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Gelöscht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133910
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Re: Gelöscht
Hallo Gelöscht 133910,

schau mal hier:
Gelöscht. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hallo!

Ich habe jetzt ein bisschen überlegt, ob ich dir antworten soll. Weil ich natürlich kein rezept habe und auch keine tollen Tipps wie alles wieder besser werden kann.

Als erstes möchte ich dir aber gratulieren, dass du schon sehr vieles in deinem Leben hinter dir gelassen hast und dich aus ganz schweren Lebenslagen wie die Obdachlosigkeit wieder nach oben gekämpft hast.
Nichts davon hilft dir nun direkt heute. Aber es zeigt, dass sehr viel in dir steckt und du vieles erreicht hast trotz schlechter Startbedingungen.

Besteht denn bei deiner chronischen Erkrankung die Chance oder Wahrscheinlichkeit, dass es weiter so besser wird, dass du wieder arbeitsfähig wirst? Zumindest in eingeschränkter Art und Weise?
Dass dich Leute deswegen fallen lassen, ist natürlich eine schlimme Erfahrung.

Was die Beziehung angeht, ist das so eine Sache. Wenn es an früher erinnert, an schlimme Zeiten, ist es nicht gut. Und "bisher ohne körperliche Gewalt" klingt für mich nicht danach, dass du dir sicher bist, dass es auch so bleibt.
Als Kind kannst du wenig machen. Als Erwachsene kannst aber du entscheiden, wen du nahe an dich ran und in dein Leben lässt. Und jemanden retten zu wollen, naja, das kann natürlich gut gehen, aber gerade aufgrund deiner gesudheitlichen Baustellen ist dafür vielleicht nicht der beste Zeitpunkt.

Ich finde, bei Sprüche nicht so treffend. Natürlich hat jeder Mensch eine Grenze von dem, was er oder sie packen kann.
Ich hoffe sehr, es kann auch bei dir wieder aufwärts gehen!

Alles Gute!
 
Den langen Text konnte ich irgendwie nicht lesen. Zu wenig Absätze und so.

Wie lange man kämpft, ist von einem.selbst abhängig. Gefühlt kämpfe ich mein ganzes Leben lang.
Bin jetzt 64, hätte mir mein Leben anders gewünscht. Ich versuche, das Beste für mich aus meinem Leben zu machen. Jetzt noch.

Ist nicht das tollste Leben. Aber manchmal.hab ich auch Spaß und schöne Erlebnisse.
Es ist so, wie es ist.
 
Hallo Lisa,

einiges von dem, was du geschrieben hast, hätte von mir sein können. Auch das "raus schaffen" aus viel Schwerem von früher und dann später wegen Krankheit wieder der Einbruch...

Deine Frage kann ich dir aber leider nicht beantworten. Ich kann nur sagen, dass es mir so geht, dass ich öfter mal denke, das alles (Krankheiten und "Nebenwirkungen", wie schlecht und sehr selten unter Menschen kommen, auch geldtechnisch etc.) womöglich noch 20-30 Jahre aushalten, puh...

Ich finde auch, dass, wenn mal viel Zeit allein verbringen muss, dass dann das Negative so "laut" wird. Z. B. die Krankheitssymptome werden dann so präsent, wie sie es nicht wären, hätte ich mehr Kontakt zu anderen oder schlichtweg mehr Geld, um etwas zu unternehmen. Aber es ist nicht so. Und schlussendlich bleibt mir nichts, als das zu akzeptieren und das beste draus zu machen, was mir in der Situation möglich ist.

Man kann "üben", sich aufs Gute zu konzentrieren, durch z. B. ein Tagebuch, in das man jeden Tag 3 Dinge schreibt, die gut waren, egal, wie klein oder groß sie sein mögen. Indem man sich Menschen auf anderen Wegen ins Haus holt (z. B. Brieffreundschaften), indem man sich auf Hobbys konzentriert, die man daheim macht und sich darüber etwas im Internet austauscht. Ich habe z. B. während Corona, weil damals gar nichts ging für mich, mit Malen angefangen. Und es gibt Selbsthilfegruppen, um die Situation etwas aufzufangen, auch online... So sammele ich mir meine einzelnen kleinen Dinge zusammen, die etwas helfen...

Ich hoffe, du findest doch noch einen Therapeuten, wie du ihn dir wünscht und brauchst. Von einem Heilpraktiker für Psychotherapie würde ich aber absehen - ich habe die Ausbildung selbst mal angefangen, und die Kenntnisse, die man da vermittelt bekommt, sind sehr, sehr oberflächlich. Gerade mit "richtigen" Traumaerfahrungen ist das nicht genug, egal, wie gut gemeint, finde ich. Ich habe aus dem Grund die Ausbildung auch nicht zu Ende gemacht.

Übrigens, als ich deinen Beitrag gelesen habe, muss ich sagen, habe ich mich sehr für dich gefreut, dass du deine beste Freundin hast und, dass du wieder vermehrt vor die Tür kannst. Das ist sehr, sehr viel wert...
 
Hi Lisa,

Den Menschen, die sich nicht mehr bei dir melden geht's vielleicht wie mir gerade.
Man möchte etwas sagen, etwas das nicht so platt ist wie der von Dir zitierte "Was einen nicht umbringt..."-Spruch. Aber man weiß nicht so recht, was die richtigen Worte wären. Weder will ich Dir zu nahe treten, noch bagatellisieren, noch hohle Durchhalteparolen schreiben. Wärst du hier, würde ich vermutlich überhaupt die Klappe halten und dich einfach nur in den Arm nehmen.
Meine Hochachtung jedenfalls vor allem, was Du schon durch hast und wovon Du dich nicht unterkriegen hast lassen! Es ist ein besch... Schicksal, das dich nach alldem nicht endlich dein Stück vom Glück finden lässt. Hoffentlich glaubst du nicht an Karma o.ä., du hast nichts getan, um das zu verdienen.

Ich wünsche Dir vor allem, daß Du deinen Glauben an Dich selbst nicht verlierst!
 
Hi Lisa,
vielen Dank, dass du deine Geschichte hier geteilt hast. Ich kann gut verstehen, wie überwältigend und erschöpfend sich all das anfühlen muss – es klingt nach unglaublich viel, das du schon bewältigt hast. Es ist beeindruckend, wie du trotz allem noch einen Optimismus und die Wertschätzung für die Menschen in deinem Leben bewahrst.

Auch wenn es manchmal so scheint, als gäbe es kaum Unterstützung, ist es mutig, dass du weiterhin nach Möglichkeiten suchst, Hilfe zu bekommen und auf dich achtest. Ich hoffe, dass sich bald Wege auftun, die dich entlasten und dir wieder mehr Lebensqualität geben – sei es durch passende Therapieangebote, neue Kontakte oder kleine Momente, die dir Kraft schenken.

Alles Liebe
 
Hi Sadie und danke für deine Antwort.
Ich danke dir sehr für deine lieben Worte.

Bzgl meiner Erkrankung: Grundsätzlich ist es so, dass forschende Ärzte der Überzeugung sind dass diese Erkrankung sogar geheilt werden kann. Leider fehlt Geld für die Forschung. Bevor ich selbst daran erkrankt bin hab ich noch nie etwas davon gehört und hätte mir niemals denken können dass es eine Erkrankung gibt die von der Politik und auch von vielen Ärzten fälschlicherweise so missinterpretiert und geleugnet wird, obwohl die Erkrankung nicht selten ist.
Also ja, theoretisch besteht die Chance auf Besserung. Ohne medikamentöse Intervention stehen die Chancen gering, aber Wunder gibt es ja immer wieder ?

Ich hatte zu Beginn meiner Erkrankung einen engagierten Professor an einer Universitätsklinik. Dieser hat mir (und einer handvoll anderen Patienten) Antikörper Infusionen verabreicht. Er sagte immer, die Krankenkasse wird das zahlen wenn er als Professor dies verordnet. Haben die Kassen wohl nicht bezahlt, er wurde nämlich entlassen und unsere Therapie endete. Er verabreichte uns die Infusionen weil durch Spendengelder mal eine kleine Studie mit 10 Personen durchgeführt werden konnte und es einigen mit den Infusionen besser ging.

Auch ich konnte von den Infusionen profitieren und mich stabilisieren, aber dadurch dass mir von heute auf morgen dann die Therapie verweigert wurde und keine weitere Therapie in Aussicht ist, bin ich mir unsicher in wie weit ich mich selbst so stabilisiere dass ich wieder arbeiten kann. Hatte damals eine Fortführung der Therapie bei der Krankenkasse beantragt, wurde abgelehnt. Aus dem Homeoffice könnte ich, mit freier Zeiteinteilung, für vielleicht 2h am Tag arbeiten. Leider lässt mein AG das nicht zu, obwohl mein Job aus dem Homeoffice möglich wäre. Es ist ein Trauerspiel und man kann eigentlich selbst kaum noch glauben was so passiert. Der Arbeitsmarkt ist nicht für kranke Menschen gemacht. Entweder funktioniert man so wie es erwartet wird (also 8h vor Ort im Büro sitzen) , oder man ist raus.

Und bzgl meiner Beziehung: also klar, habe ich Gefühle und natürlich fühlt sich durch meine Kindheit auch alles vertraut an. Tatsächlich halte ich aber auch daran fest weil nicht alles schlecht in der Beziehung ist und ich sonst ziemlich alleine wäre. Durch die Beziehung komme ich raus, ich habe eine weitere Person, neben meiner besten Freundin, die sich regelmäßig mit mir trifft und etwas mit mir unternimmt, mit mir in den Urlaub fährt und mich sogar dahingehend unterstützt (finanziell zum Teil, Koffer tragen etc). Also einen Großteil meiner Urlaube und Unternehmungen zahle ich natürlich alleine, ich bin niemand der sich aushalten lässt, aber zum Geburtstag bekomme ich dann auch mal was geschenkt oder werde zum Essen eingeladen etc. Es ist hauptsächlich die Begleitung zur Unterstützung falls ich sie brauche. Und auch wenn ich mich damit in eine Abhängigkeit begebe und es von mir irgendwie auch nicht fair ist, dabei will ich niemanden ausnutzen oder so, fällt es mir so schwer loszulassen. Meine Psychologin sagt immer, ich solle mir halt immer bewusst machen zu welchem Preis ich in dieser Beziehung bleibe. Und es ist mir bewusst. Aber die Alternative wäre, nur noch einen Ansprechpartner zu haben den ich regelmäßig sehe (meine beste Freundin) und ansonsten alleine in meiner Wohnung zu sitzen. Und davor habe ich Angst, weil ich das nicht möchte. Durch die Beziehung habe ich ein Stück weit das Gefühl wenigstens ein bisschen ein normales Leben zu führen und „raus“ zu kommen. Ich bin verliebt und habe Gefühle, aber ich weiß auch dass wenn ich gesund wäre, ich aus dieser Beziehung wegen der emotionalen und psychischen Gewalt, vermutlich schon ausgestiegen wäre. Aber wer weiß… Es ist so ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche.

Zumindest hier weiß ich wie es mir psychisch besser gehen würde: indem ich mich trenne und mich selbst wieder an erste Stelle setze und mich von diesen destruktiven Mustern löse. Aber die Vorstellung alleine in meiner Wohnung zu sitzen und nur eine Person ab und zu leibhaftig zu treffen und mich auszutauschen löst in mir so eine Panik aus, dass ich denke ich ertrage lieber diese Beziehung als komplett alleine zu enden.

Wobei ich mir da ja auch was vormache… Ich bin zwar körperlich nicht alleine und komme raus etc, aber emotional bin ich in der Beziehung alleine. Und dann fühle ich mich schlecht, weil ich trotz meiner Verliebtheit niemanden „ausnutzen“ möchte. Aber ich weiß halt auch, dass mir diese Beziehung psychisch nicht gut tut, da mein Partner an einer Persönlichkeitsstörung leidet. Er ist zwar in Therapie, aber er hat durch die Störung Wahrnehmungsverzerrungen und ist nicht einsichtig. Zudem stellt er mich gerne als die „Schuldige“ in seinem Umfeld hin. Als würde ich ihn schlecht behandeln. Er ist bei anderen und bei mir wie zwei verschiedene Menschen und ich denk mir immer, dass die Leute in seinem Umfeld nicht checken dass er nicht dieser liebe und nette ist, der er vorgibt zu sein. Es gibt alle paar Tage dramatische Inszenierungen von seiner Seite und das zehrt unglaublich an meiner Kraft, da ich stets therapeutisch korrekt handeln „muss“, damit er nicht ausrastet. Und auch das ist keine Garantie.

Es ist ein Teufelskreis und ich sehe auch ein dass ich zum Teil selbst schuld bin. Aber ja, auch in Anbetracht der Wohnungssuche. Durch die frühere Obdachlosigkeit ist da auch diese Angst natürlich da, dass wenn ich keine Wohnung finde, ich zumindest dort unterkommen könnte. Vieles wird durch meine Ängste gesteuert, wobei ich da Verständnis für mich selbst habe durch meine bisherigen Erfahrungen.

Man soll sich ja in so Momenten der Angst immer fragen, was wäre das schlimmste was passieren kann ? Also damit man sieht, dass seine Ängste nicht schlimm sind und man es überstehen würde.
Aber das schlimmste was passieren würde, wäre dass ich wieder auf der Straße sitze, aber diesmal mit schwerer Krankheit, die zum Teil nichtmal anerkannt ist und stand jetzt offiziell nicht therapierbar und das dann auch noch alleine. Ich weiß, ich hab meine beste Freundin und ich bin auch wirklich dankbar sie zu haben, aber sie kann das alles nicht alleine tragen. Sie kann mich unterstützen, aber den Weg gehen muss ich am Ende selbst und mit diesen „Aussichten“ weiß ich nicht ob ich das schaffe.

Es tut mir leid dass ich so viel geschrieben habe und es tut mir auch leid falls mein Text sich anhört als würde ich mich als „Opfer“ sehen. Das möchte ich nicht, ich bin kein Mensch der sich als Opfer sieht oder bemitleidet werden will. Aber diese Gefühle müssen raus und ja, die Erkrankung macht mich sauer weil ich weiß dass soviel mehr möglich wäre wenn diese Krankheit nicht wäre.
Andere verwirklichen sich selbst, gründen eine Familie, machen Karriere und man selbst versucht sich ein Stück weit Normalität durch Urlaube zu erhaschen, damit man wenigstens auch noch was erlebt hat und versucht sich selbst über Wasser zu halten, indem man in einer ungesunden Beziehung bleibt.
Weil alles irgendwie besser ist, als gar nichts zu haben oder überwiegend alleine zu sein.


Hallo!

Es ist wohl leider oft so, dass sich die Forschung bei seltenen Krankheiten nicht lohnt und diese Leute dann irgendwie auf der Strecke bleiben und nicht so therapiert werden wie es eigentlich möglich wäre.

Das ist traurig und richtig mies und es tut mir leid, dass es dich betrifft. ich finde, du musst dich derswegen nicht direkt als Opfer sehen, aber alle Gefühle in alle Richtungen sind da auch erlaubt. Denn es ist objektiv ungerecht, gerade auch, wenn du bei dem Chefarzt viel Hoffnung hattest und sich dann alles zerschlagen hat.

Sich ausmalen, was maximal das Schlechteste ist, was passieren könnte, kenne ich auch von mir. Manchmal kann das beruhigen. Bei dir rüttelt es natürlich an der Angst mit der Obdachlosigkeit, zumal dann noch mit Krankheit.
Ich will mir auch gar nicht anmaßen, zu sagen, wie du da entscheiden sollst. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, einen Ausbruch aus der negativen Beziehung irgendwie vorzubereiten, um dann bei der Trennung nicht auf null zu stehen. Es wird ein langsamer Prozess sein.
Aber letztlich schreibst du selbst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Beziehung nochmal richtig glücklich wirst, nicht sehr hoch ist. Und auch nicht, dass er sich ändert.

Ich wünsche dir viel Kraft und Licht am Horizont! Und du kannst hier bestimmt so viel und so lange schrieben wie du magst. Dafür ist das Forum ja da und mir hat es auch sehr geholfen!
 
Hallo Lisa, ich klicke immer wieder in Dein Thema rein, habe Teile Deines Berichts gelesen. Für den ganzen Text reicht meine Aufmerksamkeit und Konzentration leider nicht.
Die Frage, die Du im Titel stellst, spricht mich immer wieder an.
Und was ich gelesen habe, hast Du arg zu kämpfen mit Krankheit und Einschränkungen.
Ich möchte Dir jedenfalls da lassen, dass ich interessiert bin und Anteil nehme.
Es ist so schwer, wenn sich das Leben so sehr als Kampf anfühlt.
Ich bin auch nicht mehr arbeitsfähig. Du schreibst in etwa, dass Dir dadurch, ohne Arbeit Sinn fehlt. Das finde ich sehr schade. Es gibt ja nun mal mehr Menschen auf der Welt als sinnstiftende oder auch überhaupt Arbeit. Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, vielleicht ein Ehrenamt oder ein Hobby, wo Du etwas tun kannst, was sich sinnvoll anfühlt?
Lieben Gruß erstmal
 
Erinnere Dich doch mal an die Zeit Deiner Obdachlosigkeit.

Ich habe da mitgenommen , auf der Strasse bist Du ganz alleine. Keiner kümmert sich um Dich oder nimmt Anteil, Du kannst jeden Tag in der Fußgängerzone verrecken, ohne das es wen stört.
Da habe ich überleben gelernt, war bitter aber das allein wurde im Laufe der Zeit erträglicher weil die Pläne aufgingen, die ich allein machte.

Du stellst eine für mich "toxische" Verbindung, als positiv hin, betonst aber gleichzeitig die Garantielosigkeit , Du könntest egal wie korrekt Du Dich verhältst, trotzdem unkorrekt behandelt werden, Koffer tragen ???

Spätestens hier solltest Du etwas merken ...führt man eine Beziehung und das Koffertragen des Anderen ist das einzige wirklich positive was Dir einfällt, so ist das eher wenig oder ?

Was ich aber nicht verstehe, wieso änderst Du das nicht und suchst Dir andere Gesellschaft ????

Dumm bist Du nicht - an der Arbeit liegt es auch nicht, .....

Die Selbstständigkeit hattest Du als Obdachlose, sonst wärst Du heute noch da, die geht doch nicht unterwegs verloren ????
Woher ich das weiß - rate mal ....ich bin auch nicht mehr obdachlos.....habe aber wie gesagt etwas gelernt, Strasse oder Einzelhaft oder allein in der Natur - da ist kein Unterschied es ist, wie allein in der Wohnung, Gesellschaft sucht man sich oder Leute schart man um sich, wenn man das braucht, aber warum tut man das ???

Weil man sich selbst das wert ist, so denke ich mir, warum ist Dein Selbstwert im Keller, denn Selbstbewußtsein hast Du doch....

Wann hast Du das letzte Mal alleine im Wald gepennt oder am Strand oder den Bergen....oder in der Stadt wo keiner ist ???

Kennst Du das Gefühl Du legst Dich schlafen und hoffst es kommt keiner und morgens ist noch alles da ???
Erinnere Dich dran - außer das Du älter geworden bist hat sich doch nix geändert, die Menschen sind dieselben und deren Verhalten ist oft zum Kotzen.

Dann gibt man sich zwangsläufig mit ihnen ab ....da kam ich mir bei vor, als würde ich gute Mine zum bösen Spiel machen , das ist nix für mich

dann lieber alleine - die kurze Zeit der Realisation und dann wieder weiter machen, denn wenn Du alleine bist , hast Du im Grunde immer etwas zu tun. der Tag hat ja nur 24 h .
 

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