel erzählen - ist nun mal Tatsache. Und sie müssen nun mal auf den Worst Case hinweisen - natürlich immer hoffen, dass der nicht eintritt.
Und wer nach diesen Äußerungen oben - und das sind nur einige - hofft, dass die Schwiegermutter willens ist, zum Wohl ihres Sohnes sich mit der Schwiegertochter zusammenzutun > kann es wohl vergessen.
Ich denke mal wirklich, der Wille der TE wäre da, aber solche Aussagen machen deutlich, dass die Schwiegermutter das gar nicht will.
Das scheint die typische Konstellation zu sein: Mutter und Sohn - und die Schwiegertochter ist nicht gut genug für den Sohnemann.
Schließlich ist die TE ja "Schuld" das es soweit gekommen ist. Das er vermutlich seine Tabletten nicht genommen hat; das er aus dem KH entlassen wurde, dass er alleine auf dem Sofa geschlafen hat, .... Das ihr Sohn aber schon 37 ist - also für sein Leben selbst verantwortlich ist (Tabletten), die Entlassung durch das KH erfolgte, ... = alles Dinge, auf die die TE keinen Einfluss hatte, wird dabei gern unterschlagen.