DAS wesentliche Element für die Integration ist die Sprache. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum man sowas kippt.
Ich persönlich würde mich auch absolut nicht wohlfühlen wenn ich in einem Land lebe und die Sprache nicht kann.
In Kanada leben mehrere Millionen Menschen, die französisch statt englisch sprechen. die fühlen sich dort ganz wohl - jedenfalls, solange sie unter sich sind (in Toronto sind Francokanadier verhasst).
In der Schweiz werden auch drei Sprachen gesprochen; nicht alle Schweizer sind mehrsprachig und dennoch fühlen sie sich dort wohl.
In den USA wird immer mehr Spanisch gesprochen; in Florida kommt man damit ganz gut rum. Alles eine Frage der Community, in der man lebt.
Je nachdem wo man wohnt, kann man auch als Türke in Deutschland ganz gut klarkommen, ohne deutsch zu sprechen. Man bleibt halt unter sich - und anders als Du fühlen diese Leute sich wohl dabei.
Ob die Deutschen das nachvollziehen können oder nicht, interessiert besagte Türken ebensowenig, wie sich deutsche Auswanderer in Ländern wie Thailand oder auf den Philippinen um das Erlernen der dortigen Landessprache bemühen. Auch dort bleibt man unter sich und .... weißt schon..
Die Sache ist nur, daß Deutschland eine andere Geschichte hat als Kanada oder die Schweiz und daß es sich bei den sprachlernunwilligen Türken nicht um dieselbe soziale Schicht handelt wie bei irgendwelchen deutschen Rentnern, die sich für ein thailändisches Altersheim entschieden haben. Und egal, wie sehr die Medien uns seit den 1980ern einzuhämmern suchen, daß Deutschland ein Einwanderungsland sei:
Die meisten Deutschen geben sich nicht mal mit Integration zufrieden, sondern erwarten, daß spätestens die zweite, allerspätestens die dritte Einwanderergeneration so assimiliert ist, daß man sie nicht mehr von genuinen Landsleuten unterscheiden kann. Sprache ist dabei ein absolutes k.o.-Kriterium. Ansonsten werden diese Menschen nicht als Deutsche betrachtet - egal, welchen Pass sie haben.
Kein normal tickender Bürger - egal welchen Landes - hat ein Interesse an Einwanderern, die sich nur als "Paßdeutsche" verstehen und ansonsten einen Dreck für eine Nation interessieren, mit deren Kultur, Religion und Mentalität sie sich eh nicht identifizieren. Wenn Deutschland jemals ernsthafte Probleme haben sollte, werden solche Typen die ersten sein, die sich davonmachen - in ihre Herkunftsländer. Wer nicht mal die Landessprache erlernen will, dessen Solidarität gilt nicht seinen (genuinen) deutschen Mitbürgern, mit denen er sich ja nicht mal unterhalten kann, sondern seinem Herkunftsvolk.
Natürlich wollen Antifa und Linke sowas nicht hören, geschweige denn wahrhaben. Daher wabert dieses Problem weiter unterm Teppich.
Eines Tages, wenn der Euro mal gekracht ist und in ganz Europa erst Wirtschaftskrisen, dann Bürgerkriege ausbrechen, werden sich dann wieder einige ganz "erstaunt" die Augen reiben und gar nicht "fassen" können, woher "so plötzlich" der "Hass" kommt. Dabei sind das ganz normale gruppendynamische Prozesse, die es a) nicht nur in Deutschland gibt und die b) längst offenliegen.
Es ist eine Katastrophe, daß die Einwanderungspolitik so forciert worden ist. Nichts gegen die europäische Union und nichts gegen ein paar Hunderttausend türkische Migranten, die wir ursprünglich mal im Land hatten (und die es tüchtig mit aufbauen halfen). Aber nicht in diesem Tempo und schon gar nicht unter solchen Konzessionen.
In klassischen Einwanderungsländern läuft das ganz anders und die wissen auch, warum.