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Gedichte der Wölfin

  • Starter*in Starter*in verrückte Wölfin
  • Datum Start Datum Start
WIE ODER WAS?
Schmerz und Trauer liegen in der Luft,
Kalte Dunkelheit die mich ruft.
Gefühle eingesperrt in einen Käfig,
etwas stirbt langsam aber stetig.
Gedanken sind wirr, ohne Ziel,
es sind viele, zuviel.
Viele Fragen ohne Antwort,
alles scheint weit fort.
Will in meine Höhle weit weg,
suche mir ein sicheres Versteck.
Mein Leben ist verrückt wie nie,
aber doch normal irgendwie.
Bin ich es? Bin ich unfähig?
Oder bin ich zu heftig?
Ich habe mich verloren, suche mich,
suche mich, ich bitte Dich!
Oder fällt alles auseinander?
Wo bin ich was ist nur geschehen?
Wieso kann ich es nicht verstehen?
Ohne Deine schönen Worte, ohne Dich,
gibt es Dich, gibt es mich, gibt es uns??




Suche die Antwort

Ein letzter Brief ein letzter Gedanke,
ein Funke Mut, hoffe und bedenke.
Blut ist Deine Antwort, Blut,
es ist rot, es fließt, es tut gut!?
Der Schmerz, der Schmutz fließen heraus,
dass Messer ist vom Blut rot und nass.
Sieh hin, des Menschen Auge ist so blind,
weil all die Menschen so voller Angst sind
Sehen nicht des anderen Qual,
sehen den eigenen Schmerz nicht einmal!
Sehen Deine Augen des anderen Leid?
bist Du für den Schmerz anderer bereit?
Die Suche nach Antwort im Blut,
dieser Schrei ist tausendfach unhörbar laut!
Frieden ist hinter der inneren Tür,
hab Mut, öffne sie und lebe dafür.
Sieh hinter den Vorhang,
geh den einsamen schweren Gang.
Hinter der Dunkelheit wird es Sonne geben,
dort ist Hoffnung und das Leben.
Fühle, höre und sehe,
hilf das gutes geschehe.
Zeig anderen dass Du siehst,
dass Du sie still verstehst.
Tot ist nur Sackgasse und Finsternis,
entgehen kann ihm niemand, gewiss.
Doch wieso es einfach so hergeben,
das kurze doch wertvolle und so wundersame Leben??




IM INNERN

Lieblose Liebe,
animalische Triebe.
Gefühle tief verborgen,
fast schon gestorben.
Wut unterdrückt,
macht verrückt.
Zerschlagen und zerstören,
stumm und verloren.
Verstehen wird es niemand,
Wahrheit bleibt unerkannt.
Verzweifelter Jähzorn,
quälend gleich einem Dorn.
Flucht vor dem ICH,
ein sinnloser Versuch.
Von sich selbst vergessen,
von allen anderen verlassen.



WORTE

Was meine Worte nur alles sagen,
doch im innern tausende Fragen.
Hin und her, alles zerstört,
nichts mehr recht erfreut.
Die Suche sollte Antworten finden,
doch die Antwort ist tief im inneren.
Doch dort ist etwas versperrt,
irgendwas ist so völlig verkehrt.
Verstand und Herz,
Logik und Schmerz.
Angst und Not,
LIEBE UND TOT...

Ein Herz dem Tode nah,
schwach und verwundbar.
Fragen suchen Antworten,
findet nur all die Lügen.
Gedanken flüstern leis,
alles dreht sich im Kreis.
Weg ohne echtes Ziel,
Gefühle viel zu viel.
Wohin führt dieser Weg?
Wohin Tag für Tag?
Sende mir ein kleines Licht,
dann stirbt die Hoffnung nicht.




Danke dir verrückte Wölfin!

Auch für die Worte die du La Lupa geschrieben hast!


Ich mache gerade ne schwere Zeit durch, viele Dinge in deinen Gedichten kommen mir nur so was von bekannt vor.
Sehr schön finde ich das das letzte Gedicht mit den schönen´Satz endet."Sende mir ein kleines Licht, dann stirbt die Hoffnung nicht"!


Liebe Grüße Hexe75!

Ps: Mehr!!!!!!😀
 
@LaLupa
Ich finde es gut das es Menschen wie dich gibt. Doch auch ist es richtig sich für "uns" nicht zu sehr selbst aufzugeben. Zu viel kann auch nach hinten los gehen. Ausgerechnet mein Bruder ist einer Borderlinerin "verfallen" und bei dem Versuch sie zu verstehen, ihr zu helfen und alles "richtig" zu machen, bekam er einen Nervenzusammenbruch. Inzwischen haben sie und er sich auf Freundschaft geeinigt und siehe da es geht prima. Im Grunde sind wir gar nicht so scharf drauf als "anders" betrachtet zu werden. Wir sind es und gut. Aber man möchte doch auch als ganz "normaler" Mensch behandelt werden. Samthandschuhe können angenehm sein aber auch anstrengend wenn sie auf Dauer getragen werden. Bordis müssen lernen, viel lernen im Umgang mit anderen und sich selbst. Ich bin dabei (Gruppentherapie) Jemandem dabei zu helfen ist völlig ok aber es braucht ein sehr feines Gespür um zu bemerken wann eine Pause nötig ist. Wenn man sich selbst kaum erträgt wie soll man andere ertragen? Wenn man sich selbst nicht erträgt, wie kann man es anderen zu muten? Man will nicht nerven, nicht stören, nicht andere belasten und doch braucht man jemanden der/die da ist. Manchmal genügt es da zu sein. Im gleichen Raum aber nicht auf der selben Couch. Da sein aber nicht reden...einfach da sein. Wenn die Leere zuschlägt, erschlägt sie mich und so sehr ich es dann hasse allein zu sein, so wenig ertrage ich jemanden. Wenn einer weg rennt lasse ihn laufen. Er kommt zurück, frag nicht wann....sei da wenn er ruft....lasse ihn allein wenn er um sich schlägt. Es ist nicht deine Schuld wenn er ausrastet, das ist etwas das nur einer selbst in dem Moment weiß...oder noch nicht einmal das. Aber Borderliner hassen Trennungen zu sehr als das sie nicht versuchen zurück zu kommen und einen neuen Versuch starten...der ebenso Enden kann. Es ist nicht leicht aber immer einen Versuch wert, doch wenn man an seine "Grenzen" stößt sollte man lieber eine Pause einlegen und an sich denken...denn sein wir mal ehrlich...Borderliner denken am liebsten an sich, auch wenn sie es nicht zu geben wollen...oder es selbst nicht an sich wahrnehmen. Aber die Sucht nach Beachtung und im Mittelpunkt sein wollen ist eben genau das. Also sollte auch der Helfer öfter mal an sich denken um nicht in diesen Strudel gezogen zu werden....ok das soll reichen...öhm etwas viel geworden. Auf jeden Fall freue ich mich wenn die Gedichte gefallen und vielleicht etwas helfen.😀😀😀😀😀😀😀😀

Liebe verrückte Wölfin!
Sehr informativ,was Du mir geschrieben hast.Ich danke Dir sehr!!!
"Borderliner denken am liebsten an sich selbst"?
Mit Sicherheit hast Du recht!!!Aaaber....
Ist das nicht völilg legitim?
Jaaaa....das müssen sie auch...wie könnten sie sonst überleben..mit dem permaneten Druck...dem sie ausgelastet sind?Den Ängsten...den Sorgen....UND...der schrecklichen Leere...die Gedanken...die nicht zu sortieren sind....."Ganz Natürlich"...das macht Angst...gar Riesenpanik!!!
Das ist ein..."IHR" Schutz....
Ein wichtiger...jaaaaa...sogar sehr wichtiger Überlebungerhaltungstrieb!!!
Wenn dem NICHT so wäre und ein Borderliner sich noch mit seinen ganzen Ängsten und Sorgen einem anderen Menschen hingeben würde oder besser gesagt,sich den Sorgen anderer Menschen witmen würde,dann würde er ja noch mehr zerrissen werden.Selbst ein Nichtborderliner sucht dann den Rückzug...in sich selbst und konzentriert sich,wenn auch meist nur für eine kurze Weile...erst mal auf sich allein.Natürlich wird ein Nichtborderliner nach einiger Zeit wieder seine eigene Mitte gefunden haben,was bei einem Borderliner schier unmöglich ist...zumindest...solange..bis er durch eine geeignet Therapie oder auch einen liebevollen Menschen an seiner Seite...lernt...oder gelernt hat...dieser Leere zu entkommen.
Ich weiß...das dieses möglich ist!
Deshalb sehe ich für mich nicht,das ein Borderliner nur an sich selbst denkt...oder gar ein Egoist ist...man sagt es einem Borderliner oft nach,
sondern leider immer damit beschäftigt ist..seinem Unglück...Trauer...Leere....und Traurigkeit zu entfliehen.
DENN... kein Mensch kann einem anderen Menschen helfen....wenn er von Kummer und Schmerz beseelt ist!
Und "ICH" kann und werde nicht...NIEMALS...aufgeben,mit meinem Wissen...meiner Kraft...und meiner Stärke...Menschen aufgeben...die zu mir gehören...und/oder.... sich mir zuwenden!!!
DENN..ich bin eine "Sentinel"...und komme...wie der Weltenwind...zu Diejenigen.....die mir vertrauen...zu mir gehören,denn was ich in mir habe..ist soooooooo viel...das ich ruhigen Gewissens davon abgeben kann...für DIE...die es so dringend benötigen!!!

GlG La Lupa
 
Zuletzt bearbeitet:
Riesengroßer Kinderschmerz
macht Steinmauer ums Kinderherz.
Stein kann nicht wachsen,nur Kind drumrum.
Bis Kind und Herz-im Manne stumm.

Stein gewinnt immer-ist einfach zu hart.
Herz-keine Chance-klopft viel zu zart.
Kind ist zerbrochen-hat sich zu lang verkrochen
und ist an der Mauer im Inneren zerbrochen.

Mann sieht nach außen-innen ist's leer
Innen bewegt sich und spricht ja nichts mehr.
Träum sich durch Augen in andere hinein
und träumt kurze Zeit, der andere zu sein.

Stein ruft-komm Heim-du bist meine Hülle.
Mann geht zurück-zur unendlichen Stille.
Weinen zwei Augen-ein Kind-ein Mann-und dann Herz.
Aus den Augen verlieren-gigantischer Schmerz.
 
Die Sprache Deiner Augen

Deine Augen erzählten mir so viel.
Sie wollten mir zeigen,
was Du dachtest,
was Du fühltest,
wovor Du Angst hast.
Sie schauten mich nach Antworten suchend an.
Voller Sehnsucht nach einer Antwort von mir.
Aber ich habe leider auf die Fragen Deiner Augen zu spät reagiert!!!
Jetzt ist es zu spät!?
 
Hab dank für die Gedichte...auch diese treffen mein inneres....gibt Gänsehaut...
Wieder mal!

Wo liegt der Sinn,
wer kann es verstehen?
Bin verwirrt, Tränen voller Schmerz,
es schreien Seele und Herz!
Sag wer ich bin,
wo soll ich hin?
Schmerz und leid, das ist mein Leben,
Liebe und Glück wird es niemals geben!
Meine Eltern lebten es vor,
wodurch ich meine Zukunft verlor!
Mein Bruder hat zerstört,
was mir gehört!
Zu früh gehasst,
zu spät erfasst!
Zu spät, alles zu spät,
es immer weiter geht!
Ich helfe jedem, doch keiner mir,
ich hasse das alles hier!!!!



Gefühllos

Ich sehe ihn nicht mehr,
er scheint irgendwie unsichtbar.
Ich fühle ihn nicht,
vergesse sein Gesicht.
Kommt mir vor als hätte ich Beton im Bauch,
und in meinem Herzen wohl auch.
Der Beton muss zerschlagen werden,
will nicht länger so leiden!
Will mich erinnern wie es war,
es war mal richtig wunderbar.
Will ihn wieder lieb haben,
will es ihm wieder sagen.
Was ist nur los mit mir,
was geschieht hier??????


Der Fehltritt!

Ich schlief schon fast,
als Gregor gekommen ist.
Er glaubt mich schlafend,
kommt ins Bett.
Er berührt mich,
ich reagiere nicht.
Er wird intensiver,
er denkt ich schlafe!
Mal sehen wie weit er geht,
mal sehen wann er aufhört.
Er überschreitet jede Grenze,
er übertreibt das ganze
Ich werfe ihn vom Bett,
er am Boden wo ich zu trete!
„Schwein, blödes Schwein“!!!!
„willst DU wie mein BRUDER sein“!!!??????
Er heult, rollt sich zusammen,
ich will nie mehr aufhören!
Ich hasse ihn in diesem Augenblick,
bräche ihm am liebsten sein Genick!
Er springt auf, greift eine Tasche,
will gehen auf der Stelle!
Sagt er sei nichts Wert,
alles läuft total verkehrt!
Tränen fließen,
bei uns beiden.
Ich halte ihn auf,
nein gehe nicht!
Auf der Couch schläft er,
ich bin wieder ruhiger.
Nun er ist noch immer hier,
er ist noch immer bei mir.
(2000) (ich war so blöd, so verdammt...ok vorbei...zum Glück)

🙁🙁:mad:


Der Feind

Gefühle der größte Feind,
Gefühle meist schmerzhaft sind.
Fühlen selbst etwas fühlen,
warum kann es so schwer fallen?
Angst ein Gefühl das wohl bekannt,
das zu oft schon den Weg fand.
Glück? Glücksgefühle?
Verkriechen sich in dunkler Stille.
Wut ein guter alter bekannter,
Hass ein naher verwandter.
Eifersucht der sinnlose Wahn,
der so zerstörerisch sein kann.
Liebe? Ist das ein Gefühl?




Kind

So klein und Schutz suchend,
so allein, so fragend.
So missachtet und weg geschoben,
so hilflos und verloren.
Kind, Mutter, Mutter Kind,
Die Rollen verdreht sind!
Kleine Seele muss nun geben,
was sie selber wünscht zu haben.
Verschlossen das eigene Leid,
die kleine Seele stirbt.
Muss lernen Liebe tut weh,
vergisst nie was geschah.
Nicht wissen was gut was schlecht,
nicht wissen das es ist Unrecht.
Angst macht bewegungslos,
es wächst leise der Hass.
Der Bruder kein Bruder ist,
nie geliebt oft gehasst!
Die Mutter mehr das hilflose Kind war,
nur ich bin ein ewig hüpfender Narr!
Vater kalt und selten zuhause,
seine Worte laut und böse!
Das Kind ist nicht gestorben dort,
es sucht weiter wärme, ein liebes Wort.
Es sucht den Bruder den es nie hatte,
sucht den Weg aus der Kälte.

Zornig verbittert,
die Seele erzittert.
Das Herz zerspringt,
die Hoffnung ertrinkt.
Aus Stein wieder erwacht,
kein Auge das Lacht.
Das Dunkel zieht hinab,
keiner der Halt gab.
Sitzen in der dunklen Grube,
depressive Schübe.
Hoffen auf ein neues Licht,
glauben will das Herz es nicht.
Tränenblinder Blick,
verlorenes Glück.
Die Welt so grau so kalt,
in der Ferne die elende Gestalt.
Fort du Teufel der mir gab,
was ich nun nicht mehr hab.
Verschwinde in deine Welt,
die mir nicht gefällt.


Gedanken


Die Gedanken gehen ohne Pause,
Tag und Nacht herum im Kreise.
Der Tag ist hell und doch finster auch,
eine Seele finster ist und Licht braucht.
Die Nacht, der Negativtag, die Dunkelheit,
die Sonne fein in des Mondes Kleid.
Die Zeit wurde einst erfunden,
um Anfang und Ende zu bekunden.
Doch die Nacht schon Tag wird,
der Tag ist Nacht, es verwirrt.
Leere, Gefühlloser Leib du,
keine Kraft und doch keine Ruh.
Worte die in Unendlichkeit verschwinden,
unsichtbare Grenzen leicht überwinden.
Irreal und doch existent,
wo jeder, jeden und auch niemanden kennt.
Worte ohne Gesicht ohne Körper dort,
fern von hier diesem stillen Ort.
Doch so füllt sich die Leer nun,
kann man auch nur Worte schauen.
So vergehen Tage, so vergeht die Nacht,
so werden Worte und Gedanken umgebracht.




[FONT=&quot]Gedanken die lang schon umherirren,
Gedanken die mich auch verwirren.
Der Weg ist ohne jedes Ziel,
es starb in mir jedes Gefühl.
Anders etwas, alles soll anders sein,
Kann nicht lachen, kann nicht wein'.
Schmerz wird gesät werden,
jemand wird nun leiden.
Es tut mir Leid und doch,
ist wo Herzen weilen ein Loch.
Verzeih ich kann es nicht erklären,
es gibt Dinge die da eben fehlen.
Der Weg ist eine Kreuzung nun,
jeder hat jetzt mit sich allein zu tun.



[/FONT]
 
Hab dank für die Gedichte...auch diese treffen mein inneres....gibt Gänsehaut...
Wieder mal!

Wo liegt der Sinn,
wer kann es verstehen?
Bin verwirrt, Tränen voller Schmerz,
es schreien Seele und Herz!
Sag wer ich bin,
wo soll ich hin?
Schmerz und leid, das ist mein Leben,
Liebe und Glück wird es niemals geben!
Meine Eltern lebten es vor,
wodurch ich meine Zukunft verlor!
Mein Bruder hat zerstört,
was mir gehört!
Zu früh gehasst,
zu spät erfasst!
Zu spät, alles zu spät,
es immer weiter geht!
Ich helfe jedem, doch keiner mir,
ich hasse das alles hier!!!!



Gefühllos

Ich sehe ihn nicht mehr,
er scheint irgendwie unsichtbar.
Ich fühle ihn nicht,
vergesse sein Gesicht.
Kommt mir vor als hätte ich Beton im Bauch,
und in meinem Herzen wohl auch.
Der Beton muss zerschlagen werden,
will nicht länger so leiden!
Will mich erinnern wie es war,
es war mal richtig wunderbar.
Will ihn wieder lieb haben,
will es ihm wieder sagen.
Was ist nur los mit mir,
was geschieht hier??????


Der Fehltritt!

Ich schlief schon fast,
als Gregor gekommen ist.
Er glaubt mich schlafend,
kommt ins Bett.
Er berührt mich,
ich reagiere nicht.
Er wird intensiver,
er denkt ich schlafe!
Mal sehen wie weit er geht,
mal sehen wann er aufhört.
Er überschreitet jede Grenze,
er übertreibt das ganze
Ich werfe ihn vom Bett,
er am Boden wo ich zu trete!
„Schwein, blödes Schwein“!!!!
„willst DU wie mein BRUDER sein“!!!??????
Er heult, rollt sich zusammen,
ich will nie mehr aufhören!
Ich hasse ihn in diesem Augenblick,
bräche ihm am liebsten sein Genick!
Er springt auf, greift eine Tasche,
will gehen auf der Stelle!
Sagt er sei nichts Wert,
alles läuft total verkehrt!
Tränen fließen,
bei uns beiden.
Ich halte ihn auf,
nein gehe nicht!
Auf der Couch schläft er,
ich bin wieder ruhiger.
Nun er ist noch immer hier,
er ist noch immer bei mir.
(2000) (ich war so blöd, so verdammt...ok vorbei...zum Glück)

🙁🙁:mad:


Der Feind

Gefühle der größte Feind,
Gefühle meist schmerzhaft sind.
Fühlen selbst etwas fühlen,
warum kann es so schwer fallen?
Angst ein Gefühl das wohl bekannt,
das zu oft schon den Weg fand.
Glück? Glücksgefühle?
Verkriechen sich in dunkler Stille.
Wut ein guter alter bekannter,
Hass ein naher verwandter.
Eifersucht der sinnlose Wahn,
der so zerstörerisch sein kann.
Liebe? Ist das ein Gefühl?




Kind

So klein und Schutz suchend,
so allein, so fragend.
So missachtet und weg geschoben,
so hilflos und verloren.
Kind, Mutter, Mutter Kind,
Die Rollen verdreht sind!
Kleine Seele muss nun geben,
was sie selber wünscht zu haben.
Verschlossen das eigene Leid,
die kleine Seele stirbt.
Muss lernen Liebe tut weh,
vergisst nie was geschah.
Nicht wissen was gut was schlecht,
nicht wissen das es ist Unrecht.
Angst macht bewegungslos,
es wächst leise der Hass.
Der Bruder kein Bruder ist,
nie geliebt oft gehasst!
Die Mutter mehr das hilflose Kind war,
nur ich bin ein ewig hüpfender Narr!
Vater kalt und selten zuhause,
seine Worte laut und böse!
Das Kind ist nicht gestorben dort,
es sucht weiter wärme, ein liebes Wort.
Es sucht den Bruder den es nie hatte,
sucht den Weg aus der Kälte.

Zornig verbittert,
die Seele erzittert.
Das Herz zerspringt,
die Hoffnung ertrinkt.
Aus Stein wieder erwacht,
kein Auge das Lacht.
Das Dunkel zieht hinab,
keiner der Halt gab.
Sitzen in der dunklen Grube,
depressive Schübe.
Hoffen auf ein neues Licht,
glauben will das Herz es nicht.
Tränenblinder Blick,
verlorenes Glück.
Die Welt so grau so kalt,
in der Ferne die elende Gestalt.
Fort du Teufel der mir gab,
was ich nun nicht mehr hab.
Verschwinde in deine Welt,
die mir nicht gefällt.


Gedanken


Die Gedanken gehen ohne Pause,
Tag und Nacht herum im Kreise.
Der Tag ist hell und doch finster auch,
eine Seele finster ist und Licht braucht.
Die Nacht, der Negativtag, die Dunkelheit,
die Sonne fein in des Mondes Kleid.
Die Zeit wurde einst erfunden,
um Anfang und Ende zu bekunden.
Doch die Nacht schon Tag wird,
der Tag ist Nacht, es verwirrt.
Leere, Gefühlloser Leib du,
keine Kraft und doch keine Ruh.
Worte die in Unendlichkeit verschwinden,
unsichtbare Grenzen leicht überwinden.
Irreal und doch existent,
wo jeder, jeden und auch niemanden kennt.
Worte ohne Gesicht ohne Körper dort,
fern von hier diesem stillen Ort.
Doch so füllt sich die Leer nun,
kann man auch nur Worte schauen.
So vergehen Tage, so vergeht die Nacht,
so werden Worte und Gedanken umgebracht.




[FONT=&quot]Gedanken die lang schon umherirren,[/FONT]
[FONT=&quot]Gedanken die mich auch verwirren.[/FONT]
[FONT=&quot]Der Weg ist ohne jedes Ziel,[/FONT]
[FONT=&quot]es starb in mir jedes Gefühl.[/FONT]
[FONT=&quot]Anders etwas, alles soll anders sein,[/FONT]
[FONT=&quot]Kann nicht lachen, kann nicht wein'.[/FONT]
[FONT=&quot]Schmerz wird gesät werden,[/FONT]
[FONT=&quot]jemand wird nun leiden.[/FONT]
[FONT=&quot]Es tut mir Leid und doch,[/FONT]
[FONT=&quot]ist wo Herzen weilen ein Loch.[/FONT]
[FONT=&quot]Verzeih ich kann es nicht erklären,[/FONT]
[FONT=&quot]es gibt Dinge die da eben fehlen.[/FONT]
[FONT=&quot]Der Weg ist eine Kreuzung nun,[/FONT]
[FONT=&quot]jeder hat jetzt mit sich allein zu tun.[/FONT]

Ich komme an meinen Pc und schon bin ich eingetaucht in die Welt der Borderliner und es trifft mich jedesmal ein Schwall tiefster Emotionen,die binnen Sekunden mich in ihre Welt gefangen nimmt und mich mit tiefsten Mitgefühl umgibt.
Ich bin hochempathisch...das ist mein Schicksal!!!
Meine verrückte Hexe...
Du berührst mich so sehr....
Du bist so unglaublich... W E R T V O L L ...!!!
 
Es ist so wunderschön hier hineinzuschauen!
Einfach mal eintauchen , abtauchen und alles andere vergessen.
Einfach mal abschalten und diese Worte auf mich einwirken lassen.
Nur ein paar Momente, die mir aber sehr viel geben.
Ein paar Momente wo ich einfach nicht an die negativen Dinge um mich herum denken muss.
Danke!
Danke das ich hier mal reinschauen kann und diese Momente habe.
Danke!
Denn dann geht es mir , wenn auch nur für einen Moment etwas besser!

Liebe Grüße Hexe75!
 
Schließe die Augen
Verliere Dich in mir
Denk an nichts
Fühle nur
Schließe die Augen
Laß Dich fallen
Habe keine Angst
Spüre nur
Schließe die Augen
Komme in mich
Ich helfe Dir
Empfinde nur


Berührung

Hab mich berührt
Hab Dich gespürt
Ein Teil von Dir
Er lebt in mir
Berühr ich mich
Dann spür ich Dich


Komm zu mir...nur einen winzig kleinen Schritt.
Ich befreie Dich aus Deinem Gefängnis.
Und dann kannst Du endlich die Flügel aufschlagen und fliegen.
Ich stelle fest...das auch ich Flügel habe.
Meine Flügel spreizen sich...und ich fliege Dir hinterher.
Im Angesicht der großen räumlichen Trennung,
bist Du mir jedoch näher,
wie je zuvor.
Meine Mission...
Die Fesseln...Deine Fesseln sprengen...
Domé...
Du wirst mutig werden.
Fliegen lernen...
Wieder fliegen lernen...
Um dann endlich zu dem werden...
Wer Du wirklich bist.
Ganz tief in Dir.
Und ich bin da...
Nur für Dich.
Meine Mission...
Bist Du...
Um dann gemeinsam...wenn der schwere Ballast von Deiner Brust gewischen ist...
Werden "WIR"
Unbeschwert...
In andere Gefielden rübergleiten...
Um uns dann zu verschmelzen.

Oh...Dominik...Du...mein Borderliner....Du...
Du...mein Sanfter...Du....
Du....meine verletzte Seele...Du...

DU....MEINE LIEBE....DU....

5 Jahre später bin ich Dir in diese irdische Leben gefolgt.
Ja,Deine ersten 5 Jahre waren Deine "GLücklichsten".
Ja.....denn da war ich noch OBEN...DORT...in der geistigen Welt....
Und ...konnte Dich beschützen...war dort Deine Sentinel....
Deine Beschützerin....die Wächterin....
Nachdem ich Dir dann hier gefolgt war....war leider.... nichts mehr...so....wie es ist...
Wir verloren uns aus den Augen.....
Jedoch spürten wir uns....
Jaaaaa...unsere Seelen berührten sich...tun sie immer noch....
Denn wir sind ja "EINS"....
Wir sind eine Dualseele....
Ein Teil unserer Seele...ist in Deinen Körper.....
Der anderer Teil unserer Seele...in den Meinen....
Wir haben uns unser ganzes Leben gespürt....
Jeder des anderen Leid...und manchmal auch die kurzen Momente des Glücks gespürt.....
Jedoch an unserem Kummer....ist jeder anders geartet....
Du bist leider ein Borderliner geworden...und daran zerbrochen...
Ich bin ein Medium geworden.....wandere heute noch in den Welten....
Bin in beiden real zu Hause...
Und deshalb konnte/kann meine Seele dort immer auftanken....
Mein Ziel hier noch auf Erden..dDch wieder zurück zu mir nach Hause bringen.....
Denn....bei mir bist Du zu Hause....genau..wie Du mein Zuhause bist.....
ICH LIEBE DICH ...so sehr.....
Und ich werde deshalb nicht ruhen....bis ein Austausch unsere Seele
stattfindet...und ich werde Deine verletzten Anteile in mich aufnehmen...um sie dann zu absorbieren...und schicke sie Dir klar...rein...
und nicht mehr verletzt zurück...
Ich werde kämpfen um Dich..wie ein Löwin um ihr Junges....
Nein...nicht...wie eine Löwin.....
Ich bin doch "La Lupa"....Die Wölfin....
Ich hole Dich zurück...mein verletzter einsamer Wolf.....
Und dann wirst Du eines Tages "Der Leitwolf" sein....
Denn ich brauche Dich...mein Wolf....
Du weißt doch....ich besitze ein großes Rudel.....
UNSER RUDEL......
Das es zu führen gibt....
All die verletzten Seelen....
Laß uns nicht umsonst hier leben...
Wir habe zusammen eine Mission....
Sonst wäre alles umsonst gewesen...
Und das darf nicht sein....
Dann kann auch ich mich ein wenig ausruhen...
Mich manchmal zurückziehen....
Weil..ich weiß....Unser Rudel ist dann in Deinen sicheren Händen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ein paar weniger dramatische Gedichte 😀

EINSAMKEIT

Vater Sonne scheint in mein Herz,
lindert den quälenden Schmerz.
Schwester Birke ragt über mir auf,
ich schicke Träume zu Ihr hinauf.
Ein Vogel fängt den Traum ein,
trägt ihn in den blauen Himmel hinein.
Es dämmert Vater Himmel ist müde,
dort ist Großmutter Mond, ganz fade.
Mein Traum geht auf, als heller Stern,
es wird in dieser Nacht der schönste sein.
Ich rufe hinauf zu Großmutter Mond,
klage ihr mein ganzes Leid.
Weine Tränen der Einsamkeit,
suche nur die Heilige Wahrheit.
Unter dem sanften leuchten den Mondes,
gehe ich hinüber in das Reich des Traumlandes.


DARK ANGEL

Dunkler Engel tratest in mein Leben,
nie hatte ich geglaubt so was könnt' es geben.
Will leben mit Dir für alle Zeit,
bin nun endlich dafür bereit.
Ohne Dich war das Leben leer,
ich war nichts, irgendwer.
Nun sind wir zwei kleine Leben,
die zusammen ein ganzes ergeben.
Gehst Du nur einst fort von mir,
will ich sterben eben hier!
Mein Dunkler Engel, meine wahre Liebe,
Ich weiß dass ich ohne Dich sicher sterbe!
(1997)


NATUR
Ein Bussard am Himmel,
über Felder trabt ein Schimmel.
Bäume wiegen sich im Wind,
weil sie dagegen machtlos sind.
Wolken bedecken bald die Sonne,
ein Regentropfen gleich einer Träne.
Das Gras duckt sich im Regen,
Bäume strecken ihm Äste entgegen.
Wind und Regen kühlen die Luft,
über allem erhebt sich ein frischer Duft.


LEBEN

Sonne, Wolken und auch Regen,
so erwacht im Baume das Leben.
Es sprießen Knospen, die Blätter werden,
bald ist er von Laub schwer beladen.

Das Gras wächst in die Höhe,
biegt sich bei jeder Böe.
Der Vögel Gesang erfüllt die Luft,
das es einen froh werden lässt.

Blumen blühen in ganzer Pracht,
was diese graue Welt etwas bunter macht.
Katzen jagen Mäuse wie es immer war,
[FONT=&quot]denn auch Tot ist im Leben immer da.


[/FONT] Das kleine Herz

Das kleine Herz,
einsam voll Schmerz.
Es friert im Sonnenschein,
ward bald wie Stein!
Traurig ist's und weint,
obwohl die Sonne scheint.
Der Schmerz gleich einem kalten Dolch,
wieso läuft nur immer alles so falsch???????
Langsam zu Eis gefrierend,
und jeden Mut verlierend.
Nimmt es das Schicksal in Kauf,
es gibt sich nun völlig auf!
Es ist viel Zeit vergangen,
es hat zu vergessen begonnen.
Und am ende fand es doch das Glück,
in die Dunkelheit kehrte es nie zurück!


Das Rudel

Der Mond ist voll und rund,
Kälte herrscht im Land.
Ein Rudel Wölfe wandert dort,
suchen einen besseren Ort.
Ihr Heulen durchdringt die Nacht,
Mutter Wolf über ihre Jungen wacht.
Auf weichen Pfoten ganz leis,
Ihr Pelz ist dicht und weiß.
Manch Rentier wird ihr Opfer,
doch leiden sie dennoch Hunger.
Sie kommen ins Tal hinab,
wo es immer mehr Beute gab.
Vorbei an Menschlichen Siedlungen,
vorbei an verführerischen Stallungen.
Manches Schaf ließ dort sein Leben,
so leichte Beute wird’s nicht immer geben
Die Menschen machen Jagd auf sie,
doch entkamen sie immer irgendwie.
So fanden sie einen großen Wald,
nicht ganz so eisig und kalt.
Dort war Beute und keine Menschen,
von dort wollte niemand sie verscheuchen.
 
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