G
Gast
Gast
Moin zusammen,
ich stecke zur Zeit ziemlich in der Zwickmühle. Ich arbeite als Werkstudent seid über einem Jahr in einem kleinen Unternehmen und habe bis vor kurzen immer gesagt, dass ich nach Ende des Studium dort Vollzeit anfangen möchte. Ich schreibe auch meine Abschlussarbeit in dem Unternehmen, für die ich viel Hilfe bekommen habe und mein Chef auch viel Geld für investiert hat, da auch er ein großes Interesse an dem Ergebnis hat. Nun, so kurz vor Ende frage ich mich, ob ich wirklich dort bleiben möchte. Umso länger ich darüber nachdenke, habe ich gerne dort gearbeitet, weil es ein super Arbeitsklima gab und weniger wegen der Arbeit. Im Laufe der Zeit habe ich natürlich mehr Verantwortung übernommen und mich in andere Arbeitsbereiche eingearbeitet. Zu Beginn waren es einfache Bürotätigkeiten. Die neuen Aufgaben die ich dort übernehmen soll, sprechen mich leider überhaupt nicht an. Leider hat sich seit Ende letzten Jahres das Betriebsklima extrem verändert und ich habe nicht das Gefühl, dass das Blatt sich plötzlich wieder ins positive verändert.
Im Grunde habe ich für mich schon eine Entscheidung getroffen und möchte lieber woanders nach dem Studium arbeiten. Ich finde es selber aber wirklich unfair gegenüber meinem Chef, der schon lange darauf wartet, dass ich endlich mehr Stunden arbeite und der mich auch viel unterstützt hat. Andererseits glaube ich, dass wenn ich nun doch dort bleibe, er mich voll einarbeitet und ausbildet, nach 1-2 Jahren evtl sage, dass ich gehe und dann wäre es noch schlimmer.
Ich fühle mich wie in einer Beziehung, die ich beende möchte, meinen Partner aber nicht verletzten möchte. Bekloppt irgendwie. Aber ich bin mir sehr sicher, dass mein Chef sehr enttäuscht sein wird und es leider auch sehr persönlich nehmen wird. Freunde sagen, ich soll erstmal bleiben und nicht gehen bevor ich einen neuen Job habe. Aber das finde ich noch viel schlimmer. Dafür war das Verhältnis zu meinem Chef mehr kollegial als dieses AG-AN-Verhältnis.
An der Länge meines Textes erkennt man, wie sehr mich das beschäftigt. Achja und keine Sorge, ich würde dadurch keine "arbeitslose Socke" werden. Hier soll es nicht um die Frage gehen, ob ich einen sicheren Arbeitsplatz aufs Spiel setze...
ich stecke zur Zeit ziemlich in der Zwickmühle. Ich arbeite als Werkstudent seid über einem Jahr in einem kleinen Unternehmen und habe bis vor kurzen immer gesagt, dass ich nach Ende des Studium dort Vollzeit anfangen möchte. Ich schreibe auch meine Abschlussarbeit in dem Unternehmen, für die ich viel Hilfe bekommen habe und mein Chef auch viel Geld für investiert hat, da auch er ein großes Interesse an dem Ergebnis hat. Nun, so kurz vor Ende frage ich mich, ob ich wirklich dort bleiben möchte. Umso länger ich darüber nachdenke, habe ich gerne dort gearbeitet, weil es ein super Arbeitsklima gab und weniger wegen der Arbeit. Im Laufe der Zeit habe ich natürlich mehr Verantwortung übernommen und mich in andere Arbeitsbereiche eingearbeitet. Zu Beginn waren es einfache Bürotätigkeiten. Die neuen Aufgaben die ich dort übernehmen soll, sprechen mich leider überhaupt nicht an. Leider hat sich seit Ende letzten Jahres das Betriebsklima extrem verändert und ich habe nicht das Gefühl, dass das Blatt sich plötzlich wieder ins positive verändert.
Im Grunde habe ich für mich schon eine Entscheidung getroffen und möchte lieber woanders nach dem Studium arbeiten. Ich finde es selber aber wirklich unfair gegenüber meinem Chef, der schon lange darauf wartet, dass ich endlich mehr Stunden arbeite und der mich auch viel unterstützt hat. Andererseits glaube ich, dass wenn ich nun doch dort bleibe, er mich voll einarbeitet und ausbildet, nach 1-2 Jahren evtl sage, dass ich gehe und dann wäre es noch schlimmer.
Ich fühle mich wie in einer Beziehung, die ich beende möchte, meinen Partner aber nicht verletzten möchte. Bekloppt irgendwie. Aber ich bin mir sehr sicher, dass mein Chef sehr enttäuscht sein wird und es leider auch sehr persönlich nehmen wird. Freunde sagen, ich soll erstmal bleiben und nicht gehen bevor ich einen neuen Job habe. Aber das finde ich noch viel schlimmer. Dafür war das Verhältnis zu meinem Chef mehr kollegial als dieses AG-AN-Verhältnis.
An der Länge meines Textes erkennt man, wie sehr mich das beschäftigt. Achja und keine Sorge, ich würde dadurch keine "arbeitslose Socke" werden. Hier soll es nicht um die Frage gehen, ob ich einen sicheren Arbeitsplatz aufs Spiel setze...