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Hexe75
Gast
WIE ODER WAS?
Schmerz und Trauer liegen in der Luft,
Kalte Dunkelheit die mich ruft.
Gefühle eingesperrt in einen Käfig,
etwas stirbt langsam aber stetig.
Gedanken sind wirr, ohne Ziel,
es sind viele, zuviel.
Viele Fragen ohne Antwort,
alles scheint weit fort.
Will in meine Höhle weit weg,
suche mir ein sicheres Versteck.
Mein Leben ist verrückt wie nie,
aber doch normal irgendwie.
Bin ich es? Bin ich unfähig?
Oder bin ich zu heftig?
Ich habe mich verloren, suche mich,
suche mich, ich bitte Dich!
Oder fällt alles auseinander?
Wo bin ich was ist nur geschehen?
Wieso kann ich es nicht verstehen?
Ohne Deine schönen Worte, ohne Dich,
gibt es Dich, gibt es mich, gibt es uns??
Suche die Antwort
Ein letzter Brief ein letzter Gedanke,
ein Funke Mut, hoffe und bedenke.
Blut ist Deine Antwort, Blut,
es ist rot, es fließt, es tut gut!?
Der Schmerz, der Schmutz fließen heraus,
dass Messer ist vom Blut rot und nass.
Sieh hin, des Menschen Auge ist so blind,
weil all die Menschen so voller Angst sind
Sehen nicht des anderen Qual,
sehen den eigenen Schmerz nicht einmal!
Sehen Deine Augen des anderen Leid?
bist Du für den Schmerz anderer bereit?
Die Suche nach Antwort im Blut,
dieser Schrei ist tausendfach unhörbar laut!
Frieden ist hinter der inneren Tür,
hab Mut, öffne sie und lebe dafür.
Sieh hinter den Vorhang,
geh den einsamen schweren Gang.
Hinter der Dunkelheit wird es Sonne geben,
dort ist Hoffnung und das Leben.
Fühle, höre und sehe,
hilf das gutes geschehe.
Zeig anderen dass Du siehst,
dass Du sie still verstehst.
Tot ist nur Sackgasse und Finsternis,
entgehen kann ihm niemand, gewiss.
Doch wieso es einfach so hergeben,
das kurze doch wertvolle und so wundersame Leben??
IM INNERN
Lieblose Liebe,
animalische Triebe.
Gefühle tief verborgen,
fast schon gestorben.
Wut unterdrückt,
macht verrückt.
Zerschlagen und zerstören,
stumm und verloren.
Verstehen wird es niemand,
Wahrheit bleibt unerkannt.
Verzweifelter Jähzorn,
quälend gleich einem Dorn.
Flucht vor dem ICH,
ein sinnloser Versuch.
Von sich selbst vergessen,
von allen anderen verlassen.
WORTE
Was meine Worte nur alles sagen,
doch im innern tausende Fragen.
Hin und her, alles zerstört,
nichts mehr recht erfreut.
Die Suche sollte Antworten finden,
doch die Antwort ist tief im inneren.
Doch dort ist etwas versperrt,
irgendwas ist so völlig verkehrt.
Verstand und Herz,
Logik und Schmerz.
Angst und Not,
LIEBE UND TOT...
Ein Herz dem Tode nah,
schwach und verwundbar.
Fragen suchen Antworten,
findet nur all die Lügen.
Gedanken flüstern leis,
alles dreht sich im Kreis.
Weg ohne echtes Ziel,
Gefühle viel zu viel.
Wohin führt dieser Weg?
Wohin Tag für Tag?
Sende mir ein kleines Licht,
dann stirbt die Hoffnung nicht.
Danke dir verrückte Wölfin!
Auch für die Worte die du La Lupa geschrieben hast!
Ich mache gerade ne schwere Zeit durch, viele Dinge in deinen Gedichten kommen mir nur so was von bekannt vor.
Sehr schön finde ich das das letzte Gedicht mit den schönen´Satz endet."Sende mir ein kleines Licht, dann stirbt die Hoffnung nicht"!
Liebe Grüße Hexe75!
Ps: Mehr!!!!!!😀