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Hey ihr Lieben,
Ich habe bald mein Abitur bestanden, jedoch Mit einem furchtbar schlechten Schnitt (3,4 oder 3,5), für den ich mich auch sehr schäme. Das ist das Resultat von jahrelanger Faulheit und extremer Schüchternheit. In den Abschlussarbeiten habe ich jedoch Recht akzeptable Noten geschafft. In der Zukunft würde ich gern studieren, jedoch bezweifle ich stark, Mit diesem Schnitt einen Studienplatz zu bekommen. Meine Mutter meint auch, so jemand wie ich würde ein Studium sowieso nicht packen. Dass ich faul bin, weiß ich, aber wenn mir etwas Spaß macht, dann bin ich bisher immer mit dem nötigen Fleiß und Engagement da rangegangen. Doch durch das schlechte Abitur habe ich mittlerweile echte Zweifel, ob jemand so "Nutzloses" wie ich überhaupt ein Studium packt. Ich bin auch wirklich nicht selbstbewusst und mache mir ständig darüber Gedanken.

habt ihr vielleicht einen Rat oder Erfahrungen? :/
 
Hey ihr Lieben,
Ich habe bald mein Abitur bestanden, jedoch Mit einem furchtbar schlechten Schnitt (3,4 oder 3,5) ich auch, für den ich mich auch sehr schäme. ich auch, kann ich aber im nachhinein auch nix mehr ändern Das ist das Resultat von jahrelanger Faulheit und extremer Schüchternheit. ich war nicht faul, ich kam aus einem sehr belasteten Elternhaus; hatte kein Selbstwertgefühl In den Abschlussarbeiten habe ich jedoch Recht akzeptable Noten geschafft.Lege darauf Deinen Fokus In der Zukunft würde ich gern studierenfinde ich gut, wenn junge Menschen wissen was sie wollen, jedoch bezweifle ich stark Fehler, den Du Dir abgewöhnen solltest, aber schleunigst, sonst endest Du noch wie viele andere in der Zwickmühle des ewigen Selbstzweiflers, Mit diesem Schnitt einen Studienplatz zu bekommenzur Not einklagen. Nicht Kompetenz siegt sondern Frechheit. Meine Mutter meint auch, so jemand wie ich würde ein Studium sowieso nicht packenDu hast die allgemeine Hochschulreife erreicht, das besagt, daß Du Reif bist für die Hochschule. Deine Pauker haben Dir zu dieser Reife verholfen und der Bildungssenat dem zugestimmt, daß du Reif für die Hochschule, sprich Uni bist. Dass ich faul bin, weiß ich, aber wenn mir etwas Spaß macht,schön, viell. solltest Du Dir jetzt schon mal Plan A und im Falle eines Scheitern von Plan A einen Plan B überlegen, was Du machst, wenn es Dir keinen Spaß macht... dann bin ich bisher immer mit dem nötigen Fleiß und Engagement da rangegangen.gute Voraussetzung für ein Studium, jedoch solltest Du Dir auch fürs Berufsleben die Frage stellen, was Du machst, wenn Du mal keinen Spaß an der Freud hast. Doch durch das schlechte Abitur habe ich mittlerweile echte Zweifel, ob jemand so "Nutzloses" kein Mensch ist nutzlos wie ich überhaupt ein Studium packt. denke immer daran: die Idiotie versammelt sich an den deutschen und internationalen Hochschulen. Also, wenn Du Dich als Versager, Selbstzweifler und überhaupt bezeichnest, bin Du da in bester Gesellschaft. Ich bin auch wirklich nicht selbstbewusst und mache mir ständig darüber Gedanken. ich bin von morgen bis abends von meiner Alten verdroschen worden (danke Mama) und bin auch mit starken Selbstzweifel an ein Studium herangegangen. Ich sage Dir, es ist reine Zeitverschwendung. Wie gerne wäre ich für ein Jahr in Ausland gegangen. Selbstverständlich hätte ich das gepackt, retrospektiv betrachtet, damals für mich ein Drama...diese ganze S**** mit "packe ich das?" werfe mal schön übern Jordon und folge Deinem Herzen und nicht der lieben Frau Mama!!!!!!!!!!!! Okay, Babe?

habt ihr vielleicht einen Rat oder Erfahrungen? :/


Ja, kann ich: ich habe die Erffahrung gemacht, daß nicht jeder mit Abi-Bestleistungen auch gut im Studium war. Gucke mich an: Verdroschen und entwürdigt worden, schlechtes Abitur, im Studium einen Gaga-Aufenthalt von 6 Monaten wegen Neurosen aller Art und Essstörungen! Selbst finanziertes Studium und ich habe es trotzdem geschafft!!!!!!!!!!

Freue Dich das Du das Abi in der Tasche hast und das Dir Wege offen stehen, die andere mit einem H.-schulabschluß nicht haben. Bekommst Du jetzt keinen Studienplatzt (was willst Du eigentlich studieren?) mache erst mal den Bund oder fahre ins Ausland. Die suchen immer so Helfer von irgendwelchen Organisationen. Da kannst Du arbeiten, Englisch lernen, making own experience und dann läuft es schon. Ist auch gut diese Erfahrungen um Dich von der Meinung Deiner Mutter zu lösen...

Wenn ich noch mal in Deinem Alter wäre, würde ich das Leben nach Herzenslust anpacken. Was Du jetzt erleben kannst ist oftmals im Alter zu spät.

Alles Gute auf deinen Lebensweg und macht das allerbeste draus! WIE? Indem Du auf Dein Herzen schaust, Deine Talente (nicht Defizite) zusammenkratzt und Deine Wünsche Dir erfüllst. Lebe DEIN Leben und nicht das Deiner Mutter und der Gesellschaft

Punkt. Aus. Schluß

w.
 
@threadersteller-gast:

das heutige abitur ist in vielen bundeslaendern allenfalls noch eine studienberechtigung - aber keine studienbefaehigung, keine wirkliche hochschulreife. insbesondere dann nicht, wenn der durchschnitt grade mal bei 3,4 liegt.

aber wichtiger als die durchschnittsnote ist eigentlich, ob du die dinge kannst, die fuer das von dir gewaehlte studium wichtig sind.

wenn du einen mathematik-grundkurs grade mal mit ach und krach bestanden hast, wirst du ein physikstudium nicht bestehen. fuer ein anglistikstudium ist das dagegen wohl voellig irrelevant. fuer ein physikstudium ist dagegen wohl irrelevant, wenn du wegen schuechternheit dir alle muendlichen noten versaut hast und deshalb so ein schlechtes abi hast. andere faecher kann man dagegen mit der schuechternheit moeglicherweise nicht studieren.

also loese dich doch bitte von der allgemeinen betrachtung deiner durchschnittsnote und ueberlege lieber, was du denn ueberhaupt studieren moechtest. immerhin muss es dich so stark interessieren, dass du dafuer deine faulheit ueberwindest (sonst wird das nichts mit dem studium). wenn du dann ein konkretes studienfach in erwaegung gezogen hast, dann ueberlege, ob du *dafuer* die notwendigen voraussetzungen mitbringst.

vielleicht kann man dir dabei auch an dieser stelle helfen - wenn du sagst, um welches studienfach es geht (bzw. um welche faecher).
 
Wenn es ein Studium gibt, das Dich interessiert, dann solltest Du es probieren. Schüchternheit - das kenne ich - aber man wächst an seinen Aufgaben... Wenn man allein wohnt, alles allein organisieren muss und einem niemand etwas abnimmt, dann legt sich die Schüchternheit - in kleinen Schritten.

Wenn Du Probleme hast, Dich selbst zum Arbeiten zu motivieren, dann empfehle ich Dir ein FH-Studium. Dort musst Du Dich weniger selbst darum kümmern, Dir den Tag und das Lernen zu strukturieren. Außerdem gibt es denke ich eher eine Art "Gruppenzwang" als an der Uni.

Viele Grüße
Sollilja
 
Danke für all die Antworten! Ich bin in Mathe nun wahrlich keine Leuchte, war aber dafür in englisch, deutsch, Geschichte und Politik und Wirtschaft recht gut. Bezüglich des Studiums würde ich gern in die Richtung Anglistik / Kommunikationswissenschaften / Wirtschaft gehen, aber meines Wissens nach gibt es ja gerade auf die letzten beiden Fächer einen recht hohen NC :/
 
Schule und Studium sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Wer in dem einen gut (schlecht) ist, muss es im anderen nicht zwangsläufig auch sein.
Ach und zum Thema Studienfach noch ein Tipp: Früher hätte ich gesagt, mach einfach das, was Dir Spaß macht. Jetzt würde ich eher sagen: Behalte auch den Arbeitsmarkt im Blick. Studier Dich nicht in die Arbeitslosigkeit.

Viel Erfolg mit allem! 🙂
 
aber meines Wissens nach gibt es ja gerade auf die letzten beiden Fächer einen recht hohen NC :/

und noch einmal zum Mitschreiben (eigentlich Mutmachen, damit Du nicht den gleichen Fehler machst wie ich, nämlich darüber nachdenkt, ob und überhaupt und zweifelst und so und das Leben an Dir vorbei rauscht)

Ich hatte auch eine NK-Fach studiert: 1,3 und ich hatte 3.4. Forgotten? Ich war die mit dem erstem Beitrag! Trotzdem studiert und gut bestanden. Did you understand it?

Wenn Du Wartezeit hast: Lebe und verbringe Deine Zeit in London in den USA or whatever...für ein Anglistik.-Stud. sicher zum Vorteil...

Nicht zweifeln, machen...

ich habe soviel Lebenszeit und -energie verschwendet wegen dem ganzen Zweifeln usw....

Mach es besser als ich und lebe!

Alles Jute

w.
 
Ich sehe das mittlerweile auch differenzierter.
Leute mit 1,0er Abi müssen nicht zwangsläufig im Berufsleben besser sein bzw. haben häufig auch genug andere Defizite.
Ich kenne viele, die im Studium viel bessere Noten dann hatten als in der Schule.

Bei mir sind es z.B. sehr schwankende Noten. Gutes Abi, schlechter Uni-Start, in vielen Prüfungen, wo ich schlechte Noten erwartet habe, wesentlich besser, darin wo ich sonst richtig gut war, viel schlechtere Noten usw.

Im Endeffekt sagen Noten m.E. nicht so viel darüber aus, ob man arbeitsfähig ist oder nicht. Man kann immer mal schlechte Phasen haben.
 
Hey ihr Lieben,
Ich habe bald mein Abitur bestanden, jedoch Mit einem furchtbar schlechten Schnitt (3,4 oder 3,5), für den ich mich auch sehr schäme. Das ist das Resultat von jahrelanger Faulheit und extremer Schüchternheit. In den Abschlussarbeiten habe ich jedoch Recht akzeptable Noten geschafft. In der Zukunft würde ich gern studieren, jedoch bezweifle ich stark, Mit diesem Schnitt einen Studienplatz zu bekommen. Meine Mutter meint auch, so jemand wie ich würde ein Studium sowieso nicht packen. Dass ich faul bin, weiß ich, aber wenn mir etwas Spaß macht, dann bin ich bisher immer mit dem nötigen Fleiß und Engagement da rangegangen. Doch durch das schlechte Abitur habe ich mittlerweile echte Zweifel, ob jemand so "Nutzloses" wie ich überhaupt ein Studium packt. Ich bin auch wirklich nicht selbstbewusst und mache mir ständig darüber Gedanken.

habt ihr vielleicht einen Rat oder Erfahrungen? :/

Hallo,

also zunächst mal: Nicht alle Studienfächer sind überhaupt zulassungsbeschränkt! Du kannst sehr gut möglich einen Studienplatz bekommen OHNE tollen NC! Oft ist es aber sogar bei Fächern die einen relativ hohen NC haben noch im Nachrückverfahren möglich. Oder aber wenn Du Dich eben bundesweit bewirbst und dann ggf. an eine weniger überlaufene Uni gehst.

Das mit dem fehlenden Antrieb ist für ein Studium echt sehr problematisch, da Du da halt Dein eigener Herr bist. Es ist gar nicht wirklich mehr Aufwand oder gar schwerer im Vergleich zu einer betrieblichen Ausbildung, nur fehlt Dir an der Uni halt meist der Druck und der Tritt in den Hintern den Du wohl brauchst...😛 Du müsstest Dich im Studium selbst organisieren und motivieren können, während bei einer Ausbildung dieser Druck schon allein von Deinem Betrieb käme. Eine Alternative könnte aber evtl. ein Fachhochschulstudium für Dich sein, bei dem alles deutlich mehr "verschult" und strukturiert abläuft. Ich habe schon von vielen Leuten sehr positives über das Studium an der FH gehört - eigentlich besseres als ich es selbst an der uni erlebt habe.

Eine andere Frage wäre: Warst Du in der Schule vielleicht so faul, weil Du Dich inhaltlich einfach nicht für den Stoff begeistern konntest? Wie wäre Deine Motivation wenn Du ein Fach studieren könntest für das Du Dich wirklich begeistern kannst und woran Du dadurch Freude hast? Ich kenne z.B. jemanden der sein Abi nur mit ach und krach und einem Jahr wiederholen, mit der schlechtesten Note bestanden hat, das Studium anschließend jedoch als Jahrgangsbester! Der sagte auch, dass er in der Schule einfach keine Lust hatte, keinen Sinn im Lernen erkennen konnte, während das Studium ihm hingegen so richtig Spaß machte. Ich glaube das kommt sogar bei vielen Leuten vor...

Bei mir ist es z.B. so, dass ich noch nie wirklich "mittelmäßig" in einem Fach war... entweder ich bekam super Noten oder aber gleich so richtig schlechte, nichts dazwischen - also komplett abhängig davon wie sehr mir das jeweilige Fach lag. Und ich kenne übrigens leider auch das Problem nur unter Druck so richtig zu funktionieren bzw. zu Höchstleistung aufzulaufen. Wenn alles locker ist und ich jede Menge Zeit habe, kriege ich meist nichts gebacken.😱

Von Deiner Mutter finde ich es ziemlich ätzend nicht an Dich zu glauben und Dich von vornherein so entmutigen zu müssen. Ich glaube echt, wenn das "schlechte" Abi kein Problem von Intelligenz oder Überforderung war, sondern Faulheit und Desinteresse, dann solltest Du daran arbeiten und an Dich selbst glauben! Wie gesagt, wichtig ist dann in Deinem Fall sicher, dass Du einen Studiengang sehr sorgfältig danach auswählst, ob Du Dich WIRKLICH für ihn begeistern kannst, denn triffst Du nur eine Vernunftsentscheidung ohne echtes Interesse, wirst Du wieder keine Selbstmotivation aufbringen können.

Vielleicht wäre es auch nicht schlecht Du würdest jetzt erstmal ein Jahr durchgängig arbeiten, um Dir 1. über Deine Wünsche und den richtigen Studiengang/die Ausbildung in Ruhe klarzuwerden und 2. um Dir selbst eine gewisse Disziplin anzuerziehen.
 
Danke für all die Antworten! Ich bin in Mathe nun wahrlich keine Leuchte, war aber dafür in englisch, deutsch, Geschichte und Politik und Wirtschaft recht gut. Bezüglich des Studiums würde ich gern in die Richtung Anglistik / Kommunikationswissenschaften / Wirtschaft gehen, aber meines Wissens nach gibt es ja gerade auf die letzten beiden Fächer einen recht hohen NC :/

"wahrlich keine leuchte" in mathe klingt danach, dass du dich fuer wirtschaft nicht eignest. fuer anglistik ist das aber egal. was man fuer kommunikationswissenschaften an voraussetzungen mitbringen muss, weiss ich nicht, ich habe gar keine ahnung, worum es bei dem fach geht.

bei anglistik fuerchte ich, dass die berufsaussichten eher schlecht sind. moeglicherweise ist das bei kommunikatonswissenschaften auch nicht besser.

vielleicht doch eine ausbildung?

wenn du aber meinst, dass du unbedingt anglistik studieren solltest, weil dir sonst wirklich was fehlt im leben, also wenn dich das so interessiert, dass du gewiss absolut kein motivationsproblem im studium bekommst, dann will ich dich davon nicht abhalten.

aber wie gesagt, vergiss wirtschaft. da musst du erheblich mehr mathe fuer lernen als in einem mathe-LK am gymnasium. wenn du da also schon schwierigkeiten hattest, dann wuerdest du im studium massive probleme bekommen (sogar dann, wenn du dein motivationsproblem bezueglich mathe loesen koenntest.)
 

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