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Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lügen!

schlisi

Neues Mitglied
Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lügen!

Eine meiner "Freundinnen" hat mich Anfang August völlig aufgelöst angerufen und erzählt, das sie vergessen hat eine Rate von 200 Euro aufgrund ihrer Bewährungsstrafe zu zahlen. Wenn sie es innerhalb von 2 Tagen nicht zahlen würde, müsste sie in Haft. Da sie aber einen kleinen Sohn hat, der auf sie angewiesen ist, habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt und versucht das Geld zu besorgen. Ich habe also, weil ich zu diesem Zeitpunkt selber nicht genug auf dem Konto hatte, meinen Chef angelogen und ihn um etwas Geld gebeten. Das war an einem Montag. Spätestens an dem Freitag sollte ich es von meiner "Freundin" zurückbekommen, meinem Chef musste ich unterschreiben, dass es bis dahin wieder zurückgezahlt wird.
An dem Freitag hatte ich aber immer noch kein Geld, glücklicherweise hatte ich gerade Lohn bekommen. Also habe ich es natürlich meinem Chef zurückgegeben. Blöderweise war das genau das Geld, das ich eigentlich für die Miete brauchte, denn ich habe es ja "vorgestreckt". Meine "Freundin" erzählte mir dann, dass sie ein Darlehen beim Amt beantragen würde, in der darauffolgenden Woche hieß es von ihr, das Geld wäre vom Amt "angewiesen" worden. Eine Woche später war immer noch kein Geld da, laut ihr würde das ganze vor das Sozialgericht gehen. Da sie ja zu diesem Zeitpunkt auch kein Geld hatte, wurde sie, laut ihrer Auskunft mit Essensmarken abgespeist, da ja keine akute Existensnot begründet wäre (oder so ähnlich). Ich habe ihr dann vorgeschlagen ein Schreiben aufzusetzen das bestätigt, das das Darlehen ja nicht wirklich für sie wäre, sondern dass ich ihr Geld geliehen hätte und sie mir es nur zurückzahlen wollte. Sie wollte das Schreiben fertig machen und schicken. Nachdem ich über bestimmt 2 Wochen fast täglich genervt habe, meinte sie, sie hätte ja schon mehrfach etwas verschickt (alles über unsere allseits beliebte Community mit Face am Anfang). Diese Nachrichten sind aber bei mir nie angekommen. Dann hat sie Anfang September behauptet, sie hätte alles per Einschreiben geschickt, hat mir eine "Einschreibenummer" gegeben und nach ein paar Tagen gefragt, ob es angekommen sei. Dies war aber nicht der Fall, also habe ich bei der Post angerufen. Die Post meinte aber, dass es diese Nummer nicht geben würde. Sie behauptet immer noch fest, das sie es verschickt hat.
Leider ist in der Zwischenzeit noch einiges anderes aufgelaufen, z.B. habe ich für ein Konzert Karten besorgt, bei denen sie mir erzählt hat, dass sie den Veranstalter angeschrieben hat um zu sagen, dass die Zahlung sich verspätet. Ein paar Wochen später bekam ich dann einen Mahnbescheid, mit einer Rechnung von über 200 Euro (von ehemals knapp 130 Euro). Als ich es klären wollte, stellte sich heraus, das niemals ein Schreiben eingegangen wäre und deshalb davon ausgegangen worden ist, das ich einfach nicht zahlen wollte. Die Mahngebühren wurden mir natürlich nichtmehr erstattet, aber ich habe, weil ich es ja auch gerne aus der Welt haben wollte, eine Ratenzahlungsvereinbarung bei denen unterschrieben.
Ich habe sie nun mehrfach darauf angesprochen, das ich alles schriftlich haben möchte, sie weicht aber immer aus oder antwortet einfach gar nicht.

In der ganzen Zwischenzeit hat sich auch herausgestellt, das sie die übelsten Lügen über mich verbreitet, mich überall schlecht macht und ich von Leuten, die ich nichtmal kenne, angesprochen werde, wieso ich mich so verhalten würde.

Nun habe ich ihr eine Frist gesetzt und ihr mitgeteilt, dass dies persönlich, schriflich oder telefonisch aber nur unter Zeugen geklärt werden kann, ansonsten würde ich zum Anwalt gehen.

Es ist also folgendes offen:

Sie hat ein Handy von mir das sie nicht rausrückt
Ich bekomme 230 Euro an Bargeld von ihr (30 waren sowieso noch offen)
Sie muss die Rechnung von über 200 Euro beim Veranstalter des Konzertes vegleichen.

Zu allem Überfluss behauptet sie nun auch noch, das ich Dinge von ihr zerstört habe.
Ich habe, was die 230 Euro betrifft, schriftlich (also bei Face...) dass sie es mir schuldet und sie es "in Raten" "Anfang des Monats" zahlen würde. Bisher hat sie mir allerdings weder mitgeteilt wann "Anfang des Monats" für sie ist, noch in welcher Höhe es überwiesen wird. Auf meine Bitte, das ich auch die Ratenzahlung schriftlich von ihr bestätigt haben möchte kam, wie es nicht anders zu erwarten war, keine Antwort.

Sie benimmt sich absolut kindisch, versucht mich unter Druck zu setzen, erzählt weiterhin nachweislich Lügen über mich und behauptet nun, ich würde mir das alles nur einbilden.

Wieviel Chancen habe ich es mit einem Anwalt zu regeln? Kann man sie Aussagen von FB dafür verwenden? Wenn alles hart auf hart kommt, welchen Anwalt (also welchen Fachbereich) muss ich mir suchen und vor allem was habe ich sonst noch für Möglichkeiten?


Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.



PS: Ich weiß inzwischen selber, dass man auch "guten" Freunden kein Geld leiht, das habe ich ja nun bitterlich lernen müssen!
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Facebook-Aussageb sind keine Dokumente. Höchstens Indizien. Aber es kommt kein Vertrag zustande. Selbst mit diesen Aussagen wirst du es schwer haben. Zumal du das Anwaltsgeld auch vorstrecken musst.
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Wenn ich nun trotzdem etwas schriftliches von ihr hätte oder einen Zeugen der bestätigen kann, das er mitbekommen hat das sie das Geld für Zweck XY in dieser Höhe von mir geliehen bekommen hat, wie wäre es dann? Ich habe einen Zeugen, allerdings weiß ich halt nicht, wie da meine Chancen stehen. Welche Fachrichtung des Anwalts wäre denn nun der richtige dafür?

Habe ich die Möglichkeit sie anzuzeigen weil sie Lügen die mein tägliches Leben betreffen verbreitet, so dass ich bei einigen Dingen nicht mehr ohne Probleme teilnehmen kann?

Was habe ich für Möglichkeiten sonst irgendwie an mein Geld zu kommen?

Wenn ich beweisen kann, dass sie das Geld von mir "erschlichen" hat und sich nun wirklich herausstellt, dass sie das Geld nicht für diese "Bewährungsstraf-Sache" ausgegeben hat, kann ich ihr dann nicht soetwas wie Betrug vorwerfen? Das würde doch Anlass zu dem Grund geben, dass sie mich bewusst getäuscht hat und das Geld nicht zurückzahlen wollte, oder?

Achso, sie bekommt Geld vom Amt, hat ein Pferd und bekommt es scheinbar jeden Monat hin, die Stallmiete zu zahlen, aber das Geld für mich hat sie nicht weil sie (O-Ton) "Ihrem Sohn ja auch Essen, Trinken und eine warme Wohnung bieten muss"!
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Hallo!
Ich selbst würde in solcher Situation (ggf. einen letzten gleichmütigen Brief an sie noch sendend) wahrscheinlich auf das Geld verzichten, den Kontakt zu ihr komplett abbrechen. Du siehst ja, daß durch Dein Deinem Geld nachlaufen seit Wochen Deine Lebensqualität massiv leidet. Und Deine "Freundin" weiß sehr wohl, daß sie Dir was schuldet, und dieses Wissen würde ich ihr "unberührt" in ihrem Unterbewußtsein lassen. Dadurch, daß Du immer wieder aktiv ihren wunden Punkt trafst, sieht sie sich, um abzulenken, "berechtigt", Rachefeldzug gegen Dich zu führen.
Wenn Du 'nen Anwalt nähmst, kostets weiteres Geld, und Dir weitere Nerven, weitere Stücke Deines guten Rufes ("Rehabilitation" ist meist sehr schwer, selbst wenn man im Recht war und ist), und es ist fraglich, ob und in welchem Monat des Jahres 2013 Du die Sache bereinigt bekämst...
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Aber welche Fachrichtung des Anwalts müsste ich denn nun aufsuchen?

Ist das Sozialrecht? Oder Familienrecht? Oder nochwas anderes?

Ich möchte auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Anwalt führen, denn so kann es nicht weitergehen. Ich mache mich selber kaputt damit...

Die Krönung ist halt immer noch, das sie dermaßen rotzfreche Lügen erzählt, das ich wirklich darunter leiden muss. Da muss man doch irgendwie gegen angehen können, oder?
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Soll ich dann einfach die ganzen "Beweise" also die Texte von Mails, von FB und anderen Communitys dahin mitnehmen? Andere "Beweise" habe ich zur Zeit nicht, da meine Zeugin leider im Moment nicht in diesem Bundesland ist (ist im Urlaub)
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

unterliegt das Vertragsrecht nicht dem Zivilrecht ? Denn die TE möchte auch gegen die üble Nachrede vorgehen
Vertragsrecht ist Zivilrecht, jedoch nicht Strafrecht. Das sind zwei getrennte Fälle...
Verklagen wollen, zudem bei Rede und Gegenrede, und dann noch Recht bekommen... sind so weit auseinander, wie der Lottoschein zum Gewinn.

Zudem ist das ganze Unsinn!

Der Beitrag 5 erklärt es doch richtig...
Man wirft keinem schlechten Geld, Gutes hinterher!
Selbst wenn man gewinnt, sie ist doch wahrscheinlich zahlungsunfähig.
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Wie hast du ihr das Geld zukommen lassen?
 
AW: Geld an "Freundin" verliehen, was nun nicht zurückgezahlt wird und jede Menge Lüg

Hi,

ich würde Dir raten aufzuhören irgendwas über FB oder dergleichen mit ihr klären zu wollen. Schreib ihr noch einmal einen Brief per Einschreiben mit Rückschein, wo Du Deine Forderung nochmals auflistest und wo Du ihr eine realistische Ratenzahlung anbietest. Ich denke mal, das hättest Du eher Chancen evtl. noch einen Teil Geld zurückzubekommen als wenn Du damit zum Anwalt rennst.

Manche Anwälte bieten das erste Beratungsgespräch zum Nulltarif an. Hab ich zumindestens bei uns hier schon mal gelesen. Ansonsten musste da ja auch wieder investieren, was Du wahrscheinlich nicht wiederbekommst, auch wenn Du im Recht bist. Deine ehemalige Freundin hat ja wohl kein Geld bzw. nur das Existenzminimum.

Das Sozialamt interessiert sich auch nicht dafür, ob Du ihr Geld geliehen hast oder nicht, das nur mal am Rande 😉 der Steuerzahler ist ja nicht dafür da, die privaten Schulden von jedem Sozialhilfeempfänger zu nehmen.

Ich würde ihr 10-20 € Raten anbieten, ich glaube das wäre evtl. der erfolgreichste Weg. Denn auch vor Gericht zählt, Du bekommst evtl. Recht aber wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren 😉
 

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