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Gekündigt und selber schuld

Hallo an alle,
vielen Dank an alle für die aufbauenden Worte. Ich hatte heute ein Gespräch mit meinem Chef. Wir haben uns darauf geeinigt, daß ich gekündigt wurde. Er wollte mir freistellen, selbst zu kündigen, weil das ja eventl. für meinne Lebenslauf besser wäre.
Sollte sich jedoch ein toller Job für mich auftun, dann solle ich dem neuen Chef mitteilen, es die Kündigung hätte betriebliche Gründe. Wenn ich wolle könne ich selber ein Zeugnis schreiben, so wie mir die Formulierung am besten passen würde.
Wir haben uns freundliche verabschiedet und er meine, ich solle ruhig hin und wieder vorbeischauen, wenn ich in der Gegend bin.

Nun weiß ich nicht, ob er wirklich freundlich war, oder ob er bloß gute Miene machen wollte, oder ob er froh ist, daß ich ziemlich gefaßt gewirkt habe (auch dank euerer Unterstützung)

Was meint ihr?

Gruß aus dem verschneiten Norden
Karin
 
Liebe Karin,

gut, dass Du nicht selber gekündigt hast! So kriegst Du ALG1 vom ersten Tag der Arbeitslosigkeit an. Was beim Jobwechsel gelaufen ist, kannst Du im Bewerbungsgespräch später immer noch selber sagen. Du musst doch nicht in Deinen Lebenslauf schreiben "Ich wurde gekündigt.". 😉

Kannst Du Dich bei dem Zeugnis vielleicht Unterstützung suchen? Kennst Du vielleicht jemanden, der einen Personaler kennt? Oder frag auf dem Arbeitsamt. Die müssten sich auch etwas auskennen.
Schlimmstenfalls musst Du ein paar Webseiten lesen und dort die besten (!) Formulierungen raussuchen. Wenn Deinem Ex-Chef was nicht passt davon, soll er es ändern. Andernfalls hast Du ein Top-Zeugnis.

Du schreibst, Du hast in Leitungsposition gut verdient. Damit dürftest Du mit dem ALG1 gut über die Runden kommen. So hast Du bis zu einem jahr Zeit, Dir entspannt einen neuen Job zu suchen. Wenn Du parallel beim Arbeitsamt schaust, welche Zusatzkurse die haben, sieht die Zeit im Lebenslauf auch nicht so leer aus. Wusstest Du, dass das Arbeitsamt auch Online-Kurse hat? Dort kannst Du Lerninhalte wie Interkulturelle Kompetenz erarbeiten und kriegst hinterher eine Bescheinigung, dass Du den Kurs absolviert hast. Die Kurse kosten nix und funktionieren mit Deinen Zugangsdaten, die Du für die Online-Plattform kriegst. 🙂

Viel Erfolg für Deine Suche! Und vergiss dabei nicht: DU hast den Arbeitgebern etwas zu bieten! Du bist nicht nur Bittstellerin! Die können froh sein, wenn sie jemanden mit Deinen Erfahrungen und Kompetenzen kriegen! 🙂
 
Wir haben uns freundliche verabschiedet und er meine, ich solle ruhig hin und wieder vorbeischauen, wenn ich in der Gegend bin.

Nun weiß ich nicht, ob er wirklich freundlich war, oder ob er bloß gute Miene machen wollte, oder ob er froh ist, daß ich ziemlich gefaßt gewirkt habe (auch dank euerer Unterstützung)

Was meint ihr?

Gruß aus dem verschneiten Norden
Karin

Tja, so läuft leider das Spiel. Gute Miene zum bösen Spiel.

Nicht nachtrauern, Bewerbungen schreiben!
 

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