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Gemocht werden

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124510
  • Datum Start Datum Start
G

Gelöscht 124510

Gast
Warum sollte ich überhaupt noch irgendeinen Aufwand betreiben, sodass mich jemand mag?

Das ständige Bücherwälzen über Psychologie, Verhaltensweisen, wie man Freunde gewinnt, wann einer einen nicht mag und so weiter und so fort.

Wann bringt denn mal jemand die Energie für mich auf, mich so zu akzeptieren, wie ich bin?

Schon mein Leben lang musste ich mich für andere Leute krumm biegen, und selbst da war es dann nicht genug.

Wieso obliegt mir diese Aufgabe? Bin ich echt so schrecklich, dass man mich partout nicht ausstehen kann??!
 

Hallo Gelöscht 124510,

schau mal hier: Gemocht werden. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

du hast dir diese Bürde selbst auferlegt. Niemand schreibt vor, dass du Anderen gefallen musst. Solange du niemandem schadest, kannst du im Leben tun und lassen, was du willst.

Lass doch los, wirf diesen Ballast von deinen Schultern. Du musst überhaupt niemandem gefallen. Du musst mit dir selbst im Reinen sein, denn das ist es, was zählt. Alles Andere ist egal.

Liebe Grüße,
SFX
 
Freunde findet man nicht in dem man Bücher über Psychologie oder dies und das liest, die findet man nur im realen Leben sofern der Suchende einen guten Charakter hat.

Und erwarte niemals für irgendetwas was du freiwillig gegeben hast eine Gegenleistung nicht einmal ein danke.
Das erspart dir so manche herbe Enttäuschung.
Höflichkeit ist ja wohl im geringsten Maße zu erwarten. Bitte und danke gehört nun mal zum guten Ton, selbst bei geschenkten Dingen.
 
Keine Ahnung, ob Du so schrecklich bist. Das können wohl nur die sagen, die Dir aus dem Weg gehen. Vielleicht wäre es interessant, die mal direkt nach Feedback zu fragen? Aber dann wirst Du womöglich erstaunt und enttäuscht feststellen, dass es bei den Entscheidungen, wen wir in unser Leben lassen garnicht so sehr um Dich geht. Die meisten von uns sind mit dem "alltäglichen Wahnsinn" so beschäftigt, dass ein "mehr" an Aufwand erst einmal abgelehnt wird. Sollte bei Dir also nicht in kurzer Zeit erkennbar werden, warum man sich mit Dir näher befassen sollte, dann rutschst Du eben von der "Tischkannte" und damit aus dem Blickfeld des Interesses. Wie geschrieben: das muss nur wenig mit Dir zu tun haben.

Warum sollte Dich jemand so akzeptieren, wie Du bist? Das impliziert zumeist einige "Ecken und Kanten" und die haben ja, wie eingangs schon erwähnt dazu geführt, dass Du bewusst oder unbewusst nicht näher in Betracht gezogen wurdest. Und jetzt soll jemand dem bewusst entgegen handeln?

Du beschäftigst Dich mit Psychologie und auch damit, wie man Freunde gewinnt. Und? Welche Antworten hast Du gefunden? Offenbar noch keine zufriedenstellenden, denn sonst würde es ja mit Freundschaften besser laufen? Ich möchte Dich nicht kritisieren, denn das steht mir nicht zu. Ich möchte Dir nur meinen Eindruck über Deine Zeilen als Feedback zurückgeben: In Deinen ganzen Zeilen geht es nur um "Ich, ich, ich". Aber ist nicht das Wesen einer Freundschaft, dass da jemand ist, der das "Ich" auf ein "Wir" erweitern will und kann? Wer hätte nicht gerne gute Freunde? Aber bei Deinen Zeilen steht Deine Bedürftigkeit im Vordergrund. Du willst angenommen werden, jemand soll sich die Mühe mit Dir machen. Also soll erst jemand Dir beweisen, dass sie/er dieser Freundschaft mit Dir "würdig" ist. Und spätestens dann stellt sich wieder die Frage "Warum?".

Wie gut bist Du als Freund? Wieviel Leichtigkeit bringst Du in das Leben anderer? Was "löst" sich mit Dir? Was wird besser durch Dich? Was kannst Du großzügig geben, damit auch andere zu geben bereit sind? Nein, Freundschaft sollte kein Tauschgeschäft sein. Das darf dem "Business" vorbehalten bleiben. Aber doch ist Freundschaft ein möglichst wenig verkrampftes und vertrauensvolles Geben und Nehmen dessen, was gerade sinnvoll und möglich ist. Ein Freund bietet an, was ihr/ihm möglich ist, in der Hoffnung, nicht ausgenutzt zu werden und dass das Gegenüber sich ebenso ehrenhaft und aufrichtig verhält.

Freundschaft ist ein Geschenk. Bei Dir ist es etwas anderes. Du scheinst Freundschaft zu brauchen und das hat zumeist einige Probleme im Schlepptau. Da läuten Alarmglocken. Kannst Du das nachvollziehen?
 
Du hast ja in deinem anderen Thread deutlich gemacht, dass du auch nicht der respektvollste Zeitgenosse bist. Du scheinst kein Gespür zu haben, was angemessen ist im Unterricht und was nicht.

Ich an deiner Stelle würde auf mich schauen, ob du eigentlich auch die Ansprüche, welche du an andere stellst, selber erfüllst, was Freundlichkeit und Höflichkeit und vor allem respektvolles Verhalten angeht. Man kann cool sein, aber auch gleichzeitig respektvoll.
 

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