Die hat nicht hinter Deinem Rücken mit der Station telefoniert.
Sie ist die MUTTER Deines Mannes.
Noch mal zur Info - ohne Patientenverfügung bzw. Vorsorgevollmacht dürfte eigentlich niemand eine Information bekommen. Weder die Ehefrau, noch die Eltern, .... .
Aus verständlichen Gründen machen das die Krankenhäuser nicht - weil noch nicht jeder so was hat.
Und dann ist der nächste Angehörige - in dem Fall eben die Ehefrau - die Person, mit der man kommuniziert. Gäbe es die nicht, dann wären das die Eltern.
Die hat nicht hinter Deinem Rücken mit der Station telefoniert.
Sie ist die MUTTER Deines Mannes.
Der Punkt ist, dass sie nicht sagt - dass sie anrufen will. Bzw. sofort Bescheid gibt, dass sie mit dem KH Kontakt hatte. Sondern erst beim täglichen Telefonat mit der Schwiegertochter.
Insofern verstehe ich die "Wut" der TE schon.
Zumal die Klinik wohl schon mehrmals bei der TE angemerkt hat - dass nicht doppelt angerufen werden soll. Sondern es nur einen Ansprechpartner geben soll. Und es ist ein Unterschied - ob m a l angerufen wurde oder immer wieder. Solche Telefonate sind im Ablauf einer Intensivstation nicht einfach integrierbar.
Der Punkt ist einfach - durch die Ehefrau ist die Mutter nun mal nicht mehr der "rechtliche" Ansprechparter. Und wenn sie es, trotz all der Härte der Situation nicht schafft, sich mit ihrer Schwiegertochter an einem Strang zu ziehen, sondern ihr quasi noch Vorwürfe macht - finde ich dies einfach nicht ok.
Auch wenn ich die Aussage vieler - sie ist nun mal die Mutter - vollkommen verstehe. Aber warum kann man sich da nicht mit seiner Schwiegertochter zusammentun und sich gegenseitig unterstützen - anstatt ihr noch Vorwürfe zu machen.