A
alfine
Gast
Ich weiß nicht wie ich anfangen soll, da ich immer gehofft habe, das mein Lebensgefährte, der jenige ist der mir hilft. Nun hoffe ich, das ich mit Eurer Hilfe eine Lösung finde. Versuche mein Leben so kurz wie möglich dazustellen, damit man meine Lage versteht.
Ich bin mit meinen Lebensgefährten jetzt seit 1991 zusammen und es war eine tolle Zeit. Wir hatten gemeinsame Hobbys, dachten gleich alles lief einfach bestens. Klar das man mal schlucken musste, das war aber kein Problem da es sich in grenzen hielt.
Doch alles änderte sich in meiner Schwangerschaft (2000).
Zum Ende der Schwangerschaft zog ich auf das Sofa, weil er so laut schnarchte, das ich keine Ruhe fand. Er merkte nicht, wenn ich das Schlafzimmer verließ und es schien ihn auch nicht zu stören. Nach der Geburt versuchte ich es erst wieder bei ihm zu schlafen, aber es ging nicht und da unser Sohn ein Baby war das ständig wach wurde, habe ich mich entschlossen auf einer Matratze im Kinderzimmer zu schlafen. Dort lag ich jede Nacht für 3 ½ Jahre, ohne das er mal fragte ob ich wieder ins Schlafzimmer komme oder was gegen das Schnarchen unternahm.
Als unser Sohn ca. 8 Wochen alt war, erfuhr ich dann das mein Partner unter Kampfanfälle leidet, was er und seine Familie bis dahin immer gut verheimlichen konnten. Für mich war das ein Vertrauensbruch hoch 3, wenn man so etwas für Jahre vertuscht. Ab da an ging es rapide bergab.
Die Mutter mischte sich immer mehr ein und gab mir die Schuld an allem. Sie rief an, machte mich fertig und er sah schweigend zu. Hätte ich mit leben können, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, er hält zu mir. Auf dieses Gefühl warte ich noch heute.
Wir lebten mittlerweile wie in einer WG. Sprachen kaum, jeder machte seinen Kram und so vergingen Wochen und Monate. Wenn ich reden wollte, fuhr er weg oder gab keine Antwort.
Dann hatte ich das Gefühl, irgendwas stimmt nicht mit seinen Finanzen und fragte nach. Er sagte alles in Ordnung, was sich aber Tage später als falsch herausstellte. Wieder etwas was mir zeigte er vertraut mir nicht, aber seine Mutter war immer auf dem neusten Stand.
Dann kam der Morgen an dem er aus dem Haus ging, obwohl ich ihn gebeten habe zu bleiben, weil ich merkte das heute ein Krampfanfall stattfinden könnte. Er ging trotzdem und nicht zur Arbeit, was ich annahm, sondern fuhr auf die Autobahn Richtung Potsdamm. Dort passierte dann das, was ich geahnt hatte. Arbeitskollegen wurden mittags informiert, ich wurde erst 19.30 Uhr von der Mutter angerufen. Sie erzählte nicht was passiert ist, sondern machte mich fertig. So das ich sagte, er bräuchte heute abend nicht nach Hause kommen. Täte er auch nicht er wäre in Potsdamm und das alles ginge mich nichts an. Habe von meiner Mutter dann erfahren, was eigentlich passiert ist. Ich habe 3 Tage gewartet auf einen Anruf von ihm, aber nichts. So ließ ich ihm ausrichten, das er bitte ausziehen möchte. Das war Anfang Juli 2003. Ich dachte jetzt muss ihm doch klar werden was los ist und er wird kommen und über alles reden. Nein, er zog aus. Ich hatte verloren.
Anfang September hatte er dann eine neue Freundin. Ich erfuhr davon ende Oktober, geahnt hatte ich es aber schon eher. War ja eigentlich auch sein Recht, denn er war ja frei. Ich konnte es nicht verstehen, wie er uns so schnell vergessen konnte. Da ich ihn ja immer noch liebte, konnte ich nicht an etwas Neues auch nur denken. Ab Ende November wurde unser Verhältnis besser, wir unternahmen Dinge zusammen und er kam öfters seinen Sohn besuchen. Das kam aber von mir aus, bis dahin hatte ich mich immer zurückgehalten, weil ich dachte er müsse von sich aus einen Schritt Richtung uns machen. Nun stand aber noch die andere Frau zwischen uns, wo er sagte, er könne nicht so einfach Schluss machen, was denke die dann von ihm.
Er machte Schluss mit ihr und wir fingen an unsere Probleme, die wir hatten zu besprechen. Für mich sah alles toll aus und ich ließ ihn Anfang 2004 wieder einziehen. Sagte ihm aber das ich möchte das wir 3 Probleme lösen, die ich habe ansonsten könnte ich keine Beziehung wieder aufbauen. Er sagte er wäre einverstanden, aber das änderte sich schnell. Ich wollte erstens verstehen, wie das mit der anderen passieren konnte, wenn er mich angeblich liebte. Auf einmal keine Lust mehr darüber zu sprechen. Zweitens wollte ich das Vertrauen wieder aufbauen, weil er früher sooft etwas verheimlicht hat. Seine Antwort: Vertrauen hat man, das baut man nicht auf. Und drittens wollte ich geklärt haben, wer ihm mehr bedeutet, seine Mutter oder ich. Ihr die Meinung sagen tut er dann, wenn er meint es ist der richtige Zeitpunkt. Denn sie war letztendlich Schuld, das er gehen musste, denn sie war die jenige die ihm Sachen gesagt hat, die ich nie gesagt habe. Trotz allem habe ich das Gefühl, er kann ihr das nicht ankreiden. Ich habe den Kontakt mit der ganzen Familie abgebrochen, bis vor kurzem da bin ich zu ihnen gefahren und wollte die Probleme klären. 2 ½ Stunden habe ich mich fertig machen lassen mit dem Ergebnis, das ich noch tiefer abgesunken bin. Kontakt zu denen werde ich nie wieder haben, glaub habe es nicht nötig mich auf deren Niveau herab zu lassen.
Wenn ich traurig bin oder weine, stört ihn nicht er geht trotzdem ins Bett. Viele Nächte schlafe ich nur 2 Stunden, durchschlafen schon lange nicht mehr. Denke von morgens bis abends nur wie ich mein Leben wieder in den Griff bekomme. Habe keine Lust mehr irgendetwas zu erledigen oder zu unternehmen, muss mich immer überwinden. In letzter Zeit raste ich immer mehr aus und verletze mich selbst, weil ich denke das es alles an mir liegt. Er sagt ja auch, ich müsste nur vergessen, das kann ich irgendwie nicht. Ich möchte es klären, nicht mehr schlucken. Ich bin 33, habe jetzt 1 Jahr gekämpft, habe mich geändert, bin nervlich und körperlich fertig soll so mein Leben enden? Er ist so als wenn alles in bester Ordnung ist.
Ich weiß nicht welchen Weg ich nehmen soll: weiter kämpfen und leiden oder ein Ende setzen und versuchen neu anzufangen. Vielleicht liege ich auch falsch und verlange zuviel, aber eigentlich doch nur etwas Wärme, Halt und das man ohne Probleme neu anfängt, oder können Männer das nicht. Komme mir vor, als wenn ich nichts wert bin. Ein Leben wie ich mal hatte, werde ich wohl nie wieder bekommen. Muss nur langsam wieder auf die Füße kommen, alleine meinem Sohn zu liebe. Hoffe das mir Eure Antworten etwas helfen und mich weiter bringen, denn so kann es nicht weiter gehen, dabei gehe ich vor die Hunde. Am liebsten würde ich unsere Probleme lösen, aber wird das je geschehen? Liebt er mich überhaupt?
Ich bin mit meinen Lebensgefährten jetzt seit 1991 zusammen und es war eine tolle Zeit. Wir hatten gemeinsame Hobbys, dachten gleich alles lief einfach bestens. Klar das man mal schlucken musste, das war aber kein Problem da es sich in grenzen hielt.
Doch alles änderte sich in meiner Schwangerschaft (2000).
Zum Ende der Schwangerschaft zog ich auf das Sofa, weil er so laut schnarchte, das ich keine Ruhe fand. Er merkte nicht, wenn ich das Schlafzimmer verließ und es schien ihn auch nicht zu stören. Nach der Geburt versuchte ich es erst wieder bei ihm zu schlafen, aber es ging nicht und da unser Sohn ein Baby war das ständig wach wurde, habe ich mich entschlossen auf einer Matratze im Kinderzimmer zu schlafen. Dort lag ich jede Nacht für 3 ½ Jahre, ohne das er mal fragte ob ich wieder ins Schlafzimmer komme oder was gegen das Schnarchen unternahm.
Als unser Sohn ca. 8 Wochen alt war, erfuhr ich dann das mein Partner unter Kampfanfälle leidet, was er und seine Familie bis dahin immer gut verheimlichen konnten. Für mich war das ein Vertrauensbruch hoch 3, wenn man so etwas für Jahre vertuscht. Ab da an ging es rapide bergab.
Die Mutter mischte sich immer mehr ein und gab mir die Schuld an allem. Sie rief an, machte mich fertig und er sah schweigend zu. Hätte ich mit leben können, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, er hält zu mir. Auf dieses Gefühl warte ich noch heute.
Wir lebten mittlerweile wie in einer WG. Sprachen kaum, jeder machte seinen Kram und so vergingen Wochen und Monate. Wenn ich reden wollte, fuhr er weg oder gab keine Antwort.
Dann hatte ich das Gefühl, irgendwas stimmt nicht mit seinen Finanzen und fragte nach. Er sagte alles in Ordnung, was sich aber Tage später als falsch herausstellte. Wieder etwas was mir zeigte er vertraut mir nicht, aber seine Mutter war immer auf dem neusten Stand.
Dann kam der Morgen an dem er aus dem Haus ging, obwohl ich ihn gebeten habe zu bleiben, weil ich merkte das heute ein Krampfanfall stattfinden könnte. Er ging trotzdem und nicht zur Arbeit, was ich annahm, sondern fuhr auf die Autobahn Richtung Potsdamm. Dort passierte dann das, was ich geahnt hatte. Arbeitskollegen wurden mittags informiert, ich wurde erst 19.30 Uhr von der Mutter angerufen. Sie erzählte nicht was passiert ist, sondern machte mich fertig. So das ich sagte, er bräuchte heute abend nicht nach Hause kommen. Täte er auch nicht er wäre in Potsdamm und das alles ginge mich nichts an. Habe von meiner Mutter dann erfahren, was eigentlich passiert ist. Ich habe 3 Tage gewartet auf einen Anruf von ihm, aber nichts. So ließ ich ihm ausrichten, das er bitte ausziehen möchte. Das war Anfang Juli 2003. Ich dachte jetzt muss ihm doch klar werden was los ist und er wird kommen und über alles reden. Nein, er zog aus. Ich hatte verloren.
Anfang September hatte er dann eine neue Freundin. Ich erfuhr davon ende Oktober, geahnt hatte ich es aber schon eher. War ja eigentlich auch sein Recht, denn er war ja frei. Ich konnte es nicht verstehen, wie er uns so schnell vergessen konnte. Da ich ihn ja immer noch liebte, konnte ich nicht an etwas Neues auch nur denken. Ab Ende November wurde unser Verhältnis besser, wir unternahmen Dinge zusammen und er kam öfters seinen Sohn besuchen. Das kam aber von mir aus, bis dahin hatte ich mich immer zurückgehalten, weil ich dachte er müsse von sich aus einen Schritt Richtung uns machen. Nun stand aber noch die andere Frau zwischen uns, wo er sagte, er könne nicht so einfach Schluss machen, was denke die dann von ihm.
Er machte Schluss mit ihr und wir fingen an unsere Probleme, die wir hatten zu besprechen. Für mich sah alles toll aus und ich ließ ihn Anfang 2004 wieder einziehen. Sagte ihm aber das ich möchte das wir 3 Probleme lösen, die ich habe ansonsten könnte ich keine Beziehung wieder aufbauen. Er sagte er wäre einverstanden, aber das änderte sich schnell. Ich wollte erstens verstehen, wie das mit der anderen passieren konnte, wenn er mich angeblich liebte. Auf einmal keine Lust mehr darüber zu sprechen. Zweitens wollte ich das Vertrauen wieder aufbauen, weil er früher sooft etwas verheimlicht hat. Seine Antwort: Vertrauen hat man, das baut man nicht auf. Und drittens wollte ich geklärt haben, wer ihm mehr bedeutet, seine Mutter oder ich. Ihr die Meinung sagen tut er dann, wenn er meint es ist der richtige Zeitpunkt. Denn sie war letztendlich Schuld, das er gehen musste, denn sie war die jenige die ihm Sachen gesagt hat, die ich nie gesagt habe. Trotz allem habe ich das Gefühl, er kann ihr das nicht ankreiden. Ich habe den Kontakt mit der ganzen Familie abgebrochen, bis vor kurzem da bin ich zu ihnen gefahren und wollte die Probleme klären. 2 ½ Stunden habe ich mich fertig machen lassen mit dem Ergebnis, das ich noch tiefer abgesunken bin. Kontakt zu denen werde ich nie wieder haben, glaub habe es nicht nötig mich auf deren Niveau herab zu lassen.
Wenn ich traurig bin oder weine, stört ihn nicht er geht trotzdem ins Bett. Viele Nächte schlafe ich nur 2 Stunden, durchschlafen schon lange nicht mehr. Denke von morgens bis abends nur wie ich mein Leben wieder in den Griff bekomme. Habe keine Lust mehr irgendetwas zu erledigen oder zu unternehmen, muss mich immer überwinden. In letzter Zeit raste ich immer mehr aus und verletze mich selbst, weil ich denke das es alles an mir liegt. Er sagt ja auch, ich müsste nur vergessen, das kann ich irgendwie nicht. Ich möchte es klären, nicht mehr schlucken. Ich bin 33, habe jetzt 1 Jahr gekämpft, habe mich geändert, bin nervlich und körperlich fertig soll so mein Leben enden? Er ist so als wenn alles in bester Ordnung ist.
Ich weiß nicht welchen Weg ich nehmen soll: weiter kämpfen und leiden oder ein Ende setzen und versuchen neu anzufangen. Vielleicht liege ich auch falsch und verlange zuviel, aber eigentlich doch nur etwas Wärme, Halt und das man ohne Probleme neu anfängt, oder können Männer das nicht. Komme mir vor, als wenn ich nichts wert bin. Ein Leben wie ich mal hatte, werde ich wohl nie wieder bekommen. Muss nur langsam wieder auf die Füße kommen, alleine meinem Sohn zu liebe. Hoffe das mir Eure Antworten etwas helfen und mich weiter bringen, denn so kann es nicht weiter gehen, dabei gehe ich vor die Hunde. Am liebsten würde ich unsere Probleme lösen, aber wird das je geschehen? Liebt er mich überhaupt?