Keine Ahnung, ob Du so schrecklich bist. Das können wohl nur die sagen, die Dir aus dem Weg gehen. Vielleicht wäre es interessant, die mal direkt nach Feedback zu fragen? Aber dann wirst Du womöglich erstaunt und enttäuscht feststellen, dass es bei den Entscheidungen, wen wir in unser Leben lassen garnicht so sehr um Dich geht. Die meisten von uns sind mit dem "alltäglichen Wahnsinn" so beschäftigt, dass ein "mehr" an Aufwand erst einmal abgelehnt wird. Sollte bei Dir also nicht in kurzer Zeit erkennbar werden, warum man sich mit Dir näher befassen sollte, dann rutschst Du eben von der "Tischkannte" und damit aus dem Blickfeld des Interesses. Wie geschrieben: das muss nur wenig mit Dir zu tun haben.
Warum sollte Dich jemand so akzeptieren, wie Du bist? Das impliziert zumeist einige "Ecken und Kanten" und die haben ja, wie eingangs schon erwähnt dazu geführt, dass Du bewusst oder unbewusst nicht näher in Betracht gezogen wurdest. Und jetzt soll jemand dem bewusst entgegen handeln?
Du beschäftigst Dich mit Psychologie und auch damit, wie man Freunde gewinnt. Und? Welche Antworten hast Du gefunden? Offenbar noch keine zufriedenstellenden, denn sonst würde es ja mit Freundschaften besser laufen? Ich möchte Dich nicht kritisieren, denn das steht mir nicht zu. Ich möchte Dir nur meinen Eindruck über Deine Zeilen als Feedback zurückgeben: In Deinen ganzen Zeilen geht es nur um "Ich, ich, ich". Aber ist nicht das Wesen einer Freundschaft, dass da jemand ist, der das "Ich" auf ein "Wir" erweitern will und kann? Wer hätte nicht gerne gute Freunde? Aber bei Deinen Zeilen steht Deine Bedürftigkeit im Vordergrund. Du willst angenommen werden, jemand soll sich die Mühe mit Dir machen. Also soll erst jemand Dir beweisen, dass sie/er dieser Freundschaft mit Dir "würdig" ist. Und spätestens dann stellt sich wieder die Frage "Warum?".
Wie gut bist Du als Freund? Wieviel Leichtigkeit bringst Du in das Leben anderer? Was "löst" sich mit Dir? Was wird besser durch Dich? Was kannst Du großzügig geben, damit auch andere zu geben bereit sind? Nein, Freundschaft sollte kein Tauschgeschäft sein. Das darf dem "Business" vorbehalten bleiben. Aber doch ist Freundschaft ein möglichst wenig verkrampftes und vertrauensvolles Geben und Nehmen dessen, was gerade sinnvoll und möglich ist. Ein Freund bietet an, was ihr/ihm möglich ist, in der Hoffnung, nicht ausgenutzt zu werden und dass das Gegenüber sich ebenso ehrenhaft und aufrichtig verhält.
Freundschaft ist ein Geschenk. Bei Dir ist es etwas anderes. Du scheinst Freundschaft zu brauchen und das hat zumeist einige Probleme im Schlepptau. Da läuten Alarmglocken. Kannst Du das nachvollziehen?