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-gelöscht-

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 76318
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Hi 🙂

Zuerst einmal: Ich kenne diese Selbstzweifel, was die Intelligenz angeht, sehr gut und habe selbst Angst davor "dumm" zu sein (ich habe nie einen IQ Test gemacht, aber empfinde mich selbst nicht als intelligent). Ehrlich gesagt, weiss ich selbst nicht einmal so wirklich warum... Ich denke in meinem Fall liegt es daran, dass mir von allen Seiten gesagt wird, wie intelligent ich doch sei... Ich weiss, dass sie es nur gut mit mir meinen, aber das baut einen ernormen Druck auf und hab Angst diesen Erwartungen nicht gerecht werden zu können, wenn ein IQ-Test nicht entsprechend ausfällt, wie man (selbst) es gern hätte. Wenn ich scheinbar einfache Sachverhalte nicht verstehe, dann fühle ich mich einfach, als sei ich der blödeste Mensch der Welt 😀. Ich suche dann jede Gelegenheit, meinen Mitmenschen zeigen zu können "schau ich bin nicht so schlau, wie du denkst, so bin ich wirklich!"

Ok, der Teil, der sich um mich selbst dreht is doch länger geworden, als ich eigentlich wollte xD Tat au iwie gut, sich das ein wenig von der Seele zu schreiben, das ist mein erster Beitrag hier^^

Jz aber zu dir 🙂
Ich finde nicht, dass 10 bis 12 Punkte "schlecht" sind. Durchschnittlich wäre ne 3, also 8 Punkte. Nach dem Notensystem wärst du sogar eher überdurchschnittlich einzuordnen. Eine Klassenkameradin von mir (ich bin in der 12. Klasse) lernt gefühlt Tag und Nacht. Sie hält so einen Schnitt von 7 Punkten... mit SEHR viel Mühe. Dafür bewundere ich sie. Sie ist immer wieder frustriert und dennoch kämpft sie weiter.. immer weiter. Sie will unbedingt das Abitur, weil sie danach studieren möchte. Dafür ist sie sehr selbstständig und findet sich hervorragend im Leben zurecht - im Gegensatz zu mir xD.
Wie die anderen schon gesagt haben, wirkt sich der IQ absolut nicht auf das alltägliche Leben aus. (Und wenn doch, hätte ich wohln IQ von 60 😀)

Liebe Grüße, Ikaria :3
 

Hallo Ikaria,

schau mal hier: -gelöscht-. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das erkläre jetzt mal: wie will man sich auf einen Test vorbereiten, von dem man außer dem Namen nichts kennt, nicht die Ausrichtung, nicht die Gestaltung und schon gar nicht die Aufgabenstellungen? Im deutschsprachigen, alphabetisierten Raum werden schriftliche Tests bevorzugt angewendet. Doch gibt es auch vollkommen abweichende IQ-Tests. Da liegt der Schwerpunkt auf Farben, Bildern, Geräuschen, Reflexen o. a. Na dann bereite Dich mal vor...

Die IQ Tests kann man im Internet üben und beinhalten immer die gleichen "Schwerpunkte"
 
Die IQ Tests kann man im Internet üben und beinhalten immer die gleichen "Schwerpunkte"
Deine I-Net IQ-Tests sind wohl wissenschaftlich kaum als seriös zu bezeichnen. Sie fallen in den Bereich Unterhaltung. Zwar braucht es auch da ein gewisses Potential an Wissen und Auffassungsgabe, doch mit Wissenschaft im ernsthaften Sinne haben sie wenig gemein. Genauso gut kannst Du Adventure-Games und Wimmelbildspiele spielen. zu Ikaria: doch hat der IQ Auswirkungen auf das tägliche Leben, auf die Qualität und Qantität sozialer Kontakte, Erfolgsaussichten bei wichtigen Gesprächen (Bewerbungen etc.) und bei der Gesundheit (obwohl auch Hochbegabte wider besseren Wissens schon mal ihre Gesundheit gefährden/ruinieren). @TE: der Durchschnitt liegt, die Kontrollgruppe zugrunde gelegt, bei 100. Da ist Dein Wert tats. unterdurchschnittlich, was aber mit Bemühen weitgehenst ausgeglichen werden kann. Hinter einige Rätsel wirst Du aber nie kommen, das ist leider so.
 
Kreativität kann man zum Beispiel nicht testen.

Doch es gibt da schon Tests, z.B. solche Fragen wie "Was könnte man alles mit einem Backstein machen?" Da fallen dem einen nur 5 Antworten in der vorgegebenen Zeit ein, einem anderen 20.


Wenn ich das Abitur bestehe, heißt es dann nicht, dass ich intelligent bin, sondern fleißig.

Du machst den Fehler zu denken, dass Intelligenz eine feststehende, unveränderliche Größe wäre. Das ist aber falsch, wie man aus diversen Studien weiß. Tatsächlich ist es so, dass die Schüler, die daran glauben, an ihren Fähigkeiten (ihrer Intelligenz, ihren Mathe-Fähigkeiten) etwas verändern (verbessern) zu können, das auch schaffen, wohingegen die, die mit Einstellungen wie "Ich kann das nicht, ich bin zu dumm" oder "Ich bin nicht begabt für Mathe" an die Sache rangehen, stagnieren. Wenn du willst, kann ich dir ein Buch nennen, wo du das nachlesen kannst. Es ist also eine Art selbsterfüllende Prophezeiung. Mach nicht den Fehler, dich selbst aufgrund eines Tests, von dem du nicht genau weißt, was genau er misst und ob er korrekt durchgeführt wurde, in eine Schublade einzusortieren.

Was ist Intelligenz? Das, was Intelligenztests messen. Also nicht (oder nur zum Teil) das, was dich im Alltag als intelligent erscheinen oder dich mit den Herausforderungen des Lebens zurechtkommen lässt. Und zu diesen Herausforderungen zähle ich die Abi-Prüfungen genauso wie ein späteres Studium, eine Berufstätigkeit oder Zurechtkommen mit Menschen.


Die Psychologin meinte zu mir, dass ich mit meinem IQ das Abitur mit sehr viel Ehrgeiz und Fleiß absolvieren könnte.

Wenn du jetzt viele 10er und 12er schreibst ohne "sehr viel Ehrgeiz und Fleiß", dann wirst du auch das Abi schaffen, ohne nur noch zu büffeln. Dass du etwas Ehrgeiz und Fleiß brauchst, ist gar nicht so schlecht, denn dann lernst du das fürs Leben. Die, denen in der Schule alles zufliegt, kriegen manchmal später Probleme, wenn sie sich mal richtig anstrengen müssten, das aber nicht gewohnt sind.

Nimm diesen Test und diese Psychologin mal nicht zu ernst. Du machst einen ziemlich schlauen Eindruck auf mich, und wenn du wirklich dumm wärest, würdest du nicht in der 11. Klasse so gute Noten schreiben. Ich würde dieses Testergebnis ungefähr so interpretieren an deiner Stelle: Diese logischen Aufgaben, die in einem IQ-Test abgefragt werden, sind momentan nicht meine Stärke, aber wenn ich mich anstrenge, kann ich darin gut genug werden, dass es mich nicht im Leben behindert. (D.h. dass es mich nicht daran hindert, Abi zu machen, zu studieren usw.) Und vielleicht werde ich sogar richtig gut darin.
 
Ein IQ Test ist nicht notwendigerweise aussagektäftig. In meiner Schule wurden wir getestet und ich hatte eines der niedrigsten Ergebnisse mit 85.
Das war generell ein enorm mieses Jahr und ich war total am Boden.

Habe dann von meiner Mutter über die Sommerferien Nachhilfe aufgezwungen bekommen. Und nachdem mein Problemfach keines mehr war ging es mir allgemein besser.

Abitur ohne größere Probleme bestanden. Und dann bin ich an die Uni Informatik studieren. Zur Hölle mit dem IQ Test dachte ich mir. Technik ist meine Leidenschaft.

Es ging ganz ok und dann kam da diese Studie daher, die die psychologische Fakultät machte. Die brauchen Probanden für IQ Tests von der Uni und meine beste Freundin überredete mich mitzumachen.
Der Test gab detaillierte Ergebnisse raus. So weiß ich jetzt, dass ich im Kopfrechnen tatsächlich bei 85 unten bin, aber Logik, räumliches Denken und Kombinatorik sind oben bei 135. Im Schnitt bin ich bei knapp 120.

Ich bin zum Schluss gekommen, dass der erste Test zu wenig detailliert war und meine Schwäche im Kopfrechnen zu hoch gewertet hat. Außerdem wurde er wahrscheinlich massiv von meiner Depression beeinflusst und das vermute ich, kann auch gut bei dir passiert sein. Also bitte bitte ignorier den dummen Fetzen Papier.
 
(...)

Ich kenne Leute mit Abitur, und sogar mit Abgeschlossenen Master, die sich selbst als "Fachidioten" beschreiben, sie haben auf einem Gebiet große Ahnung, versagen aber in anderen total.

Mich bringt das zu den Entschluss, das Abitur, oder jeder andere Abschluss, nichts mit Intelligenz zu tun hat, sondern mit fleiß.
Und das hängt halt wirklich nicht von IQ ab.

Eben. Und was lerne ich daraus??
Daraus lerne ich, dass es nicht hilft, wenn man sich auf nur einem Gebiet weiter bildet und sonst nichts kann.

Wie genial steht denn bitte einer vom Mittleren Dienst mit handwerklichen Fähigkeiten jemanden gegenüber, der im Gehobenen Dienst sitzt, am besten noch wegen der Verantwortung die Arbeit mit nach Hause nimmt und dann sein ganzes schönes sauer verdientes Geld zu >35 Euro die Stunde seiner Putzfrau gibt ( wo er selbst grad mal netto die Hälfte davon verdient)?

Da liegt doch der Hase im Pfeffer.

Bisher sind die Lohnnebenkosten immer nur weiter gestiegen , die Bürokratie auch, die man den Arbeitgebern natürlich ebenfalls bezahlen muss. Zurück bekommt man an reiner Leistung immer weniger.
Drum lohnt es sich allen Ernstes darüber nachzudenken, ob Handwerk goldenen Boden hat - und man in seiner Freizeit nicht einfach viel selbst macht.

Wenn Du. lieber TE dich nicht schlau fühlst, die Nachfolge von Professor Stephen Hawking anzutreten, dann kannst du allemal aber antesten, welche Fähigkeiten ansonsten in Dir schlummern, und da bin ich sicher, dass Du - erfolgreich - einige findest!
 

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