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Genervt von meiner Schwiegermutter

Meinst du die machen so dramatische Eingriffe aus Jux und Tollerei?
Es ist eine Option. Nichts weiter.
Eine Patientenverfügung gibt es nicht. Wäre es lebensbedrohlich, hätte man sie gar nicht gefragt.
Und ja, manchmal - je nach KH und Wissensstand der behandelnden Ärzte - geschehen Eingriffe, die man besser nicht gemacht hätte im Nachhinein.
Macht ne Patientenverfügung.
Gute Idee.
In einem Notfall ist das aber sehr für die Katz.

@Minimaus1990
Die hat nicht hinter Deinem Rücken mit der Station telefoniert.
Sie ist die MUTTER Deines Mannes.
 
Sorry,
ich bin mir nicht ganz sicher, aber
dein Mann
und
ihr Sohn
befindet sich wohl in einer kritischen Lebenslage.
Dabei habt ihr nichts besseres zu tun, als wie zwei Kampfhennen über den Hof zu gackern !!!

Der Mann hat es echt nicht leicht,
gerade im "JetztZustand"
und danach,
wenn er überhaupt wieder ganz wach wird
***bibber***
Ich glaube du verstehst die Situation nicht ganz ich bin jeden Tag bei meinem Mann rufe auch morgens auf der Station an und frag wie die Nacht war. Und ich rede jeden Tag mit dem Arzt. Und danach telefonier ich mit meiner Schwiegermutter und erzähle ihr die neusten Infos. Und die im Krankenhaus haben ihr auch schon mehrfach gesagt das ich anrufen soll weil ich seine Ehefrau bin und die haben natürlich auch nicht die Zeit alles doppelt zu erzählen.
 
Und die im Krankenhaus haben ihr auch schon mehrfach gesagt das ich anrufen soll weil ich seine Ehefrau bin und die haben natürlich auch nicht die Zeit alles doppelt zu erzählen.
Insofern finde ich die Schwiegermutter doch schon langsam übergriffig.
Wenn sie sich selbst über die Bitte des Krankenhauses hinwegsetzt.
ich bin jeden Tag bei meinem Mann rufe auch morgens auf der Station an und frag wie die Nacht war. Und ich rede jeden Tag mit dem Arzt. Und danach telefonier ich mit meiner Schwiegermutter und erzähle ihr die neusten Infos.
Du lässt sie ja eben nicht außen vor.
Sondern - nach dem Schreck der ersten Tage - scheinst du ja nun doch schon relativ strukturiert vorzugehen.

Es Gibt keine Patientenverfügung aber mein Mann hat mir gesagt
War damals bei uns auch so.
Wobei, bei meinem Mann wurde kurzfristig eine Betreuung initiiert. Erst über einen Berufsbetreuuer (da akut nötig) und die wurde dann auf mich übertragen - obwohl ich über 500km weg wohne. Mein Mann konnte selbst nichts mehr entscheiden.
Und nach dem Holen aus dem künstlichen Koma war er dann doch ganz schön wuschig.
Ist das Thema schon mal angesprochen worden - oder sehen die Ärzte dass nicht als relevant an bei euch.
 
Die hat nicht hinter Deinem Rücken mit der Station telefoniert.
Sie ist die MUTTER Deines Mannes.
Noch mal zur Info - ohne Patientenverfügung bzw. Vorsorgevollmacht dürfte eigentlich niemand eine Information bekommen. Weder die Ehefrau, noch die Eltern, .... .
Aus verständlichen Gründen machen das die Krankenhäuser nicht - weil noch nicht jeder so was hat.

Und dann ist der nächste Angehörige - in dem Fall eben die Ehefrau - die Person, mit der man kommuniziert. Gäbe es die nicht, dann wären das die Eltern.

Die hat nicht hinter Deinem Rücken mit der Station telefoniert.
Sie ist die MUTTER Deines Mannes.
Der Punkt ist, dass sie nicht sagt - dass sie anrufen will. Bzw. sofort Bescheid gibt, dass sie mit dem KH Kontakt hatte. Sondern erst beim täglichen Telefonat mit der Schwiegertochter.
Insofern verstehe ich die "Wut" der TE schon.
Zumal die Klinik wohl schon mehrmals bei der TE angemerkt hat - dass nicht doppelt angerufen werden soll. Sondern es nur einen Ansprechpartner geben soll. Und es ist ein Unterschied - ob m a l angerufen wurde oder immer wieder. Solche Telefonate sind im Ablauf einer Intensivstation nicht einfach integrierbar.

Der Punkt ist einfach - durch die Ehefrau ist die Mutter nun mal nicht mehr der "rechtliche" Ansprechparter. Und wenn sie es, trotz all der Härte der Situation nicht schafft, sich mit ihrer Schwiegertochter an einem Strang zu ziehen, sondern ihr quasi noch Vorwürfe macht - finde ich dies einfach nicht ok.
Auch wenn ich die Aussage vieler - sie ist nun mal die Mutter - vollkommen verstehe. Aber warum kann man sich da nicht mit seiner Schwiegertochter zusammentun und sich gegenseitig unterstützen - anstatt ihr noch Vorwürfe zu machen.
 
Solche Telefonate sind im Ablauf einer Intensivstation nicht einfach integrierbar.
Aber völlig normal. In der Regel wird man zurückgerufen irgendwann.
Der Punkt ist einfach - durch die Ehefrau ist die Mutter nun mal nicht mehr der "rechtliche" Ansprechparter.
Der rechtliche Ansprechpartner nicht. Aber immerhin ein sehr naher Angehöriger, dem Auskunft erteilt wird, falls nicht irgendetwas dagegen spricht. Und das ist auch gut so.
Und wenn sie es, trotz all der Härte der Situation nicht schafft, sich mit ihrer Schwiegertochter an einem Strang zu ziehen, sondern ihr quasi noch Vorwürfe macht - finde ich dies einfach nicht ok.
In dem Fall finde ich das super ok. Warum? Weil Minimaus den Eindruck macht, überfordert zu sein scheint und grundsätzlich alles abnickt, was ihr von Arzt oder Ärztin (wer auch immer da in charge ist, das sind anscheinend mehrere) serviert wird. Einfach so. Warum? Sie spricht von einem Luftröhrenschnitt...ein Luftröhrenschnitt, und anscheinend hat sie ab dem Zeitpunkt aufgehört hat, zuzuhören.
Oder dieses mehrseitige Folder durchzulesen.
 
Ich glaube du verstehst die Situation nicht ganz ich bin jeden Tag bei meinem Mann rufe auch morgens auf der Station an und frag wie die Nacht war.
Dann lass doch seine Mutter zumindest jeden zweiten Tag dort anrufen.
Sie wohnt weit weg, es ist ihr Sohn.
Da du ohnehin jeden Tag im Krankenhaus bist, musst du nicht täglich dort anrufen. Lass sie auch mal.
 
Die Mutter hat ein Recht dazu im Krankenhaus wegen ihrem Sohn in solch einem Notfall anzurufen.
Naja. Anrufen darf jeder und überall.

Ganz eigentlich dürfte niemandem am Telefon Auskunft erteilt werden und es ist (!) anstrengend, wenn sich Angehörige nicht gegenseitig ausreichend informieren und dann einzeln anrufen. Treibt man das auf die Spitze, verbitten sich die Kliniken das. Hatte ich schon. Machen wir nicht - es gibt anderes zu tun, als alles zweimal zu erzählen.
Es ist eine Option. Nichts weiter.
Nein, es ist nicht nur eine Option. Ein Tubus kann nicht so lange durch Nase oder Mund geführt werden. Ist nicht absehbar, dass die Beatmung in Kürze endet, dann muss eine Trachealkanüle gelegt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Es wäre unvernünftig, darauf zu verzichten, wenn es gute Hoffnung auf ein Weiterleben gibt. Es abzulehnen macht nur Sinn, wenn die Prognose an sich schlecht ist und man damit nur Leiden verlängern würde.

@Minimaus1990 Du hast das schon richtig entschieden. Es wäre nur günstiger, um des lieben Friedens willen, wenn Ihr es hinkriegtet, Euch gemeinsam zu informieren und schwerwiegende Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Wobei, wenn Ihr Euch nicht einig werdet (und es keine Patientenverfügung gibt), gilt normalerweise das, was die Ehefrau entscheidet. Sie ist die nächste Angehörige.
 
In dem Fall finde ich das super ok. Warum? Weil Minimaus den Eindruck macht, überfordert zu sein scheint und grundsätzlich alles abnickt, was ihr von Arzt oder Ärztin (wer auch immer da in charge ist, das sind anscheinend mehrere) serviert wird. Einfach so. Warum? Sie spricht von einem Luftröhrenschnitt...ein Luftröhrenschnitt, und anscheinend hat sie ab dem Zeitpunkt aufgehört hat, zuzuhören.
Warum dann aber nicht mit der Schwiegertochter zusammen das Thema angehen?!? Sondern ihr nur Vorwürfe machen?!?
Das ist es, was mich stört.

Und auch wenn man weiter weg wohnt - warum schafft die Mutter es nicht, ihren Sohn nach nun knapp einer Woche in kritischer Situation einmal zu besuchen? Zumal persönliche Gespräche mit einem Arzt immer besser sind als Telefonate. Aber dann müsste sie ja zusammen mit ihrer Schwiegertochter das machen.

Für mich hört sich das nach der typischen Schwiegertochter-Schwiegermutter-Konstellation an > mit all den damit verbundenen Konflikten.

Und nochmal, es ist nichts dran auszusetzen, dass die Mutter sich Sorgen/Gedanken um ihren Sohn macht.
Dann sollte sie aber mit ihrer Schwiegertochter "zusammenarbeiten" und nicht hinter ihrem Rücken.
 

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