ABVJoGo
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Anmerkung: Von mir vor 1 1/2 Jahren geschrieben, aber ich stieß damit nur auf Unverständnis ... ist auch nicht einfach zu verstehen^^. Vielleicht versteht ihr aber. Nach dem "krassen" Traum letzte Nacht, fiel mir das hier wieder ein ... Kategorie "Surrealismus"
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Ich liege zusammengekauert auf diesem kalten Fußboden.
Krämpfe durchzucken meinen Körper, diese Schmerzen lassen mich kaum denken … Schmerzen aus vergangener Zeit. Viele Erinnerungen schießen durch meinen Kopf … er droht zu platzen. Ich spüre wie ich zittere, jeder Muskel zittert bei jedem Gedanken aufs Neue. Die gesamte Liebe, der Schmerz, das Mitgefühl, die Enttäuschungen, die Hoffnungen, die Verletzungen meines Lebens sind alle auf einmal zugegen. Mit geballter unheimlicher Kraft schießen diese Gefühle durch meinen Schädel, durch mein Herz. Ich kann kaum mehr atmen.
Erst jetzt bemerke ich, wo ich bin. Ich bin in einem sehr kleinen Raum, er ist quadratisch. Nicht ein einziges Mobiliar befindet sich hier. Ein Gefängnis!
Die Wände sind Spiegel, in denen ich mich sehe. Meine Augen sind rot und aufgequollen, und sie sind feucht von Tränen. Mein ganzes Gesicht ist nass. Meine Schlagader am Hals ist dick und steht hervor … jetzt höre ich mich auf einmal schreien. Ich schrie schon die ganze Zeit, doch diese ganzen Gefühle, diese intensiven Schmerzen benebeln meinen Verstand - Taubheit.
(Blackout)
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"Hmm …"
Ich stehe vor diesem seltsamen Würfel aus Glas. Er ist hell erleuchtet.
Innen drin liegt ein Mensch. Ihm scheint es nicht gut zu gehen. Er will wohl schreien oder so, aber ich höre keinen einzigen Ton. „Naja, was kümmert mich das?“ Auf einmal blickt er auf, aber er scheint mich nicht wahrzunehmen. „Komisch…“
Er sieht so aus wie ich. Aber wie kann er ich sein? „Na egal …“
Ich gehe durch meine Wohnung, alles ist da was zum Leben notwendig ist. Ein Bett, ein Sessel, ein Fernseher, eine Küche mit gefülltem Kühlschrank. Auf meinem Schreibtisch liegt meine Brieftasche mit jeder Menge Geld darin, genau neben meinem Autoschlüssel. Hungrig bin ich eigentlich nicht. So beschließe ich eine Runde in die Glotze zu schauen. Ich gehe wieder zurück und an diesem Glaswürfel vorbei zu meinem Sessel, nehme die Fernbedienung und schalte den Fernseher ein … Nachrichten … „ah“ schon wieder ein Erbeben und ein Attentat … An der australischen Küste sind hunderte Wale und Delphine gestrandet, Tierschützer und Umweltaktivisten versuchen vergeblich die Tiere zu retten „Idioten“ … US Soldaten erleiden schwere Verluste … In einem Entwicklungsland war wohl mal wieder Bürgerkrieg, blutverschmierte heulende Frauen tragen ihre toten Kinder durch die zerbombten Strassen … „langweilig“, ich zappe weiter … „na das ist doch was“ ein Boulevardmagazin … Verona Feldbusch heißt ja gar nicht mehr Feldbusch „irgendwie passt der neue Name nicht zu ihr“ … der Prügelprinz hat ein Verfahren am Hals „ha richtig so“ … bei Big Brother gibt’s was Neues „interessant“ …
Ich schaue auf meine Uhr, eine Stunde ist vergangen. „Jetzt wird es Zeit was zu essen!“ Ich grinse, denn ich habe heute früher Feierabend machen können … Schön! So habe ich endlich mal wieder Zeit für mich und kann ganz gemütlich meine Lieblingssendungen gucken. Ich weiß noch nicht genau, was – vielleicht, CSI-Den Tätern auf der Spur, oder Akte Mord, oder irgendeine von diesen Superstarshows.
So stehe ich auf und gehe in Richtung Küche … mein Blick fällt auf diesen Glaskasten.
„Ach ja! Dich hätte ich beinahe vergessen!“
Ich sehe in mein eigenes Gesicht, auf meinen eigenen Körper. Aber ich kann es nicht sein, das ist unlogisch! Dieser Mensch dort krümmt sich und windet sich wie ein Wurm. Er liegt in seinem eigenen Erbrochenen.
„Oh Mann, wie erbärmlich Du bist!“
Plötzlich schaut er wieder in meine Richtung, aber er schaut irgendwie nicht mich an, sondern durch mich hindurch.
„Abgefahren!“
Er versucht aufzustehen und zittert dabei, kann sich kaum auf den Beinen halten. Auf einmal wirft er sich gegen das Glas! … aber er prallt ab. Er versucht es wieder und wieder, dabei platzt seine Schulter auf, aber das interessiert ihn nicht. Er hämmert mit seinen Fäusten gegen die Scheibe. Ich sehe wie das Glas etwas vibriert … ganz wenig nur. Aber hören tue ich nichts. Er schlägt auf die Scheibe ein, zig Mal. Das Glas färbt sich rot von seinem Blut, aber er hört nicht auf. Seine Fingerknöchel platzten auf, er scheint das nicht zu spüren. Noch einmal bäumt er sich auf und sprang mit einer Wucht gegen die gepanzerte Scheibe, die ich jetzt eigentlich nicht erwartet hätte. Dann bricht er zusammen, reckt nur noch kurz seinen Arm empor und wird ohnmächtig.
„Ha, bist Du ein Schwächling! Schlappschwanz! Du bist so schwach, so verdammt armselig! Du bist nicht ich! Ich hoffe, dass Dir irgendwann die Luft ausgeht! Verschwinde einfach!“
Ich gehe in die Küche…
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Noch immer liege ich auf dem Boden. Die Krämpfe hören nicht auf. Mein Verstand funktioniert nicht mehr. Die Schmerzen werden immer schlimmer. So viele Gefühle, zu viele Gefühle! Bilder schießen durch meinen Kopf … Bilder von meinen Eltern, meinem Bruder, meinen Großeltern, meinen Freunden … entsetzliche Ausschnitte von Eindrücken spulen durch mein Hirn … Gefolterte Menschen, Kriegsgeschehen mit vielen vielen grauenhaft verstümmelten Opfern … Umwelt-, Hungerkatastrophen, Epidemien – So viel Leid, entsetzliches Leid, viele viele Tote … überall war Tod. Ich kann den Tod fast riechen! Erst jetzt bemerke ich, dass ich mich übergeben hatte … mir ist immer noch schlecht. Mein Magen dreht sich. Wo bin ich? Was tue ich hier? Was ist passiert? Wer tut mir das hier an?
Plötzlich habe ich einen Gedanken, und ich halte ihn fest! Er ist sehr stark, nur so bin ich im Stande mich halbwegs zu konzentrieren.
Es ist sie! Ich fühle sie in mir! Ich muß zu ihr. Ihr geht es doch zur Zeit nicht gut, ich muß zu ihr! Ich will bei ihr sein, für sie da sein! Will ihr helfen! Weil ich für sie empfinde! Ich spüre, wie etwas Kraft in mir aufsteigt. Ich muß hier raus!
Angetrieben von diesem einen Gedanken stemme ich mich hoch und sehe dabei mein Spiegelbild … ich sage zu mir selbst
„Jetzt oder nie!“.
Mein ganzes Gewicht setze ich ein, um diesen Spiegel zu zerbrechen. Ich stürze mich auf ihn, springe fast. Aber der Spiegel wirft mich zurück. Es scheint fast so, als ob ich gegen mich selbst kämpfen würde. Noch einmal stoße ich mit meiner Schulter gegen mein Spiegelbild – noch fester. Ich stoße und stoße dagegen aber nichts passiert!
„Dieser verdammte Spiegel wird mich nicht aufhalten!“
Immer wieder ramme ich meine Schulter gegen diese spiegelnde Wand. Ich rutsche ab, irgendwas Nasses lässt mich abrutschen.
„Ich muß zu ihr!“
Meine Fäuste trommeln gegen den Spiegel. Ich schlage auf mein eigenes Bild ein. Mit aller Kraft die ich habe, meine Fäuste sind die Waffen, versuche ich aus diesem Gefängnis zu entfliehen. Diese Nässe lässt mein Spiegelbild verschwimmen … oder sehe ich nicht mehr ganz klar? Meine Kräfte lassen nach, der Gedanke scheint mir zu entgleiten! Die Bilder kommen so langsam wieder, der Schmerz rückt wieder in den Vordergrund!
„NEIN!“
Noch einmal greife ich den Gedanken und presse ihn an mein Herz … ich explodiere mit ihr in meinem Herzen und fliege gegen mein Gefängnis.
Ich lande auf dem Boden.
Tausend Gefühle überschwemmen mich, tausend Bilder überfluten meinen Schädel.
Noch einmal versuche ich hochzukommen … aber es geht nicht mehr. Ich werde gleich wieder das Bewusstsein verlieren … noch einmal habe ich einen lichten Augenblick … habe immer noch Hoffnung und glaube
„Sie wird zu mir kommen und mich erlösen!“
(Dunkelheit)
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Ich komme aus der Küche und bringe einen Teller mit belegten Broten mit. Mein Blick fällt fast nur zufällig auf den Glaskasten.
„Hmm … was ist das denn?“
Am unteren Rand des Rahmens, der die Glasscheiben einfasst, ist ein kleines schwarzes Metallschildchen befestigt. Darauf eingestanzt in silbernen unregelmäßigen Buchstaben steht etwas. Ich bücke mich hinunter und lese
„Mein fühlendes Ich“
Ich runzle die Stirn.
„Bullshit. Das ist ja wie im Zoo! Na was soll’s, die Sendungen beginnen gleich.“
Der Vorspann läuft schon, ich setze mich hin und lege die Beine hoch…
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Ich liege zusammengekauert auf diesem kalten Fußboden.
Krämpfe durchzucken meinen Körper, diese Schmerzen lassen mich kaum denken … Schmerzen aus vergangener Zeit. Viele Erinnerungen schießen durch meinen Kopf … er droht zu platzen. Ich spüre wie ich zittere, jeder Muskel zittert bei jedem Gedanken aufs Neue. Die gesamte Liebe, der Schmerz, das Mitgefühl, die Enttäuschungen, die Hoffnungen, die Verletzungen meines Lebens sind alle auf einmal zugegen. Mit geballter unheimlicher Kraft schießen diese Gefühle durch meinen Schädel, durch mein Herz. Ich kann kaum mehr atmen.
Erst jetzt bemerke ich, wo ich bin. Ich bin in einem sehr kleinen Raum, er ist quadratisch. Nicht ein einziges Mobiliar befindet sich hier. Ein Gefängnis!
Die Wände sind Spiegel, in denen ich mich sehe. Meine Augen sind rot und aufgequollen, und sie sind feucht von Tränen. Mein ganzes Gesicht ist nass. Meine Schlagader am Hals ist dick und steht hervor … jetzt höre ich mich auf einmal schreien. Ich schrie schon die ganze Zeit, doch diese ganzen Gefühle, diese intensiven Schmerzen benebeln meinen Verstand - Taubheit.
(Blackout)
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"Hmm …"
Ich stehe vor diesem seltsamen Würfel aus Glas. Er ist hell erleuchtet.
Innen drin liegt ein Mensch. Ihm scheint es nicht gut zu gehen. Er will wohl schreien oder so, aber ich höre keinen einzigen Ton. „Naja, was kümmert mich das?“ Auf einmal blickt er auf, aber er scheint mich nicht wahrzunehmen. „Komisch…“
Er sieht so aus wie ich. Aber wie kann er ich sein? „Na egal …“
Ich gehe durch meine Wohnung, alles ist da was zum Leben notwendig ist. Ein Bett, ein Sessel, ein Fernseher, eine Küche mit gefülltem Kühlschrank. Auf meinem Schreibtisch liegt meine Brieftasche mit jeder Menge Geld darin, genau neben meinem Autoschlüssel. Hungrig bin ich eigentlich nicht. So beschließe ich eine Runde in die Glotze zu schauen. Ich gehe wieder zurück und an diesem Glaswürfel vorbei zu meinem Sessel, nehme die Fernbedienung und schalte den Fernseher ein … Nachrichten … „ah“ schon wieder ein Erbeben und ein Attentat … An der australischen Küste sind hunderte Wale und Delphine gestrandet, Tierschützer und Umweltaktivisten versuchen vergeblich die Tiere zu retten „Idioten“ … US Soldaten erleiden schwere Verluste … In einem Entwicklungsland war wohl mal wieder Bürgerkrieg, blutverschmierte heulende Frauen tragen ihre toten Kinder durch die zerbombten Strassen … „langweilig“, ich zappe weiter … „na das ist doch was“ ein Boulevardmagazin … Verona Feldbusch heißt ja gar nicht mehr Feldbusch „irgendwie passt der neue Name nicht zu ihr“ … der Prügelprinz hat ein Verfahren am Hals „ha richtig so“ … bei Big Brother gibt’s was Neues „interessant“ …
Ich schaue auf meine Uhr, eine Stunde ist vergangen. „Jetzt wird es Zeit was zu essen!“ Ich grinse, denn ich habe heute früher Feierabend machen können … Schön! So habe ich endlich mal wieder Zeit für mich und kann ganz gemütlich meine Lieblingssendungen gucken. Ich weiß noch nicht genau, was – vielleicht, CSI-Den Tätern auf der Spur, oder Akte Mord, oder irgendeine von diesen Superstarshows.
So stehe ich auf und gehe in Richtung Küche … mein Blick fällt auf diesen Glaskasten.
„Ach ja! Dich hätte ich beinahe vergessen!“
Ich sehe in mein eigenes Gesicht, auf meinen eigenen Körper. Aber ich kann es nicht sein, das ist unlogisch! Dieser Mensch dort krümmt sich und windet sich wie ein Wurm. Er liegt in seinem eigenen Erbrochenen.
„Oh Mann, wie erbärmlich Du bist!“
Plötzlich schaut er wieder in meine Richtung, aber er schaut irgendwie nicht mich an, sondern durch mich hindurch.
„Abgefahren!“
Er versucht aufzustehen und zittert dabei, kann sich kaum auf den Beinen halten. Auf einmal wirft er sich gegen das Glas! … aber er prallt ab. Er versucht es wieder und wieder, dabei platzt seine Schulter auf, aber das interessiert ihn nicht. Er hämmert mit seinen Fäusten gegen die Scheibe. Ich sehe wie das Glas etwas vibriert … ganz wenig nur. Aber hören tue ich nichts. Er schlägt auf die Scheibe ein, zig Mal. Das Glas färbt sich rot von seinem Blut, aber er hört nicht auf. Seine Fingerknöchel platzten auf, er scheint das nicht zu spüren. Noch einmal bäumt er sich auf und sprang mit einer Wucht gegen die gepanzerte Scheibe, die ich jetzt eigentlich nicht erwartet hätte. Dann bricht er zusammen, reckt nur noch kurz seinen Arm empor und wird ohnmächtig.
„Ha, bist Du ein Schwächling! Schlappschwanz! Du bist so schwach, so verdammt armselig! Du bist nicht ich! Ich hoffe, dass Dir irgendwann die Luft ausgeht! Verschwinde einfach!“
Ich gehe in die Küche…
-
Noch immer liege ich auf dem Boden. Die Krämpfe hören nicht auf. Mein Verstand funktioniert nicht mehr. Die Schmerzen werden immer schlimmer. So viele Gefühle, zu viele Gefühle! Bilder schießen durch meinen Kopf … Bilder von meinen Eltern, meinem Bruder, meinen Großeltern, meinen Freunden … entsetzliche Ausschnitte von Eindrücken spulen durch mein Hirn … Gefolterte Menschen, Kriegsgeschehen mit vielen vielen grauenhaft verstümmelten Opfern … Umwelt-, Hungerkatastrophen, Epidemien – So viel Leid, entsetzliches Leid, viele viele Tote … überall war Tod. Ich kann den Tod fast riechen! Erst jetzt bemerke ich, dass ich mich übergeben hatte … mir ist immer noch schlecht. Mein Magen dreht sich. Wo bin ich? Was tue ich hier? Was ist passiert? Wer tut mir das hier an?
Plötzlich habe ich einen Gedanken, und ich halte ihn fest! Er ist sehr stark, nur so bin ich im Stande mich halbwegs zu konzentrieren.
Es ist sie! Ich fühle sie in mir! Ich muß zu ihr. Ihr geht es doch zur Zeit nicht gut, ich muß zu ihr! Ich will bei ihr sein, für sie da sein! Will ihr helfen! Weil ich für sie empfinde! Ich spüre, wie etwas Kraft in mir aufsteigt. Ich muß hier raus!
Angetrieben von diesem einen Gedanken stemme ich mich hoch und sehe dabei mein Spiegelbild … ich sage zu mir selbst
„Jetzt oder nie!“.
Mein ganzes Gewicht setze ich ein, um diesen Spiegel zu zerbrechen. Ich stürze mich auf ihn, springe fast. Aber der Spiegel wirft mich zurück. Es scheint fast so, als ob ich gegen mich selbst kämpfen würde. Noch einmal stoße ich mit meiner Schulter gegen mein Spiegelbild – noch fester. Ich stoße und stoße dagegen aber nichts passiert!
„Dieser verdammte Spiegel wird mich nicht aufhalten!“
Immer wieder ramme ich meine Schulter gegen diese spiegelnde Wand. Ich rutsche ab, irgendwas Nasses lässt mich abrutschen.
„Ich muß zu ihr!“
Meine Fäuste trommeln gegen den Spiegel. Ich schlage auf mein eigenes Bild ein. Mit aller Kraft die ich habe, meine Fäuste sind die Waffen, versuche ich aus diesem Gefängnis zu entfliehen. Diese Nässe lässt mein Spiegelbild verschwimmen … oder sehe ich nicht mehr ganz klar? Meine Kräfte lassen nach, der Gedanke scheint mir zu entgleiten! Die Bilder kommen so langsam wieder, der Schmerz rückt wieder in den Vordergrund!
„NEIN!“
Noch einmal greife ich den Gedanken und presse ihn an mein Herz … ich explodiere mit ihr in meinem Herzen und fliege gegen mein Gefängnis.
Ich lande auf dem Boden.
Tausend Gefühle überschwemmen mich, tausend Bilder überfluten meinen Schädel.
Noch einmal versuche ich hochzukommen … aber es geht nicht mehr. Ich werde gleich wieder das Bewusstsein verlieren … noch einmal habe ich einen lichten Augenblick … habe immer noch Hoffnung und glaube
„Sie wird zu mir kommen und mich erlösen!“
(Dunkelheit)
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Ich komme aus der Küche und bringe einen Teller mit belegten Broten mit. Mein Blick fällt fast nur zufällig auf den Glaskasten.
„Hmm … was ist das denn?“
Am unteren Rand des Rahmens, der die Glasscheiben einfasst, ist ein kleines schwarzes Metallschildchen befestigt. Darauf eingestanzt in silbernen unregelmäßigen Buchstaben steht etwas. Ich bücke mich hinunter und lese
„Mein fühlendes Ich“
Ich runzle die Stirn.
„Bullshit. Das ist ja wie im Zoo! Na was soll’s, die Sendungen beginnen gleich.“
Der Vorspann läuft schon, ich setze mich hin und lege die Beine hoch…
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