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Gehen lassen oder kämpfen ? Nur wie ?

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Hallo Zusammen. Heute war der Tag der Tage. Und was soll ich sagen, unser Treffen verlief leider überhaupt nicht schön. Wir haben lange und sachlich geredet. Dabei hat sie mir offiziell gesagt, das sie mit mir die Freundschaft auf dem Level wie früher nicht weiter führen kann und möchte. Sie sprach auch davon das wir uns entfremdet hätten, dabei war sie ja diejenige die sich nicht meldete und die auch wenig bis kein Interesse zeigte. Es wirkte auf mich alles wie Selbstschutz und auch teilweise aufgesetzt. Keine Ahnung wieso. Auch waren leider Schuldzuweisungen dabei, die ich nicht nachvollziehen kann. Selbst nette Sachen die ich gesagt habe wurden von Ihrer Seite ignoriert.

Fazit: Ich werde nun versuchen einen klaren Kopf zu kriegen und dann auch den Kontakt auslaufen lassen. Hätte nie gedacht das es mal so weit kommt. Bin aber gerade echt geknickt.


Es hat sich auseinander gelebt. Wenn das natürlich dein einziger freundschaftlicher Kontakt war, dann tust du mir leid. Du warst die ganze Zeit schon 5. Rad am Wagen.

Was kamen für Schuldzuweisungen? Ich würde jetzt den Kontakt auslaufen lassen und nichts erzwingen. Freundschaften entwickeln sich. Ich habe das in meinem Leben auch durch, Freundschaften halten nun mal nicht immer ewig.
 
Es hat sich auseinander gelebt. Wenn das natürlich dein einziger freundschaftlicher Kontakt war, dann tust du mir leid. Du warst die ganze Zeit schon 5. Rad am Wagen.

Was kamen für Schuldzuweisungen? Ich würde jetzt den Kontakt auslaufen lassen und nichts erzwingen. Freundschaften entwickeln sich. Ich habe das in meinem Leben auch durch, Freundschaften halten nun mal nicht immer ewig.

Meiner Erfahrung nach halten Freundschaften schon ewig, manche dieser Freunde sind sehr eingeteilt, können nur selten weg, sie sind irgendwie trotzdem da, ich spüre das und wenn wir mal aussteigen können vom Hochbetrieb, dann ist das, als wäre es gestern gewesen, als wir uns das letzte mal sahen.

Ich nehme alles, wie es kommt. Während jeder sein Leben lebt sind wir uns treu, ob mit häufigem Kontakt, oder mal wenig, das beeinträchtigt unsere Verbundenheit gar nicht und DAS ist für mich Freundschaft, weil es so ist.
Wer zerrt und zieht, wer stresst mit Zureden oder Vorwürfen, der ist für mich suspekt.
 
Sobald du eine Partnerin hast und eine Familie gründest, wirst du über deinen Beitrag schmunzeln.
Wo sollen die Prioritäten denn SONST liegen?

Unglaublich weh?
Sicher, dass du nicht unterschwellig auf eine Beziehung gehofft hast? DieseTrauer um eine "normale" Freundin wirkt überzogen.,

Nö, find ich nicht überzogen.

Schade, wie in vielen Beiträgen hier im Faden platonische Freundschaften als "zwischenmenschliche Beziehung zweiter Klasse" gesehen werden.
Wieso soll um eine Freundschaft nicht "gekämpft" werden können? Nicht darum getrauert? Man nicht verletzt sein, weil es auseinander geht? Intensive Gefühle für einen anderen Menschen müssen nicht romantisch oder sexuell motiviert sein.

(Und klar hat das Kind Priorität, aber der Kommentar, man werde später über die jetzige Verletzung schmunzeln, hat wasvoneinem überheblichen "werd du erst mal erwachsen".) Ich hab einen Partner und trauere dennoch über zerbrochene Freundschaften. Diese Freunde begleiteten mich zum teil fünf bis zehn mal so lange wie mein Partner.

Lieber TE, du siehst an den Antworten aber eines deutlich: Freundschaften haben für unterschiedliche Menschen auch einen unterschiedlichen Stellenwert. Das kann schmerzhaft sein, wenn sie für einen selbst einen sehrhohen haben, für den besten Freund eher ein Zeitvertreib bis zur Familiengründung sind. Gehört aber leider zum Leben, diese Erkenntnis. Für manche, wie du siehst, ist es nicht mal vorstellbar, dass eine "normale Freundschaft" einem Menschen so wichtig sein kann, ganz ohne Hintergedanken.
 
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Hallo Zusammen. Heute war der Tag der Tage. Und was soll ich sagen, unser Treffen verlief leider überhaupt nicht schön. Wir haben lange und sachlich geredet. Dabei hat sie mir offiziell gesagt, das sie mit mir die Freundschaft auf dem Level wie früher nicht weiter führen kann und möchte. Sie sprach auch davon das wir uns entfremdet hätten, dabei war sie ja diejenige die sich nicht meldete und die auch wenig bis kein Interesse zeigte. Es wirkte auf mich alles wie Selbstschutz und auch teilweise aufgesetzt. Keine Ahnung wieso. Auch waren leider Schuldzuweisungen dabei, die ich nicht nachvollziehen kann. Selbst nette Sachen die ich gesagt habe wurden von Ihrer Seite ignoriert.

Fazit: Ich werde nun versuchen einen klaren Kopf zu kriegen und dann auch den Kontakt auslaufen lassen. Hätte nie gedacht das es mal so weit kommt. Bin aber gerade echt geknickt.

Das tut mir leid für Dich. Besonders, da es für Dich ja eine so enge Beziehung war. Vielleicht hat sie es aber immer schon etwas anders wahrgenommen als Du und Du hast in ihr mehr gesehen als sie war und geben konnte.

Und wie gesagt: es kann auch sein, auch wenn Du mit dem Ehemann befreundet bist, dass er es nicht so gerne sieht, wenn Du eine so enge Beziehung zu seiner Frau hast. Ihre Lebenswelt hat sich geändert, sie macht andere Erfahrungen, andere Dinge und Menschen sind ihr jetzt wichtiger als Du. Das ist bitter, aber oft ist es so im Leben, dass Menschen sind distanzieren. Oder aber eben auch manchmal, dass wir sie idealisieren und sie gar nicht so wunderbar sind, wie wir meinen.

Wir kennen hier ja nur Deine sichtweise, daher können wir nicht sagen, inwieweit ihre Schuldzuweisungen gerechtfertigt waren oder nicht. Du siehst sie als nicht gerechtfertigt an, aber das ist nur Deine Position. Die Wahrheit liegt oft dazwischen.

ich finde, dass man um Beziehungen nicht kämpfen sollte. Kämpfen hat was von Zwang und Aggression und Gewalt an sich, von nicht Loslassen können und ein bisschen auch: dem Anderen seinen Willen aufzuzwingen. Man selbst will und kann nicht loslassen und will, dass der Andere das ebenso sieht.

Besser ist meiner Meinung nach, veränderte Beziehungen anzunehmen und etwas loszulassen. Das heißt nicht, dass man sich nicht ab und an meldet, aber mit einer gewissen Gelassenheit, ohne Druck auszuüben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast dich sehr an diese Freundschaft & Person geklammert, so sehr das du ihr vermutlich die Luft abgedrückt hast. So verstehe ich ihre Argumentation.

Klar kommt es dir vor, als würde sie fadenscheinige Gründe suchen um sich zurückzuziehen, möglich das es so ist, vielleicht gibt es aber auch einfach keinen rationalen Grund.
Ihr ist das einfach zuviel, Menschen und ihre Einstellungen ändern sich, das muss man akzeptieren und respektieren.
Sie ist Muttter und hat nun auch andere Interessen/Verpflichtungen und du paßt da offenbar nicht mehr hinein in das ganze Konstrukt.
Irgendwie traurig und nicht sehr schön für dich.

Das Ende einer Freundschaft - je nachdem wie tief diese war - ist genauso traurig wie das Ende einer Beziehung und man muss das alles erst einmal verdauen und verarbeiten.
Das dauert seine Zeit.
 
Du hast dich sehr an diese Freundschaft & Person geklammert, so sehr das du ihr vermutlich die Luft abgedrückt hast. So verstehe ich ihre Argumentation.

Unterschiedliche Erwartungen waren es vielleicht.

Man hat sich mehr erwartet, deshalb ist man enttäuscht, deprimiert, niedergeschlagen. Nun muss man sich fragen, hat da der Freund schuld, oder die eigene Erwartungshaltung?
Mir kommt das logisch vor, dass eine Mutter andere Prioritäten setzt, oder wenn jemand von den Freunden eine Beziehung eingeht, dass sich da etwas ändert und zig Termine ausfallen müssen.
 
Ich verstehe euch beide. Ich bin Mutter von 3 mittlerweile erwachsenen Kindern und ich konnte eine Weile nach der Geburt meiner Kinder wenig mit Freunden, die keine hatten etwas anfangen. Ich wollte mich ja überwiegend zum Thema Kinder austauschen da dort die Unsicherheiten und Interessen lagen was natürlich wichtig für das Überleben eines Babys/Kleinkindes ist. Natürlich gab es auch Parties und andere Interessen aber auch das wollte ich lieber mit Gkeichgesinnten teilen. Heute sieht das wieder anders aus und es ist ok wenn Freunde keine Kinder haben.

Vor ein paarJahren hat eine langhähren Schulfreundin ein Kind bekommen. Also weit nach mir. Ich hab ihr Spaziergänge mit Kind angeboten und hab auch generell Interesse am Kind gezeigt, Sowas erwarten Eltern halt.

Vielleicht bist du ihr zu wenig entgegengenommen. Vielleicht hast du nur dich gesehen und die alte Freundschaft uns sie nicht als Mutter wahrgenommen. Ich verstehe, dass es dir weh tut aber ich verstehe auch ihre Perspektive. Deshalb ist keiner von euch ein schlechter Mensch. Manchmal passt es eben nicht mehr.
 
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